Leise backen: Graham-Apfelkuchen mit Spekulatius

IMG_8900

Habt ihr schon mal mit Grahammehl gebacken? Nein? Ich eigentlich bevor ich nach Schweden gekommen bin auch nicht. Aber da die Mehlsituation hier oben ganz anders ist als bei uns in Österreich, (Hier gibt’s keine Typen, ich musste mich durch alles durchprobieren) hab‘ ich einfach nach und nach alles ausprobiert, was es so im Angebot gibt. Und da es in meinem Supermarkt (der ein RIESIGER Supermarkt ist) nur ein einziges Vollkornmehl gibt (Waaaaaaas?) hab‘ ich natürlich auch Grahammehl ausprobiert. Warum ich das in Österreich nie gekauft hab‘, weiß ich nicht, ich mag es auf jeden Fall recht gerne!

Grahammehl ist eigentlich Vollweizenschrot und wie der Name „Schrot“ schon sagt, ist es ein recht grobes Mehl. Ich mische meisten Grahammehl und Weizenmehl oder ein anderes Mehl, aber bei diesem Kuchen hab‘ ich 100% Grahammehl verwendet, und es schmeckt „Bombe“, wie mein Bruder, der ja in Berlin lebt, zu sagen pflegt 😉 Und das Spekulatiusgewürz bringt noch eine winterliche Note dazu. Super!

IMG_8911

Hier also mein Rezept für

Graham-Apfelkuchen

Zutaten (für eine Kastenform)

250 g Grahammehl
200 g Zucker
1 TL Backpulver
½ TL Salz
1 TL Zimt
1 TL Spekulatiusgewürz

60 g Öl
2 Eier
130 Apfelmus
2 Äpfel

Zubereitung

Das Rohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform entweder befetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver und Gewürze) in einer Schüssel mit einem Schneebesen verrühren und nach und nach die feuchten Zutaten untermischen. Wenn eine schön homogene Masse entstanden ist, die Äpfel unterheben und alles in die Form füllen.

Bei 180°C ca. 45 min im Rohr backen.

IMG_8896

Kosten pro Kuchen:
– mit Preisen vom 23.09.2014: ca. 2,83

Leise kochen: Veganer Schoko-Zucchinikuchen

Es war wieder mal Zeit, einen Kuchen zu backen. Und diesmal musste dieser Kuchen vegan sein, denn wir waren auf einer Geburtstagsfeier eingeladen, zu der von vegan essenden Menschen eingeladen wurde. „Ihr könnt gerne veganen Kuchen mitbringen“ stand auf der Einladung.

„Super“, dachte ich mir und „nichts leichter als das!“ Da ich schon oft vegan gebacken habe, war ich relativ selbstsicher, was das Backen betrifft. Mein Fehler war, dass ich mich natürlich nicht auf eines meiner bewährten Rezepte verlassen habe, sondern ein besonders gepriesenes Schokokuchen Rezept aus dem Internet nachbacken wollte.

Naja, der Kuchen war zwar nicht schlecht, extrem süß, aber relativ trocken und… naja. Unter „bestem Schokoladenkuchen der Welt“ stelle ich mir was anderes vor. Und ich weiß, wie vegane Kuchen schmecken können.
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass das kein Kuchen zum Mitbringen war. NICHT zu empfehlen. Auch wenn andere Blogger anderen Meinung sind. Ich werde das Rezept sicher nicht mehr nachbacken. (Und verlinken tu ich es auch nicht… ist es echt nicht wert) Außer der Glasur, die ist echt nicht übel!

Nach diesem Semi-Desaster hab‘ ich natürlich Blut geleckt. Es muss doch möglich sein, diesen Kuchen auch nach meinen Ansprüchen umändern zu können.

Und das hab‘ ich dann auch gemacht. Dieser Kuchen ist schön saftig, schmeckt supergut und den kann man auch wohin mitbringen 😉

Hier also mein Rezept für

Veganer Schoko-Zucchinikuchen

Zutaten (für 1 Kastenform)

Für den Kuchen

300 g Weizenmehl, glatt
130 g Zucker
50 g Kakaopulver, ungesüßt
1,5 TL Natron
1/2 TL Salz

340 ml Pflanzenmilch (bei mir war’s Sojamilch)
75 g Pflanzenöl (ich habe Rapsöl verwendet)
1,5 TL Apfelessig

300 g geschredderte Zucchini

Für die Glasur

90 g Zucker
4 TL Margerine
2 EL Sojamilch
2 EL Kakaopulver, ungesüßt

Zubereitung

Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden. Das Rohr auf 180°C vorheizen.

Die trockenen Zutaten für den Teig in einer Schüssel zusammenmischen. Die flüssigen Zutaten in einer anderen Rührschüssel vermischen.
Den Zucchini schreddern.

 

Dann mit einer Spachtel alles zu einem schön glattem Teig verrühren.

Bei 180°C für ca. 1 Stunde backen lassen.

Dann den Kuchen aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.

Für die Glasur in einem Kochtopf die Margerine zerlassen und mit den restlichen Zutaten verrühren. Einmal unter Rühren aufkochen lassen, dann etwas abkühlen lassen und nochmal gut rühren. Dann kann man auch schon damit glasieren!

Den Kuchen eventuell noch mit Nüssen oder Schokolade oder Kokos (oder was auch immer) verzieren, abkühlen lassen und es kann auch schon serviert werden!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 1. April 2014: ca. 0,29 €

Leise kochen: Banane- Walnuss Blondies

Letzte Woche auf einem meiner Streifzüge durch pinterest kam ich auf ein Rezept für Banane- Walnuss Blondies mit Brauner Butter-Glasur. „Klingt gut!“, hab‘ ich mir gedacht und mich flugs an die Arbeit gemacht! Ich hatte noch ein paar braun gewordene Bananen und die Walnüsse mussten auch aufgebraucht werden. Perfekt also! (Ich habe jedoch nur 1 Drittel der angegebenen Zuckermenge verwendet und bei mir ist zusätzlich noch ein bisschen Avocado dabei.)

Für Liebhaber der „speckige Brownies/Blondies“- Fraktion ist dieses Rezept wirklich passend. Falls ihr jedoch „kuchige“ Brownies/Blondies lieber habt, würd‘ ich die Finger davon lassen. Nichtsdestotrotz schmecken sie hervorragend und ich werd‘ sie sicher wieder mal machen!

Hier also das abgewandelte Rezept für

Banane- Walnuss Blondies Weiterlesen

Sonntagskuchen: Walnuss-Becherkuchen

Eigentlich gab es diesen Kuchen schon letzte Woche, aber wir sind krank. Alle. Daher hatte ich keine Zeit, zu posten. Irgendwie hat uns jetzt doch ein Virus erwischt und unsere Wochepläne gründlich durchkreuzt. Da wir wegen vorhergenannten Wochenplänen 4 (!!) Becher Sauerrahm im Kühlschrank stehen hatten, die wir jetzt nicht brauchten *mirmitderflachenhandaufdiestirnklatsch* gab’s letzten Sonntag ein schnelles und einfaches Becherkuchen Rezept, das man sogar mit leichtem Fieber backen kann 😉

Dieser Kuchen schmeckt irgendwie nach Mohr im Hemd und ich empfehle, ihn noch im warmen Zustand zu essen. (Natürlich ist er auch kalt supergut!) Er ist sicher himmlisch mit Schokosauce und Schlagobers 😉

Nun gut, hier also mein:

Walnuss-Becherkuchen Weiterlesen