Haselnuss – Schokobrownies

Da ich anscheinend schon vergessen habe, dass Fastenzeit ist, habe ich gestern um 10 Uhr abends aufgrund meiner Schokoladesucht noch mal schnell angefangen zu backen. Tja. Manchmal bin ich ein bisserl verrückt und fang vorm Schlafen gehen noch an zu backen… ich glaub‘, das habe ich von meiner Mama geerbt, die auch immer kurz vor Mitternacht Torten und Kuchen gebacken hat. Vielleicht ist das ja in den Genen?

Hier auf jeden Fall das Rezept für die sehr schokoladigen

Haselnuss – Schokobrownies

Zutaten

150 g Butter
150 g Zucker
50 g Kakaopulver (ungesüßt)
Prise Salz
2 Eier
50 g Buchweizenmehl
50 g geriebene Haselnüsse

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen lassen und kurz kühl stellen. Dann Den Zucker, den Kakao und das Salz einrühren. Dann die Eier gut dazumixen, bis die Masse schon cremig ist. Nachdem eine schön cremige Masse entstanden ist, das Mehl und die Haselnüsse einmixen. Das Ganze in das Backblech füllen und für 20-25 min im Rohr backen. Es sollte noch etwas feucht innen sein, denn Brownies sollen immer schmecken, als wäre der Teig ein kleines bischen sitzen geblieben!

Kosten pro Stück
– mit Bio-Preisen vom 16. April 2011 bei 20 Stück: 0,19 €

Guinness – Schokoladenkuchen

Happy St.Patrick’s Day! Ich hab‘ heute, so wie viele viele Iren, eine Fastenpause eingelegt, und zur Feier des Tages gebacken. Und zwar untypischerweise nichts grünes, jedoch trotzdem etwas irisch-inspiriertes. Dieser Schokoladenkuchen mit seiner weißen Frischkäsehaube sieht aus wie ein Guinness und enthält auch Guinness, das irischste aller Biere. Das ursprüngliche Rezept stammt von Nigella Lawson und hat mich ungemein fasziniert, daher musste ich es natürlich gleich für diesen Anlass nachbacken.

Dieser Kuchen ist unglaublich. Er bäckt wunderschön gleichmäßig, hat eine saftige, weiche Konsistenz und einen leichten Bier-Nachgeschmack. Und er ist, obwohl wirklich viel Zucker darin enthalten ist, nicht sonderlich süß. Ich denke, dass der viele Zucker einfach das bittere Bier ausgleicht.

Na dann Cheers!

Guinness – Schokoladenkuchen

Zutaten

250 ml Guinness
250 g Butter
40 g Kakao (ungesüßter Backkakao)
35 g Kakao
400 g Zucker
2 Eier
150 g Sauerrahm
1 EL Vanillezucker
300 g Mehl
2,5 EL Speisesoda oder Natron

1/8 l Schlagobers
50 g Staubzucker
200 g Frischkäse natur

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und eine Springform mit 24 cm Durchmesser vorbereiten.

Das Guinness in einen Kochtopf leeren und die Butter in groben Stücken hineingeben. Am Herd leicht erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann den Kakao und den Zucker unterrühren und vom Herd nehmen.
Die Eier mit dem Sauerrahm und einem EL Vanillezucker schaumig rühren und in die Guinness-Masse rühren. Dann erst das Mehl und das Soda gut unterrühren und sofort in die Form füllen. (Der Teig ist relativ flüssig!) Bei 150°C für eine Stunde backen. Dann aus dem Rohr nehmen und ganz auskühlen lassen, bevor man weiter fortfährt.

Den Frischkäse mit dem Zucker mixen. Den Schlagobers steif schlagen und unterheben und mit dieser Creme den Kuchen verzieren. Wenn man des Frischkäsegeschmack nicht mag, kann man natürlich auch nur mit Schlagobers verzieren.

Mmmmmh!

Kleiner Tipp: Dieser Kuchen lässt sich sehr gut einfrieren und schmeckt nach dem Auftauen noch immer genau so fluffig wie vorher!

