Fastenzeit 2017: Tag 31 – 45

Endspurt! Jetzt ist es vorbei… irgendwie ist es unglaublich langsam vergangen, aber im Nachhinein irgendwie auch wiederum schnell. (Zeit ist relativ)

31. Tag – Freitag

Frühstück: Müslibuffet mit Früchten, Joghurt, Milch etc.
Mittagessen: Gemüseeintopf mit Kartoffeln
Abendessen: Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Joghurt, Brot mit Butter

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32. Tag – Samstag

Frühstück: Sonntagsfrühstück am Samstag – mit weichem Ei und allem möglichen… inklusive Schinken für die Kinder
Mittagessen: Spaghetti mit Spinat-Blauschimmelkäsesauce, Salat
Abendessen: Jause mit Käse, Brot, Gemüse etc.
Zwischendurch: Eis von der Eisdiele (Mozart und Snickers)

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33. Tag – Sonntag

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Frühstück: Plättar mit Marmelade
Mittagessen: Gebackener Karfiol (Blumenkohl) und panierte Champignons mit Salat
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Apfel, Joghurt

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34. Tag – Montag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: Kartoffeleintopf mit Majoran
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis
Zwischendurch: Joghurt, Apfel

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35. Tag – Dienstag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: –
Abendessen: Gemüsecurry mit Reis
Zwischendurch: Banane

36. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao und Früchten
Mittagessen: Matar Paneer mit Reis und vorher indische Suppe (keine Ahnung welche das war)
Abendessen: Penne mit Tomaten-Mais-Bohnensauce
Zwischendurch: Apfel

37. Tag – Donnerstag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Gemüsepaella mit buntem Gemüse
Abendessen: Kohlrabi-Kartoffelcremesuppe, Vogerlsalat mit Feta und Ei
Zwischendurch: Bananenmilch, Banane, Laugenbreze

38. Tag – Freitag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Kartoffelgulasch
Abendessen: Kartoffelgulasch
Zwischendurch: Käsebrot mit Schwarzem Johannisbeergelee, Schwarztee

39. Tag – Palmsamstag

Frühstück: Breze, Wasser, Käse
Mittagessen: Semmelknödel mit Eierschwammerlsauce, Salat
Abendessen: Jause und Reste vom Mittagessen
Zwischendurch: Heidelbeerkuchen, Apfelstrudel, Schokomoussetorte

40. Tag – Palmsonntag

Frühstück: Sonntagsfrühstück mit Käse, weichem Ei und Plunderkipferl vom Bäcker
Mittagessen: Gemüsestrudel mit Knoblauchsauce und Kartoffeln
Abendessen: Gemüsestrudel
Zwischendurch: Mehlspeise (Bananenschnitten, Heidelbeertorte, Cremeschnitte)

41. Tag – Montag

Frühstück: Buttersemmel, Schwarztee
Mittagessen: Frühlingsrolle mit sweet-Chili Sauce
Abendessen: Spaghetti mit Bärlauchsauce
Zwischendurch: Bananenschnitte

42. Tag – Dienstag

Frühstück: Joghurt mit Banane und Kakao
Mittagessen:
Abendessen: Bärlauchknöpfli mit Tomatensauce
Zwischendurch: Steirerschnitte

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43. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Bärlauchknöpfli mit einer winzigen Menge Tomatensauce (Reste)
Abendessen: Jause
Zwischendurch: Banane

44. Tag – Gründonnerstag

Frühstück: Joghurt mit Früchten
Mittagessen: Gemüsecurry mit Glasnudeln
Abendessen: Bärlauchcremesuppe, Brot
Zwischendurch: Joghurt, Banane

45. Tag – Karfreitag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Spinat mit Spiegelei und Bratkartoffel
Abendessen: Jause mit Käse, Brot etc.
Zwischendurch: Germteig-Osterhasen mit Butter

