Nachgekocht: Ribisel Curd

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Jaaaa, ich weiß, dass bei euch in Mitteleuropa die Ribiselzeit (oder Johannisbeerzeit, kommt darauf an, aus welchem Sprachraum ihr kommt 😉 ) schon vorbei ist. Bei uns in Schweden jedoch geht sie jetzt erst langsam zu Ende.

Ich habe vor ein paar Tagen die letzten Ribisel geerntet und habe jetzt ca. 3 kg davon in unserem Gefrierschrank liegen. Dieses Jahr habe ich mich gegen Saft, Marmelade etc. entschieden. Ich möchte einfach mal schauen, wie viel wir davon pro Jahr morgens in unser Müsli mischen und ob wir damit bis zur nächsten Ribiselsaison kommen werden. (Ich tippe mal eher auf „Nein“)

Aber so ganz ohne irgend ein Ribiselexperiment wollte ich die Saison auch nicht verstreichen lassen. Also hab‘ ich mich im Netz ein bisschen schlau gemacht und bin auf die Kleine Chaosküche gestoßen, wo Frau Chaosküche letzten Juli ihr Ribisel Curd Rezept gepostet hat. Und das musste ich natürlich gleich ausprobieren! Leider war mir das Originalrezept zu wenig sauer, also hab‘ ich es ein bisschen umgeändert und es ist suuuuper gut geworden!
Eignet sich (wie jeder Curd… meiner Meinung nach) genialst als Brotaufstrich oder einfach so als Dessert zum Löffeln. Vielen Dank Frau Chaosküche! …Yummie!

Ribiselcurd

Zutaten (ergibt ca. 2 x 250 ml Gläser)

300 g Ribisel (gewaschen und ohne Strunk)
1 Zitrone
180 g Butter
150 g Zucker
4 Eier

Zubereitung

Zitrone auspressen und den Saft mit den Ribiseln in einem Topf aufkochen lassen, so lange bis die Ribisel schön zerkocht sind. Dann die Ribisel mit einer Gabel oder einem Löffel noch zusätzlich zerquetschen und den Saft anschließend durch ein Sieb abseihen. Die Ribisel dabei schön ausquetschen. Den Saft etwas abkühlen lassen.

In einer Schüssel über Wasserdampf auf dem Herd die Butter schmelzen lassen, dann den Zucker dazugeben und gut verrühren. Jetzt die restlichen Zutaten zugeben und so lange über Wasserdampf rühren, bis eine schön dickflüssige Creme entstanden ist. (Mein Tipp: Nicht weggehen, sonst überseht ihr es, die Masse wird zu heiß und die Eier flocken aus.)

Dann könnt ihr den Curd auch schon in Gläser füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen!

Schmeckt suuuperlecker!

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Kosten pro Glas:
– mit Preisen vom 25. August 2015 (mit Ribiseln aus dem Garten): ca. 1,35 €

 

 

Gusto: Schokopudding

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Okay. Also. Mein Name ist Bernadette und ich habe ein Problem. Ein Schokopuddingproblem. Diese Woche hab‘ ich nämlich schon 4 Mal (und heute ist Donnerstag *ähäm*) Schokopudding gekocht. Tja. Eveeeentuell hab‘ ich zur Zeit große Lust auf Pudding…

Eigentlich mach‘ ich ja nie Pudding. Ich weiß auch nicht, wieso, aber irgendwie komm‘ ich da nicht drauf. Aber als ich letztens zu Bratäpfeln schnell eine Vanillesauce gebraucht hab‘, habe ich unser letztes Puddingpackerl aufgebraucht. Und als ich am nächsten Tag dann dachte „Eigentlich wär‘ Schokopudding ‚mal nicht schlecht“, wollte ich einfach kein Fertigpackerl mehr kaufen. Warum auch? Ich hab‘ ja eigentlich immer alles daheim für Pudding!

