Scheiterhaufen

Zu Ostern geht’s bei uns eigentlich hauptsächlich (so wie bei allen anderen Feiertagen auch) ums Essen. Eier, Osterpinzen, Osterfleisch… Essen Essen ESSEN, die ganze Zeit nur essen. Natürlich bekommt man auch Essen geschenkt! Neben den obligatorischen roten Eiern hat man nach Ostern noch einige Osterpinzen, Kipferl oder Striezel herumliegen. Nun ja, was macht man damit? Schlecht werden lassen ist keine Option. Wie wär’s denn mit einem Scheiterhaufen? Nein, ich meine damit nicht, ihr sollt die etwas „altbachenen“ Brötchen verbrennen – ihr sollt sie zu einer köstlichen, fluffigen Mehlspeise verarbeiten!

Scheiterhaufen

Zutaten (für 2 Personen)

100 g altes Gebäck (Brötchen, Semmeln, Kipferl, Striezel, Pinzen etc.)
2 Eier
100 ml Milch
2 TL Brauner Zucker
2 EL Rosinen
2 Äpfel
1 TL Zimt
1 EL gehobelte Mandeln

Zubereitung

Eine kleine Auflaufform vorbereiten und das Rohr auf 150°C vorheizen.

Die Brötchen in kleine Scheibchen schneiden und eine Schicht in die Auflaufform legen.

Die Eier mit der Milch vermixen und einen Teil der Mixtur großzügig über die Brötchen löffeln.

Dann die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden und auch einen Teil über die Brötchen legen. Die Hälfte des Zimtes, des Zuckers, der Mandeln und der Rosinen drüberstreuen.

Dann wieder eine Schicht Brötchen darübergeben und mit einem Teil der Milch-Eier-Mixtur überlöffeln und genauso weitermachen wie beim vorherigen Schritt. Die oberste Schicht des Scheiterhaufens sollte aus, mit Ei-Milch-Mixtur begossenen, Brötchen bestehen. Im Rohr für ca. 30 min mit einer Folia darüber backen, dann die Backtemperatur auf 180°C erhöhen und die Folie für ca. 10 min abnehmen. Aus dem Ofen nehmen und servieren! Mmmmmh!

Kosten pro Person
– mit Preisen vom 30. April 2011: 0,73 €

Osterpinzen

Ich wünsche Euch (leider ein bisserl verspätet) Frohe Ostern!

Am Samstag habe ich mit meiner Mama noch g’schwind Osterpinzen gebacken, damit wir außer roten Eiern noch etwas herschenken konnten! Es ist immer super, in der Küche meiner Eltern zu kochen oder zu backen… sie ist einfach unglaublich viel größer als meine Winz-Küche! Leider hatte ich meine geliebte Spiegelreflex-Kamera nicht mit, daher müsst ihr mit den Fotos meiner Point-and-shoot vorlieb nehmen.

Hier also das Rezept für die unglaublich guten und fluffigen

Osterpinzen

Zutaten (für ca. 25 Stück)

500 g Weizenmehl glatt
1 Germwürfel
4 Eidotter
150 g Butter
100 g Zucker
1/4 l Milch
1 TL Salz
1 Schuss Rum

Zubereitung

Ein Dampfl bereiten. (Die Germ mit einem EL Zucker flüssig rühren, dann mit 3 EL lauwarmer Milch und 3 EL Mehl glatt rühren und an einen warmen Platz stellen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist) 

Die Butter mit dem Zucker, der Milch und dem Rum in einem kleinen Kochtopf auf niedriger Hitze verflüssigen lassen und gut verrühren.

Das Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben und die Dotter und das fertige Dampfl dazugeben. Dann die Butter-Zuckermischung einrühren und so lange mit dem Mixer kneten lassen, bis sich der Teig von der Rührschüssel löst. Dann den Teig an einem warmen Platz, zugedeckt mit einem sauberen Geschirrtuch, rasten lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Jetzt das Rohr vorheizen und die Backbleche vorbereiten und mit Backpapier belegen.

