Ratatouille à la Ratatouille

Quelle

Ich denke mal, dass viele von euch den Film „Ratatouille“ kennen? Ja? Nein? Für die Unwissenden, hier gibt’s den Trailer. Unbedingt anschauen!

In dem Film bereitet die Ratte Remy am Schluss das perfekte Ratatouille zu. Und ja, es schaut unheimlich gut aus… obwohl es von einer Ratte zubereitet wurde. *hm* Natürlich habe ich mir damals, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, vorgenommen, dieses Gericht nachzukochen. Nun bin ich eeeendlich dazu gekommen – und es war wirklich richtig gut!!

Ratatouille á la Ratatouille

Zutaten (für 2 Personen)

1 Melanzani
1 Zucchini
4 Tomaten
1/2 l Tomatensauce
Knoblauch
Basilikum
Salz, Pfeffer
Öl

Zubereitung

Das Gemüse in feine Scheiben schneiden. Den Knoblauch pressen und mit etwas Öl und ein paar Esslöffel von der Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen. Dann das Gemüse darüberschlichten. Dann das Gemüse salzen, mit Kräutern bestreuen und mit der restlichen Tomatensauce übergießen.

Aus Backpapier eine der Auflaufform entsprechende Schablone schneiden und auf das Gemüse legen. Dann das Ganze bei 180°C für ca. 20 Minuten im Rohr backen lassen.

Wenn das Gemüse weich ist, aus der Form nehmen und aufschichten wie es Remy gemacht hat! Noch etwas nachsalzen, pfeffern und fertig!! *mmmmh* Lecker!

Kosten pro Person
– mit Biopreisen vom 18. Mai 2011: 2,84 €

Obstkuchen Teil 2: Vanillepudding selbst gemacht

O-oooh, mit dem zweiten Teil habe ich doch etwas länger gebraucht. Sorry! Aber jetzt ist er ja da…

Das erste Mal habe ich Vanillepudding in England selber gemacht, da die Kinder ganz gaaaaanz oft „custard“ essen wollten. (So heißt Vanillepudding auf Englisch) Ich meine, ich will jetzt das Vanillepuddingpulver, das man zu kaufen bekommt, nicht verdammen, aber selbst gemacht ist er soooo viel besser! Und man weiß ganz genau, was drin ist. (Was ja immer super ist!) Außerdem geht es unglaublich schnell, auch wenn man den Pudding selbst macht!

So, jetzt aber wieder zurück zum Obstkuchen. Wie wir ja wissen, gehört auf einen Obstkuchen auch eine Creme. Und auf meinen Obstkuchen kommt eine Vanillecreme. Dafür brauchen wir Vanillepudding – oder, wie die Franzosen ihn nennen

Crème Patissière

Zutaten (für 500 ml Pudding)

450 ml Milch
1 Vanillestange
5 Eidotter
90 g Zucker
2 gestrichene EL Weizenmehl
1 gestrichener EL Maismehl (Maizena etc.)

Zubereitung

Die Milch mit einer aufgeschnittenen Vanillestange in einem Kochtopf aufkochen lassen (Aber Vorsicht! Nicht überkochen lassen!) Dann von der Herdplatte nehmen, kurz abkühlen lassen und die Vanilleschote entfernen. (Ich kratze die Vanilleschote noch aus und lasse die schwarzen Samen dann in der Milch, das gibt einen stärkeren Vanillegeschmack)

Währenddessen die Eidotter mit dem Zucker zu einer festen, schaumigen Masse rühren. Dann das Mehl einrühren.

Die noch recht warme Milch in die Ei-Zucker-Mehlmasse langsam einrühren, und sobald alles gut verrührt worden ist, wieder zurück in den Kochtopf geben und die gesamte Masse für ca. 3 Minuten aufkochen lassen – dabei aber immer mit dem Schneebesen umrühren. (Ansonsten brennt der Pudding an!)

Wenn die Masse aufgekocht ist, von der Herdplatte nehmen und noch kurz weiterrühren. Dann abkühlen lassen und essen! (oder für den Obstkuchen als Füllung verwenden!)

Kosten für 500 ml:
– mit Bio-Preisen vom 16. Mai 2011: 2,23 €


So, aber jetzt weiter zum Obstkuchen! Den müssen wir nämlich jetzt noch fertig machen! Die Vanillemasse auf dem Kuchenboden verteilen, und gewaschene Beeren eurer Wahl (ich habe Erdbeeren verwendet) darauf setzen – FERTIG!
Dieser Kuchen dauert von Beginn bis zur Fertigstellung vielleicht 1 Stunde, und dann hat man eine wirklich sehr gute und schmackhafte, und noch dazu recht einfache Mehlspeise kreiert! Also uns hats geschmeckt!

Obstkuchen Teil 1: Kuchenboden

Jeder kennt diese einfachen Obstkuchen, mit einem hellen Teig als Unterlage, einer Creme in der Mitte und die mit irgendwelchen Beeren oder anderem Obst verziert sind. Kaufen kann man solche Kuchen irgendwie überall… sogar den Boden bekommt man in jedem Supermarkt, obwohl sie extrem einfach und schnell selber zu machen sind. Jetzt zeige ich euch als erstes Mal, wie man den Boden macht. Die Creme folgt morgen.

Kuchenboden für Obstkuchen

Zutaten (für eine 30 cm Obstkuchenform)

100 g Mehl
80 g Zucker
20 g Vanillezucker
100 g Öl
4 Eier
1,5 TL Backpulver
Öl, Semmelbrösel für die Form

Zubereitung

Die Obstkuchenform einfetten und mit Semmelbröseln „ausstauben“. Dann das Rohr auf 180°C vorheizen.


Öl, Zucker, Mehl und Eier mit dem Mixer verrühren. Wenn eine cremige Masse entstanden ist, das Backpulver unterrühren. Dann den Teig in die Form füllen und ganz kurz stehen lassen, bis sich der Teig gleichmäßig in der Form verteilt hat. Dann bei 180°C für 15 Minuten im Rohr backen.

Nach dem Backen den Teig sofort auf ein großes Kuchenteller stürzen, kurz kühlen lassen, und dann die Form runternehmen. Fertig!

Kosten pro Kuchenboden:
– mit Preisen vom 12.Mai 2011: 2,59 €

Hollandaise – FAIL

Jaja, es war ja wieder einmal Zeit für ein riesengroßes „fail“. Eigentlich hat es ja gut angefangen. Ich hatte alle Zutaten zu Hause, die Zubereitung war einfach, die Konsistenz war gut, die Farbe passte, alles hat gut ausgesehen!

Ich hätte es schon vorher wissen sollen… ich habe noch nie gesehen, dass meine Mama eine Zitrone in die Sauce Hollandaise gegeben hat. Aber im Rezept is es eben so drin gestanden… und OMG – das war die schrecklichste Hollandaise, die ich jemals gegessen habe!!! Diesen widerlichen Geschmack hatte ich noch am Abend im Mund… mir war richtiggehend schlecht davon! *würg* Ich muss nur daran denken, und der Geschmack ist wieder da *schüttel*

Ich muss, glaub‘ ich, nicht dazusagen, dass ich meinen Spargel dann nicht mit dieser Sauce gegessen habe.

Nach dem Fiasko habe ich meinen Bruder angerufen (der Koch ist) und er hat mir ein gutes Rezept gegeben. Somit wären wir wieder beim Versuch und Irrtum- Konzept angelangt!