Alles, was man dafür braucht ist Milch (welche auch immer), Stärkemehl und Zucker. Fertig. Und man kann das Rezept noch dazu ganz leich veganisieren (einfach vegane Milch und vegane Schoko verwenden)!

Hier also mein „deppensicherer“ ,wie man bei uns so schön sagt,

Schokopudding

Zutaten (für 4 kleine Schüsseln)

500 ml Milch (Kuh-, Soja-, Hafer etc. egal)
100 g Schokolade
2 EL Schokopulver
1 EL Zucker
40 g Stärkemehl (Ich verwende Maizena)

Zubereitung

Die Milch in einem Topf erhitzen.

Während die Milch wärmt, in einer Tasse das Schokopulver, den Zucker und das Stärkemehl zusammenmischen. Dann ein paar Esslöffel der inzwischen lauwarmen Milch in die Tasse geben und gut mit den Pülverchen vermischen, sodass eine klümpchenfreie Flüssigkeit entsteht.

Die Schokolade brechen und in der warmen Milch auflösen. Wenn das geschehen ist, die Pulverflüssigkeit mit einem Schneebesen unterrühren und so lange die gesamte Flüssigkeit weitererhitzen (aber bei nicht zu starker Hitze, sonst brennt alles an) bis der Pudding die gewünschte Dicke erreicht hat.

Dann kann man den Pudding auch schon in die vorbereiteten Schüsselchen füllen, etwas abkühlen lassen und genießen!

Ich weiß leider nicht, ob sich der Pudding stürzen lässt, da er bei uns noch nie so alt geworden ist *ähäm* Ich liebe nämlich lauwarmen Schokopudding. Wie gesagt, ich hab‘ ein großes Puddingproblem…

Kosten pro Schüssel:
– mit Preisen vom 23. Oktober 2014: ca. 0,21 €

Drüben bei Mitzia: Schwedische Chocladbollar

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Heute findet ihr mich mal nicht hier, sondern drüben bei cook’n’roll, wo ich einen Gastbeitrag für die liebe mitzia geschrieben habe! Wenn ihr also mein Rezept für schwedische Chocladbollar haben und ein bisschen mehr über die schwedische Kaffeepausenkultur wissen wollt, müsst ihr nur zu ihr – KLICK – rüberschauen!

Rezepte mit Herz: Avocado-Kokos „Mess“

So, nun aber das letzte Rezept mit Herz für die Aktion von This is what we love – nämlich das Dessert.

Die Nachspeise zu „finden“ war für mich schon etwas schwieriger… lange hab‘ ich überlegt, ob ich vielleicht doch noch Paprikastückchen karamellisieren soll. Aber letzten Endes habe ich mich dann dagegenenschieden, da bittere Paprikastückchen in Karamell glaub ich nicht so das Wahre wären. Deshalb hab ich dann schweren Herzens den Paprika beim Dessert weggelassen.

Ich mag Avocado-Kakaocremen sehr gerne, (ich hab‘ auch schon mal eine verblogt) aber als kleine Warnung möchte ich vorher sagen, dass nicht jeder den Geschmack mag – also vielleicht vorher ausprobieren, bevor man seinen Liebling damit verköstigt!

Hier also mein Rezept für das

Avocado-Kokos „Mess“

Zutaten ( für 2 Personen)

Butterkekse
1 Avocado
1 EL Kakaopulver
1/2 Dose Kokosmilch
3 EL Zucker (oder nach Belieben)

Zubereitung

Die Avocado mit der Kokosmilch und dem Zucker pürieren und danach das Kakaopulver unterrühren. Dann abwechselnd mit zerbrochenen Keksen in ein Glas füllen, mit etwas fester Kokosmilch (im Kühlschrank wird sie hart!) garnieren und es kann auch schon serviert werden! Easy-peasy!

Kosten pro Person:
– mir Preisen vom 14. Februar 2014: ca. 0,86 €