4. Bloggeburtstag, Schweden und Schokoladige Schokomuffins

Aufmerksamen LeserInnen wird es wahrscheinlich aufgefallen sein, dass der Geburtstag dieses Blogs schon wieder unter den Tisch gefallen ist. Anscheinend bringe ich es nur jedes zweite Jahr fertig, den Anlass gebührend zu feiern 😉

Aber zumindest habe ich eine gute Ausrede, denn ich hatte die Besten Absichten: Ich wollte wieder ein Gewinnspiel machen, dem Blog eine Geburtstagstorte backen – was man halt bei Bloggeburtstagen so macht! Aber die Schweden haben mich total davon abgelenkt.

Ihr fragt euch jetzt, was die Schweden damit zu tun haben? Nun ja, wir ziehen Anfang nächstes Jahr mit Sack und Pack nach Schweden! Und die Nachricht davon haben wir just um den Geburtstag meines armen, vernachlässigten Blogs bekommen! Deshalb ist er etwas unter den Tisch gefallen. Aber da sich Verkocht! ja nicht selber darüber mokieren kann und ICH die Zügel hier in der Hand halte, feiern wir jetzt einfach ein paar Tage später nach! Es gibt dieses Mal zwar kein Gewinnspiel, aber dafür streng‘ ich mich nächstes Jahr dann wieder mehr an.

Ich hab‘ zur Feier des Tages schokoladige Schokomuffins gebacken, die ich schon ewig ausprobieren wollte und auch 4 kleine Kerzchen angezündet, die der kleine Herr ausblasen durfte. (Naja, er hat’s zumindest versucht) Und dann wurde verköstigt *mmmmh*

Hier also das Rezept zum 4. Geburtstag von Verkocht! für die

Schokoladige Schokomuffins

Zutaten für 12 Stück

300 g Weizenmehl
80 g Kakaopulver (ungesüßt)
1/2 EL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
250 g Zucker
100 g Öl
250 ml Buttermilch
2 Eier
150 g Dunkle Schokolade(70%), grob gehackt

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. Das Muffinblech mit Muffinsformen auslegen oder ölen und bemehlen.

Das Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel geben. In einer anderen Schüssel den Zucker, die Buttermilch und die Eier gut verquirlen. Die trockenen Zutaten zu den nassen Zutaten mischen und gut verrühren.

Dann die Schokolade hineinrühren, aber 1/4 der Schoki zum darüberstreuen auf die Seite geben.

Den Teig auf die 12 Muffinformen aufteilen und mit der zur Seite gestellten Schokolade bestreuen.

Das Ganze für ca. 30 min im Rohr backen, auskühlen lassen und schon kann serviert werden! Schokoladig – gut!

Preis pro Stück:
– mit Preisen vom 9.11.2013: ca. 0,23 €

Glutenfrei: Zucchini-Bohnenbrownies

Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Rezepten, die mich die Stirn runzeln lassen, wobei ich mir denke „das KANN ja gar nicht schmecken“, oder die mich einfach faszinieren.

Die Idee und das Originalrezept für diese glutenfreien Brownies hab‘ ich, wie sollte es anders sein, auf pinterest gefunden und dann leicht abgewandelt, dass es mir und meinen Lieben schmeckt! Mein Problem mit glutenfreien Rezepten ist, dass mir die Konsistenz der Backwaren nie ganz passt. Die Backeigenschaften von glutenfreien Mehlen sind einfach ganz anders als bei Weizen und Co, deshalb wird’s irgendwie nie so wie ich mir das vorstelle. Da kamen diese Brownies gerade richtig. Da drin ist nämlich kein Grämmchen Mehl – es gibt also kein Konsistenz-Problem für mich, weil man sowieso ganz was anderes erwartet 😉 Dafür sind sie super saftig und man erkennt meiner Meinung nach überhaupt nicht, dass da überhaupt Bohnen drin sind! Echt cool – probiert es aus!

Hier also mein Rezept für

Zucchini-Bohnenbrownies

Zutaten

300 g gekochte Bohnen (Wachtel-, Riesen-, oder Indianerbohnen etc.)
3 Eier
2 TL Pflanzenöl
35 g Backkakao
1/2 TL Weinstein-Backpulver
1 TL Vanilleextrakt
200 g Brauner Zucker
100 g Choco Chips
50 g geriebene Mandeln
200 g geriebener oder zerkleinerter Zucchini

Zubereitung

Das Rohr auf 180°C vorheizen und ein kleineres Backblech mit Backpapier belegen. Falls ihr kein kleines Backblech habt, könnt ihr genauso eine kleine Auflaufform benutzen.

Die gekochten Bohnen mit den Eiern und dem Öl gut durchpürieren, bis eine schön homogene Masse ohne Bohnenstücke entstanden ist. (Natürlich kann man auch Stücke drin lassen, das hab‘ ich beim ersten Mal backen gemacht – davon bin ich aber nicht so der Fan)

Falls ihr es noch nicht gemacht habt, den Zucchini reiben oder zerhäckseln.

Dann die restlichen Zutaten in die Bohnen-Eier-Ölmasse einrühren, den Zucchini unterheben und das Ganze auf ein mit Backpapier ausgelegtes, kleines Backblech leeren. Den Teig glattstreichen und bei 180°C für 30 min backen lassen.

