Baby led weaning – Fortsetzung & Brokkolikroketten

Heute melde ich mich mal wieder von der Beikostfront! Ja, es war so weit und wir haben ‚mal wieder mit Baby-led weaning gestartet und diesmal läuft das wirklich etwas anders ab! War ja eh klar, da kein Kind wie das andere ist, aber dass mein zweiter Sohn wie ein kleiner Staubsauger is(s)t, hätte ich nicht gedacht. Recht viel unterschiedlicher als beim letzten Mal könnte es echt nicht ablaufen! Wobei… man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Vielleicht überlegt er es sich ja anders und entscheidet sich plötzlich, dass Essen doch blöd ist. Ich halte euch auf dem Laufenden 😉 Über den schwierigen Start beim Essen meines älteren Sohnes habe ich ja schon geschrieben, auch die Regeln des BLW habe ich erklärt und was man in den ersten Monaten geben kann.

Diesmal bin ich viel lockerer, der Kleine isst das ungewürzte Essen mit, das wir (in gewürzter Form) auch essen und was er halten kann. Teilweise mach‘ ich ihm, so wie beim ersten Mal auch schon, Gemüsesticks oder er bekommt Obst, (Hier nachzulesen – KLICK) oder ich drück‘ ihm einen selbst gemachten Squooshi in die Hand.

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Heute bekommt ihr mal ein BLW-spezifisches Rezept von mir. Wie ihr wisst, müsstet ihr ja nix spezielles kochen für eure Kleinen, wenn ihr BLW praktiziert, aber naja… man ist halt doch Mama und will seinem kleinen Wonneproppen was Eigenes machen. (Ich hatte mich zum Beispiel in der ersten Schwangerschaft schon TOTAL aufs Brei kochen gefreut, bevor ich auf BLW gestoßen bin. *seufz* Es kommt halt immer anders, als man denkt)

Prinzipiell ist Brokkoli ja eh ein extrem tolles BLW-freundliches Gemüse. Mein Großer hat die „Bäume“ geliebt, aber trotzdem kann man ihn auch in anderer Form servieren. Die Kroketten sind auch eine super Beilage für Erwachsene! 😉

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Hier also nun mein Rezept für Große und Kleine Esser:

Brokkoli- Kroketten

Zutaten (für ca. 15 Stück)

1 kg Brokkoli (TK oder frisch)
1 Ei
Semmelbrösel
Salz
evt. Gewürze und Kräuter

Zubereitung

Frischen Brokkoli kurz blanchieren, dann in kleine Stückchen hacken. Wenn ihr Tiefkühl-Brokkoli verwendet, auftauen lassen, das Wasser etwas rausdrücken und dann in kleine Stücke hacken.

Das Ei und eine Prise Salz dazugeben und mit so viel Semmelbrösel vermischen, dass man gut Kroketten daraus formen kann. (Ich habe ziemlich viele Semmelbrösel gebraucht, weil mein TK-Brokkoli recht feucht war!)

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im Rohr bei 200°C für ca. 25 Minuten backen. Fertig!

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Preis pro Stück
– mit Preisen vom 25. Oktober 2015: 0,18 €

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Hier findet ihr noch weitere Artikel zu dem Thema:

BLW – Einführung
BLW – Wann anfangen? und Regeln
BLW – Was das Baby anfangs isst
BLW – Brei und Suppe
BLW – Unsere Erfahrungen
BLW- Fortsetzung und Brokkolikroketten

 

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Psssst… habt ihr gewusst, dass es Verkocht! auch auf facebook gibt?
Nein? Na dann schnell auf diesen link geklickt!

Sauerrahmküchlein mit Himbeeren

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Frohen Nationalfeiertag liebe österreichische Landsleute! Bei uns hier ist heute ja normaler Arbeitstag, aber in Gedanken sind wir natürlich bei euch 😉

Das heutige Rezept hat nicht sehr viel mit Österreich zu tun, aber falls ihr ein last-minute Rezept braucht, weil ihr Besuch bekommt und noch nix gebacken habt, dann wären vielleicht diese Küchlein was für euch!

Manchmal geht alles schief bei mir. Da bekommt man Besuch, kauft alles vorher ein, ist sich sicher, dass noch Frischkäse und Butterkekse da sind… und bäm – der Frischkäse ist schimmlig und die Butterkekse sind weg. Tja.

