Ausprobiert: Cloud eggs / Wolkeneier

Vor ein paar Wochen sah ich sie überall in meinem Instagram-Feed, die „Cloud eggs“, oder auf Deutsch „Wolkeneier“. Anfangs war ich überhaupt nicht neugierig drauf, aber als meine Kinder die gesehen haben, wollten sie sie natürlich gleich probieren.

Da ich aber zu überhaupt nichts komme, musste das Ausprobieren warten. Aber jetzt, wo ich ja wieder versuche, regelmäßig zu bloggen, war es endlich Zeit, diese Eier auch mal zu probieren!cloudegg5

Sie sind echt ganz einfach zuzubereiten, sind recht fluffig, lustig zu essen und einfach optisch mal was Anderes. Geschmacklich sind sie nicht sonderlich anders als Spiegeleier, die Konsistenz ist einfach anders, aber wie gesagt – ist mal eine Abwechslung! (Ich kann sie mir übrigens durchaus auch Süß vorstellen)

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Wolkeneier / Cloud eggs

Zutaten (für 4 Person)

4 Eier (ich habe Größe L verwendet)
etwas Salz und Pfeffer

Zubereitung

Das Backrohr auf 180 Grad Celsius vorheizen.

Die Eier trennen und die Eigelbe vorsichtig auf einen Teller oder Löffel geben.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz gaaaanz fest aufschlagen. Dann das Eiweiß in 4 Teile teilen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech aufhäufen und mit einem Löffel je eine Vertiefung für das Eigelb in der Mitte machen. Die Eigelbe vorsichtig in die Vertiefungen gleiten lassen.

Im vorgeheizten Rohr für ca. 5-10 Minuten backen lassen, bis die „Wolken“ leicht braun geworden ist.

Schon kann man sie servieren! Schmeckt sicher toll mit Speck 😉

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Kosten pro Person (bei 4 Personen):
– mit Preisen vom 14.10.2017: 0,42 €

Herbstlich: Kürbishummus

Im Kindergarten bekommen die Zwerge immer Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Man muss sich also immer gut überlegen, was man kocht, damit man nicht zu viel macht oder die Kinder das vielleicht gar nicht essen.

Es hat sich deshalb eingependelt, als Vorspeise einfach Rohkost zu servieren. Das geht bei den Kleinen echt immer und wenn ihr sehen könntet, wie viel die da reinfuttern… buoh! Für so kleine Wichte sind das Mengen sage ich euch!

Ich wollte natürlich auch das Altbewährte für die Kinder nicht verändern, aber doch einen neuen Twist reinbringen. Also habe ich mir gedacht, ich mache einfach Hummus zur Rohkost dazu, dann können die Kinder selbst entscheiden, ob sie Rohkost wie immer, oder halt mit dem Neuen essen. Es ist suuuuper angekommen!! Alle haben probiert und manche haben fast mehr Hummus gegessen als Rohkost!

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Kürbishummus

Zutaten

1 Dose Kichererbsen
1/2 kleiner Hokkaidokürbis
1 EL Tahin (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe (oder mehr, wenn ihr gerne Knoblauch mögt!)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Kürbis waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen. Wenn die Kürbisstücke schön weich sind, das Wasser abgießen und die Stücke abkühlen lassen.

Die Kichererbsen aus der Dose geben, aber das Kichererbsenwasser zur Seite stellen!

Jetzt alle Zutaten mit dem Pürierstab oder im Standmixer gut pürieren, bis eine cremige Paste entstanden ist. Falls der Hummus noch zu fest sein sollte, einfach etwas vom Kichererbsenwasser dazugeben und weiter pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. (Ich habe fast kein Salz gebraucht, meine Kichererbsen waren einfach supergut!)

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Kosten:
– mit Bio-Preisen vom 9. Oktober 2017: 4,75 €

Wie die Zeit vergeht: Zuckerfreier (und laktosefreier) Smashcake

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Unser Jüngster ist ein Jahr alt! WAS? Ja, genau. Ein. Jahr. Alt. Pfuuuuh… diesmal ist die Zeit extrem schnell vergangen. So kommt es mir zumindest vor!

Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, habe ich mich diesmal entschlossen, einen „Smashcake“ zu backen. Also einen Kuchen, den der kleine Babyschwede (er ist zwar kein Schwede, aber ihr wisst ja wie das mit Spitznamen so ist) so essen darf, wie er will. Und das bedeutet bei Einjährigen halt ganz einfach: zermatschen.