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Fazit: Ein paar Tage länger als 40 Tag war es zwar, aber wir haben durchgehalten! Ich habe mir das ganze ganz ehrlich leichter vorgestellt. Da wir ja an 5 von 7 Tagen eh sowieso vegetarisch essen normalerweise, war mir nicht bewusst, wie sehr mir der „besondere“ Sonntagsbraten, oder die Bolognesesauce zwischendruch mal an einem Mittwoch fehlen würden.
Ich brauche noch ein bisschen mentale Vorbereitungszeit, aber irgendwann möchte ich mal eine Zeit lang vegan essen versuchen. Aber wie gesagt… nach den 45 Tagen vegetarisch brauche ich jetzt ein wenig Zeit, um mich darauf vorzubereiten. Vielleicht im nächsten Jahr zur Fastenzeit dann? 😉

Oh! Und das Süßfasten ist eigentlich relativ gut gegangen! Außer Eis aus der Eisdiele, dass wir im wunderschönen März (die drei Jahre im „eisdielenlosen“ Schweden haben uns ganz schön zugesetzt!) wirklich extrem genossen haben, hat mir Schokolade und Co gar nicht gefehlt. Ich habe auch nicht gesündigt und nur ab zu zu was gebacken (oder Pudding gemacht), um den Süßjieper etwas im Zaum zu halten. Aber auch das war vielleicht nur 4 Mal in der gesamten Zeit! Yay!

Fastenzeit 2017: Tag 21 – 30

Ziemlich fotoloser Post… ich habe ernsthaft 10 Tage lang vergessen, Fotos zu machen!?

Ich muss vielleicht auch einmal sagen, dass die Kinder Mittags meistens was anderes essen als ich, da sie beim Tagesvater ihr Essen bekommen. Abends essen wir aber gemeinsam.

21. Tag – Dienstag

Frühstück: Joghurt mit Müsli und Kakao
Mittagessen: Gulasch vom Vortag
Abendessen: Penne mit Gemüsesauce
Zwischendurch: Brot, Müsli mit Joghurt und Kakao, Apfel

22. Tag – Mittwoch

Frühstück: Joghurt mit Banane und Kakao
Mittagessen: veg. Frühlingsrolle mit sweet-chili Sauce, Gemüse und Gurkensalat
Abendessen: Erbsensuppe (diesmal ohne Speck 😦 )
Zwischendurch: Mini-Streuselmuffins, Apfel

23. Tag – Donnerstag

Frühstück: Joghurt mit Banane und Kakao, Schwarztee mit Sahne (die Milch war aus!)
Mittagessen: Gebackene Gemüsesticks, Gemischtes Gemüse
Abendessen: Käse-Zwiebeltoast mit Bohnen-Mais-Feta-Zwiebelsalat
Zwischendurch: Banane, Apfel

24. Tag – Freitag

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Symbolbild vom Griesbrei der vergangenen Wochen 😉

Frühstück: Griesbrei mit Kakao
Mittagessen: Gemüsecurry mit geschliffenem Dinkel
Abendessen: Käsesemmel (die kids hatten Leberkässemmel)
Zwischendurch: Laugenbrezel

25. Tag – Samstag

Frühstück: Eierspeis mit Schnittlauch, Schwarztee mit Milch
Mittagessen: Nudeln mit Tomatengemüsesauce, Mais-Erbsen-Zwiebelsalat
Abendessen: Jause und Rest der Nudeln
Zwischendurch: Joghurt mit Banane und Honig

26. Tag – Sonntag

Frühstück: Sonntagsfrühstück mit weichem Ei, Brot, Butter, Käse, Marmeladen
Mittagessen: Schwammerlsauce mit Reis, Vogerlsalat mit Kernöldressing
Abendessen: Jause
Zwischendurch: Eis

27. Tag – Montag

Frühstück: Marmeladebrot und Schwarztee
Mittagessen: Brot mit Butter
Abendessen: Spaghetti mit Bärlauch-Sahnesauce
Zwischendurch: Apfel

