Tropische Variante: Passionsfruchtwolke

Heute nur eine ganz kurze Variante von einem bewährten Rezept.

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Zur Zeit bekommt man hier heroben gerade wunderbare Passionsfrüchte/Maracujas im Supermarkt zu kaufen. Und da wir diese Früchte seit unserer Reise nach Vietnam über alles lieben, müssen wir da natürlich immer welche mit nach Hause nehmen!passionsfruchtwolke

Zu Silvester brauchten wir noch ein schnelles Dessert, und da haben wir ganz einfach unsere Himbeerwolke zu einer Passionsfruchtwolke umgewandelt! Schmeckt superlecker!

Einfach beim Rezept der Himbeerwolke die Himbeeren weglassen und den Inhalt von 7 Maracujas unter die Topfenmasse ziehen. (Maracujas halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch/Samen auslöffeln)

Ich habe unsere Wolke dann noch total toll (Sarkasmus pur) mit Orangen dekoriert.

passionsfruchtwolke2

Kosten pro Stück (bei 20 Stück):
– mit Preisen vom 31,12,2015: ca. 0,52 €

schwedisch: Smörgåstårta

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Mein Mann liebt Mayonnaise. Und Fisch. Und die beiden Dinge kombiniert… da kann er einfach nicht „nein“ sagen. Als wir also kurz nach unserem Umzug nach Schweden die wunderschönen Smörgåstårtor entdeckten, mussten wir natürlich eine kaufen. Und, was soll ich sagen… ich war enttäuscht. Es hat relativ fad geschmeckt, war extrem fett und eigentlich nur schön, aber nix dahinter. (Das mag ich schon bei Leuten nicht und bei Essen natürlich ebenso wenig!)

Als mein Mann, dem die gekaufte Smörgåstårta nicht so schlecht geschmeckt hat, vor Silvester anfing, sich eine zu wünschen, stellte ich die Bedingung „aber nur selbst gemacht“. Also haben wir das getan.

Und zwar haben wir sie g’scheit gewürzt UND wir haben den Schlagobers weggelassen. Echt, das wäre sonst SO gallig, das kann man ja nicht essen. Brrr!

Die Smörgåstårta, auf gut österreichisch eine „Jausentorte“, besteht eigentlich aus nix anderem als aus Toastbrot, Mayonnaise und Belag. Das wir geschichtet und dann schön verziert. Fertig! Wir haben das Ganze etwas österreichisiert, indem wir Mayonnaisetopfen gemacht haben und, wie oben schon erwähnt, KEINE Sahne daruntergehoben haben. Außerdem haben wir die Tårta fischig gehalten, indem wir Räucherlachs und in Salzlake eingelegte Garnelen verwendet haben.

smörgastorta

Zur Form der Tårta – Ihr könnt natürlich auch kleine, sternförmige, Törtchen machen, aber am einfachsten ist es, eine große Tårta zu machen und die dann zu schneiden. Geht auch schön schnell eigentlich! Und wenn man des Verzierens mächtig ist, sehen die auch noch supertoll aus! Wie man sieht, bin ich nicht so die Verziertrulla…

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Smörgåstårta (Schwedische Jausentorte)

Zutaten (für 1 Tårta)

1 Laib Toastbrot, am Besten horizontal in Scheiben geschnitten, anders geht aber natürlich auch
250 g Mayonnaise
250 g Topfen
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitronensaft
Räucherlachs
in Salzlake eingelegte Garnelen
1 Bund Dill

Für die Garnierung:
Hartgekochtes Ei, Gurke, Paprika etc.

Zubereitung

Die Mayonnaise mit dem Topfen vermischen und gut würzen, das heißt salzen und pfeffern. Dill klein hacken und die Hälfte davon unterrühren. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft abschmecken.

Toastbrot entrinden.