Normalerweise und prinzipiell bin ich überhaupt kein Fan von Essensverschwendung und deshalb habe ich einen ganz kleinen Kuchen für diesen Anlass gebacken. Eine einfache Portion sozusagen. Große Smashcakes verstehe ich überhaupt nicht. (Das Beispiel mit Afrika und verhungernden Kindern kommt mir da immer in den Sinn… ehschowissen)

Zuckerfrei sollte der Kuchen auch noch dazu sein. Ich hab ja nicht ein ganzes Jahr aufgepasst, dass das Kind nicht zu viel Zucker bekommt, um ihn dann an seinem ersten Geburtstag einen Zuckerschock zu verpassen, dass er total Hyper wird und seine 5 Zähnchen gleich mal total zerstört. (Vielleicht übertreibe ich wieder mal… aber mittlerweile kennt ihr mich ja schon ein bisschen 😉 ) Ich wollte so eine Art Biskuit machen, aber ohne Zucker ist das natürlich etwas schwierig. Trotzdem ist es mir recht gut gelungen. Etwas speckig war er zwar, aber ich habe die Bananenmenge im Rezept jetzt ein bisschen reduziert, das sollte dem Speck den garaus machen 😉 Er schmeckt auf jeden Fall sehr gut!

Also. Was braucht man nun für dieses ominösen Küchlein?

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Zuckerfreier (und laktosefreier) Smashcake

Zutaten

1 große leere, gut ausgewaschene Blechdose als Backform
Öl
Mehl zum Stauben

1 Ei
50 g Mehl
4 Datteln
1/2 Banane
1/5 TL Backpulver

1 Dose gekühlte vollfett Kokosmilch

Zubereitung

Als erstes Mal die Form vorbereiten. Den Boden der Dose mit einem Dosenöffner von der Blechdose schneiden und dann den jetzt offenen Boden mit Alufolie wieder verschließen.
Die Dose gut mit Öl auspinseln und mit etwas Mehl stauben.

Das Rohr auf 180 Grad Celsius vorheizen.

Das Ei in Eigelb und Eiweiß trennen und das Eiweiß gut aufschlagen.

Die Datteln entkernen und mit der halben Banane und dem Eidotter pürieren. Dann das Mehl und das Backpulver dazumischen.

Jetzt den Eischnee unterheben und schlussendlich alles in die Form füllen. Ein bisschen anklopfen und ins Rohr geben.

Den Kuchen für ca. 30 Minuten im Rohr backen lassen.

Währenddessen kann man das feste Kokosmilchfett (die Flüssigkeit bleibt in der Dose!) aus der Dose löffeln und mit dem Mixer etwas aufschlagen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, schmiert drapiert man dann einfach die Kokosmilchcreme auf das Törtchen, stellt die Kerze rauf und voilá – fertig ist der Smashcake!

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Kosten pro Küchlein:
– mit Preisen vom 16.02.2016: ca. 1,32 €

Gutes für zwei: Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

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Ich wohne ja leider nicht mehr in Graz, fühle mich aber auch nach über einem Jahr in Schweden noch den Steirer FoodbloggerInnen zugehörig. Und eine davon, nämlich die Mitzia von cooknroll.at, bekommt nächstes Jahr Nachwuchs! Da freu‘ ich mich natürlich sehr darüber, weil ein Baby ist einfach immer eine wahnsinnig tolle Nachricht!!! Und da die Mitzia eine ganz Liebe ist, hat sie gleich ein Blogevent ausgerichtet. Ich wollte bei dem Event unbedingt mitmachen und habe aber erstmal sowas von spektakulär die Frist verpasst. Und dann – hat die Mitzi doch wirklich und wahrhaftig die Deadline nach hinten verschoben! Ja gibt’s denn sowas? Jetzt kann ich auch noch mitmachen!!!

Sie will schnelle Gerichte, durchaus ungewöhnlich gewürzt, mit Zutaten, die sie als Schwangere auch essen darf. Eh klar, oder? (Ich persönlich hab‘ mich ja nicht an alles gehalten, was da so empfohlen wird, aber das kann ja jede so halten wie sie will)

Also machte ich mich auf die Suche nach Rezepten und Inspiration und als ich letztens dann beim Kastl räumen auf Spalterbsen stieß und ich mir überlegt hab‘, was ich denn eigentlich daraus machen soll, kam mir die Idee mit dem „Dhal“. Dhal besteht ja eigentlich aus Linsen… aber als in Schweden lebende Österreicherin, darf ich mir so ein Sakrileg am Dhal hoffentlich erlauben.

