Selbst gemacht: Knuspermüsli ohne Zucker

Ich hab’s ja schon wirklich oft hier erwähnt: Ich bin keine begeisterte Frühstückerin. Eine Semmel mit Butter reicht mir schon, mehr brauch‘ ich nicht. Aber Semmeln gibt’s bei uns ca. 1 mal im Monat und Butter möcht‘ ich auch nicht jeden Tag essen. Deshalb bin ich seit ewigen Zeiten auf der Suche nach Dingen, die ich in der Früh essen könnte.

Mit Müsli hab‘ ich ja normalerweise auch nicht so meine Freud‘, weil da pickt dann immer was zwischen den Zähnen und sowieso und überhaupt. Müsli – bäh. Trotz mehrmaliger verzweifelter Versuche, meine Geschmacksknospen daran zu gewöhnen, ist es mit der Liebesbeziehung zwischen Müsli und mir noch nichts geworden. (Mein Freund jedoch ist penetranter Müsli-Liebhaber)

Aber DIESES Müsli mag sogar ich! HAHA! 😀 Ich esse das Müsli jetzt schon seit einer Woche zum Frühstück und es bringt mich ohne weiteres über den Vormittag bis hin zum Mittagessen ohne dass ich das Gefühl habe, ein Pferd essen zu müssen! *yippieh*

Die Idee stammt von der papermama, ich hab‘ das Rezept auf meine Bedürfnisse abgewandelt und noch dazu etwas verändert.

Knuspermüsli ohne Zucker

Zutaten

Tasse=Kaffeetasse

4 Tassen Haferflocken
1,5 Tassen Kokosflocken
0,5 Tasse geschälte Sonnenblumenkerne
2 Tassen Walnüsse, gehackt
1 Tasse Haselnüsse, teils gehackt, teils ganz
1 Tasse selbst gemachtes Apfelmus
0,5 Tasse Kokosfett
0,5 Tasse Honig (oder für die veganen Mäuse unter uns – Ahornsirup)

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und darin gleich in einer feuerfesten Form (oder einer 2. Tasse, die halten das auch aus) das Kokosfett und den Honig schmelzen.

In einer Rührschüssel die restlichen Zutaten vermengen und gut umrühren, sodass sich das Apfelmus überall verteilt hat.

Wenn das Fett und der Honig flüssig sind, auch zu den Zutaten leeren und nochmals gut vermischen.

Wenn alles zu deiner Zufriedenheit vermengt worden ist, in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform oder einem höheren Blech leeren und die Masse etwas andrücken. (In eine Auflaufform deswegen, weil dort der Rand höher ist und so nichts rausfallen kann)

Die Auflaufform ins Rohr geben und das Ganze für ca. 1,5 Stunden bei ca. 120°C backen lassen. Alle 20 Minuten mal reinschauen und mit einer Gabel umrühren, sodass jedes Körnchen gut antrocknen kann.

Nach der Backzeit aus dem Rohr geben, nochmal mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen. Wenn es kalt ist, sollte das Müsli dann schön trocken sein. Jetzt könnt ihr es auch schon in euer dafür vorgesehenes Gefäß füllen oder auch sofort etwas davon genießen!

Frohes Frühstücken!

Kosten:
– mit Preisen vom 11.06.2013: ca. 3,20 €

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11 Gedanken zu “Selbst gemacht: Knuspermüsli ohne Zucker

  1. Eva schreibt:

    Im Gegensatz zu dir bin ich Müsli-Liebhaberin (esse ich jeden Mittag zusammen mit Obstsalat im Büro) und suche schon lange nach einer zuckerfreien und insgesamt schlankeren Variante der Fertigmüslis.

    Weißt du zufällig auch, wie viele Kalorien das hat?

    Und warum nimmst du Kokosfett dazu….davon finde ich im Ursprungsrezept nichts….hat das einen bestimmten Grund?

    • Bernadette schreibt:

      Hallo Eva!
      Kokosfett nehm ich deswegen, weil es sehr viele ungesättigte Fettsäuren enthält und weil es bei Zimmertemperatur wieder fest wird und dadurch Klümpchen erzeugt. (Fürs Knuspermüsli unerlässlich)
      lg, Bernadette

    • Bernadette schreibt:

      P.S.: Nein, weiß leider nicht, wieviele Kalorien es hat! (Bei Kalorien kenn‘ ich mich einfach zu wenig aus, deshalb versuch‘ ich gar nicht, das irgendwie auszurechnen – nach dem Motto „Schuster bleib‘ bei deinen Leisten“)

  2. Nadja schreibt:

    Mmmmmh, Knuspermüsli. Das mit dem Apfelmus mach ich bei der nächsten Ladung sofort nach, denn der weltbeste Freund liebt Müsli auch.

    Liebe Grüße
    Nadja

    • Bernadette schreibt:

      Hej Lina!
      Natürlich enthält Honig auch Fruktose und Glukose, aber der glykämische Index ist viel niedriger und ausserdem wirkt er sich positiv auf den Bluttfettwert aus.
      „Verarschen“ will ich hier niemanden, aber in dem Müsli ist wirklich kein industriell verarbeiteter Zucker drin! Das selbst gemachte, ungezuckerte, Apfelmus übernimmt das Süßen schon ganz gut.
      Mfg, Bernadette

  3. DaDa schreibt:

    Habe gestern Abend das Rezept probiert, mein Mann kam in die Küche und meinte, ob es Kuchen gäbe, es duftet so bei uns 🙂
    Am Anfang war ich etwas enttäuscht, es wurde einfach nicht so dunkel und so klumpig wie auf deinen Fotos. Nach 2 Stunden im Ofen wurde es besser und beim Abkühlen haben sich super Klumpen entwickelt.
    Ich finde die zuckerfreie Version echt klasse, in den Supermarkt-Müslis ist mir einfach zu viel Zucker drin. Zu gerne wüsste ich aber nun, wie viele Kalorien ich dafür anrechnen kann.

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