Spinat-Topfennockerl mit Käse

Mein Zuckerfasten habe ich gleich zum Anlass genommen, wieder mal neue Rezepte auszuprobieren und vielleicht das ein- oder andere auch sogar zu verbloggen! Und Leute, es macht echt Spaß, wieder mal etwas anderes zu kochen, als immer nur das Alltagszeugs! Und es ist gut, dass ich wieder mal ein Rezept blogge, weil das Fotografieren muss ich erst wieder lernen. Na gut, das Licht war nicht sonderlich gnädig mit mir, aber trotzdem. Das geht noch viel viel besser. Aber bis dahin müsst ihr mit den Bildern vorlieb nehmen, die ich habe.

Diese Nockerl sind mir beim Durchblättern von meinen alten Kochzeitschriften ins Auge gesprungen. Ich fand es in einem alten Gusto von März 2016. Es ist nicht nur viel Spinat drin, sondern auch viel Käse – das hat mich natürlich gleich verlockt, sie auszuprobieren!

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Hier also meine leichte Abwandlung vom Rezept der

Spinat-Topfennockerl

Zutaten (für 4 Personen)

800 g Spinat
1 Zwiebel
100 g Butter
150 g Topfen
100 g Bergkäse
2 mittlere Eier
1 Eidotter
200 g glattes Mehl

Zubereitung

Die dicken Strünke des Spinat entfernen, danach gut waschen. Es soll kein Sand mehr in den Blättern sein! Dann bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne zusammenfallen lassen. Etwas abkühlen lassen und dann die Flüssigkeit aus den Blättern drücken. (Wenn noch zu viel Flüssigkeit im Spinat ist, braucht man viel mehr Mehl und dann werden die Nockerl so komisch mehlig) Den ausgedrückten Spinat fein hacken.

Den Zwiebel klein schneiden und mit der Hälfte der Butter braun anschwitzen lassen. Dann den Spinat unterrühren und wieder auskühlen lassen.

Den Bergkäse reiben und die Hälfte davon zur Spinatmasse geben. Dann den Topfen und die Eier darunter rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann das Mehl nach und nach unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist. Ich habe wirklich die ganzen 200 g Mehl dazu gebraucht, aber schaut, ob ihr vielleicht nicht doch mit weniger auskommt.

In einem großen Topf Wasser aufkochen lassen, aus dem Teig Nockerl ausstechen und ca. 10 Minuten im siedenden Wasser (nicht wallen!) ziehen lassen.

Das Rohr vorheizen. Die Nockerl aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in eine gebutterte Auflaufform geben. Dann den restlichen Käse darüber streuen und die restliche Butter drauf geben und im Rohr kurz überbacken.

Kosten pro Person:
– mit Bio Preisen vom 6.3.2019: ca. 2,3 €

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Himbeer-Topfenkuchen

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Valentinstag!

Habt ihr etwas tolles mit eurem/eurer Liebsten geplant? Wir werden uns ganz gemütlich zu Hause einmümmeln, da wir noch immer auf unseren Zuwachs warten und meine Schwiegereltern auch heute angekommen sind.

Trotzdem hab‘ ich natürlich etwas gebacken. Zwar schon letzte Woche, aber ich finde, dieser Kuchen passt recht gut zum Valentinstag! Außerdem ist er relativ einfach und noch dazu glutenfrei! Mein Mann war sehr begeistert!

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Himbeer-Topfenkuchen

Zutaten (für eine 24 cm Springform)

6 Eier
1 Prise Salz
125 g Butter
125 g Zucker
60 g Polenta
30 g Maismehl
750 g Topfen/Quark
100 g Himbeeren
100 g Sauerrahm
2 EL Zucker

Eine Hand voll Himbeeren zum draufstreuen.

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß in einer Schüssel mit der Prise Salz zum festen Schnee schlagen.

In einer anderen Schüssel das Eigelb mit der weichen Butter und dem Zucker schaumig schlagen. Dann den Polenta, das Maismehl und den Topfen dazurühren.

