Süßes für die Kleinsten: zuckerfreie Dattelkekse

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Dieses Rezept habe ich an Weihnachten 2012 zum ersten Mal gepostet und jetzt bin ich endlich dazugekommen, es zu überarbeiten und Fotos zu machen! Zu der Zeit hat mein erstes Baby gerade angefangen, mit Essen herumzumantschen 😉

Ursprünglich habe ich die Kekse gemacht, weil unsere Nichte damals 13 Monate alt war und Babies mit dem Alter ja noch nicht so viel Zucker essen sollte. (Haha, ja. Beim ersten Kind ist das noch sehr einfach, dann wird es schon etwas schwieriger! 😉 )

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Die Süße in den Keksen kommt allein von den Datteln, aber sie sind nicht so extrem süß, wie das manchmal bei Dattelgebäck sein kann. Ich würde es als „unaufdringliche Süße“ beschreiben. Der Babyschwede hat sie sehr gerne geknabbert und der kleine Herr hat sie fast inhaliert. Haben ihm wohl geschmeckt! 🙂
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Hier also das überarbeitete Rezept:

zuckerfreie Dattelkekse

Zutaten (für 2 Blech Kekse):

150 g Mehl (glattes Weizen – oder Dinkelmehl)
100 g Butter oder Margerine, zimmertemperatur
1 Prise Salz
80 g Datteln (entsteint)
1 Schuss Wasser

Zubereitung

Die Margerine aus dem Kühlschrank geben und auf Zimmertemperatur bringen, dann ist es einfacher damit zu arbeiten. (Beim Backen sollte prinzipiell immer alles auf Zimmertemperatur sein)
Die Datteln in kleine Stückchen schneiden. Dann das Mehl und Salz mit der Margerine mit den Fingern verbröseln  und mit den klein geschnittenen Datteln zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu viel kneten und überarbeiten!

Falls der Teig noch etwas bröselig sein sollte, kann man noch einen kleinen Schuss Wasser unterkneten, dann wird er glatter.

Wenn ein schön glatter Teig entstanden ist, kurz in den Kühlschrank geben, damit er wieder etwas fester wird.
Danach kann man ihn auch schon bearbeiten.

Den Teig mit etwas Mehl ca. 3 – 5 mm dick ausrollen und ausstechen.

Im Rohr für ca. 10 min bei 150°C (mein Rohr ist recht heiß, vielleicht brauchst du bei deinem ja 180°C, das musst du austesten) backen. Auskühlen lassen – fertig!

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Kosten pro Keks (bei 40 Stück):
– mit Bio-Preisen vom 17.12.2012: 0,04 €

3. Adventsonntag: Schokoladige Brotlaibchen

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Frohen 3. Adventsonntag Euch allen!!

Ich bin heute leider allein zu Hause, aber gebacken hab‘ ich trotzdem 😉

Lange Zeit schon wollte ich diese typischen schokoladigen Brotlaibchen ausprobieren, die alle immer servieren. Die schmecken supergut und sehen auch supersüß aus! Ich wollte aber nicht noch ein weiteres buttriges Rezept. Irgendwie ist nämlich in allen Keksen Butter drin… und was tun bitte Leute, die keine Laktose vertragen? Da muss man dann immer irgendwelche Ersatzprodukte nehmen… und mir ist das relativ unsympathisch. Deshalb gibt’s hier ein Brotlaibchenrezept ganz ohne Butter.

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Schokoladige Brotlaibchen

Zutaten (für ca. 6 Bleche, über 100 Stück)

80 g Backkakao
250 g Zucker
80 g Öl
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
Staubzucker

Zubereitung

Den Kakao mit dem Zucker und dem Öl verrühren. Dann die Eier nach und nach darunterrühren.

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Bevor die Eier dazukommen

 

In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz gut vermischen und dann unter die Ei-Öl-Kakao-Zuckermischung rühren, bis ein schön homogener Teig entstanden ist. Dann den Teig im Kühlschrank mindestens eine Stunde rasten lassen.
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Das Rohr auf 180°C vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen.

Staubzucker in einen Suppenteller sieben. Dann mit einem Teelöffel kleine Portionen aus dem Teig stechen, kurz in den Staubzucker tunken, Kugeln formen, nochmal im Staubzucker walzen und auf das Blech setzen. (Umso kälter der Teig, umso leichter die Verarbeitung)

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Die Kekse für 10 Minuten im Backrohr backen. Dann auf dem Blech etwas abkühlen lassen, bis man sie auf einem Gitter weiter abkühlen lassen kann. Nächstes Blech. Nächstes Blech. Nächstes Blech. 😉

Schmecken superlecker, superschokoladig und sind, zugegebenermaßen süüüß!