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Hier also mein Rezept für

Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

(Einen längeren Namen hätte ich mir nicht mehr einfallen lassen können…)

Zutaten (für 2 Personen)

Öl
(Butter) Veganer lassen die natürlich weg 😉
1 Zwiebel
Ingwer (1 cm)
1 TL Koriandersamen
3 Kardamomkapseln
1 TL gemahlener Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Harissa
500 g Muskatkürbis
1 Dose Kokosmilch (300 ml)
200 g Spalterbsen
2 EL Erdnussbutter
Wasser
1 TL Salz (oder mehr)

Staudenselleriegrün (halt die Enden des Staudenselleries)
Sesam zur Dekoration

 

Zubereitung

Den Kürbis schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden. Dann Zwiebel und Ingwer in etwas Butter und Öl anbraten, die Koriander- und Kardamomsamen dazugeben und anschwitzen lassen. Dann den Kürbis dazu, umrühren, die gemahlenen Gewürze dazu und mit der Kokosmilch aufgießen. Aufkochen lassen.

Dann die Spalterbsen dazugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Wasser dazugießen, falls das Dhal zu dick wird und die Erbsen noch nicht durch sind.

Wenn die Erbsen einigermaßen weich gekocht sind, aber noch einen leichten Biss haben (al dente halt), die Erdnussbutter unterrühren und das Ganze ausreichend salzen. (wirklich – dieser Dhal ist durch den Kürbis und die Kokosmilch eher auf der süßeren Seite, der ghört gscheit gsalzen!)

Ja und dann kann auch schon serviert werden! Noch geschwind das Staudenselleriegrün hacken und auf den Dhal streuen, eventuell noch ein paar Sesamsamen draufstreuen und ihr könnt auch schon essen! Supergut! Und falls ihr es noch schärfer mögt, könnt ihr noch mehr Harissa reinrühren oder streuen… kommt drauf an in welcher Form ihr es daheim habt.

 

Ich serviere Dhal meist mit Reis oder Couscous. Aber auch jegliches andere Getreide (oder Pseudogetreide) würde sich gut machen… nächstes Mal probier ich es mal mit Bulgur oder Buchweizen. Ach ja! Und da die Mitzia anscheinend auch so einen Mann wie meinen zu Hause hat – vermutlich wird ihm das als Hauptspeise nicht reichen. (Das heißt, satt ist er danach schon, aber zufrieden noch nicht) Machst ihm halt danach dann noch Palatschinken oder sowas… 😉

Tja, das war’s dann von mir – frohes „Baby-growing“ liebe Mitzia!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.10.2015: ca. 2,4 €

Vegan: {Mango-Kokos-Schnitte}

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Mein Sohn ist am Wochenende 3 Jahre alt geworden! Huuui! Wie genau ist das passiert und wo ist die Zeit hingekommen?

Auf jeden Fall hab‘ ich ihn schon vor längerer Zeit gefragt, welchen Kuchen er denn zum Geburtstag haben möchte und er hat JEDES MAL über Wochen hinweg „Einen Kuchen mit Mango!“ geantwortet. Tja. Damit hab‘ ich ja erstmal gar nicht gerechnet. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass irgendetwas mit Schokolade gewünscht wird. Okaaaaaaay. Was mit Mango also. Hm.

Die ersten Mangotorten für die Geburtstagsparty waren nicht vegan und sind leider beim ersten Versuch nicht ganz so fest geworden wie gewünscht. (überarbeitetes Rezept folgt) Der zweite Kuchen, den ich an seinem eigentlichen Geburtstag machen wollte, musste aber vegan sein, da wir vegan lebende Gäste erwarteten. Da ist mir eingefallen, dass in dem vegetarischen Restaurant, in dem ich früher im Service gearbeitet habe, die Mango-Kokos-Schnitte immer DER Renner war. Leider kenne ich da halt das Rezept nicht (und auch wenn ich es kennen würde, dürfte ich es nicht verraten) aber ich hab‘ versucht, mich irgendwie an das Original heranzutasten. (Was schwierig ist, weil dort unglaublich gut vegan gebacken wird!!!)

Meine Version schmeckt zwar etwas anders, aber ich finde, sie ist mir dennoch sehr gut gelungen!

Mango-Kokos-Schnitte

Zutaten

Kuchenboden

etwas Pflanzenöl

250 g Mehl
200 g Zucker
200 ml kaltes Wasser
75 ml Pflanzenöl
4 EL gehäuft, Backkakao
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 Dose/Packung Kichererbsen, das Abtropfwasser davon

Kokosmasse

300 ml Kokosmilch
200 ml Hafermilch
3 EL Zucker
350 g Kokosett

500 ml Hafermilch
40 g Stärkemehl

Mangospiegel

Agar Agar (meines war für 500 ml Flüssigkeit)
600 ml Mangosaft

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Zubereitung

Kuchenboden

Das Rohr auf 180°C vorheizen und eine feuerfeste Backform (meine ist aus Glas, das geht dann gut zum Schneiden) mit Pflanzenöl auspinseln.