28. Tag – Dienstag

Frühstück: Griesbrei
Mittagessen: Breze, Banane, Trinkjoghurt
Abendessen: Gemüsecurry mit Reis
Zwischendurch: Banane

29. Tag – Mittwoch

Frühstück: Sauerteigpfannkuchen mit Marmelade
Mittagessen: Couscous mit Gemüse
Abendessen: Gemüselaibchen mit Erdäpfelpüree und Rote Rüben Salat
Zwischendurch: Haselnuss-Beerenmuffins

30. Tag – Donnerstag

Früstück: Toast mit Marmelade, Schwarztee
Mittagessen: Breze, Joghurt
Abendessen: Gemüselaibchen mit Erdäpfelpüree und Vogerlsalat mit Kernöl-Knoblauchdressing
Zwischendurch: Haselnuss-Beerenmuffins

 

Fazit: Ja, jetzt läufts! Vermisse das Fleisch jetzt nicht mehr wirklich, nur in der Kantine geht’s mir manchmal auf die Nerven, wenn ich da ein popeliges Couscousmenü essen muss, das nicht wirklich füllt, und nebenbei steht der Faschierte Braten.

Fastenzeit 2017: Tag 11 – 20

Wir tun uns echt nicht leicht… ich hab‘ mir das einfacher vorgestellt. Trotzdem bin ich noch nicht vom Weg abgekommen und die Hälfte ist jetzt ja auch schon vorbei!

11. Tag – Samstag

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Frühstück: Ich habe eigentlich nichts gegessen… gilt Schwarztee?
Mittagessen: Topinambursuppe mit Ingwer und Zitronengras
Abendessen: Jause mit Brot, Semmeln, Topfen-Knoblauchaufstrich und Käse
Zwischendurch: Apfel, Buttersemmel, Banane

12. Tag – Sonntag

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Frühstück: Butterbrot mit Marmelade, Schwarztee. Die Kids haben Butter gegessen und Pudding *seufz*
Mittagessen: Pirosch mit Kraut, Schwammerl und Halloumi & Vogerlsalat
Abendessen: Reste vom Mittagessen
Zwischendurch: Brot mit Butter, Apfel

13. Tag – Montag

Frühstück: Sauerteigzimtschnecken und Schwarztee
Mittagessen: Gemüsesuppe
Abendessen: Reste vom Mittagessen mit Ei und Vogerlsalat
Zwischendurch: Sauerteigzimtschnecken, Brot mit Erdnussbutter und Marmelade

14. Tag – Dienstag

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Frühstück: Müsli mit Joghurt und Früchten, Mango
Mittagessen: Gemüsesuppe
Abendessen: Käsetoast mit Essiggurkerl und Zwiebel
Zwischendurch: Fruchtjause

15. Tag – Mittwoch

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Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Kartoffeltortilla mit Spinat
Abendessen: Jause mit Käse, Gemüse etc.
Zwischendurch: Banane, Apfel, erstes Eis der Saison! (Mozart und Himbeere)

16. Tag – Donnerstag

Frühstück: Bauernbrot mit Butter und Kriecherlmarmelade, Schwarztee
Mittagessen: Grüne Bohnen mit Basmatireis in Kokos-Zitronensauce
Abendessen: Spaghetti mit schneller Zwiebel-Sahnesauce
Zwischendurch: Joghurt mit Banane und Honig,

17. Tag – Freitag

Frühstück: Müsli mit Joghurt und Banane
Mittagessen: Gemüseeintopf
Abendessen: Jause mit Brot, Käse, weichem Ei etc.
Zwischendurch: Käsetoast, 2. Eis der Saison (Mozart und Snickers)

18. Tag – Samstag

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Frühstück: Kretschka mit Apfel und Kriecherlmarmelade, Schwarztee mit Milch
Mittagessen: Gemüsesuppe mit Karotten und Backerbsen, Salat
Abendessen: Champignonpizza geliefert von der Pizzeria
Zwischendurch: Die kids hatten zur Jause Sushi, Banane

