Zeigt her eure Küchen!

In letzter Zeit geht’s rund in der Bloggerwelt! Nicht nur, dass ein Blog-Event dem nächsten folgt, jetzt hat auch Steph vom Kleinen Kuriositätenladen in die Runde gefragt, wie denn genau unsre Küchen so ausschauen? Gut, dass ich gerade sowieso am Nesten bin und meine Küche zur Zeit einigermaßen präsentabel ist, dann zeig ich auch gern mal mein „Küchlein“ her. (weil mehr ist es ja nicht)

Na gut, dann fangen wir mal an!

Wie ich schon einmal erzählt habe, ist meine eigentliche Küche nur 2 Quadratmeter groß und sie hat nur ungefähr 90 cm2 Arbeitsfläche. Die vorher genannte Arbeitsfläche könnt ihr im Bild darunter sehen – ja, das kleine Fleckerl neben der Abwasch, wo der Messerbock und die Küchenrolle stehen – DAS wäre meine Arbeitsfläche. Riesig, nicht?

Trotzdem hat mein Küchlein recht viel Staufläche, da wirklich die gesamte Raumhöhe ausgenutzt wurde. (Wie man an dem recht schleißig aus mehreren Fotos zusammengefügtem Bild links erkennen kann)

Wenn ma in die Küche geht und sich nach links dreht, hat man genau das Bild vor Augen, dass ihr auch links seht. Hier steht unser Herd, der schmäler als normale Herde ist und in dessen Rohr kein normal breites Backblech rein passt *hihi*. Darüber befindet  sich der, noch immer super funktionierende, Dunstabzug, auf dem allerhand Krimskrams herumsteht. Darüber nochmal Stauraum.

Wenn man sich nach rechts dreht, sieht man unsere Kühlschrank, darunter ein paar Laden. Über dem Kühlrschrank gibt’s nochmals Stauraum, in dem sich meine Backutensilien befinden.

Man muss sich schon sehr SEHR mögen, wenn man in unserer Küche zu zweit etwas kochen möchte. Aaaber man hat auch keine langen Wege zwischen den einzelnen Schubläden und Regalen. Die unteren Regale haben alle Schiebetüren, sonst würde man sich andauernd den Schädel anhauen. *aua*

 

Aufgrund der fehlenden Arbeitsfläche, hab‘ ich mir vom IKEA einen Küchenwagen gekauft – von uns Tischdingsi genannt – der jetzt gleich neben der Küchentür (die wir ausgehängt haben) im Wohnzimmer steht. Das ist der Platz, auf dem soszusagen „the magic happens“. Hier wird geschnippelt, gerührt etc. Darüber hängen vollgestopfte Gewürzregale, auf denen nicht mal alle unsere Gewürze platz haben *ts* Das hängende Stoffsackerl beherbergt unser Brot – darin wird mir zwar kein Brot schimmlig, aber dafür manchmal hart. Die Töpfe sind auch im Tischdingsi beheimatet, die musste ich umdrehen, da sonst immer Staub oder Brösel drin sind und man sie vor dem Gebrauch immer nochmal auswaschen musste. In den Laden befinden sich Essbesteck und Küchenmesser. Zur Deko hab‘ ich noch ein paar Keksformen aufgehängt, die wechseln nach Saison. (Die schwarze Wand war übrigens schon vor uns da – mittlerweile haben wir uns auch schon dran gewöhnt und ich find sie sogar ziemlich cool)

 

Das Wohnzimmer wird sowieso auch von Küchenzeugs überschwemmt, kann man so sagen. Ich hab‘ zusätzlich noch zwei Hängeregale und eine Kredenz mit Geschirr im Wohnzimmer stehen.

Und da man in unserer Küche wirklich keinen Essplatz unterbringt, steht unser Esstisch auch an einem mit einem Raumteiler abgetrennten Platz im Wohnzimmer.

Und zum Abschluss noch ein Foto von meinen supertoll blühenden Bellis, die auf unserem Fensterbankerl stehen – die versüßen mir jedes Frühstück!

Kokos-Kakao-Bissen

Der Süß-Gusto hat mich zur Zeit wieder extrem im Griff. Nicht nur, dass ich ca. 2 mal die Woche Eis essen MUSS, hab‘ ich auch noch dazu unglaubliche Lust auf Schokolade. Tja. Ich will meinem ungeborenen Kind aber nicht schon im Mutterleib einen Zuckerschock verpassen, daher halte ich mich eher an Äpfel etc und versuche, eher weniger verarbeiteten Zucker zu mir zu nehmen. Das ist aber leichter gesagt als getan, wenn man von Hormonen überschwemmt wird… gelegentliche Ausrutscher passieren natürlich schon auch…

Gut, dass es so Rezepte gibt wie das für diese kleinen Bissen. Sie sind zuckerfrei, weil mit Honig gemacht, aber trotzdem schokoladig und sehr sehr lecker! Da stört mich nicht mal der Kokos. Sie schmecken so ähnlich wie Kokos-Makronen, nur besser! Sehr sehr köstlich!