Das Kichererbsenwasser auffangen und mit 1 EL Zucker für ein paar Minuten mit der Küchenmaschine oder dem Mixer aufschlagen. (Wird ein bisschen weniger fest als Eischnee)

Alle Zutaten für den Kuchen zusammenmischen, gut verrühren, sodass eine homogene Masse entsteht und dann den Kichererbsenschnee drunterziehen. Schnell in die vorbereitete Kuchenform füllen und für ca. 1 Stunde backen.

Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Kokosmasse

Die Kokosmilch mit der Hafermilch und 3 EL Zucker erhitzen, dann das Kokosett einrühren und so lange köcheln bzw. ziehen lassen, bis die Masse fester geworden ist.

Dann in einem anderen Topf 400 ml der Hafermilch erhitzen. Die anderen 100 ml mit dem Stärkemehl glatt rühren und dann in die heiße Hafermilch einrühren und so lange köcheln lassen, bis ein schön dicklicher Pudding entstanden ist. (Aber bitte nicht anbrennen lassen!)

Wenn der Pudding fertig ist, unter die Kokosettmasse ziehen und dann das Ganze auf dem Kuchenboden verteilen. Schön glatt streichen und den Kuchen kühl stellen.

Mangospiegel

Wenn der Kuchen einigermaßen abgekühlt ist, kann man mit dem Mangospiegel beginnen.

Dafür ganz einfach den Agar Agar mit 500 ml des Mangosaft vermischen, mindestens 2 Minuten lang in einem Kochtopf aufkochen lassen (Das ist wichtig, damit der Agar Agar schmilzt und sich mit dem Saft vermischt. Durch die 2 Minuten Kochzeit wird sicher gestellt, dass ihr die für das Schmelzen benötigten 95°C erreicht. Sonst habt ihr dann nachher Saft auf dem Kuchen), die restlichen 100 ml Saft dazuleeren, vorsichtig auf den kühlen Kuchen leeren und kühl stellen.

Tja, und wenn der Agar Agar dann fest geworden ist (bei 45°C wird er fest) kann man den Kuchen auch schon servieren! Schmeckt echt lecker!

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Kosten pro Stück (bei 20 Stück):
– mit Preisen vom 19.06.2015: ca. 0,40 €

3. Adventsonntag: Schokoladige Brotlaibchen

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Frohen 3. Adventsonntag Euch allen!!

Ich bin heute leider allein zu Hause, aber gebacken hab‘ ich trotzdem 😉

Lange Zeit schon wollte ich diese typischen schokoladigen Brotlaibchen ausprobieren, die alle immer servieren. Die schmecken supergut und sehen auch supersüß aus! Ich wollte aber nicht noch ein weiteres buttriges Rezept. Irgendwie ist nämlich in allen Keksen Butter drin… und was tun bitte Leute, die keine Laktose vertragen? Da muss man dann immer irgendwelche Ersatzprodukte nehmen… und mir ist das relativ unsympathisch. Deshalb gibt’s hier ein Brotlaibchenrezept ganz ohne Butter.

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Schokoladige Brotlaibchen

Zutaten (für ca. 6 Bleche, über 100 Stück)

80 g Backkakao
250 g Zucker
80 g Öl
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
Staubzucker

Zubereitung

Den Kakao mit dem Zucker und dem Öl verrühren. Dann die Eier nach und nach darunterrühren.

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Bevor die Eier dazukommen

 

In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz gut vermischen und dann unter die Ei-Öl-Kakao-Zuckermischung rühren, bis ein schön homogener Teig entstanden ist. Dann den Teig im Kühlschrank mindestens eine Stunde rasten lassen.
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Das Rohr auf 180°C vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen.

Staubzucker in einen Suppenteller sieben. Dann mit einem Teelöffel kleine Portionen aus dem Teig stechen, kurz in den Staubzucker tunken, Kugeln formen, nochmal im Staubzucker walzen und auf das Blech setzen. (Umso kälter der Teig, umso leichter die Verarbeitung)

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Die Kekse für 10 Minuten im Backrohr backen. Dann auf dem Blech etwas abkühlen lassen, bis man sie auf einem Gitter weiter abkühlen lassen kann. Nächstes Blech. Nächstes Blech. Nächstes Blech. 😉

Schmecken superlecker, superschokoladig und sind, zugegebenermaßen süüüß!

