Einige Osterrezepte… aus meinem Archiv

Ich hoffe, ich komme noch dazu, diese Woch ein neues Rezept für Ostern zu posten.
Bis dahin möchte ich euch meine Osterrezepte aus dem Archiv ans Herz legen!

————————————————–

Zum Beispiel habe ich euch gezeigt, wie ihr eure Ostereier gelb und blau auf natürliche Weise färben könnt:

ostereierblaugelb

Hier findet ihr, wie wir unsere Ostereier schon Jahrzehntelang färben (noch bevor es modern wurde – HA!):

ostereier

Oder auch ein Link zum Rezept für diese tollen Osterhasen:

germosterhasen

Diese wunderbaren Kardamom-Blaubeermuffins waren auch für Ostern:

IMG_3896

Vielleicht wollt ihr ja auch diese Wolkeneier ausprobieren?

cloudegg2

 

Vielleicht ist ja was für euch dabei? Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Karwoche!

Frohe Ostern!

Hallihallo liebe LeserInnen!

Ich möchte euch hiermit ein wünderschönes Osterfest (falls ihr es feiert) wünschen, ansonsten einfach ein paar schöne freie Tage (falls ihr welche habt)

Eure Bernadette

germosterhasen

P.S.: Die Osterhasen sind nach einem Rezept von backebackekuchen.com gebacken – und sie sind suuuuuper geworden! Riesen Rezeptempfehlung!

P.P.S.: Ich habe ernsthaft vergessen, auf „publish“ zu klicken, also kommt der pünktlich geschriebene Eintrag ein bisschen zu spät. *kopfschüttel*

Ostereier färben mit Zwiebelschalen

ostereier

Seit ich mich erinnern kann, färben wir in meiner Familie die Ostereier mit dieser Technik. Auch meine Mormor (Oma mütterlicherseits) färbt die Eier so und falls ich nicht ganz falsch liege, hat meine Mormorsmor (Oma meiner Mama mütterlicherseits) die Eier auch so gefärbt. Ob ihre Mama das auch so gemacht hat? Wer weiß? Möglich ist es auf jeden Fall, weil auch damals schon alle Zutaten für diese Färbemethode da waren. Nur haben sie damals statt Nylonstrümpfen halt Leinensackerl genommen.

Wir beginnen meistens nach Weihnachten, alle trockenen, äußeren Zwiebelschalen zu sammeln, damit wir dann zu Ostern genug beisammen haben, um unsere Eier damit zu färben. Es ist total egal, ob ihr rote oder weiße Zwiebelschalen sammelt, sie färben alle ein dunkles „Orangerotbraun“. Eine unglaublich tolle Farbe, wie ich finde. Es macht auch überhaupt keinen Unterschied, ob ihr weiße oder braune Eier verwendet. Die Zwiebelschalen färben beide Eierschalenfarben eine schöne durchdringende Farbe.

Um das schöne Blumenmuster auf die Eier zu bekommen, müsst ihr natürlich nach draußen gehen und ein paar Blümchen, Blättchen, Flechten etc. sammeln. Nehmt, was euch gefällt, was ein schönes Muster erzeugen könnte und am Besten nur ungiftige Pflanzen. Falls es wieder mal ein Jahr ist, wo Schnee zu Ostern liegt, könnt ihr natürlich auch zu Ruccola und Co greifen. Funktioniert auch sehr gut!

Ostereier4

Aber genug der langen Worte, was braucht man also dafür?

Ostereier gefärbt mit Zwiebeltechnik

Zutaten

Großer Topf
Zwiebelschalen, die trocken ungefähr die Hälfte des Topfes füllen
Eier
Wasser
alte Nylonstrumpfhosen
Zwirn
Schere

Blüten, Blätter, Flechten etc.

Zubereitung

Die Zwiebelschalen in den Topf geben und mit Wasser füllen, und zwar so viel, dass das Wasser ein bisschen über den Zwiebelschalen steht.

ostereier2

Die Blüten, Blätter oder Flechten befeuchten, dann halten sie besser auf den Eiern.

Einen Fußteil des Nylonstrumpfes aufkrempeln und eine Blüte/Blatt/Flechte hineinlegen. Das Ei daraufgeben, noch eine Blüte/Blatt/Flechte auf der anderen Seite draufgeben und den Strumpf fest am Ei anliegend mit dem Zwirn zubinden. Ich mache meistens nicht mal einen Knopf, sondern drehe den Zwirn einfach nur fest um den Strumpf. Dann das Strumpfei vom Strumpf schneiden.