19. Tag – Sonntag

Frühstück: Plättar (schwedische Pfannkuchen) mit Marmelade
Mittagessen: Panierte Champignons und Gemüsenuggets mit Cocktailsauce und Salat
Abendessen: Jause mit Brot, Käse, Oliven etc.
Zwischendurch: Apfel, Joghurt mit Banane und Honig

20. Tag – Montag

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Frühstück: Grießkoch mit Kakao
Mittagessen: Nichts
Abendessen: Erdäpfelgulasch mit Gurkerl und merkwürdigerweise, aber ganz passend – Paneer und Spätzle
Zwischendurch: Brot mit Erdnussbutter und Preiselbeer-Birnenmarmelade, Banane

 

Fazit: Ich kann euch nicht sagen, wie oft wir die letzten zehn Tage gejammert haben, das wir gerne XYZ (setzt jegliche Fleischspeise ein) haben möchten. Wir sind richtige Jammerlappen. Aber ich denke, jetzt sind wir übern Berg, da ich versuche, deftiger zu kochen.

Chili sin carne, aber mit Halloumi

Manchmal kommt es vor, dass aus der Not heraus Rezepte entstehen, die ich dann gaaaaanz oft mache, weil sie so gut sind. So auch dieses hier. Halloumi würde ich normalerweise ja nicht wirklich in Chili geben, aber irgendwie fehlte letzten Sommer dann das gewisse Etwas, als ich wieder mal Veggie-Chili kochte, und da wir noch Halloumi vom letzten Grillabend übrig hatten, kam er eben da rein. Und BUOH – ist das gut!! (Außerdem versuche ich immer, genug Protein im Essen zu haben, weil ich ansonsten wieder SOFORT hungrig bin… ich brauch‘ anscheinend sehr viel davon) Und als ich dann letztens ein Bild davon auf instagram gepostet habe und das Interesse so groß war, hab‘ ich mir gedacht, dass ich das Rezept wohl auch hier veröffentlich muss!

Tja, recht viel mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen – es geht schnell und schmeckt gut. Was will man als vielbeschäftigter Mensch mehr? (Und heutzutage ist doch wirklich jeder viel beschäftigt, oder?) Und würzen muss man dafür auch nicht können, weil der Halloumi ist schon so salzig, dass man nur etwas Chilisalz braucht… und das ist dann auch schon genug.

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Chili sin carne mit Halloumi

Zutaten (für 4 Personen… oder mehr… aber wir sind große Esser)

3 EL Öl
2 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zucchini oder Karrotte oder… (was halt gerade Daheim ist und dazu passt)
2 EL Tomatenpaste
1 Dose geschnittene Tomaten
1 Packung passierte Tomaten
1 kg gemischte Bohnen aus der Dose (zB. Indianerbohnen, Riesenbohnen, schwarze Bohnen, Kichererbsen etc.)
250 g Mais aus der Dose
1 TL Chilisalz
2 Packungen Halloumi

Zubereitung

(Falls ihr getrocknete Bohne verwenden wollt, müsst ihr die bitte schon am Vortag in Wasser einweichen und dann kochen.)

Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und den geschnittenen Zwiebel und Knoblauch anbraten. Dann die Zucchini und/oder Karrotte schälen, in Stückchen schneiden und auch kurz mitbraten lassen. Dann die Tomatenpaste einrühren, kurz mitrösten und dann mit den passierten und geschnittenen Tomaten ablöschen. Kurz köcheln lassen und dann die Bohnen abgetropften Bohnen und den Mais dazugeben. Das Chilisalz dazu, umrühren.

Den Halloumi aus der Packung nehmen und abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls ein paar Minuten mitköcheln lassen und etwas durchziehen lassen. (Umso länger das Chili zieht, umso besser ist es) Tja, und dann seid ihr auch schon fertig!!

Wir essen dieses Chili immer mit Reis, aber natürlich könnt ihr es mit allem essen, was ihr wollt  – Brot, Couscous etc.