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 16.09.2013: ca. 0,16 €

Schokoladig gut: Erdnuss-Schokoladentorte

Geht’s euch auch manchmal so, dass ihr bestimmte Lebensmittel einkauft, weil ihr geplant habt, etwas zu kochen oder zu backen und dann kommt ihr einfach nicht dazu und zwei Monate später liegen besagte Lebensmittel noch immer herum? Tja, so geht’s mir zumindest immer vor Weihnachten. Ich will irgendwelche Kekse backen, komme nicht dazu und im Januar muss ich dann immer diverse Nüsse, Kokosflocken oder anderes verbacken oder verkochen. So auch ein riiiiiieeesiges Sackerl mit Erdnüssen. Pfuh, das wird noch dauern, bis das weggebacken oder weggegessen ist! Aber zumindest hab‘ ich es jetzt durch diese Torte schon etwas dezimiert! Sonntags wird bei uns jetzt (hoffentlich) immer gebacken (wenn ich dazukomme…) daher wird’s jetzt an den Montagen ein Rezept oder zumindest ein Foto von einem Kuchen oder einer anderer Bäckerei geben. *yay* Dadurch sollte mein Nuss-Vorrat dann bis März aufgebraucht sein…

Dr. Oetker SchokoKuchenDas Originalrezept für die Torte stammt aus dem Buch „SchokoKuchen“ und mein Freund hat sich dann ein Rezept ausgesucht, das ich adaptiert und verändert habe.

Kaufen kann man das Buch natürlich bei Amazon. (Sonst hab‘ ich es online nirgends gefunden) Meines hab‘ ich vor zwei Jahren in Hamburg erstanden und bis jetzt noch nie etwas daraus gebacken. Aber im Zuge meiner Neujahrsvorsätze hab‘ ich’s endlich geschafft!

Hier also mein Rezept für

Erdnuss- Schokoladentorte

Zutaten

Für die Creme:
200 g Zartbitter-Couverture
400 ml Schlagobers
125 g Erdnüsse (ungesalzen)

Für den Teig:
50 g Weizenmehl
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver
50 g Kakaopulver (ungesüßt)
5 Eier
3 EL heißes Wasser
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
evtl. Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung

Am Vortag
Die Couverture hacken. Den Schlagobers in einem Topf aufkochen, von der Hitze nehmen und die Couverture einrühren und mit einem Schneebesen so lange umrühren, bis eine glänzende Masse entstanden ist. Über Nacht kühl stellen.

Am Tag der Fertigstellung
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und in den Springformrand straff einspannen. Das Backrohr auf 150°C vorheizen.

Das Mehl, die Stärke, den Kakao und das Backpulver in eine Schüssel sieben und mit einem Schneebesen vermischen.

Die Eier mit dem Wasser mit dem Mixer ca. 1 min auf höchster Stufe schaumig schlagen. Dann den Zucker, Vanillezucker und das Salz langsam einrieseln lassen und auf höchster Stufe nochmal 3 min weiterschlagen. Dann die Hälfte des Kakaogemischs mit dem Schneebesen unterrühren. Wenn alles gut vermengt ist, den Rest des Kakaogemischs unterrühren. Dann den Teig in die Springform füllen und für ca. 35 min im Rohr backen lassen. (Oder so lange, bis ein Stäbchen wieder sauber aus dem Kuchen kommt)

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, kurz abkühlen lassen, mit einem Messer aus der Form lösen und für ca. 3 Stunden weiter auskühlen lassen. Dann den Kuchen in der Mitte horizontal mit einem Bindfaden in zwei Teile teilen.

Für die Füllung die Erdnüsse schälen und hacken. 5 EL zum Garnieren zur Seite stellen. Die Schokocreme aus dem Kühlschrank nehmen, kurz umrühren und halbieren. In die erste Hälfte der Schokocreme die Ernüsse mischen und dann die Torte damit füllen. Jetzt die Tortenhälften wieder zusammensetzen und mit dem Rest der Schokocreme glasieren. Dann die restlichen Erdnüsse darüberstreuen und fertig! Jetzt kann man die Torte entweder schon servieren oder noch einige Zeit kalt stellen, damit die Creme etwas fester wird. Eventuell kann man die Torte vor dem Servieren noch mit Kakao bestreuen.

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 12.Januar 2013: ca. 0,66 €

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Psssst… habt ihr gewusst, dass es Verkocht! auch auf facebook gibt?
Nein? Na dann schnell auf diesen link geklickt!

Schnelle Kekse: Cornflakes- Busserl

Zu Weihnachten braucht man Kekse. Punkt.

Manche jedoch sind unglaublich aufwändig und mit Baby eigentlich nicht zu bewältigen. Die schwarzen mit Vanillecreme gefüllten Rollen zum Beispiel wären für mich zur Zeit einfach nicht möglich herzustellen. Und ich habe sogar manchmal Probleme, Mürbteig fertig zu bekommen bevor mein kleiner Schnuffi mich wieder zu sich befiehlt. Naja. Gott sei Dank gibt’s aber auch einfache Keksrezepte, bei denen man in wenigen Schritten schon eine größere Menge herstellen kann.

Cornflakes-Busserl

So wie zum Beispiel die

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