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Kosten pro Blech (bei 6 Blechen):
– mit Preisen vom 14.12.2014: ca. 0,67 €

1. Adventsonntag: Apfel-Lebkuchenschnitten

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Fröhlichen 1. Adventsonntag euch allen! Ich hoffe, ihr freut euch genauso auf Weihnachten wie ich. Echt, heuer kann ich es fast gar nicht erwarten! Vermutlich, weil der kleine Herr heuer zum ersten Mal so richtig bewusst feiern kann. Das macht das Ganze für uns Erwachsene noch viel schöner! Außerdem werde ich zum ersten Mal meinen eigenen Christbaum haben! Juhuuh! Ich bin eh grad am Schmuck basteln (Dank sei pinterest 😉 )

Wir feiern den Beginn der Adventzeit heute mit köstlich saftigen Apfel-Lebkuchenschnitten! Die sind herrlich einfach zu backen und man muss sich auch keine Sorgen machen, dass sie irgendwie staubtrocken sein könnten, so wie bei normalem Lebkuchen!

Okay, also hier mein Rezept für

Apfel-Lebkuchenschnitten

Zutaten (für 1 Blech)

400 g feines Roggenmehl
200 g Staubzucker
4 EL Honig
60 g Margerine
2 EL Lebkuchengewürz
½ TL Zimt
1 TL Natron
¼ l Milch
50 g gehackte Mandeln
50 g gehackte Walnüsse
2 Äpfel

evt. 200 g Milchschokolade

Zubereitung

Die Milch mit dem Honig und der Margerine erhitzen, so lange bis die Margerine und der Honig geschmolzen sind.

Währenddessen die trockenen Zutaten, sprich das Roggenmehl, den Staubzucker, das Lebkuchengewürz, den Zimt, das Natron, die gehackten Mandeln und die gehackten Walnüsse in einer Schüssel zusammenmischen.

Dann die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.

Jetzt das Milch-Honig-Margerinegemisch zu den trockenen Zutaten leeren und mit dem Mixer gut vermengen. Wenn der Teig schön glatt ist, die Äpfel darunterheben.

Den Teig auf ein befettetes Blech (oder ein mit Backpapier belegtes) leeren und glatt streichen.

Bei 160°C ca. 30 Minuten backen. Dann auskühlen lassen.

 

Wenn man möchte, kann man noch 200 g Schokolade verflüssigen und die Schnitten damit begießen. Superlecker!

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Kosten pro Blech:
mit Preisen vom 16.11.2014: ca. 3,25 €

4. Türchen: Raffaellokugeln

Foodblogger-Advent-Kalender

Herzlich Willkommen beim 4. Türchen des Foodblogger-Adventkalenders! Ich freue mich sehr, dass sich Janneke und Ulli die Zeit genommen und diesen Kalender organisiert haben – da musste ich natürlich einfach mitmachen!

Bei mir gibt’s heute ein Rezept für Leute, die nicht stundenlang in der Küche stehen wollen (oder können) um Kekse zu backen, aber trotzdem eine süße Kleinigkeit auftischen möchten!

Meine Mama bäckt zu Weihnachten immer unglaublich viele Sorten Kekse. Und (leider) ist jede Sorte unglaublich köstlich. Daher ist es sehr sehr schwer, aus dieser leckeren Menge meine Lieblingskekse herauszupicken. Diese mandeligen, kokosigen Kugeln sind aber in meiner Keks-Hitliste ganz  weit oben angesiedelt. Sie schmecken super gut, sind relativ einfach herzustellen, das Backrohr bleibt kalt, sie sind und sie sehen aus wie kleine Schneebälle! Sogar als gestresste Jungmama kann man diese Kugeln ganz leicht herstellen! Was will man mehr?

Raffaellokugeln

Zutaten (für viele Kugeln!)

250 ml Schlagobers
400 g weiße Schokolade (oder Kuvertüre)
100 g Ceres (Kokosfett)
1 TL Vanillezucker
1 TL Rum
250 g Kokosett

200 g Mandeln
Kokosett zum Wälzen

Zubereitung

Die Schokolade etwas zerkleinern.
Den Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und alle restlichen Zutaten außer dem Kokosett  so lange einrühren, bis sich alles im Schlagobers aufgelöst hat. Dann das Ganze vom Herd nehmen und das Kokosett einrühren. Jetzt die Masse über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Tag die Mandeln enthäuten, in dem ihr sie kurz in Wasser aufkochen lasst, abgießt und dann die Haut ganz einfach herunterschieben könnt.

