Jetzt wird’s Wild: Hirschgulasch

Als wir letztes Wochenende plötzlich und unerwartet ohne Pläne dastanden, weil der kleine Mann Fieber hatte, musste Proviant herangeschafft werden. Ein ganz schneller Ausflug zum Bauernmarkt und unserem Lieblingsfleischer hat uns erinnert, dass ja gerade Wildsaison ist. Und da unser Fleischer ein super Angebot für Hirschgulaschfleisch hatte, konnten wir nicht anders – Wild musste es sein!

Darum gab’s am Sonntag dann die von mir leicht abgewandelte Rezeptversion aus „Die österreichische Wildküche“ von Brunhart und Schuster vom

Hirschgulasch

Zutaten (für 4 Personen)

2 EL Butterschmalz
1 Zwiebel
1 kg Hirschgulasch (Schulter)
2 EL Gin
1/4 l Rotwein
1/4 l Fond oder Suppe
1 Karotte
1 Lorbeerblatt
1 Rosmarinzweig
1 TL Thymian
4-5 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
1 EL Stärkemehl
Wasser
1 EL Preiselbeermarmelade

Zubereitung

Das Fleisch, falls noch nicht vom Fleischer erledigt, in 2-3 cm große Würfel schneiden und dabei die Sehnen und die Silberhaut entfernen.

Den Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten. Dann das Fleisch anbraten (nicht zu viel auf einmal, es soll alles schön bräunen und nicht im eigenen Saft dahindünsten – wenn der Topf nicht so groß ist, einfach Portionsweise anbraten) mit Gin und Rotwein ablöschen und zugedeckt ca. 30 min schmoren lassen. Immer wieder umrühren und mit Suppe aufgießen.

Dann die Kräuter und Gewürze dazugeben, die Karotte schälen und in die Sauce reiben und weiterköcheln lassen.

Wenn das Fleisch weich genug ist (bei mir war das nach ca. 2,5 Stunden), es aus dem Saft nehmen, damit man ihn binden kann. Dazu gebt ihr 1 EL Stärkemehl und 2 EL Wasser in ein Heferl und rührt es zu einer glatten Flüssigkeit. Dann gießt man dieses Mehl-Wassergemisch durch ein Sieb (damit keine Klümpchen entstehen) unter ständigem Rühren (mit dem Schneebesen) in die zu bindende Sauce und lässt sie (während man immer wieder umrüht) einmal aufkochen. Dann sollte die Sauce langsam eindicken! Falls sie euch noch immer zu dünn vorkommt, könnt ihr den Vorgang ja nochmal wiederholen.

Jetzt das Fleisch wieder in die Sauce geben, den EL Preiselbeermarmelade in die Sauce rühren, nochmal mit Salz und Peffer abschmecken und schon kann serviert werden!

Schmeckt am Besten mit Orangenspätzle! (Rezept folgt!)

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 19.10.2013: ca. 3,73 €

Isst du noch warm oder bloggst du schon?

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2 mal Indien und Tee mit Milch

Es war ja nicht ganz einfach, einen Termin zu finden für unseren Grazer Foodblogger-Brunch, aber wir haben es geschafft. Natürlich war genau am ausgesuchten Termin auch Graz Marathon, der es uns nicht ganz leicht machte zur ausgewählten Location – die Scherbe – zu gelangen, da die Strecke DIREKT vor dem Lokal vorbeigegangen ist und wir (ähäm…besser gesagt ich…) natürlich unsere Brunchzeit GENAU zur Startzeit des Marathons festgelegt haben.

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Patricia

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Nadja und Julia

5 Foodbloggerinnen waren wir insgesamt – die üblichen Verdächtigen Julia von backebackekuchen.com und Nadja von wintersprosskocht waren natürlich da – aber dann waren da noch Patricia von cook’n’roll und Eva von mundschenk.at!

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Die Karte

Die Scherbe war, wie erwähnt, wieder mal unser Treffpunkt und sie hat nicht enttäuscht. Gebruncht haben wir überwiegend indisch und sehr teelastig, was für mich überraschend kam… ich bin sonst meistens die Einzige Teetrinkerin am Tisch!
Den Assam kann ich sehr empfehlen – er hat seeehr weich und rund geschmeckt (klingt komisch, ist aber so) – einfach sehr gut!

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Persien

Patricia hat sich durch Persien gegessen, was auch sehr gut ausgesehen hat!

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Der Cupcake

Zum Abschluss hab‘ ich mir einen Cupcake gegönnt. (Keine Ahnung, was das für einer war – irgendwas mit Karamell und Kirschen aber auf jeden Fall)

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein unglaubliches „Quascht“ an der Wassertheke anzurichten und zu tratschen was das Zeug hält! Von Meerschweinchen über Babies, Flugreisen, Segelturns, betrunkene Maturanten bis hin zu Kochen, Backen und Essen war an Gesprächsthemen alles dabei 😉

Wir hatten echt Spaß und ich freue mich immer wieder, KollegInnen kennenzulernen, die auch so viel Spaß am Kochen, Bloggen und Essen haben wie ich! Danke Mädels, dass ihr gekommen seid!

