Würzige Fisolen in Kokosmilch

Ich bin ja eigentlich kein Fisolenfan. (Für meine deutschen Leser: Fisolen = Grüne Bohnen) Essen tu ich sie natürlich schon, sie sind ja nicht schlecht, aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann nehm ich lieber Käferbohnen oder Erbsen oder Weiße Bohnen oder etc. etc. etc. Ihr seht also, Fisolen stehen bei mir ganz unten auf der Bohnenliste.

Nicht so jedoch, wenn sie nach diesem Rezept zubereitet werden! Die mag sogar mein Sohn, dessen Fisolen bisher immer gleich Bekanntschaft mit dem Boden gemacht haben, wenn es sie denn mal gab.

Dieses Rezept stammt aus einem indischen Kochheft (cooking class indian), das ich mir vor 9 Jahren in Guildford (England) gekauft habe, aber leider noch nie dazu gekommen bin, etwas daraus zu kochen. Tja – auch das wäre erledigt, und es war supergut!! Aus diesem Heft wird ab jetzt sicher öfter was gekocht.

Würzige Fisolen in Kokosmilch

Zutaten (als Beilage für 4 Personen)

2 EL Öl
1 EL frischer, geriebener Ingwer
(1 kleine Chilischote)
2 Knoblauchzehen, zerdrückt/gepresst
2 TL Koriandersamen
1 TL Senfsamen
ca. 500 g Fisolen
200 ml Kokosmilch
evt. Salz

Zubereitung

Die Fisolen waschen und putzen (die Enden abschneiden).

Das Öl in einem Wok oder in einer Pfanne erhitzen und den Ingwer, den Knoblauch (, die klein geschnittene Chilischote) und die Samen für ca. 2 min anrösten.

Die Fisolen dazugeben und mitrösten lassen, bis sie weicher geworden sind. Dann mit Kokosmilch aufgießen und unter Rühren weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön reduziert worden ist.

Jetzt noch nach Geschmack mit Salz würzen und schon kann serviert werden!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20.03.2013: ca. 0,74 €

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Apfel-Kürbissuppe

Wie viele von euch sicher schon wissen liehiiiiihiiiiiebe ich Suppen. Cremig, klar, schaumig, kalt, warm, mit Einlage, ohne Einlage – egal. Suppe mag ich einfach. (Was ich jedoch nicht mag sind Suppenschlürfer *seufz* Aber irgendwie macht das JEDER außer mir und meinem Bruder. Naja. Da muss ich anscheinend durch)
Natürlich bin ich daher auch immer auf der Suche nach neuen Kombinationen und Geschmäckern – und bin dabei auf das Zusammenspiel von Apfel und Kürbis gestoßen. Das geht nicht nur süß – Nein! – man kann diese Zutaten auch pikant verkochen! Natürlich ist die Suppe leicht süßlich, das sieht man ja auf den ersten Blick, wenn man auf die Zutatenliste schaut, aber das ist ja gerade das Besondere an der Suppe – und ein leichter Hauch von Cayennepfeffer gibt der Suppe noch den ganz besonderen Kick!

Hier also zum Rezept für die

Apfel-Kürbissuppe Weiterlesen

Selbst gemacht: Eingelegte Chilis

Freunde sind etwas wunderbares! Und wenn man noch dazu Freundinnen hat, die sich Partner suchen, die auch noch kochen können und sich dazu bereit erklären, Gastposts für den Blog zu schreiben, hat man als Foodbloggerin den Jackpot geknackt!

Thomas, von dem im Absatz oben die Rede ist, ist ein leidenschaftlicher „Chili-am-Fensterbankerl-und-am-Balkon-und-Garten“-Züchter, der mit seinen Züchtungen noch dazu echt traumhaft gute Gerichte zaubert! Seine eingelegten Chilis sind toll, einfach so zum „Jausnen“ oder als „Scharfmacher“ verschiedenster Speisen. DANKE, lieber Thomas, dass du deine Einlegemethode mit uns teilst!

Hier geht’s zum Rezept: Weiterlesen

Stillfreundlich: Apfelkompott

Als stillende Mutter muss man ja schauen, dass man immer schön trinkt und seinen Flüssigkeitsbedarf deckt. Prinzipiell ist das ja eh kein Problem, nur wenn das Kind schreit und herumgetragen werden möchte, vergisst man doch manchmal aufs Essen und Trinken.

Was mir im Krankenhaus unglaublich gut getan hat, war mein tägliches Apfelkompott, das hebt den Blutzuckerspiegel und füllt gleichzeitig den Flüssigkeitsspeicher nach. (Natürlich nur, wenn man wenig Zucker dazu gibt, wenn es recht süß ist, hat man erst wieder mehr Durst.) Die Äpfel werden beim Kompott ja gekocht, sind daher etwas Magenschonender und daher ist das Kompott auch für die Krankenkost geeignet! Noch magenschonender wird es, wenn man beim Apfelkauf darauf achtet, Äpfel mit wenig Säure zu kaufen (wie zB.: Gala, Elstar…)

Hier also meine Version (wirklich deppensicher!) vom

Apfelkompott

Zutaten (für 1,5 Liter)

3 große Äpfel (oder 5 kleinere)
1,5 Liter Wasser
3 EL Zucker
4 Gewürznelken
Saft von 1 Zitrone

Zubereitung

Das Wasser mit dem Zucker und den Gewürzen auf den Herd stellen und die Herdplatte anschalten.

 Dann die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und mit dem Wasser aufkochen lassen.

 Dann die Herdplatte ausschalten und die Apfelscheiben im heißen Zuckerwasser fertig dünsten lassen, bis sie weich sind. Dann entweder gleich warm genießen oder abkühlen lassen und dann servieren. *mmmh*

Kosten pro Portion (bei 150 ml Portionen):
– mit Preisen vom 14.08.2012: 0,11 €