Neue Inspiration: Blutwurst- Nektarinenpizza

Ich hole mir meine Koch-Ideen aus den verschiedensten Quellen. Gut, zugegeben, das Internet ist eine der größten Ideenquellen, die es gibt, aber auch in meinen vielen Kochbüchern und Zeitschriften finde ich ganz tolle Sachen. Und mindestens genauso oft schwirrt mir einfach irgendwas im Kopf herum, dass ich dann einfach ausprobieren muss.

Die neueste Ideenquelle (für mich zumindest) ist eine Zeitschrift, deren Zielgruppe ich eigentlich gar nicht bin. Beef ist eigentlich ein Kochmagazin für Männer, das mein Freund (und alle Männer, denen man es in die Hand gibt) unglaublich gerne liest. Es ist nicht nur unglaublich witzig geschrieben und nutzt alle Klischees, die es in der Küche gibt, aus, nein, die Redakteure bringen auch noch wirklich pfiffige und manchmal auch recht mutige Rezept-Ideen!

Nun denn, dieses Mal aus Beef 02/2011 (Die Rezepte sind auch online downloadbar – das nenne ich mal ein nettes Magazin!) die

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Steirische Schmankerl: Kernölschmölzi

Als Kind mochte ich keine Oliven und kein Kürbiskernöl. Beides gab es immer, wenn wir zu unseren Verwandten nach Graz gefahren sind. Aber da sich Geschmäcker im Laufe des Lebens ja Gott sei Dank verändern, bin ich zum unglaublichen Kürbiskernöl-Fan mutiert! (Schon allein durch meinen Freund, bei dem ohne Kürbiskernöl ja gar nix geht!) Am liebsten würde ich es zu jedem Gericht dazugeben! Und Salat ohne dieses leicht nussig schmeckende Öl geht ja sowieso einmal überhaupt gar nicht. Man kann aber damit natürlich auch backen, oder braten, tunken und träufeln… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Nicht nur die Farbe ist cool, auch die gesundheitlichen Vorteile sprechen für sich, denn es ist reich an Antioxidantien, die diese lästigen freien Radikalen im Körper unschädlich macht. Überzeugt? Tja dann ab ins Geschäft und Kürbiskernöl gekauft, damit ihr damit kochen könnt. Wie wär’s zum Beispiel für den Anfang mit einem

Kernölschmölzi

Zutaten (für 2 Personen)

3 EL Kürbiskernöl
1 Zwiebel
6 Eier
handvoll Kräuter

Zubereitung

Prinzipiell ist Kernölschmölzi einfach eine Eierspeise mit Kernöl und Kräutern.

Die Zwiebel klein schneiden und im Kürbiskernöl bei mittlerer Hitze anrösten. Dann die Eier mit den klein geschnittenen Kräutern (bei mir war’s Schnittlauch, Schnittknoblauch, Petersilie) und 1 EL Kürbiskernöl verquirlen und in die Pfanne leeren. So lange braten und immer wieder umrühren, bis die Eimasse gestockt ist. Dann salzen, pfeffern und mit Bauernbrot servieren!

Kosten pro Person
– mit Biopreisen vom 30.Mai 2011: 1,42 €

Tipp:
Kürbiskernöl hinterlässt grüne Flecken auf der Kleidung. Aber keine Angst, wenn man die angepatzten Stücke in die Sonne hängt, bleicht der Fleck sofort wieder aus!

Ratatouille à la Ratatouille

Quelle

Ich denke mal, dass viele von euch den Film „Ratatouille“ kennen? Ja? Nein? Für die Unwissenden, hier gibt’s den Trailer. Unbedingt anschauen!

In dem Film bereitet die Ratte Remy am Schluss das perfekte Ratatouille zu. Und ja, es schaut unheimlich gut aus… obwohl es von einer Ratte zubereitet wurde. *hm* Natürlich habe ich mir damals, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, vorgenommen, dieses Gericht nachzukochen. Nun bin ich eeeendlich dazu gekommen – und es war wirklich richtig gut!!

Ratatouille á la Ratatouille

Zutaten (für 2 Personen)

1 Melanzani
1 Zucchini
4 Tomaten
1/2 l Tomatensauce
Knoblauch
Basilikum
Salz, Pfeffer
Öl

Zubereitung

Das Gemüse in feine Scheiben schneiden. Den Knoblauch pressen und mit etwas Öl und ein paar Esslöffel von der Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen. Dann das Gemüse darüberschlichten. Dann das Gemüse salzen, mit Kräutern bestreuen und mit der restlichen Tomatensauce übergießen.

Aus Backpapier eine der Auflaufform entsprechende Schablone schneiden und auf das Gemüse legen. Dann das Ganze bei 180°C für ca. 20 Minuten im Rohr backen lassen.

Wenn das Gemüse weich ist, aus der Form nehmen und aufschichten wie es Remy gemacht hat! Noch etwas nachsalzen, pfeffern und fertig!! *mmmmh* Lecker!

Kosten pro Person
– mit Biopreisen vom 18. Mai 2011: 2,84 €

Spargelrisotto

Ich liiiiiebe den Frühling! Alles grünt, alles blüht und es duftet nach Flieder! Außerdem beginnt die Zeit von Rhabarber, Erdbeeren und – ihr habt es schon geahnt – Spargel!

Da wir noch ziemlich am Anfang der Spargelsaison sind, gibt es noch nicht so viel Auswahl. Diesmal hat mir der weiße Spargel am Besten gefallen, und ich hatte unglaubliche Lust auf Spargelrisotto, daher bekommt ihr nun das Rezept von mir! Risotto finde ich persönlich sehr sättigend, da braucht man nicht sonderlich viel und außerdem ist mein Rezept vegan, glutenfrei und histaminarm!

Spargelrisotto

Zutaten (für 4 Personen)

1 Bund Spargel (500 g)
1 Zwiebel oder Lauch
3 Tassen Rundkorn Reis
Kräuter
Wasser
Salz, Pfeffer, Suppenwürfel

Zubereitung

Die Spargelspitzen abschneiden und zur Seite geben. Dann die holzigen Strünke vom Spargel schneiden und wegschmeißen. Den Rest vom Spargel in 1 cm breite Stücke schneiden und mit ca. 1,5 l Wasser und einer Prise Salz weichdünsten, dann einfach vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Den Zwiebel und/oder Lauch in kleine Stücke schneiden und in einem anderen Topf mit etwas Öl kurz anrösten, dann den Reis kurz mitrösten lassen und mit 1 Schöpfer vom Spargelwasser (inklusive einiger Spargelstückchen) aufgießen. Nun kann man den Suppenwürfel und die Gewürze dazugeben. Umrühren und so lange rühren, bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat, dann wieder einen Schöpfer vom Spargelwasser hinzufügen und wieder umrühren. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis das gesamte Spargelwasser aufgenommen hat und der Reis weich ist und die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Nun kann man 1 Hand voll Kräuter klein schneiden und unterrühren. Gut passt Schnittlauch oder Schnittknoblauch. Aber auch etwas Basilikum macht sich recht gut in dem Risotto.

Die Spargelspitzen in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten und mit einer Prise Salz würzen. Dann auf dem Risotto anrichten. Mmmmh – lecker!

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 27. April 2011: 0,75 €