Dann mit einem Teelöffel etwas von der über Nacht kühl gestellten Masse ausstechen, und immer rund um eine Mandel daraus eine Kugel formen. Dann die Kugel im Kokosett wälzen und fertig ist die Raffaellokugel! Mmmh lecker!

Kosten pro Kugel:
– mit Preisen vom 31.11.2013: ca. 0,089 €

Schnelle Kekse: Cornflakes- Busserl

Zu Weihnachten braucht man Kekse. Punkt.

Manche jedoch sind unglaublich aufwändig und mit Baby eigentlich nicht zu bewältigen. Die schwarzen mit Vanillecreme gefüllten Rollen zum Beispiel wären für mich zur Zeit einfach nicht möglich herzustellen. Und ich habe sogar manchmal Probleme, Mürbteig fertig zu bekommen bevor mein kleiner Schnuffi mich wieder zu sich befiehlt. Naja. Gott sei Dank gibt’s aber auch einfache Keksrezepte, bei denen man in wenigen Schritten schon eine größere Menge herstellen kann.

Cornflakes-Busserl

So wie zum Beispiel die

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Zimtsterne

Zimtsterne in Keksdose

Ich liebe Zimtsterne! Gemacht hab‘ ich sie vor der Post aus meiner Küche – Aktion jedoch nur ein Mal vorher und ich konnte mich nicht daran erinnern, dass das so eine fitzelige, pickige und heikle Geschichte ist. *seufz* Deshalb hier gleich am Anfang eine Warnung: Dieses Rezept würde ich keinem Backanfänger empfehlen.

Jetzt aber weiter im Text. Zimtsterne sind superlecker! Sie sind mandelig und zimtig und schmecken einfach nach Weihnachten! Noch dazu sind sie weiß, passend zum Schnee, der in der Weihnachtszeit ja eigentlich fallen sollte! Ich hab‘ einige Anläufe gebraucht, um die Kekse ungefähr so hinzubringen, wie mir das vorgeschwebt ist, also hier meine persönliche Anleitung für

Zimtsterne Weiterlesen

Gojibeeren- Cookies

Kennt ihr Gojibeeren? Nein? Na dann wird’s zeit! Diese kleinen, roten Beeren, die man bei uns in getrockneter Form bekommt, sind nämlich wahre Wunderdinger! Sie schmecken leicht säuerlich, sind daher der ideale, gesunde Begleiter von vielen süßen Bäckereien. Sie schmecken auch super im Müsli oder einfach so, direkt aus der Packung.

Die Wolfsbeere (Lycium barbarum), wie sie noch genannt wird, kommt ursprünglich aus China, aber sie wächst auch bei uns. Die Inhaltsstoffe lassen sich sehen – Vitamin A, B1, B2, dann noch Vorläufer vom Vitamin C, Proteine etc. etc. In der chinesischen Medizin werden die Beeren zum Senken von Blutdruck, zur Stimulierung des Immunsystems und vielen anderen Beschwerden eingesetzt.

Ich hatte das Glück, dass mir die Nährstoffexperten von Nu3 Gojibeeren zum Probieren angeboten haben. (Dankeschön!) Natürlich hab‘ ich zugesagt. Pffft – wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich unglaublich gerne neue Sachen ausprobiere!

Tja, das Erste, dass ich mit den Beeren gemacht habe, waren Cookies, die gehen schnell und sind sehr einfach zu machen!

Gojibeeren-Cookies

Zutaten (für 20 Stück)

100 g Dinkelmehl
30 g Kakao (ungesüßter Backkakao, ich habe Bio El Ceibo verwendet)
1 TL Backpulver
100 g Butter
100 g Zucker
20 g Gojibeeren
1 Ei

Zubereitung

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Dann alle Zutaten miteinander verkneten und zum Schluss die Gojibeeren dazukneten.

Den Teig mit Plastikfolie zu einer Rolle formen und im Kühlschrank so lange kalt stellen, bis er hart geworden ist. Dann das Rohr auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auswickeln und in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden und nebeneinander auf das Backblech legen.

Die Cookies für ca. 10 min im Rohr backen lassen. (Vorsicht! Die Cookies nicht ZU heiß backen, sie verbrennen sonst leicht. Wenn ihr, wie ich, ein Backrohr habt, das etwas heißer bäckt als andere Rohre, stellt die Temperatur auf 150°C ein… meine Cookies sind bei 180° etwas zu dunkel geworden)

Dann herausnehmen, auskühlen lassen und genießen! Mmmm – superlecker!

Kosten pro Cookie:
– mit Preisen vom 8.8.2012: 0,44 €