Kosten pro Stück:
– mit Bio-Preisen vom 15.März 2011 bei 12 Stück: 0,66 €

Orangen- Buchweizenkuchen

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Valentinstag! Ich hoffe, ihr seid bei Euren Liebsten und könnt mit ihnen zumindest ein paar schöne Stunden verbringen.

Da ich heute arbeiten muss, musste ein schnell herzustellender Kuchen für meinen Schatz her. Und da ich zur Zeit gerade austeste, ob ich vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe, musste dieser schnell herzustellende Kuchen auch noch Laktose- und Glutenfrei sein. Puh! Schwierige Aufgabe!

Ich fand dann doch ein Rezept und habe dann diesen sehr schmackhaften Rührkuchen hergestellt! Und weil ich schon dabei war, ist er auch noch vegan. Warum auch nicht!? Nun jaaaaaaa… kleiner Tipp schon vorweg: Bitte BITTE lasst den Kuchen in der Form auskühlen, bevor ihr ihn stürzt. Sonst schaut er am Schluss so aus wie auf dem letzten Foto.

Buchweizen- Orangenkuchen mit Polenta

Zutaten:

100 ml Öl
4 EL Apfelmus
150 g Feinkristallzucker
2 Orangen, der Saft davon (das sind ca. 100 ml Saft)
150 g Buchweizenmehl
100 g Polenta
1,5 TL Backpulver
1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kuchenform vorbereiten. (Entweder mit Backpapier, oder wie bei meiner verwendeten Form mit Margerine ausstreichen und mit Feinkristallzucker gut „bezuckern“ – das ergibt eine leckere Zuckerkruste)

Das Öl, den ausgepressten Orangensaft, das Apfelmus und den Zucker verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die festen Zutaten unterrühren, in die Form einfüllen und bei 150°C für eine Stunde backen lassen.

Am Besten schmeckt dieser zerbrochene Kuchen zum Tee oder Kaffee.

Preis pro Stück:
Mit Biopreisen vom 12.2.2011 bei 15 Stücken: 0,09 €

Russischer Apfelkuchen

Wenn ich eine Reise mache, dann informiere ich mich exzessiv. Ich recherchiere über die Natur, die Kultur, das Essen etc. so lange, bis ich ein klares Bild davon habe, wie es an meinem Reiseziel ungefähr aussieht.

Nun ja, mittlerweile mache ich das auch schon, wenn jemand aus meinem direkten Umfeld irgendwo hin reist. Und da mein Freund bald für längere Zeit in Russland sein wird, beschäftige ich mich zur Zeit intensivst mit diesem riesigen, wunderschönen Land.

Dieser Apfel – Rührkuchen, auf russisch „Scharlotka s jablokami„, ist ein einfacher, aber nichts desto trotz sehr fluffiger und schmackhafter Kuchen zum Tee oder Kaffee. Auch ein sehr guter Weg, um Äpfel aufzubrauchen!

Zutaten:

4 Eier
150 g Zucker (ich verwende Feinkristallzucker)
4 EL Apfelmus
200 g Mehl
450 g Äpfel (geschält und Kerngehäuse entfernt)

Zubereitung:

Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Dann die Äpfel in kleine Stücke schneiden.

Die Kuchenform vorbereiten indem man sie entweder einfettet und mit Semmelbrösel bestreut oder indem man sie mit Backpapier auslegt. Das Rohr auf 180°C vorheizen.

Die Eier mit dem Mixer (ich verwende bei diesem Kuchen die höchste Stufe meines Mixers) schaumig rühren. Dann nach und nach den Zucker einrühren, sodass eine schön cremige Masse entsteht. Dann Löffel für Löffel das Apfelmus unterrühren.
Danach Löffel für Löffel das Mehl einrühren. Wenn das alles geschehen ist, die geschnittenen Äpfel mit einem Löffel unterrühren.

Die Masse in die Form füllen und bei 150°C für ca. 1 Stunde backen. Falls der Kuchen zu braun werden sollte, einfach mit Alufolie abdecken und weiterbacken lassen.