Aber, wenn ich schon sonst nix bin, bin ich wenigstens relativ flexibel und deshalb hab‘ ich nur mit den Schultern gezuckt und im Kühlschrank gewühlt. Ich bin mit Sauerrahm wieder aufgetaucht. Dann hab‘ ich in unseren Oberschränken gewühlt und bin mit Vollkornknäckebrot zurückgekommen.

Und nachdem ich einige Zutaten zusammengeschmissen und gerührt habe, sind diese leckeren Sauerrahmküchlein, die ursprünglich eigentlich Käseküchlein werden sollten, entstanden. Gar nicht mal schlecht für eine Plan B- Mehlspeise! Nächstes Mal sind die dann mein Plan A!

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Sauerrahmküchlein mit Himbeeren

Zutaten (für 12 Stück)

150 g Knäckebrot
50 Butter
3 EL Zucker

300 g Sauerrahm
2 Eier
200 g Topfen
100 g Zucker

36 Himbeeren

Zubereitung

Eine Muffinform mit Papierförmchen belegen. Rohr auf 150 Grad vorheizen.

Das Knäckebrot mit einem Nudelholz gründlich zerbröseln. Die Butter schmelzen und mit dem zerbröselten Knäckebrot und dem Zucker vermischen. Dann auf die Muffinform aufteilen und gut festdrücken.

Im Rohr für 10 Minuten backen lassen.

Währenddessen in einer anderen Schüssel den Sauerrahm, die Eier, den Topfen und den Zucker zusammenrühren.

Wenn der Knäckebrotboden vorgebacken wurde, die Sauerrahmmischung auf die Muffinform aufteilen, je 2 Stück Himbeeren darauf verteilen und 20 Minuten im Rohr backen lassen.

Die Küchlein gehen im Rohr schön auf, fallen aber beim Abkühlen zusammen. Macht nix – schmecken trotzdem supergut!

 

Kosten pro Stück
– mit Preisen vom 25. Oktober 2015: ca. 0,37 €

 

 

Gutes für zwei: Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

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Ich wohne ja leider nicht mehr in Graz, fühle mich aber auch nach über einem Jahr in Schweden noch den Steirer FoodbloggerInnen zugehörig. Und eine davon, nämlich die Mitzia von cooknroll.at, bekommt nächstes Jahr Nachwuchs! Da freu‘ ich mich natürlich sehr darüber, weil ein Baby ist einfach immer eine wahnsinnig tolle Nachricht!!! Und da die Mitzia eine ganz Liebe ist, hat sie gleich ein Blogevent ausgerichtet. Ich wollte bei dem Event unbedingt mitmachen und habe aber erstmal sowas von spektakulär die Frist verpasst. Und dann – hat die Mitzi doch wirklich und wahrhaftig die Deadline nach hinten verschoben! Ja gibt’s denn sowas? Jetzt kann ich auch noch mitmachen!!!

Sie will schnelle Gerichte, durchaus ungewöhnlich gewürzt, mit Zutaten, die sie als Schwangere auch essen darf. Eh klar, oder? (Ich persönlich hab‘ mich ja nicht an alles gehalten, was da so empfohlen wird, aber das kann ja jede so halten wie sie will)

Also machte ich mich auf die Suche nach Rezepten und Inspiration und als ich letztens dann beim Kastl räumen auf Spalterbsen stieß und ich mir überlegt hab‘, was ich denn eigentlich daraus machen soll, kam mir die Idee mit dem „Dhal“. Dhal besteht ja eigentlich aus Linsen… aber als in Schweden lebende Österreicherin, darf ich mir so ein Sakrileg am Dhal hoffentlich erlauben.

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Hier also mein Rezept für

Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

(Einen längeren Namen hätte ich mir nicht mehr einfallen lassen können…)

Zutaten (für 2 Personen)

Öl
(Butter) Veganer lassen die natürlich weg 😉
1 Zwiebel
Ingwer (1 cm)
1 TL Koriandersamen
3 Kardamomkapseln
1 TL gemahlener Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Harissa
500 g Muskatkürbis
1 Dose Kokosmilch (300 ml)
200 g Spalterbsen
2 EL Erdnussbutter
Wasser
1 TL Salz (oder mehr)

Staudenselleriegrün (halt die Enden des Staudenselleries)
Sesam zur Dekoration

 

Zubereitung

Den Kürbis schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden. Dann Zwiebel und Ingwer in etwas Butter und Öl anbraten, die Koriander- und Kardamomsamen dazugeben und anschwitzen lassen. Dann den Kürbis dazu, umrühren, die gemahlenen Gewürze dazu und mit der Kokosmilch aufgießen. Aufkochen lassen.

