Bohnen à la Italowestern

Als großer Bud Spencer und Terrence Hill Fan habe ich mich letzte Woche sehr gefreut als ein Freund von mir (Hallo Markus!) auf facebook ein Video gepostet hat, das mir die legendären Bohnen in Erinnerung rief, die in diesen Italowestern immer gegessen werden.

Gut, zugegeben, wenn man sich das Video anschaut und sich auf das Kochen konzentriert, dann sieht man nicht mal Zwiebeln in den Bohnen. Essen die da Bohnen pur? Wahrscheinlich. Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen, dass Cowboys Crème Fraîche oder ähnliches in ihren Satteltaschen mitnehmen.

Dieses Rezept ist demnach sehr einfach gestrickt und besteht nur aus ein paar Zutaten.

Bohnen à la Italowestern

Zutaten für 2 Personen

500 g Indianerbohnen aus der Dose
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark oder Tomatenketchup
1 TL Worcestershiresauce
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Dann den Knoblauch hineinpressen und auch kurz mitbraten lassen. Die Bohnen abseihen und gründlich waschen, dann auch in die Pfanne geben und mitbraten lassen. Dann mit 100 ml Wasser aufgießen und die Gewürze dazugeben. Ca. 10 min leicht köcheln lassen. Dann nochmal kurz abschmecken und mit Brot servieren!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 9. April 2011: 0,59 €

Asiatisch gebratenes Rindfleisch mit Spinat

Da ich in den letzten Tagen krank war und noch immer huste wie verrückt, jedoch extremen Gusto auf etwas asiatisches habe, und mein Kühlschrank voll mit Spinat war, gibt’s nun ein schnelles Asia-Gericht!

Asiatisch gebratenes Rindfleisch mit Spinat

Zutaten (für 1 Person)

200 g Rindslungenbraten (wenn’s euch zu teuer ist, könnt ihr auch ein anderes qualitativ hochwertiges Rindfleisch nehmen)
1 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
1 EL Teriyakisauce
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer
100 g Spinat
100 g Bambussprossen

Zubereitung

Rindfleisch in dünne Scheiben schneiden und in Sojasauce, Sesamöl und Terriyakisauce kurz marinieren lassen. Dann in einer Pfanne (oder im Wok) Öl erhitzen und den in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch und Ingwer anbraten. Dann das Rindfleisch anbraten. (inklusive Marinade) Die Bambussprossen und den Spinat waschen und in der Pfanne zugedeckt kurz mitdünsten lassen. Dann anrichten und fertig!

Kosten
– mit Preisen vom 6.April 2011: 10,91 €

Lauchnockerl

Die Fastenzeit hat letzten Mittwoch bei mir mit dem Herings- Salat begonnen und geht natürlich jetzt auch noch weiter! Bis Ostersonntag (die Sonntage sind bei mir nicht ausgeschlossen) werde ich diesmal auf Softdrinks und Alkohol verzichten. Fleisch esse ich sowieso nicht allzu viel, da werde ich also einfach so weiter machen.

Mir persönlich gefällt die Fastenzeit gut, als Start in ein neues Jahr. Man versucht, schlechte Gewohnheiten abzulegen und sich gute anzueignen. (Gesundes) Fasten hat noch keinem geschadet!

Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)

Dieses Rezept passt super zum neuen Blog-Event von Julia von German Abendbrot. Es ist einfach, fleischlos, man braucht nicht viele Zutaten, und es ist inspiriert von einem Kloster- Fastenrezept.

Lauchnockerl

Zutaten (für 2 Personen)

1 Stange Lauch
4 EL Mehl
8 EL Semmelbrösel
4 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Den Lauch der Länge nach Vierteln und dann in kleine Streifen schneiden. Das Mehl, die Semmelbrösel und die Gewürze zugeben und vermengen.

Die Eier trennen, die Eidotter zur Lauch-Masse geben und das Eiklar separat steif schlagen. Dann den Schnee unter die Lauchmenge heben und gut verrühren. (Aber nicht so fest, dass der Schnee wieder zusammenfällt!)

Öl in einer Pfanne erhitzen. Nockerl aus der Masse stechen und in der Pfanne für ca. 5 Minuten braten. Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, sonst brennen sie an!

Diese Nockerl schmecken sehr gut mit Knoblauch- Kräutertopfen.

Kosten pro Nockerl:
– mit Biopreisen vom 11.März 2011: 0,26

Rinds- Schmortopf

Es hat geschneit… *seufz*

Wie ich beim letzten Eintrag schon geschrieben habe, kann ich den Winter schon langsam nicht mehr sehen. Anscheinend habe ich’s verschrien, denn seit gestern schneit es bei uns wieder. Der Winter hat also wieder Einzug gehalten.

Und was passt zum Winter besser, als ein herzhafter Eintopf? Leider ist Österreich ja nicht so das Eintopf-Land. Gut, wir haben Gulasch… aber auf die Schnelle fällt mir jetzt kein anderer Eintopf ein, den wir traditionellerweise kochen würden. England ist da schon anders. In dem Jahr, in dem ich dort gewohnt habe, haben wir sicher 3 mal jede Woche Eintopf gekocht. Und nicht mal besonders originell, möchte ich sagen. Es war halt einfach nicht sehr viel Aufwand. Okay, es dauert seine Zeit, bis das Fleisch durch ist, aber dafür duftet das ganze Haus köstlich nach Essen und das Endprodukt ist köstlich!

Dieses Gericht schmeckt fantastisch, und ist nicht sehr viel Arbeit! Das Bier gibt dem Ganzen eine besondere Note, aber keine Angst, wenn der Eintopf serviert wird, ist der Alkohol schon längst aller verkocht.
Diesen Eintopf, einen Salat und etwas Weißbrot zum Tunken… *mmhhh* unglaublich gut!

Rinds- Schmortopf mit Bier

Zutaten (für 4 Personen)

3 EL Öl
40 g Butter
500 g Gulaschfleisch (vom Rind)
2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
0,5 l Bier
1 EL Worcestershiresauce
1 EL Salz
1 TL Paprikapulver
1/2 Suppenwürfel
3 Karotten
4 Erdäpfel
200 ml Wasser

Zubereitung

In einem großen Topf das Öl und die Butter erhitzen. Dann das Gulaschfleisch kurz darin anbraten. Wenn das Fleisch schön braun geworden ist, wieder herausnehmen und auf einen Teller legen.
Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in dem selben Topf wie das Fleisch anbraten. Dann mit dem gesamten Bier ablöschen und die Gewürze (Suppenwürfel, Salz, Worcestershiresauce, Paprika) einrühren.
Das Fleisch in kleinere Stücke schneiden und zum Bier geben und ca. 2 Stunden auf mittlerer Stufe köcheln lassen.

Nach den 2 Stunden sollte die Flüssigkeit schon etwas verkocht sein. Dann die Karotten waschen und in Stücke schneiden, die Erdäpfel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden und noch etwa eine Stunde mit dem Fleisch mitköcheln lassen.

Mit Weißbrot (oder Baguette) und einem Salat servieren.


Kosten pro Person:

– mit Preisen vom 21.2.2011: 1,61 €