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Kosten pro Blech (bei 6 Blechen):
– mit Preisen vom 14.12.2014: ca. 0,67 €

Aus dem Garten: Löwenzahnhonig und -gelee

Ich weiß, ich weiß – bei euch in Mitteleuropa hat die Löwenzahnzeit schon vor Wochen begonnen, hier in Schweden sind die Löwenzähne aber gerade erst so richtig losgestartet! Und da wir jetzt auch einen riesigen Garten benutzen können, wo auch so einiges an Löwenzahn wächst, musste ich natürlich sofort ein paar Dinge damit ausprobieren! So auch Löwenzahnhonig und Löwenzahngelee.

Das Gelee schmeckt herrlich würzig nach Löwenzahn und kühlt unglaublich toll im Mund. Echt, das hätt‘ ich nicht gedacht! Der Löwenzahnhonig ist nicht weniger würzig und ich persönlich kenne keinen Unterschied zum „normalen“ Honig. (Aber vielleicht haben andere Menschen bessere Geschmacksknospen als ich, wer weiß?) Für veganer sind dieser Honig (eigentlich is es ja ein Sirup) und natürlich auch das Gelee perfekt!

Die Zubereitung ist, wie man bei uns so schön sagt, watscheneinfach! Die ersten Schritte beider Rezepte sind genau gleich, nur der Zucker ist dann ein anderer bzw. kocht man den Löwenzahn viel länger als das Gelee. Okay, jetzt aber ab zu den Rezepten!

Löwenzahngelee

Zutaten (für ca. 1 Liter)

250 g Löwenzahnblüten (ihr könnt natürlich gerne auch mehr verwenden, dann wird das Gelee umso intensiver!)
1 Liter Wasser
500 g Einkochzucker mit Pektin (bei mir war das 1:2 Zucker)

Zubereitung

Die Blüten sammeln und mit einer Schere so viel vom Blütenboden (das Grüne) wegschneiden, wie möglich. Dann die Blüten in einen großen Topf oder in eine große Schüssel geben und das Wasser dazugeben. Das ganze ein paar Stunden stehen lassen.

Dann die Mischung für ca. 10 Minuten auf dem Herd aufkochen lassen. Abkühlen lassen und gut zugedeckt an einem kühlen Ort über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag das Wasser in einen Kochtopf abseihen. Die Blüten können jetzt weggeschmissen werden.

Nun das Löwenzahnwasser mit dem Gelierzucker aufkochen lassen. (Auf die Beschreibung des Gelierzuckers achten – bei mir waren das 5-10 Minuten köcheln lassen)

Tja, und dann kann das Gelee auch schon in die vorbereiteten Gläser abgefüllt werden! Wenn es gut geliert ist, kann man es auch schon am Brot genießen! Mmmmh! Lecker! Schmeckt total nach Frühling!

 

Löwenzahnhonig

Zutaten (für ca. 300 ml)

250 g Löwenzahnblüten (ihr könnt natürlich gerne auch mehr verwenden, dann wird der Honig umso intensiver!)
1 Liter Wasser
1 kg Zucker

Zubereitung

Die Blüten sammeln und mit einer Schere so viel vom Blütenboden (das Grüne) wegschneiden, wie möglich. Dann die Blüten in einen großen Topf oder in eine große Schüssel geben und das Wasser dazugeben. Das ganze ein paar Stunden stehen lassen.

Dann die Mischung für ca. 10 Minuten auf dem Herd aufkochen lassen. Abkühlen lassen und gut zugedeckt an einem kühlen Ort über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag das Wasser in einen Kochtopf abseihen. Die Blüten können jetzt weggeschmissen werden.

Nun das Löwenzahnwasser mit dem Zucker aufkochen lassen und so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eine honigartige Konistenz bekommen hat. (Es wird nicht ganz so dick wie Honig, aber wenn ihr euch einen ein bisschen flüssigeren Honig vorstellt, dann seid ihr bei der richtigen Konsistenzt) Das kann ganz schön dauern, also nicht die Geduld verlieren!

Wenn der Sirup die gewünschte Konsistenz erreicht hat, könnt ihr ihn auch schon in das vorbereitete Glas abfüllen, abkühlen lassen und genießen!

Schmeckt herrlich nach Frühling!

Kosten pro 250 ml Glas:
– mit Preisen vom 20. Mai 2014:
Löwenzahngelee: ca. 0,5 €
Löwenzahnhonig: ca. 1,5 €