Vor dem Fernseher: Salzgebäck

Gestern Abend wurden in LA ja wieder mal die Oscars verliehen. Dieses Jahr hab‘ ich leider nicht recht viel davon mitbekommen, da wir weder Fernseher noch Zeitung haben. Aber gemütliche Filmabende gibt’s dank Computer bei uns natürlich trotzdem und für mich gehört auf jedem Fall Bier und Salzgebäck dazu.

Nun wohnen wir nicht gerade um die Ecke des nächsten Supermarktes, erledigen unseren Einkauf einmal in der Woche und wenn „Salzgebäck“ nicht auf dem Einkaufszettel steht, wird’s auch nicht gekauft und somit haben wir es auch nicht Daheim! Letztens ist es uns wieder passiert, dass wir ohne salzige Köstlichkeiten dastanden, also hab‘ ich ein altes Salzgebäck-Rezept ausgegraben, von dem ich nicht mal mehr weiß, woher ich es habe und hab‘ angefangen zu backen! Geht supereinfach, superschnell, ist ganz einfach abzuwandeln und schmeckt wirklich sehr gut! Also ran an den Herd und die Oscar-Sternchen nachbacken!

Hier mein Rezept für

Salzgebäck Weiterlesen

4. Türchen: Raffaellokugeln

Foodblogger-Advent-Kalender

Herzlich Willkommen beim 4. Türchen des Foodblogger-Adventkalenders! Ich freue mich sehr, dass sich Janneke und Ulli die Zeit genommen und diesen Kalender organisiert haben – da musste ich natürlich einfach mitmachen!

Bei mir gibt’s heute ein Rezept für Leute, die nicht stundenlang in der Küche stehen wollen (oder können) um Kekse zu backen, aber trotzdem eine süße Kleinigkeit auftischen möchten!

Meine Mama bäckt zu Weihnachten immer unglaublich viele Sorten Kekse. Und (leider) ist jede Sorte unglaublich köstlich. Daher ist es sehr sehr schwer, aus dieser leckeren Menge meine Lieblingskekse herauszupicken. Diese mandeligen, kokosigen Kugeln sind aber in meiner Keks-Hitliste ganz  weit oben angesiedelt. Sie schmecken super gut, sind relativ einfach herzustellen, das Backrohr bleibt kalt, sie sind und sie sehen aus wie kleine Schneebälle! Sogar als gestresste Jungmama kann man diese Kugeln ganz leicht herstellen! Was will man mehr?

Raffaellokugeln

Zutaten (für viele Kugeln!)

250 ml Schlagobers
400 g weiße Schokolade (oder Kuvertüre)
100 g Ceres (Kokosfett)
1 TL Vanillezucker
1 TL Rum
250 g Kokosett

200 g Mandeln
Kokosett zum Wälzen

Zubereitung

Die Schokolade etwas zerkleinern.
Den Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und alle restlichen Zutaten außer dem Kokosett  so lange einrühren, bis sich alles im Schlagobers aufgelöst hat. Dann das Ganze vom Herd nehmen und das Kokosett einrühren. Jetzt die Masse über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Tag die Mandeln enthäuten, in dem ihr sie kurz in Wasser aufkochen lasst, abgießt und dann die Haut ganz einfach herunterschieben könnt.

Dann mit einem Teelöffel etwas von der über Nacht kühl gestellten Masse ausstechen, und immer rund um eine Mandel daraus eine Kugel formen. Dann die Kugel im Kokosett wälzen und fertig ist die Raffaellokugel! Mmmh lecker!

Kosten pro Kugel:
– mit Preisen vom 31.11.2013: ca. 0,089 €

Selbst gemacht: Sweet Chili Sauce

Diesmal ganz kurz – hier ein Sweet Chili Sauce-Rezept, das wir ganz oft machen, da es watscheneinfach und saulecker ist! Die Sauce schmeckt unglaublich gut zu gebackenen Garnelen oder gebackenem Gemüse. Mmmmh… mir läuft das Wasser im Mund zusammen!

Sweet Chili Sauce

Zutaten (für ca. 150 ml Sauce)

1 – 2 Chilischoten (kommt auf die Schärfe an, die ihr erreichen wollt)
10 EL Wasser
10 EL Essig (am Besten Hesperiden- oder Reisessig, aber man kann die Sauce auch mit jedem anderen Essig machen)
10 EL Zucker
3 Knoblauchzehen
1 EL Öl

Zubereitung

Die Knoblauchzehen schälen, mit der Knoblauchpresse pressen und in einem Topf mit dem Öl leicht anbräunen lassen. Dann aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.

In dem Topf nun das Wasser und den Essig mit dem Zucker aufkochen lassen und so lange kochen lassen, bis die Flüssigkeit sirupartig geworden ist. (Immer mal wieder umrühren, nicht, dass euch was anbrennt!)

Während die Flüssigkeit kocht, die Chilischoten ganz klein hacken und dann zur Flüssigkeit dazugeben. Jetzt kann man auch den Knoblauch wieder dazugeben.

Wenn die Sauce dickflüssig geworden ist, vom Herd nehmen, abkühlen lassen und servieren. Hält sich in einem Schraubglas im Kühlschrank (ohne Gewähr) ca. 2 Wochen, oder sogar noch länger.

Kosten:
– mit Preisen vom 14. Oktober 2012: ca. 1,00 €

Selbst gemacht: Eingelegte Chilis

Freunde sind etwas wunderbares! Und wenn man noch dazu Freundinnen hat, die sich Partner suchen, die auch noch kochen können und sich dazu bereit erklären, Gastposts für den Blog zu schreiben, hat man als Foodbloggerin den Jackpot geknackt!

Thomas, von dem im Absatz oben die Rede ist, ist ein leidenschaftlicher „Chili-am-Fensterbankerl-und-am-Balkon-und-Garten“-Züchter, der mit seinen Züchtungen noch dazu echt traumhaft gute Gerichte zaubert! Seine eingelegten Chilis sind toll, einfach so zum „Jausnen“ oder als „Scharfmacher“ verschiedenster Speisen. DANKE, lieber Thomas, dass du deine Einlegemethode mit uns teilst!

Hier geht’s zum Rezept: Weiterlesen