Erdbeer-Pawlova

Seit ich letztes Jahr durch meine Schwägerin (Hallo Julia!) Masterchef Australia entdeckt habe (Die nächste Staffel startet Anfang Juni *wooohoooo* Und bitte WANN kommt denn das Format eeeeendlich nach Österreich? Das wär‘ was, dass ich mir auf jeden Fall anschaun würd‘) und eine Teilnehmerin eine Pawlova gebacken hat, will ich das schon nachmachen. Letztes Jahr bin ich leider nicht dazugekommen, darum musste es heuer erledigt werden. Und da die österreichischen Erdbeeren vom Bauernmarkt jetzt schon suuuper aromatisch sind, war endlich die Zeit gekommen. Ich hab‘ aber Mini-Versionen davon gebacken, damit jeder eine eigene Pawlova bekommt.

Das Gericht ist nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa benannt, die Ende der 20er Jahre Gastauftritte in Australien und Neusseland hatte – darum findet man das Gericht auch sehr häufig in beiden Ländern.

Außen sollten die Pawlovas knackig sein und innen weich. Ein Traum! (Wobei sie, wenn sie länger an der Luft sind, prinzipiell weicher werden) Natürlich kann man statt der Erdbeern auch viele andere Früchte verwenden. Traditionell wird’s anscheinend mit Passionsfrucht serviert.

Dieses Rezept hab‘ ich aus dem Good Housekeeping Cookery Book, das ich von meinem Hostdad John geerbt hab‘.

Erdbeer- Pawlova

Zutaten (für ca. 9 Mini-Pawlovas)

3 Eiweiß
175 g Zucker (am Besten Feinkristall)
2,5 ml Vanilleessenz (1/2 TL)
2,5 ml Essig ( 1/2 TL)
5 ml Maismehl/Maisstärke (1 TL)
500 ml Schlagobers
ca. 30 Erdbeeren

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß sehr steif schlagen, dann den Zucker langsam nach und nach einschlagen. Dann die Vanilleessenz, den Essig und das Maismehl/Maisstärke dazuschlagen.

Kleine Haufen des Schnees auf das Backblech geben, mit einem Löffel kleinere Vertiefungen formen (damit man den Schlagobers gut einfüllen kann) und bei 150°C für ca. 1 Stunde in der Mitte des Rohres bei Umluft backen/trocknen lassen. Vorsicht, dass das Rohr nicht zu heiß wird, denn die Pawlovas brennen schnell an!!

Abkühlen lassen.

Einen Klecks geschlagenen Schlag draufgeben, die Erdbeeren klein schneiden und darauf verteilen –  fertig! mmmmmh!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,80 €

Joghurt Panna Cotta mit Rhabarber

Ich liiiehiiiiebe die Rhabarberzeit. Und da es jetzt auch endlich am Bauernmarkt heimischen Rhabarber in Hülle und Fülle gibt, (Ich hab‘ kein Problem damit, ein paar Wochen auf österreichische Produkte zu warten – Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude! 🙂 ) gab’s bei uns in der letzten Woche auch schon die bewährten Rezepte vom Rhabarbercrumble und Rhabarberkompott. Natürlich musste auch was Neues her, und geworden ist es eine superleckere Joghurt Panna Cotta. Mit Joghurt deshalb, weil’s dadurch einfach leichter wird, das Ganze.

Hier also mein Rezept für

Joghurt Panna Cotta mit Rhabarber

Zutaten (für 4 Desserts)

4-5 Stangen Rhabarber
3 EL Zucker
etwas Wasser

250 ml Schlagobers
500 ml Joghurt
5 Blatt Gelatine
6 gehäufte EL Zucker
1 Vanillestange

Zubereitung

Den Rhabarber schälen, in Stücke schneiden und mit dem Zucker und etwas Wasser in einem Topf weich dünsten, aus dem Wasser nehmen und auf 4 Dessertschalen aufteilen. (Man kann den Rhabarber natürlich auch mit etwas von dem Dünstwasser pürieren, wenn man keine Stücke haben möchte)

Den Schlagobers in einem anderen Topf mit dem Zucker und der aufgeschlitzten Vanilleschote aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Während dessen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Wenn sie weich sind, das Wasser mit den Fingern vorsichtig aus den Gelatineblättern ausdrücken und in den noch warmen Schlagobers rühren. Dann das Joghurt unterheben, gut umrühren, sodass sich die Gelatine überall verteilt und die Schlagobers-Joghurt-Gelatinemasse auf die Dessertschalen aufteilen.