Mein „verkochter“ Tag: Ein Freitag im Oktober

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Wie schon letztes Monat frage ich auch diesmal:

„Was kocht ihr so den ganzen Tag?“

Jeden 11. im Monat fotografiere und beschreibe ich, was ich den ganzen Tag so in der Küche mache und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann am 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!!
Ihr müsst auch gar kein Foodblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Hier also mein/unser Tag! (Diesmal nur mit instagram-Fotos.)

Der kleine Mann hat uns unglaublich verwirrt, weil er erst um halb 9 aufgewacht ist (und er unser normalerweise unglaublich zuverlässiger Wecker ist) und wir um 9:15 schon Kinderarzttermin hatten! Also aus dem Bett gesprungen und ohne Frühstück zum Kinderarzt. Da ich jedoch ein Dokument vergessen hab‘, wurde unser Termin auf 11.30 verschoben. Na super. Noch immer hungrig wieder ab nach Hause.

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Zu Hause angekommen, haben wir endlich gefrühstückt. Joghurt und Banane für den kleinen Mann, Weizer Apfeltasche und Schwarzer Tee mit Milch für mich.

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Die restliche Zeit bis zum Kinderarzt habe ich mit Küche zusammenräumen, abwaschen etc. verbracht, da ich am Vortag arbeiten war und da nichts machen konnte.

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Beim zweiten Anlauf hat der Kinderarzttermin dann geklappt und wir waren um 12.15 wieder daheim. Da gab’s dann Pho mit Reisnudeln für mich und Reisnudeln, Erbsen, Brot und etwas Suppe für den kleinen Mann.  Die Pho hat mein Freund am Vortag zubereitet, also musste ich nur aufwärmen und nicht kochen!

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Den Nachmittag verbrachten wir bei meiner Schwägerin, daher gab’s da keine Action in der Küche. Aber zum Abendessen gab’s die in Mailand gekaufte Polenta mit weißen Trüffeln, Hühnerbrust und Grüner Salat. Das ging suuuuperschnell und war lecker!

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Keine Ahnung warum, aber ich war extrem müde und auch etwas schlecht drauf an dem Tag, daher gab’s für mich dann noch einen Heiße Schoki vom Zotter (Götterdrink, falls es jemanden interessiert) die ich Zeitschrift-lesend getrunken habe.

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Dann hab‘ ich mich aufgerafft und noch Apfelmus für meinen Zwerg gemacht. Er kommt nämlich manchmal an und fragt nach „Duuus!“ Das ist nämlich seine Süßigkeit, weil anderes Süßes bekommt er eigentlich noch nicht. Aber Apfelmus oder anderes Mus in seinem Squooshi darf er schon haben, wenn er mag. (Wobei, heute hat er kurz einen Schlecker beim Kinderarzt gekostet *hihi*)

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Tja, und als der kleine Mann dann endlich (etwas verspätet, aber der Tag war sowieso irgendwie „off“) eingeschlafen ist, hab‘ ich mich noch ans Müsli gemacht, weil kein’s mehr da ist/war und das doch mittlerweile unser normales Frühstück geworden ist!
Dann hab‘ ich nochmal abgewaschen und etwas geputzt, die Essensreste und das halbvolle Squooshi in den Kühlschrank gestellt und dann irgendwann ging’s ab ins Bett. The end!

Und was habt ihr so gekocht?

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Vergangene „verkochte“ Tage:

September 2013

Leise kochen: Banane- Walnuss Blondies

Letzte Woche auf einem meiner Streifzüge durch pinterest kam ich auf ein Rezept für Banane- Walnuss Blondies mit Brauner Butter-Glasur. „Klingt gut!“, hab‘ ich mir gedacht und mich flugs an die Arbeit gemacht! Ich hatte noch ein paar braun gewordene Bananen und die Walnüsse mussten auch aufgebraucht werden. Perfekt also! (Ich habe jedoch nur 1 Drittel der angegebenen Zuckermenge verwendet und bei mir ist zusätzlich noch ein bisschen Avocado dabei.)

Für Liebhaber der „speckige Brownies/Blondies“- Fraktion ist dieses Rezept wirklich passend. Falls ihr jedoch „kuchige“ Brownies/Blondies lieber habt, würd‘ ich die Finger davon lassen. Nichtsdestotrotz schmecken sie hervorragend und ich werd‘ sie sicher wieder mal machen!

Hier also das abgewandelte Rezept für

Banane- Walnuss Blondies Weiterlesen