Jetzt die Smörgåstårta zusammensetzen, indem man immer zuerst eine Schicht Toastbrot, eine Schicht Mayonnaisetopfen, eine Schicht Lachs oder Garnelen, dann wieder eine Schicht Toastbrot, eine Schicht Mayonnaisetopfen und so weiter übereinanderlegt. Abgeschlossen wird das Ganze mit einer Schicht Toastbrot, darauf wird nochmal dünn Mayonnaisetopfen draufgestrichen, die Garnierung drauf und fertig ist das gute Stück!IMG_2920

Ist mal was Anderes als immer nur belegte Brötchen! 😉

 

Kosten pro Person (wenn 4 Personen essen):
– mit Preisen vom 31.12.2015: ca. 3,15 €

Küchenoptimierung – Teil 1

Willkommen zurück! 2016 hat bei uns recht angenehm begonnen, kulinarisch war die letzte Woche sehr erfolgreich – ich hoffe, einige Dinge bald zu bloggen *fingerscrossed* Aber jetzt zum eigentlichen Thema.

Ihr erinnert euch, dass ich vor Weihnachten angekündigt habe, einige Dinge in unserer Küche zu ändern. Nun ja, ich musste schneller damit anfangen, als geplant.

Denn am 23. Dezember gab unser Geschirrspüler für kurze Zeit den Geist auf und weil wir deswegen den Geschirrspüler vorrücken mussten und dafür die Arbeitsplatte abmontieren „durften“, sah unsere Küche so aus:

IMG_2831Natürlich habe ich, obwohl ich noch Geschenke einpacken musste und etliche andere Dinge vor dem Heiligen Abend erledigen musste, die Gunst der Stunde genutzt und gleich einen Punkt der Küchenoptimierung abgehakt:

  • Ein Brett vor das Fenster montieren, damit nichts mehr runterfallen kann

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Das Brett hatte ich schon einige Wochen vorher zugeschnitten, aber ich wollte noch die hinter den Geschirrspüler gefallenen Sachen hervorholen, bevor ich alles montiere. Da wir also sowieso wegen dem Geschirrspüler alles hervorholen mussten, war das die perfekte Gelegenheit, mit meinem kleinen Projekt zu starten.

Nachdem ich also diverse Jausenbrettln, Gabeln etc. wieder gefunden hatte, gründlich gesaugt hatte, die Arbeitsplatte auf der Seite abgeschliffen hatte (seht ihr im oberen Bild die schwarze Seite der Arbeitsplatte – WÄH!) und wieder montiert war, konnte ich also endlich mein Brett montieren. Die geplante Vorhangstange hatte ich schon einige Zeit vorher montiert. Der Vorhang ist noch im Entstehen 😉

So sah es vorher aus:

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Und so sieht es jetzt aus:

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Viel besser als vorher!! Und es fällt nichts mehr hinter den Geschirrspüler! Und wenn ich endlich den Vorhang genäht habe, zeige ich euch, wie es von außen aussieht! (Jetzt sieht man leider noch immer den Geschirrspüler von hinten)

 

Tja. Da ich jetzt so gut drauf bin, weil ich diesen Punkt endlich abgehakt habe, kann es ja hoffentlich bald weiter gehen!

Einen guten Rutsch & #Foodblogbilanz2015

Tja, und somit war das Jahr 2015 auch schon wieder vorbei! „Schnö is’s gonga!“ (Schnell ist es gegangen!) wie man bei uns so schön sagt. Das vergangene Jahr war ein recht turbulentes, muss ich sagen. In meinem privaten Umfeld hat sich einiges verändert – wir haben Familienzuwachs bekommen, schwedisch habe ich noch besser gelernt, der kleine Herr ist jetzt eigentlich gar kein „kleiner“ Herr mehr und ich habe einfach weiter versucht, mich ins schwedische Leben einzügen und das Familienleben zu Viert einigermaßen hinzukriegen 😉

Blogmäßig ist, obwohl ich es eigentlich geplant hatte, nicht so viel passiert. Ich habe die ganze erste Jahreshälfte versucht, wieder ins Bloggen reinzukommen, der Blog ist in der Schmausepost erwähnt worden, im Herbst ist Verkocht! dann 6 Jahre alt geworden, im Zuge dessen habe ich eine Schwedenbox verlost (was sehr gut angekommen ist und gut angenommen wurde!) und ich habe einfach versucht, weiter regelmäßig zu bloggen, soweit es halt irgendwie ging.