Jetzt über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag als Nachtisch servieren! Mmmmh – lecker!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 4. Mai 2013: ca. 1,53 €

Backen unnötig: Himbeerwolke

Habt ihr einen schönen Feiertag? Ich bin heute Vormittag mit Julia von Backebackekuchen.com auf der Kochbuchmesse Graz und wir werden uns durch einige Bücher durchschmökern (das heißt, wenn mich mein Sohn lässt) und vielleicht auch eins kaufen. (Bericht folgt in den nächsten Tagen!) Vielleicht schaut ja jemand von euch auch vorbei?

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Zu diesem Dessert muss man nicht sehr viel sagen – es schmeckt himmlisch, ist fluffig, sehr einfach zuzubereiten und ich könnte ein ganzes Blech davon alleine essen. (Was bei DEN Kalorien wahrscheinlich nicht ratsam wäre) Das Rezept hab‘ ich von meiner Schwiegermutter, die diese Köstlichkeit zu Ostern serviert hat. *yum*

Ich habe gefrorene Himbeeren verwendet, aber prinzipiell könnt ihr die Beeren verwenden, die euch schmecken und wenn ihr später im Jahr dran seid mit der Zubereitung, sind frische Beeren natürlich um so besser!

Man sollte das Dessert am Vortag zubereiten, da dann erst die Biskotten so richtig durchgezogen und weich geworden sind.

Himbeerwolke

Zutaten (für eine 27×18 cm große Auflaufform)

ca. 20 Biskotten
500 ml Griechisches Naturjoghurt (10%ig)
500 ml Maskarpone (oder Maskarino)
250 ml Schlagobers
2 EL Zucker
2 EL Staubzucker
500 g gefrorene Himbeeren
Kokosett (das sind Kokosflocken!)

Zubereitung

Die Biskotten in die Form schlichten.

Den Schlagobers steif schlagen. Den/das Maskarpone mit den 2 EL Zucker cremig rühren und mit dem Joghurt unter den Schlagobers heben. Dann vorsichtig ein wenig von der Creme auf die Biskotten streichen, sodass sie von Creme bedeckt sind und nicht mehr verrutschen können.

Jetzt die Himbeeren darauf verteilen und den Staubzucker darüberstreuen.

Den Rest der Creme auf die Himbeeren streichen und zu guter Letzt mit Kokosett bestreuen! Im Kühlschrank bis zum Servieren am nächsten Tag (es geht natürlich auch sofort, aber dann sind die Biskotten noch hart) aufbewaren!

Köstlich, fluffig, gut!

Kosten pro Stück (bei 20 Stück):
– mit Preisen vom 25.04.2013: ca. 0,45 €

Kindheitserinnerungen: Grießkoch

Bei meiner Oma gab’s, als wir noch Kinder waren, öfters mal Grießkoch. Sie hat nie Zucker in die Milch getan, daher mussten wir dann umso mehr Kakao draufschütten, damit er uns schmeckte. 😉 Dann gab’s nochmal einen Batzen Butter drauf, der dann total lecker in dem heißen Grießkoch dahinschmolz *mmmh*

In meinem Rezept ist Zucker drin, ihr könntet also eigentlich mit dem Kakao sparen 😉

Grießkoch

Zutaten (für 2 Personen)

375 ml (3/8 l) Milch
1 EL Zucker
2 EL Weizengrieß

evt. Kakao und Butter

Zubereitung

Die Milch mit dem Zucker zum Kochen bringen. Dann den Grieß einrühren und so lange unter ständigem Rühren kochen lassen, bis ein sämiger Brei einstanden ist. (ca. 5 min)

Noch warm mit Kakao bestreuen (einen Klecks Butter drauf) und genießen!

Kosten pro Person:
– mit Bio-Preisen vom 3.4.2013: ca. 0,4 €