Die Himbeeren mit dem Sauerrahm und 2 Esslöffel Zucker pürieren und auch zur Eigelb-Butter-Topfenmixtur geben.

Jetzt den Schnee unterheben und in die vorbereitete Springform füllen. Noch ein paar Himbeeren darauf verteilen und ab ins Rohr!

Bei 160°C für ca. 70 Minuten backen lassen – er sollte leicht braun (aber nicht ZU braun) sein. Dann den Kuchen im Rohr abkühlen lassen. Wenn er zu schnell abkühlt, reißt er nämlich auf. (Was eh meistens passiert, aber zu große Spalten will man halt auch nicht haben)

himbeer_topfenkuchen2Kosten pro Stück:
Bei 12 Stück mit Preisen vom 6.2.2015: ca. 0,49 €

Zitronenküchlein in Donutform

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Ich lieeeebe ja Krapfen, Donuts und anderes in Fett gebackenes Gebäck. Hier in Schweden gibt’s zwar so etwas ähnliches wie unsere österreichischen Krapfen – die Munkkis – aber die sind halt nicht mit Marmelade gefüllt, sondern mit Vanillecreme oder Apfelmus und außerdem mit Rieselzucker bestreut. Recht gut, aber eben keine Faschingskrapfen. Buhu!

Zur Zeit ist mir aber das Donut- oder Krapfen selber backen einfach zu stressig. Außerdem riecht dann das ganze Haus nach Fett oder Schmalz… das will ich halt jetzt auch gerade nicht, wo ich so fleißig am Babykleidung waschen und trocknen bin. Also muss ich warten, bis meine Mama kommt und sich die Arbeit antut – also gibt’s bei uns, bis es soweit ist, doch wieder die gekauften Munkkis oder ich back‘ uns selber etwas.

Diese Zitronenküchlein haben außer der Form ja nicht sehr viel mit den uns bekannten Donuts gemeinsam, aber sie schmecken herrlich zitronig, sind vielleicht etwas gesünder (weil eben nicht in Fett gebacken) und stillen außerdem den Süßgusto recht gut! (Das Rezept stammt übrigens von der Verpackung der Backform!)

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Hier also das sehr einfache Rezept für

Zitronenküchlein in Donutform

Zutaten (für 12 Stück)

200 g Weizenmehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
100 g Topfen
100 ml Milch
4 EL Öl
1 Zitrone, der Saft davon

etwas Öl zum Ausstreichen der Form

evt. Saft einer Zitrone + 2 EL Staubzucker

Zubereitung

Ein Donutblech mit ein wenig Öl ausstreichen. Das Rohr auf 180°C Umluft aufheizen.

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, dann den Topfen, die Milch und den Zitronensaft unterrühren, sodass ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und damit, oder mit einem Löffel, in die Form aufteilen.

Bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten backen lassen. Dann einige Minuten abkühlen lassen und aus der Form klopfen. Fertig!

Wenn man möchte, kann man die Küchlein noch mit einer Zitronen-Staubzuckermischung glasieren. (Oder Schokolade, oder eine bunte Glasur… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – aber ich war zu faul dazu ganz ehrlich gesagt 😉 )

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 05.02.2015: ca. 0,14 €

Süß-saure Topfentorten-Liebe und Gewinnspiel – BEENDET

Was macht ihr denn am heutigen Valentinstag? Geht ihr Essen, oder unternehmt ihr sonst irgend etwas spannendes mit eurem/r Liebsten? Bei uns ist es leider so, dass uns die passenden Babysitter fehlen, daher koche ich ganz gemütlich etwas schönes für uns drei und wir verbringen den Abend zu Hause. Als wir noch kinderlos waren, sind wir jedes Jahr entweder brunchen oder fein Abendessen gegangen, das waren noch Zeiten!