Um den Jahresrückblick einfacher zu gestalten, hat die liebe Frau Giftigeblonde vorgeschlagen, eine Foodblogbilanz zu machen und einige Fragen gestellt. Super Idee, da mache ich doch gleich mal mit!

 

Zuerst aber mal ein bisschen allgemein Blog-Statistik:

2015 habe ich 75 Beiträge veröffentlicht, das sind durchschnittlich 1,4 Artikel pro Woche. Vielleicht schaff ich nächstes Jahr ja 2 pro Woche… aber da ich mich kenne, verspreche ich nichts 😉

Ich hatte heuer ca. 145.000 views und 86.000 Besucher. Das ist Durchschnitt bei mir und ist nicht wirklich viel, verglichen mit anderen Blogs. Es wird zwar jedes Jahr etwas mehr, aber Verkocht! ist halt ein relativ kleines Blögchen 😉

Die Nationalitäten meiner Leser sind, aufgrund der Blogsprache „Deutsch“, nicht verwunderlich. Am Häufigsten schauen Leute aus Deutschland bei mir vor bei, gefolgt von meinen Landsleuten, den Österreichern, dann den Schweizern und dann – was mich verwundert – Leute aus den USA. (Schweden ist auf Platz 7)

Der Blog hat 776 followers auf facebook, 60 auf bloglovin, 64 auf twitter, 44 auf wordpress und 52 auf instagram. (Ich bin relativ schlecht, was das Marketing meines Blogs auf den sozialen Medien betrifft…)

 

Nun aber zu den Fragen:

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Der erfolgreichste der Artikel von denen, die ich 2015 veröffentlicht habe, war Süß ohne Zucker: Banane-Kokos-Chiapudding. Aber andere aus vorigen Jahren sind viel, viel erfolgreicher!

Der beliebteste Artikel aller Zeiten auf meinem Blog ist der, wie man Hafer- und Reismilch macht.
Ich bin zwar nicht ganz zufrieden damit und muss ihn endlich mal überarbeiten, aber ich bin froh über das viele positive feedback, dass ich dazu – immer noch – bekomme! Dankeschön!

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Am meisten bedeutet hat mir natürlich das Baby-Announcement 😉 Aber das passt thematisch ja eigentlich gar nicht zum Blog 🙂

Mein Lieblingsrezept dieses Jahr war das Chili sin Carne. Ich habe mich so gefreut, weil das Rezept echt so zufällig entstanden ist!

Und sehr viel Spaß gemacht hat mir das Synchronbacken mit dem Christstollen. Vor allem, dass er so aufgegangen ist, war superlustig! Er hat echt nicht ausgesehen wie ein Stollen *lach*

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich komme ja nicht mehr so viel dazu, andere Blogs zu lesen, und ich habe anfang des Jahres meinen reader ratzfatz ausgemistet! Dieses Jahr habe ich endlich mal wieder viel viel mehr aus Kochbüchern gekocht, als von Rezepten aus dem Internet. So waren es eigentlich gar nicht einzelne Blogartikel, die mich inspiriert haben, sondern der ganze „feel“ und das Thema eines Blogs.

  • Immer noch – und den lese ich seit Jahren – begeistert mich David Lebovitz! Wenn ich nur halb so gut Schreiben und Fotografieren könnte, wäre ich schon zufrieden!
  • Die Zwergenprinzessin ist auch eine meiner Lieblingsautorinnen. Quirky, liebenswürdig, total kreativ und ganz einfach super-sympathisch spricht mich Sassi mit ihrem Blog einfach immer an!
  • Und, zwar kein Blog weil auf instagram, aber ich habe KamadoBjörn entdeckt. Da will ich einfach IMMER was nachkochen/grillen! Schlimm, wenn man andauernd einen Gusto auf Essen hat, weil man dauernd was auf instagram vor der Nase hat!