Dann die Spalterbsen dazugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Wasser dazugießen, falls das Dhal zu dick wird und die Erbsen noch nicht durch sind.

Wenn die Erbsen einigermaßen weich gekocht sind, aber noch einen leichten Biss haben (al dente halt), die Erdnussbutter unterrühren und das Ganze ausreichend salzen. (wirklich – dieser Dhal ist durch den Kürbis und die Kokosmilch eher auf der süßeren Seite, der ghört gscheit gsalzen!)

Ja und dann kann auch schon serviert werden! Noch geschwind das Staudenselleriegrün hacken und auf den Dhal streuen, eventuell noch ein paar Sesamsamen draufstreuen und ihr könnt auch schon essen! Supergut! Und falls ihr es noch schärfer mögt, könnt ihr noch mehr Harissa reinrühren oder streuen… kommt drauf an in welcher Form ihr es daheim habt.

 

Ich serviere Dhal meist mit Reis oder Couscous. Aber auch jegliches andere Getreide (oder Pseudogetreide) würde sich gut machen… nächstes Mal probier ich es mal mit Bulgur oder Buchweizen. Ach ja! Und da die Mitzia anscheinend auch so einen Mann wie meinen zu Hause hat – vermutlich wird ihm das als Hauptspeise nicht reichen. (Das heißt, satt ist er danach schon, aber zufrieden noch nicht) Machst ihm halt danach dann noch Palatschinken oder sowas… 😉

Tja, das war’s dann von mir – frohes „Baby-growing“ liebe Mitzia!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.10.2015: ca. 2,4 €

Schwedische Küche: Kanelbullar

kanelbullar2Frohen Kanelbullens dag!

Falls ihr es nicht wisst, Kanelbullar sind Zimtschnecken. Und der heutige Tag ist in Schweden ganz diesen köstlichen, zimtigen Gebäcken gewidmet!

Natürlich feiern wir diesen Tag mit… warum auch nicht, wenn man dabei Zimtschnecken essen darf! Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht selber welche gebacken hätte.

Hier also mein etwas abgewandeltes Rezept aus „Das Schweden Kochbuch“ für

Kanelbullar (Zimtschnecken)

Zutaten (für ca. 25 Stück)

100 g Butter
400 ml Milch
50 g Germ
100 g Zucker
1 Prise Salz
ca. 800 g Mehl
Ei zum Bestreichen
Hagelzucker

Füllung

100 g Butter
6 EL Zucker
4 EL Zimt
7 Kapseln Kardamom

evt. Rosinen

Zubereitung

Die Hälfte der Milch in einem Topf mit der Butter erhitzen, sodass die Butter ganz schmilzt. Dann vom Herd nehmen und die restliche kalte Milch dazugeben. (Dann sollte das Milch-Butter-Gemisch lauwarm sein)

Die Germ zur Milch-Butter bröseln und darin auflösen. Dann mit dem Zucker und Salz vermischen und mit dem Mehl zu einem glatten Teig kneten. Ich brauche dazu immer so cirka 800 g Weizenmehl. Am Besten ihr gebt das Mehl Etappenweise dazu. Zuerst mal 500 g, dann 200 g und dann immer 100 g mehr, bis ein glatter, weicherer Teig entstanden ist. Es kommt auf euer Mehl an, wieviel ihr davon braucht. Im Originalrezept steht zum Beispiel 1-1,5 kg, das wäre bei meinem Mehl viiiiiel zu viel!

Ca. 1 Stunde an einem warmen Ort (zum Beispiel auf dem Kühlschrank) gehen lassen.

Dann das Rohr auf 230 Grad Celsius vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Für die Füllung die Butter schmelzen und den Zucker und den Zimt einrühren. Dann den Kardamom aus den Kapseln holen, im Mörser zerkleinern und auch zur Füllung mischen.

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Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils auf einem bemehlten Brett rechteckig ausrollen. Mit der Füllung bestreichen, einrollen und in 1,5 cm dicke Teile schneiden. Alle Schnecken auf die vorbereiteten Backbleche setzen, mit dem Ei bestreichen, noch einmal etwas flachpressen und im Rohr bei 230 Grad Celsisus für ca. 8 Minuten backen.

Dann aus dem Rohr nehmen und ganz auskühlen lassen und genießen! Yummie!! (Warm sind sie sehr weich, aber kalt perfekt!)

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Kosten pro Stück (bei 25 Stück):
– mit Preisen vom 03.10.2015: ca. 0,14 €