Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerungen

Die Post aus meiner Küche – Aktion hat ja mittlerweile schon hunderte von Teilnehmern aus aller Welt, und auch ich hab‘ natürlich wieder mitgemacht. Meine Partnerin Tamara von studentenkueche.com hatte zum angegebenen Termin leider keine Zeit, also haben wir’s einfach auf diese Woche verschoben – hat mir auch besser gepasst!

Das diesmalige Thema „Kindheitserinnerungen“ hat mich anfangs ein bisserl auf die Probe gestellt. Nicht, weil mir nix eingefallen ist, sondern weil mir einfach ZU VIEL eingefallen ist! Meine Mama hat nämlich eigentlich immer gekocht und gebacken was das Zeug hält und auch meine Omas sind da nicht anders. Vom Erdbeergatsch meiner Oma angefangen über die Cremeschnitten meiner Mama bis hin zu den Bauernkrapfen meiner anderen Oma hätt ich Tamara zwei Bananenkisten voll mit leckeren Dingen schicken können.

Aber natürlich muss das ganze auch gut mit der Post zu versenden sein, da wurde es dann schon etwas schwieriger und da ja noch immer Winter ist und ich auch relativ saisonal koche und backe, hat das dann auch die Auswahl sehr sehr beschränkt.

postausmeinerkueche

Zu guter Letzt hab‘ ich dann

Gedeckten Apfelkuchen (in Mini-Form)
Marillenmarmelade von meiner Mama
Grießkoch mit Fairtrade Bio-Equita Kakao und
Fizzers

nach Wien versandt.

Ich bin ja wirklich nicht so das Verpackungs-Genie, aber diesmal war ich zumindest einigermaßen Zufrieden mit dem Aussehen meines Packerls. Ich hoffe, Tamara hatte Freude mit den Sachen und es hat geschmeckt!

Und jetzt die Frage aller Fragen: „Was hab‘ ich bekommen?“

Ein süßes Osterlämmchen
Brause Sause in den Geschmäckern Himbeere, Waldmeister und Zitrone
Eiskonfekt und
Bärlauchpesto

Danke liebe Tamara, ich hab‘ mich sehr über das Packerl gefreut!!

Die Rezepte der Dinge in meinem Paket gibt’s in den nächsten Tagen. Ich freu‘ mich schon auf die nächste Post aus meiner Küche- Aktion!

Mein Mittagessen: KW 13

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

Wir haben Ostern mit meiner Familie, der Familie meines Freundes und der Familie meines Schwagers gefeiert, und haben wir wirklich gevöllert, was das Zeug hält. *uff* Es war alles wirklich superdupergut, aber jetzt heißt’s wieder mit Maß und Ziel essen.

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Montag, 25. März 2013: Rosmarinbrötchen mit Butter, Eier und Salat

Dienstag, 26. März: Ich war mit Nadja im Mangolds essen und hab‘ eine Brokkolicremesuppe und ein gemischtes Teller gegessen.

Mittwoch, 27. März 2013: Unser Tiefkühlfach muss mal ausgeräumt werden, daher gab’s Putenschnitzel mit Röstgemüse und Ruccolasalat.

Gründonnerstag, 28. März 2013: Es gab nicht sonderlich durchdachten, daher recht trockenen, Spinat-Erdäpfel-anderesGemüse-Auflauf.

Karfreitag, 29. März 2013: Mein Eltern waren da und da wir einiges an Bärlauch hatten gab’s zu Mittag Bärlauchcremesuppe und Kaiserschmarren mit Marillenkompott.

Ostersamstag, 30. März 2013: Bei meinen Schwiegereltern. Zu Mittag gab’s G’selchte Suppe mit Nudeln, am Nachmittag dann ganz traditionelle steirische Osterjause mit viel, viiel, viiiiiiiiiiiel Osterfleisch, Osterbrot, Kren und Eiern.

Ostersonntag, 31. März 2013: Am Ostersonntag gab’s bei meinen Schwiegereltern G’selchte Suppe mit FrittatenSchweinsfischerl in Rahmsauce mit Lauchrisotto, Semmelknödel und Erdäpfel-Vogerlsalat

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Fazit: Ich hab‘ mich zu Ostern eindeutig überfressen und fühl‘ mich nicht sonderlich wohl jetzt gerade. Aber wenn wieder der normale Tagesablauf losgeht, wird’s schon wieder werden.

Vergangene Wochen:

                   2012                                            2013

KW32 KW33 KW34 KW35   KW01 KW02 KW03 KW04
KW36 KW37 KW38 KW39   KW05 KW06 KW07 KW08
KW40 KW41 KW42 KW43   KW09 KW10 KW11 KW12
KW44 KW45 KW46 KW47   KW13
KW48 KW49 KW50 KW51

Frohe Ostern!

frohe_ostern_2013

Ich wünsche Euch allen ein Frohes Osterfest!

Und wenn ihr nicht feiert, zumindest ein paar schöne freie Tage 😉

Ich hab‘ mit meiner Mama heute Osterpinzen gebacken, die wieder supergut und fast schon etwas zu schnell aufgegangen sind, daher haben sie nicht die typische Pinzen-Form, aber sie schmecken unheimlich gut! Vielleicht habt ihr ja auch noch Zeit und Lust, welche zu backen – es dauert nicht sonderlich lang, und man hat ein super fluffiges und österliches Gebäck zur Osterjause!

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Osterpinzen nach diesem Rezept

Ein Kochbuch auf Reisen: Cucina Vegana

Vielleicht haben die Blogger unter meinen Lesern schon von der Aktion Ein Kochbuch auf Reisen gehört, die LaGusterina gestartet hat! Ein Kochbuch wird von Blogger zu Blogger geschickt und mit dem Einverständnis des Verlags kocht jede/r zwei Rezepte nach, von denen er eines genau, das zweite nur grob verbloggt. Da musste ich natürlich gleich mitmachen!

