Amerikanischer Apple-Blueberry Pie

Happy July 4th!! Da ja heute der amerikanische Unabhängigkeitstag in den USA gefeiert wird, ich endlich wieder einigermaßen gesund bin (ja, ich war die letzten Tage krank, daher meine Blog-Abwesenheit) und schon ewig nichts mehr gebacken habe, gibt es heute einen Pie.

Aus Film und Fernsehen kennt man ja den Apple Pie, der wirklich sehr gut ist, aber da ja auch gerade die Heidelbeerzeit anfängt, habe ich Äpfel und Blaubeeren einfach gemischt. Mmmmh – lecker!

Pie erinnert mich ja vom Geschmack her an Strudel, da Pies ja auch einfach gebackene Früchte mit Teig umhüllt sind. Der Teig dieses Kuchens jedoch hat etwas von Blätterteig!! Schmeckt auf jeden Fall köstlich, und noch dazu fast ohne Zucker! (Dafür mit umso mehr Butter…*ähäm*)

Apple-Blueberry Pie (Apfel- Heidelbeer Pie)

Zutaten

Für den Teig

300 g Mehl (+Mehl zum Ausrollen und Kneten)
250 g Butter
1 TL Salz
1 TL Zucker
10 EL Eiswasser

Für die Fülle

4 große Äpfel (ich habe Granny Smith verwendet)
125 g Heidelbeeren

Zubereitung

Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit dem Mehl, dem Salz, Zucker und dem Eiswasser so lange verkneten, bis man erkennen kann, dass ein Teig entstanden ist. Nicht zu viel verkneten, ansonsten pickt der Teig wegen der geschmolzenen Butter überall! Dann den Teig in Plastikfolie einwickeln und im Kühlschrank rasten lassen.

Während dessen die Äpfel schälen und das Kernhaus entfernen. In feine Spalten schneiden und mit den Blaubeeren vermengen.

Das Rohr auf 180°C vorheizen und die Pie-Form vorbereiten.

Jetzt den Teig aus dem Kühlschrank holen und nochmal mit etwas extra Mehl gut verkneten und in zwei Kugeln formen. Beide Kugeln zu Scheiben ausrollen. Eine Scheibe in die Pie-Form geben. Die andere in Streifen schneiden.

Die Früchte in den Teig füllen und die Teigstreifen als Gitter darüber legen. Als Abschluss noch den Rand mit einer Gabel eindrücken.

Bei 180°C für 20 min backen, dann die Temperatur auf 150°C reduzieren und nochmals 30 min weiterbacken lassen.

Mit Sorbet und Schlagobers servieren – köstlich!!

Kosten pro Stück (bei 8 Stück)
– mit Preisen vom 4. Juli 2011: o,83 €

Ruccolasalat mit Früchten und Kernölvinaigrette

Im Sommer versuche ich immer, etwas leichter zu essen als sonst. Es gelingt mir zwar nicht immer… aber immer öfter.

Diesen Salat hatte ich schon seit einer Woche geplant. Leider habe ich aber beim Einkaufen immer irgend etwas vergessen. Einmal war auf einmal kein Ruccola in meinem Einkaufskorb, dann haben wir am Vortag den Mozzarella aufgegessen, das Kernöl war aus, etc. etc. Aber heute ist es mir endlich gelungen, meinen Traumsalat zu machen.

Mmmmh… aber bitte nur mit wirklich qualitativ hochwertigem Kernöl machen!

Ruccolasalat mit Früchten und Kernölvinaigrette

Zutaten (für 1 Person)

60 g Ruccola (das sind ca. 2 Hand voll)
1/4 Birne
2 EL Heidelbeeren/Blaubeeren
1 Mozzarella
2 Cherrytomaten
Salz, Pfeffer

Für die Vinaigrette
4 EL Kürbiskernöl
2 EL weißer Balsamico
1 kleine Schalotte

Zubereitung

Den Ruccola waschen und in der Salatschleuder trocken. Dann mit allen anderen Zutaten auf ein Teller drapieren. (Die Birne waschen und in Spalten schneiden, den Mozzarella zerreißen und darübergeben, die Cherrytomaten waschen und in 1/8 schneiden) Dann pfeffern und salzen.