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Definitiv die Kanelbullar. Warum? Weil sie einfach GUT sind! Und total einfach!

kanelbullar2

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich bin ja schon seit Jahren am Überlegen, von wordpress.com auf wordpress.org umzusteigen und ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen. Ich müsste mich ja vorher auch mal einlesen etc. *seufz* Das wurde also noch immer nicht gelöst.

Kochmäßig hatte ich dieses Jahr nur einen Nemesis und zwar die schwedischen Kartoffelpuffer (rårakor). Die habe ich sicher schon 6 Mal gemacht dieses Jahr und NIE sind die so geworden, wie sie gehören. *grmml* Das habe ich auch noch nicht gelöst… ich weiß aber auch nicht, ob ich es noch lösen will. Die gehen mir mittlerweile schon gewaltig auf die Nerven.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Dieses Jahr haben wir eine große Neuanschaffung gemacht, wir haben uns einen Keramikgrill geleistet – und wir machen SO VIEL damit, ich kann es euch gar nicht sagen. Pizza machen wir zum Beispiel gar nicht anders, die wird nur noch gegrillt. Fisch ist einfach eine ganz andere Liga, wenn er auch noch zusätzlich geräuchert wird, vom ganz einfachen Direktgrillen brauchen wir ja gar nicht zu reden. Ich muss endlich mal ein paar Artikel zu dem Thema online stellen. Zeit, wo bist du!?

Was mich auch noch unendlich begeistert hat, war der Safran, den ich von einer Kollegin meines Mannes geschenkt bekommen habe. Nicht so sehr der Geschmack direkt, aber einfach dieses Gelb! *schwelg*

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Eigentlich gibt es gar nicht so viele lustige Suchbegriffe, über die Leute meinen Blog finden.

„baby isst alles wie geht“ fand ich eine recht witzige Formulierung
„erfahrungen bad11“ Hä?
„rosa frucht“ fand ich persönlich etwas kryptisch
„kann baby löffel zu weit in den mund stecken“ Das kann ich nur mit „Ja“ beantworten *hihi*
„mein.sohn.hat schon.viele.zahne.wird.7 monate.was.darf.er.essen.“ Mit Punkten dazwischen! Wieso?

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2016?

Ich wünsche mir, dass ich endlich wieder mal etwas mehr Zeit für den Blog habe. Vermutlich wird es ja beim Wunsch bleiben, aber naja…

Auch möchte ich endlich mal einige der 75 Entwürfe fertig stellen, die ich gespeichert habe und aufs Veröffentlichen warten! Dann wäre da noch das Updaten und neu Fotografieren einiger alter Rezepte. (Manche Fotos sind furchtbar!!)

Ein paar Dinge sind ja schon geplant für 2016, ich bin gespannt ob ich alles umsetzen kann. Versprechen tu ich aber auf jeden Fall nichts mehr, das wird dann nämlich nie etwas bei mir 😉 Der Druck ist dann einfach zu groß! Wir müssen uns halt einfach alle miteinander überraschen lassen!

 

Gut, das war es auch schon mit meiner Foodblogbilanz für 2015 und somit

wünsche ich meiner Leserschaft einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2016!

 

Jahresrückblicke meiner KollegInnen:

Petra von Obers trifft Sahne

Alex die Schokoladenfee

Ines von Münchner Küche

Wallygusto

Ulrike von Küchenlatein

Zorra vom Kochtopf

Jeanette von Cuisine Violette

Klaudia von KochenmitHerzchen

Marie-Louise von Küchenliebelei

Daniela von Leberkassemmel

Christina von Feines Gemüse

Anja von meine Torteria

Sandy von Sasibella

Valesa von Brotbackliebeundmehr

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Kathrin von Tantin & Professor Hu

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Daniela von Danielas Foodblog

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