Kosten pro Person
– mit schwedischen Preisen vom 17.11.2015: 1,78 €

Herzhafte Kichererbsen-Buchweizen-Gemüsesuppe

(Also ein längerer Name für diese Suppe wär‘ nicht mehr möglich gewesen.)

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Bei uns wird es jetzt langsam kalt. Gestern hat’s das erste Mal geschneit und obwohl nichts liegen geblieben ist, hat man jetzt schon deutlich das Gefühl „Ja, jetzt ist dann bald mal Winter“. Deshalb musste eine herzhafte, füllende Suppe her.

Hier also meine

Kichererbsen-Buchweizen-Gemüsesuppe

Zutaten (für 4 Personen)

2 EL Öl
2 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Tasse Buchweizen
½ TL Koriandersamen
½ TL Kümmelsamen
1 EL Tomatenpaste
1,5 l Wasser
500 g Kichererbsen (entweder aus der Dose, oder am Vorabend eingeweicht und dann gekocht)
2 Karotten
1 Pastinake
2 Stangen Sellerie
1 Dose gewürfelte Tomaten
3 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Die Koriandersamen und die Kümmelsamen im Mörser zerkleinern.

Dann Zwiebel und Knoblauchzehen in etwas Öl in einem größeren Topf anbraten. Den Buchweizen kurz mitbraten lassen, dann die Tomatenpaste und die Gewürze kurz anschwitzen lassen und mit dem Wasser aufgießen. Köcheln lassen.

Jetzt die Karotten und die Pastinake schälen und in schmale Scheiben schneiden. Den Stangensellerie putzen und schneiden und dann alles, inklusive der Kichererbsen und der Dose Tomaten zur Suppe geben. Salzen, Pfeffern und dann für ca. 30 Minuten köcheln lassen, oder so lange, bis der Buchweizen schön durch ist!

Danach noch mal nach Geschmack nachwürzen und es kann auch schon serviert werden!

Guten Appetit!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.11.2014: ca. 0,94 €

Mirza Ghassemi

Mirza Ghassemi ist ein persisches Gericht, auf das ich erst im Juni gekommen bin. Es ist ein Gericht mit Melanzani/Auberginen, mit denen ich bis dahin eigentlich nie gekocht hatte. Das hat sich seitdem ja wohl sehr geändert!

Zutaten (für 4 Personen):

2 mittelgroße Melanzani/Auberginen
6 Tomaten
2 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 TL Kurkuma
2 Kardamom-Kapseln
4 Eier
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Die Melanzani  runderhum mit einer Gabel anstechen und im Rohr bei 200°C für 40 Minuten backen. Das Anstechen der Haut ist sehr wichtig, da die Beere (ja, botanisch gesehen ist das Ding eine Beere) sonst explodiert! (Hab‘ ich gehört/gelesen)
Wenn die Melanzani fertig sind, aus dem Rohr nehmen, die Haut einschneiden und das Melanzani-Purée mit einem Löffel auskratzen.

Die Zwiebel schneiden (egal ob würfelig, nudelig etc.) und mit dem kleingeschnitten Knoblauch im Öl anrösten. Dann die würfelig geschnittenen Tomaten dazu und alles ca. 10 min kochen lassen. (Aber Vorsicht! Nicht anbrennen lassen!)

Währenddessen die Eier in ein Heferl schlagen und mit den Gewürzen kurz verrühren. Die Kardamom-Kapseln müssen geöffnet und der Inhalt im Mörser zerstoßen werden. Also bitte nicht die ganzen Kapseln zu den Eiern geben.

Das Melanzani-Purée zur Tomaten-Zwiebel-Masse geben und kurz mitdünsten lassen. Dann das Eier-Gemisch unterrühren, ca. 5 min mitkochen lassen und wenn die Eier anfangen zu stocken – servieren.

Das Ganze wird entweder mit Couscous (im Bild) oder mit Jasminreis serviert.