Aber das muss euch ja nicht auch so gehen – falls ihr also in der nächsten Zeit mal etwas Schönes mit eurem Schatz unternehmen wollt hab‘ ich im Anschluss an das Rezept, das ihr heute schon backen könnt, ein tolles Gewinnspiel für euch!!

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Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen – und in meinem Fall, ist das ein saurer Magen, denn mein Schatz liiiiiiebt Zitronen. (Wie fleißige Leser schon hier und hier mitbekommen haben) Da es aber nicht so viele Valentinstagsbäckereien mit Zitrone gibt, musste ich mir etwas ausdenken! Noch dazu mag mein Schatz die Kombination Schokolade und Zitrone sehr gerne und da wird’s dann noch schwieriger. Naja – aber wofür hat man denn ein Hirn – ich hab‘ mir also einfach was ausgedacht!

Diese Torte geht recht schnell und schmeckt unglaublich lecker!

Hier also zum Rezept

Schoko-Zitronentopfentorte mit Himbeerschwung

Zutaten

Für den Teig
5 Eier
100 g Zucker
2 EL Wasser
30 g Mehl
35 g Kakaopulver

Für die Topfenmasse
500 g Topfen
500 g Schlagobers
2 Zitronen
3 EL Staubzucker
3 Blatt Gelatine
2 EL gefrorene Himbeeren

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen, dann das Eiweiß mit 70 g Zucker steif schlagen. Danach die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und dem Wasser schaumig schlagen.

Eiweiß vorsichtig unter die Eigelbmischung heben und danach das Mehl und den Kakao unterheben.

Den Teig gleichmäßig in der Springform verteilen (man muss eventuell die Form etwas klopfen, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt) und für ca. 30 Minuten backen.
Den Boden kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen, stürzen, das Backpapier abziehen und vollständig auskühlen lassen. (Oder so wie ich vergessen, den Boden aus der Form zu stürzen und einen total schiefen Kuchen haben 😉 Tut dem Geschmack aber nichts)

Wenn der Boden abgekühlt ist, mit einem Tortenring (oder der Springform) umfassen und die Creme vorbereiten.

Dazu den Schlagobers schlagen. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Die Himbeeren in einer kleinen Schüssel mit einer Prise Staubzucker und einem Spritzer Zitronensaft verrühren und gut zerdrücken. In einer anderen Schüssel den Topfen mit dem restlichen Saft der Zitronen und dem Zucker glatt rühren.

Wenn die Gelatineblätter weich sind, in einen kleinen Topf geben und so lange erwärmen, bis die Gelatine flüssig geworden ist. (Nicht zu heiß bitte, weil die Gelatine sonst ihre Bindefähigkeit verliert!) Dann einen EL der Topfenmasse zur Gelatine geben (das nennt man Temperieren, und man macht es, damit die Gelatine keine Fäden in der kalten Flüssigkeit zieht) und gut umrühren. Dann die Gelatine in die Topfenmasse rühren, gut vermischen und gleich danach den Schlagobers unterziehen.

Jetzt die Topfenmasse auf dem Schokobiskuitboden verteilen, die Himbeermasse draufgeben und mit einer Gabel ein bisschen in die Topfenmasse ziehen. Einfach ein paar „Schwünge“ mit den Himbeeren machen. Jetzt ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen und dann kann auch schon serviert werden! Guten Appetit!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück)
– mit Preisen vom 13.02.: ca. 0,82 €

Und jetzt zum Gewinnspiel!

Was gibt’s zu gewinnen?

1 x 100 € Gutschein von mydays.at!

Ihr könnt nicht nur Essen gehen, nein auch Kurzurlaube, Bierbrauen, Bogenschießen und und und sind möglich! Also – mitmachen!

Wer kann gewinnen?

Leser mit gültiger e-mail Adresse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können teilnehmen. Es ist nur ein Kommentar pro e-mail Adresse erlaubt.

Wie könnt ihr gewinnen?

Hinterlasst einfach ein Kommentar mit gültiger e-mail Adresse unter diesem Eintrag und sagt mir, was ihr gerne romantisches oder actionreiches mit eurem Schatz unternehmt! Nur ein Kommentar pro E-mail Adresse erlaubt!