Für die Vinaigrette das Kernöl mit dem Balsamico und der sehr klein geschnittenen Schalotte mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren. Dann mit einem Löffel langsam über den Salat gießen.

Mit einem Baguette genießen. Mmmmh, ein leichtes, köstliches Sommermittagessen!

Kosten pro Person
– mit Preisen vom 27. Juni 2011: 2,69 €

Erfrischende Gurken- Raita mit Koriandergrün

Yippiiih! Heute hat der Sommer offiziell begonnen. Das Grillen hat Hochsaison, bald wird es wieder Pfirsiche etc. am Markt zu kaufen geben und ich werde hoffentlich ein paar Mal ins kühlende Seewasser springen können!

Um die beginnende Saison zu feiern, stelle ich euch heute ein kühlendes, indisches Rezept vor, das man als Dip oder auch zu sehr scharfen Speisen zum „Zunge kühlen“ dazu essen kann. Ich habe es sehr gerne zu Naan Brot.

Prinzipiell ist diese Gurken- Raita dem griechischen Zaziki/Tsatsiki sehr ähnlich, es ist jedoch anders gewürzt und wird nicht als Salat gegessen.

Gurken- Raita mit Koriandergrün

Zutaten (für ca. 250 ml)

1/2 Feldgurke
1 Knoblauchzehe
250 ml Joghurt
1/2 Hand voll Koriandergrün
1/2 Hand voll Petersilie
1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel
Salz, Cayennepfeffer, Zucker

Zubereitung

Die halbe Feldgurke gut waschen, dann schälen und grob raspeln. Mit 1 TL Salz bestreuen und für ca. 30 min stehen lassen. In dieser Zeit entzieht das Salz der Gurke Wasser, dass man danach ausdrückt und wegleert.

Das Joghurt zur geraspelten und ausgedrückten Gurke geben und gut umrühren. Die Kräuter waschen, fein hacken und dazugeben.

Nachdem man die fast fertige Raita gekostet hat, nochmal mit Salz nachwürzen, dann eine Prise Zucker, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer dazugeben. Fertig!

Kosten
– mit Biopreisen vom 21. Juni 2011: 1,12 €

Xundes Frühstück: Quinoa Müsli

Müsli gab es bei mir eigentlich zum Frühstück nur, wenn meine Mama uns allen ein Apfelmüsli zubereitet hat. Da war es dann fast so etwas wie ein gemeinsames Essen am frühen Morgen. Aber ein normales Müsli… mit Milch… wo dann die Körner zwischen den Zähnen picken… naja. Muss ich nicht unbedingt haben.

Aber letztens waren wir bei meiner „Schwägerin“ zum Brunch eingeladen (sie „bäckt“ gerade selbst etwas ganz besonderes) und dort haben wir ein am Vortag angesetztes Müsli mit Joghurt bekommen. Und ich sage euch… meine Müsli-Einstellung hat sich grundlegend geändert! Man muss einfach nur kreativ werden, dann schmeckt es auch wirklich gut.

Quinoa Müsli mit Joghurt

Zutaten (für 2 Personen)

1 Tasse Haferflocken
1/2 Tasse Quinoa*
500 ml Joghurt
Nüsse, Rosinen
Früchte
Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft zum Süßen

Zubereitung

Am Vorabend

Den Quinoa gründlich waschen und mit 1 Tasse Wasser so lange kochen, bis der Quinoa das Wasser gänzlich aufgenommen hat. Dann vom Herd nehmen und bei geschlossenem Deckel ziehen und abkühlen lassen.

Die Haferflocken mit dem Joghurt vermengen, dann den etwas abgekühlten Quinoa untermischen und im Kühlschrank über Nacht stehen lassen.

Am Morgen

Das Müsli mit dem ausgewählten Süßungsmittel süßen und klein geschnittene Früchte und Nüsse untermischen.

Genießen!

 

*Da Quinoa einen relativ starken Eigengeschmack hat, kann man natürlich die Quinoamenge variieren.

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 15. Juni 2011: 0,77 €