Dann den Teig zu einer langen Wurst formen und gleichmäßige Teile abschneiden. Die Teigteile zu kugeln „schleifen“ (Die Teigteile auf dem Brett bei mittelfestem Druck zu Kugeln formen.) und auf die Backbleche legen. Noch mal ca. 10 min rasten lassen, dann mit einer Schere kreuzweise einschneiden (das sind 3 Schnippser mit der Schere pro Pinze), mit verquirltem Ei bestreichen und für ca. 20 min bei 160°C backen lassen.

Kosten pro Stück
– mit Bio-Preisen vom 23. April 2011: 0,21 €

Haselnuss – Schokobrownies

Da ich anscheinend schon vergessen habe, dass Fastenzeit ist, habe ich gestern um 10 Uhr abends aufgrund meiner Schokoladesucht noch mal schnell angefangen zu backen. Tja. Manchmal bin ich ein bisserl verrückt und fang vorm Schlafen gehen noch an zu backen… ich glaub‘, das habe ich von meiner Mama geerbt, die auch immer kurz vor Mitternacht Torten und Kuchen gebacken hat. Vielleicht ist das ja in den Genen?

Hier auf jeden Fall das Rezept für die sehr schokoladigen

Haselnuss – Schokobrownies

Zutaten

150 g Butter
150 g Zucker
50 g Kakaopulver (ungesüßt)
Prise Salz
2 Eier
50 g Buchweizenmehl
50 g geriebene Haselnüsse

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen lassen und kurz kühl stellen. Dann Den Zucker, den Kakao und das Salz einrühren. Dann die Eier gut dazumixen, bis die Masse schon cremig ist. Nachdem eine schön cremige Masse entstanden ist, das Mehl und die Haselnüsse einmixen. Das Ganze in das Backblech füllen und für 20-25 min im Rohr backen. Es sollte noch etwas feucht innen sein, denn Brownies sollen immer schmecken, als wäre der Teig ein kleines bischen sitzen geblieben!

Kosten pro Stück
– mit Bio-Preisen vom 16. April 2011 bei 20 Stück: 0,19 €

Marmeladen – Tarte

Wer kennt das nicht? Beim Frühjahrsputz erkennt man voller Schrecken, dass der Marmeladenvorrat im Winter nicht so dezimiert wurde, wie man hoffte. Was soll man nun mit all der Marmelade tun, bevor der Sommer kommt und die Marmeladenzeit wieder anfängt? Ich hab‘ da ein Rezept für euch, das euch zumindest ein bischen helfen kann!

Diese Tarte hab‘ ich schon oft gemacht und sie wird jedes Mal superdupergut! Am schönsten schaut sie natürlich mit roter Marmelade aus, da hebt sich die Farbe der Marmelade besser vom Teig ab!

Marmeladen – Tarte

Zutaten

250 g Mehl
80 g Polenta
2 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Butter
90 g Zucker
1 ganzes Ei
1 getrenntes Ei
450 g Marmelade (oder 1x 250 ml Glas)
2 TL brauner Zucker

Zubereitung

Das Mehl, den Polenta, das Backpulver und das Salz in einer Schüssel zusammenmischen. Dann Butter, Zucker und das ganze Ei und den Eidotter mit dem Handmixer in einer seperaten Schüssel mixen, bis alles schön kombiniert ist. Dann langsam den Mehlmix hinein mixen, bis ein schön glatter Teig entstanden ist.

1/3 des Teiges in eine Rolle formen, und für 15 min in den Tiefkühler geben. Den restlichen Teig in eine vorbereitete Tarte-Form geben und festdrücken. (Diesen Teig braucht man nicht auszurollen, man kann ihn einfach in die Form drücken) Auch die Tarte-Form für ein paar Minuten in den Tiefkühler (oder den Kühlschrank) geben.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Tarte-Form aus dem Tiefkühler holen und das Glas Marmelade in der Tarte verteilen. Dann die tiefgekühlte Teigrolle holen und in dünne Scheiben schneiden und überlappend auf die Tarte legen.

Das überbleibende Eiweiß mit 1 TL Wasser verquirlen, bis es schön schaumig ist, dann damit die fertig belegte Tarte bestreichen. Mit 2 TL Zucker bestreuen. 30 min backen und auskühlen lassen. Fertig!

Kosten pro Stück
– mit Preisen vom 13. April 2011 bei 8 Stück: 0,36 €