Ausgesucht hat LaGusterina das Buch „Cucina Vegana – Vegan genießen auf italienische Art„, was ich sehr spannend finde, weil man bei der italienischen Küche ja nicht unbedingt vegan erwartet. Die Rezepte im Buch sind recht einfach und kommen ohne Bilder aus. (Es gibt aber herzige Zeichnungen) Bilder braucht man aber auch nicht, da Heike Kügler-Anger alles recht klar beschreibt. Ein paar Rezepte hab‘ ich mir gemerkt, die werd‘ ich sicher noch nachkochen!

Ich hab‘ mir für die Aktion die Rezepte für Toskanische Rosmarinbrötchen (genaues Rezept) und Gefüllte Birnen (grobes Rezept) ausgesucht, weil man dafür die Zutaten auch ohne Probleme im Winter bekommt. (Paradeiser im Winter schmecken einfach nicht… und kommen wer weiß wo her).

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Gefüllte Birnen

Man braucht: Birnen, Öl, tockenen Weißwein, gemahlene Mandeln, Semmelbrösel, süßer Marsalawein oder Sherry, Olivenöl, Kakaopulver und Bittermandelaroma

Zubereitung: Die vom Kerngehäuse befreiten Birnen werden mit Birnenstücken und den restlichen Zutaten gefüllt und im Backofen in einer Auflaufform mit dem Weißwein gegart. Man serviert sie heiß.

Schwierigkeit: sehr einfach
Geschmack: SUPERLECKER! Die Überraschung des Tages! Birnig-Schokoladig-Mandelig-Weißweinig-Gut! Das gibt’s sicher das nächste Mal mit Vanilleeis wenn wir Leute zum Essen eingeladen haben.
Rezeptverständlichkeit: super erklärt
Anlass(tauglichkeit): Als einfache, aber unglaublich leckere Nachspeise bei einer Dinnerparty.

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 25.03.2013: ca. 1,12 €

Für die Brötchen hab‘ ich das Rezept 1 zu 1 vom Buch übernommen und am Ende könnt ihr dann meine Anmerkungen dazu nachlesen.

Toskanische Rosmarinbrötchen

Zutaten (für 8 Brötchen)

Für den Vorteig

1 Würfel Germ
1 EL Roh-Rohrzucker*
50 ml lauwarmes Wasser
6 EL Weizenmehl (Type 1050)

Für den Teig

150 g Rosinen
350 g Weizenmehl (Type 1050)*
150 g Weizenvollkornmehl*
1 TL Meersalz
4 EL Olivenöl
1-2 TL fein gehackter Rosmairn
etwa 200 ml lauwarmes Wasser
etwas grobes Meersalz

Zubereitung

– Für den Vorteig die Germ in einer Schüssel zerkrümeln und mit dem Zucker überstreuen.
– Das Wasser hinzufügen und so lange rühren, bis sich die Germ und der Zucker komplett aufgelöst haben.
– Das Mehl unterrühren und den Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort 15-20 Minuten gehen lassen.*

– Für den Teig die Rosinen kurz abspülen und gründlich abtropfen lassen.
– Das Mehl mit dem Salz, dem Olivenöl und Rosmarin vermischen.
– In die Mitte des Mehls eine Mulde ausformen und den Vorteig sowie das Wasser hineingießen.
– Alles kurz vermischen, dann die Rosinen hinzufügen.
– Den Teig so lange kneten, bis er geschmeidig ist und nicht mehr am Schüsselboden oder – rand klebt.*
– Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 90 Minuten gehen lassen.
– Den Teig nach dem Gehen in 8 Portionen aufteilen und diese zu runden Brötchen ausformen.
– Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas groben Meersalz überstreuen.
– Die Brötchen nochmals 20 Minuten gehen lassen.*
– Dann im Backofen bei 180°C etwa 20 Minuten backen.
– Noch lauwarm oder abgekühlt genießen.*

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* Anmerkungen:
– Ich habe statt Roh-Rohrzucker, den ich nicht hatte, Bio-Rohrzucker verwendet.
– Ich hatte diese Mehlsorten nicht daheim und hab‘ ganz normales glattes Weizenmehl Typ W 480 benutzt. Ist auch supergut geworden.
– Keine Ahnung wieso, aber ich hab‘ anscheinend Turbo-Germ erwischt, weil mein Teig immer nur die halbe Gehzeit gebraucht hat.
– Ich musste recht lange kneten, bis der Teig eine annehmbare Konsistenz hatte, vielleicht lag das an meiner Turbogerm?
– Die Weckerl schmecken noch warm aus dem Ofen am Besten, also schnell wegessen!

Schwierigkeit: einfach bis mittel (je nachdem, ob man schon einmal Brot gebacken hat oder nicht)
Geschmack: Hat die Konsistenz von einem Striezel und der Geschmack ist eine witzige Kombination von süß (durch die Rosinen) und pikant (durch das Meersalz und den Rosmarin) Sind warm sehr fluffig, abgekühlt werden sie recht schnell hart. Also im Plastiksackerl aufbewahren!
Rezeptverständlichkeit: super erklärt
Anlass(tauglichkeit): Zum Frühstück, als Brotbeilage zur Gemüsesuppe, was auch immer beliebt oder schmeckt! (Und was ihr euch traut!)

Ohne den Rosmarin und das Salz wären die Weckerl auch total gut als
veganes Osterbrot geeignet!

Kosten pro Brötchen:
– mit Preisen vom 25.03.2013: ca. 0,24 €