Den Strumpfstumpf (ist das ein Wort?) unten zubinden, wieder aufkrempeln und das nächste Ei mit Blüten/Blättern/Flechten einbinden. Und so weiter, und so fort. Bis ihr alle Eier eingebunden habt.

ostereier3

Natürlich könnt ihr es auch einfacher machen und so wie am Bild unten einfach eine Eierwurst machen 😉

ostereier1

Dann das Zwiebelwasser aufkochen lassen, die Eier vorsichtig hineinlegen, unter die Zwiebel mischen und 10 Minuten leicht wallend kochen lassen. Dann den Topf von der heißen Platte nehmen und mit den Eiern im Wasser erkalten lassen.

Am Besten wird das Farbergebnis, wenn man sie über Nacht im Wasser ziehen lässt. Oder vergisst. Weil das ist mir ja überhaupt noch nie passiert. *hüstel*

Wenn das Wasser im Topf und die Eier kalt sind, nimmt man sie raus und schneidet die Strümpfe auf. Dann wischt man mit einem feuchten Tuch die Blüten/Blätter/Flechten von den Eiern und lässt sie trocknen.

Damit die Eier schön glänzen, kann man sie danach noch mit einer fetten Speckschwarte glänzend machen und mit einem Tuch nachpolieren. Fertig!

 

Kosten pro Ei (gerechnet mit 20 gefärbten Bio-Freilandeiern):
– mit Preisen vom 20. März 2016: ca. 0,41 €

 

Frohe Ostern!

frohe_ostern_2013

Ich wünsche Euch allen ein Frohes Osterfest!

Und wenn ihr nicht feiert, zumindest ein paar schöne freie Tage 😉

Ich hab‘ mit meiner Mama heute Osterpinzen gebacken, die wieder supergut und fast schon etwas zu schnell aufgegangen sind, daher haben sie nicht die typische Pinzen-Form, aber sie schmecken unheimlich gut! Vielleicht habt ihr ja auch noch Zeit und Lust, welche zu backen – es dauert nicht sonderlich lang, und man hat ein super fluffiges und österliches Gebäck zur Osterjause!

pinzen_2013

Osterpinzen nach diesem Rezept

Osterpinzen

Ich wünsche Euch (leider ein bisserl verspätet) Frohe Ostern!

Am Samstag habe ich mit meiner Mama noch g’schwind Osterpinzen gebacken, damit wir außer roten Eiern noch etwas herschenken konnten! Es ist immer super, in der Küche meiner Eltern zu kochen oder zu backen… sie ist einfach unglaublich viel größer als meine Winz-Küche! Leider hatte ich meine geliebte Spiegelreflex-Kamera nicht mit, daher müsst ihr mit den Fotos meiner Point-and-shoot vorlieb nehmen.

Hier also das Rezept für die unglaublich guten und fluffigen

Osterpinzen

Zutaten (für ca. 25 Stück)

500 g Weizenmehl glatt
1 Germwürfel
4 Eidotter
150 g Butter
100 g Zucker
1/4 l Milch
1 TL Salz
1 Schuss Rum

Zubereitung

Ein Dampfl bereiten. (Die Germ mit einem EL Zucker flüssig rühren, dann mit 3 EL lauwarmer Milch und 3 EL Mehl glatt rühren und an einen warmen Platz stellen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist) 

Die Butter mit dem Zucker, der Milch und dem Rum in einem kleinen Kochtopf auf niedriger Hitze verflüssigen lassen und gut verrühren.

Das Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben und die Dotter und das fertige Dampfl dazugeben. Dann die Butter-Zuckermischung einrühren und so lange mit dem Mixer kneten lassen, bis sich der Teig von der Rührschüssel löst. Dann den Teig an einem warmen Platz, zugedeckt mit einem sauberen Geschirrtuch, rasten lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Jetzt das Rohr vorheizen und die Backbleche vorbereiten und mit Backpapier belegen.

Dann den Teig zu einer langen Wurst formen und gleichmäßige Teile abschneiden. Die Teigteile zu kugeln „schleifen“ (Die Teigteile auf dem Brett bei mittelfestem Druck zu Kugeln formen.) und auf die Backbleche legen. Noch mal ca. 10 min rasten lassen, dann mit einer Schere kreuzweise einschneiden (das sind 3 Schnippser mit der Schere pro Pinze), mit verquirltem Ei bestreichen und für ca. 20 min bei 160°C backen lassen.

Kosten pro Stück
– mit Bio-Preisen vom 23. April 2011: 0,21 €