Kokos-Kakao-Bissen

Zutaten (für 25 Stück)

80 g (1,5 Tassen) Kokosflocken
30 g (0,5 Tassen) ungesüßtes Kakaopulver
20 g (0,3 Tassen) Haferflocken
90 g (0,5 Tassen) Honig
40 g (0,3 Tassen) Olivenöl, extra vergine
1/2 TL Vanilleextrakt
Prise Zimt

Zubereitung

Das Rohr auf 100°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Kleine Bällchen formen und auf das Backpapier legen. Dann die Bissen für 20 min im Rohr bei 100°C backen/trocknen lassen. Durch die Hitze zerfließen die Bällchen etwas und werden sehr weich. Daher uuuuuunbedingt vor dem Essen abkühlen lassen, damit sie wieder hart werden!!

Nach dem Abkühlen kann man sie aber dann schon naschen! Mmmmmh!

 

Kosten pro Stück:
– mit BioPreisen vom 28.März 2012: 0,1 €

Saisonbeginn?

Ich bin prinzipiell eine Saison-Köchin und versuche, so wenig Zutaten wie möglich außerhalb der Saison zu kaufen. So auch Erdbeeren im Winter. Auf manchen food-blogs könnte man jedoch meinen, dass die Erdbeersaison schon angefangen hat. Nun, man muss ja eigentlich nur auf die Herkunftsangabe auf der Packung schauen, und man weiß, dass Erdbeeren zur Zeit bei uns noch nicht wachsen. Und bei Erdbeeren, die niemals in ihrem Leben Sonne, geschweige denn Erde gesehen haben, die Bewässerung fragwürdig ist, die noch dazu mit Dünge- und Spritzmittel belastet sind und Kilometerweit nach Österreich gekarrt werden, warte ich gerne noch ein paar Monate, bis es bei uns auch wieder auf den Erdbeerfeldern die süße, rote Pracht zu pflücken gibt.

Also vielleicht könnt ihr euch ja noch ein bisschen gedulden und schaut erst mal auf einen Saisonkalender, bevor ihr Erdbeeren aus Spanien und Blaubeeren aus Marokko kauft. Wir haben dafür ein App für unser iPhone, aber es gibt auch einige Quellen online, die man anzapfen kann. Natürlich gibt’s auch offline einige Kalender, die man zu Rate ziehen kann.

Also – erst nachdenken und sich informieren – dann kaufen!

Zucchinigratin mit Cremepolenta

Kennt ihr das auch? Ihr sitzt allein zu Hause, es ist mittag, und ihr wisst ABSOLUT NICHT, was ihr essen/kochen sollt? Es ist zwar Einiges im Kühlschrank, aber nichts klingt so richtig gut. Hmmmm. Also schustert man sich halt irgendwas zusammen. Eines dieser „Zusammenschuster-Mittagessen“ stelle ich euch nun vor. Ich habe Zutaten verwendet, die ich sowieso zu Hause hatte und es war richtig köstlich und extrem einfach zuzubereiten! Das Ergebnis hat mich sogar etwas überrascht – so gut war es.

Zucchinigratin

Zutaten (für 1 Person)

1 Zucchini
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1/8 l Schlagobers
Salz, Pfeffer, 1 EL getrocknete Kräuter
(geriebener Käse)

Cremepolenta

Zutaten (für 1 Person)

50 ml Wasser
50 ml Schlagobers
30 g Polenta
1/2 Suppenwürfel

Zubereitung

Das Backrohr auf 180°C vorheizen.

Eine kleine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausstreichen. Die Zucchini und den Erdäpfel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Dann das geschnittene Gemüse in der Auflaufform anordnen.

Mit reichlich Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter darüberstreuen und mit dem Schlagobers aufgießen. Dann die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für ca. 45 min bei 180°C im Rohr backen lassen. Natürlich könnte man noch Käse über das Gemüse streuen, aber ich hatte keinen daheim. Ich überlasse es euch, wie ihr das gerne handhaben möchtet!

Für die Cremepolenta, ca. 5 min bevor das Gratin fertig ist, die Suppe mit dem Schlagobers in einem kleinen Topf erhitzen und mit dem Suppenwürfel würzen. (Man kann statt dem Wasser + Suppenwürfel natürlich auch fertige Gemüsebouillon verwenden!) Dann den Polenta einrieseln lassen und so lange kochen und dabei rühren, bis der Polenta eine cremige Konsistenz erreicht hat. Dann den Topf vom Herd nehmen.

jetzt den Gratin aus dem Ofen nehmen, auf einem Teller anrichten und mit dem Cremepolenta servieren. Eigentlich sind das zwei Beilagen, aber zusammen ergeben sie ein wirklich köstliches Hauptgericht! Supergut!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 24.März 2012:  2,37 €