Spread the love – Zwar nicht zwingend, aber es wäre schön, wenn ihr Verkocht! auf facebook “liken”  und den Eintrag teilen könntet! Vielleicht möchten ja noch mehr Leute beim Gewinnspiel mitmachen!

Ihr könnt bis 20. Februar 2014, 00:00 Kommentieren, dann wird das Gewinnspiel geschlossen und der Gewinner durch random.org ermittelt! Der/die GewinnerIn wird dann per e-mail verständigt.

Tja, dann lasset die Valentinsverlosung beginnen! Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren – und viel Glück beim Gewinnspiel!!

Ravioli mit Bärlauch-Topfenfülle

Zur Zeit hab‘ ich leider recht wenig Zeit, um anständig (und verbloggunswürdig) zu kochen. Die Wohnung unter unserer wird renoviert und durch den Baulärm muss ich leider die 45 Minuten am Vormittag und am Nachmittag, die mein Söhnchen noch schläft und die ich zum Lernen, Kochen, Bloggen, Fotografieren, Foto bearbeiten etc. genutzt habe, außerhalb der Wohnung spazierenderweise verbringen. (Was mir bei dem uuunglaublich wunderschönen Wetter wirklich gar nichts ausmacht! Park Ahoi!)

Daher muss ich, wenn ich überhaupt mal Zeit habe, Rezepte auf mehrere Tage aufteilen und sie MÜSSEN leise kochbar sein, da ich ja nur am Abend Zeit habe. Wie diese Ravioli zum Beispiel. Gestern Abend, als mein Sohn schon geschlafen hat, entstand der Teig und heute Mittag hab‘ ich die Ravioli dann fertig gemacht. (Sie waren übrigens DER Hit bei meinem Sohn!)

Hier also das Rezept für

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Für meinen Schatz: Zitronencupcakes mit Topfencreme

Feiert ihr den Valentinstag? Wir normalerweise ja nicht, aber da wir heuer zum ersten Mal Eltern sind und unsere Zeit füreinander sowieso begrenzt ist, hab‘ ich mir gedacht „Was soll’s“ und deshalb feiern wir heuer. Partner-Appreciation-Day sozusagen.

Mein Schatz liebt Zitrusfrüchte und ganz besonders Zitronen und Orangen. Und da ich Zitronen auch besonders gerne mag und ich schon ewig Zitronencupcakes ausprobieren wollte, hab‘ ich mir dieses Rezept ausgesucht.

Ich weiß, sie sehen nicht sonderlich valentinstagsmäßig aus, weil sie nicht rot sind und nirgendwo Herzen zu entdecken sind, aber wir sind nicht so die kitschigen Herzerlfans, daher gibt’s helle Muffins mit klassischer weißer Creme oben drauf. Hier also meine

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Topfenkolatschen

Ich hoffe, meine lieben österreichischen LeserInnen und BloggerkollegInnen haben alle einen wunderschönen Nationalfeiertag! (Auch wenn der Himmel grau ist und wahrscheinlich bald mal ein paar Regentröpfelchen fallen werden)

Trotz des schlechten Wetters soll es nicht an Selbstgebackenem fehlen, daher hab ich mich daran gemacht, Topfengolatschen (oder auch Kolatsche) zu backen. Das Rezept dafür ist aus meinem alten Schulkochbuch und kommt ursprünglich aus der österreichisch-böhmischen Küche. Der Teig ist zwar gekauft (Blätterteig selber machen ist irgendwie für heute zu aufwändig), die Fülle natürlich selbst gemacht und…wow…da könnte ich mich reinlegen!! Wenn die über Nacht im Kühlschrank steht, riecht die Wohnung jedes Mal, wenn man die Tür aufmacht, unglaublich köstlich nach Rum. *yuuum*

Okay, aber jetzt eeeendlich zum Rezept für

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