Frühlingshaft: Spargel Cordon Bleu

Ich war die letzten paar Wochen Strohwitwe, weil mein Mann auf Dienstreise in den USA war. Das ist ja prinzipiell kein Problem, aber als meine Mama eine Woche zum Helfen da war, sind wir alle (außer der Babyschwede) an Scharlach erkrankt und so lagen wir also die ganze Zeit nur fiebernd herum, bis wir nach dem Feiertag endlich zum Arzt konnten und wir Antibiotika bekamen. Dann wurden wir recht schnell gesund, aber da war die Zeit mit meiner Mama auch schon wieder um…

Einen Tag hatte meine Mama nur zeit, bevor wir krank wurden, um mir zu helfen und Dinge zu machen, die sie gerne machen wollte. (Sie hatte ja eigentlich Dinge geplant…) Und genau an diesem ersten Tag machte sie diese tollen Cordon Bleus. Glück gehabt, denn sie waren SOOOO GUT!!

(Der Rosaschimmer auf den Fotos kommt übrigens von unserem roten Sonnenschirm… da muss ich nächstes Mal wohl ohne Schirm fotografieren…)

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Hier also die Anleitung, wie man sie macht, die

Spargel Cordon Bleu

Zutaten (für 4 Cordon Bleu)

12 Stangen weißer Spargel
4 Scheiben Schinken
4 Scheiben Gouda
4 Blätter Bärlauch

2 Eier
etwas Milch
Mehl
Semmelbrösel

Frittierfett

Zubereitung

Den Spargel schälen und in ein bisschen Wasser weichdünsten. (Nicht zu weich bitte, er sollte schon noch etwas Biss haben!) Dann aus dem Wasser nehmen und ausdampfen lassen. Vielleicht noch ein bisschen das Wasser abtupfen.

Jetzt die Panierstation vorbereiten. Ihr braucht dazu 3 Schüsselchen. 1 Schüssel mit etwas Mehl. Die 2. Schüssel mit den Eiern, die ihr mit 2 Schuss Milch verquirlt. Und in die dritte Schüssel kommen die Semmelbrösel.

So. Dann geht’s ans Einrollen. Ihr nehmt jetzt 3 Stangen des blanchierten (weichgedünsteten) Spargels und wickelt den Bärlauch drum herum. (Wenn ihr keinen Bärlauch habt, einfach weglassen) Dann wickelt ihr Käse drum herum und zu guter Letzt kommt der Schinken drüber. Da Schinken sowieso meist recht feucht ist, sollte der eigentlich ganz gut zusammenkleben, zumindest so lange sollte er halten, bis das Ding paniert ist.

Jetzt geht’s ans panieren. Zuerst das Spargel-Bärlauch-Käse-Schinkenröllchen im Mehl wälzen. Dann vorsichtig im Milch-Ei baden und danach dann in den Semmelbröseln wälzen. Das braucht vielleicht ein bisschen Übung, aber wenn ihr so gerne paniert wie ich, ist das kein Problem.

Wenn ihr alle eure Röllchen paniert habt, könnt ihr das Frittierfett erhitzen. (Nehmt bitte wirklich Frittierfett, das hat einen höheren Siedepunkt und raucht nicht so sehr)

Tja und wenn das Fett heißt ist (das erkennt ihr daran, dass ein paar Körnchen Semmelbrösel, wenn ins Fett geworfen, zu brutzeln anfangen) könnt ihr die Röllchen auch schon im Fett rausbacken. So lange frittieren, bis sie schön braun und knusprig geworden sind. Dann rausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen (ich weiß, das ist nicht die umweltfreundlichste Methode, aber ich habe noch keine Bessere gefunden)

Jetzt könnt ihr auch schon servieren!

Wir haben die Spargel Cordon Bleu mit Petersilienkartoffel und Sauce Tartar gegessen. SO LECKER!

Kosten pro Cordon Bleu:
– mit mit Preisen vom 7. Mai 2018: ca. 1,15 €

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Kürbiscupcakes mit Kürbistopfencreme

Happy Halloween!

Falls ihr es feiert, dann viel Spaß bei diversesten Parties heute Abend, und wenn ihr, so wie ich, einfach nur gerne backt, dann habe ich ein Rezept für euch, dass recht schnell geht und wirklich supergut schmeckt!

Ich habe diesmal einfach die Zutaten nach Gefühl zusammengeworfen (oder gerührt 😉 ) und, ich will mich ja nicht selbst loben, aber okay, ich lobe mich jetzt einfach mal selbst, diese Cupcakes sind SUPER! Genau die richtige Menge Kürbis im Teig und in der Creme, nicht zu süß, aber dennoch genau richtig! Sie gehen auch supergut aus den Formen raus, was für mich auch extrem wichtig ist. Perfekt!

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Hier also mein Rezept für

Kürbiscupcakes mit Kürbistopfencreme

Zutaten (für 12 Stück)

Für die Cupcakes

100 g Brauner Zucker
2 Eier (M)
150 g Kürbispüree
1 EL Zimt, gemahlen
50 g Öl
130 g Dinkelmehl, glatt
1 TL Backpulver

Für die Creme

250 g Magertopfen (Magerquark)
100 g Staubzucker
100 g Kürbispüree
250 ml Schlagobers
1 Päckchen Sahnesteif
1 EL Vanillezucker

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Zubereitung

Das Rohr auf 200 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Muffinformen auslegen.

Den Zucker mit den Eiern gut schaumig rühren. Dann das Kürbispüree und den Zimt einrühren. Das Öl einfließen lassen, dann das Mehl und das Backpulver hineinsieben und verrühren.

Jetzt die Muffinformen zu 3/4 füllen und dann für ca. 20 Minuten bei 200 Grad Celsius backen lassen.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für die Creme den Topfen mit dem Staubzucker und dem Kürbispüree glattrühren. Dann in einer anderen Schüssel den Schlagobers mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker zu einer festen Creme schlagen. Den Kürbistopfen unter die Sahne heben.

Die Creme jetzt in einen Dressiersack mit runder Tülle füllen und auf die abgekühlten Cupcakes dressieren. (Sie schmecken auch gut, wenn man Kapstachelbeeren drauf setzt!)

Fertig!

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Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 30.10.2017: ca. 0,42 €

 

 

3 Zutaten Challenge: Veggie Curry mit Ingwer, Bulgur und Karfiol

Social Media bringt mich oft zum Lachen, Kopf schütteln und manchmal zum Verzweifeln. Kurz: Ich verstehe es einfach nicht.

Diesmal wollte ich die 3 Zutaten Challenge von meinen lieben Lesern auf facebook bestimmen lassen, aber – sagen wir es mal so – das ist ziemlich in die Hose gegangen! *lach* Vielleicht sind ja gerade alle auf Urlaub? (Wobei die Statistik ja etwas anderes sagt…) Keine Ahnung, auf jeden Fall hatte ich nur ein Kommentar, und zwar hat Julia kommentiert… und die hat ja schon eine Challenge bestimmt, also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Gut, dass gerade eine Freundin bei uns zu Besuch ist, also habe ich einfach sie eingespannt 😉

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Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal hat sich unsere liebe Freundin Viola die Aufgabe ausgedacht. Viola ist Vegetarierin, Biologin und lebt in Wien. Die letzten Wochen hat sie mit einer Freundin auf den Lofoten verbracht und jetzt hat sie uns besucht. Gut, dass sie da war und mir die Aufgabe stellen konnte!

Welche Zutaten hat sie sich ausgesucht?

Karfiol – Bulgur – Ingwer

Und das Thema: Vegetarisches Curry

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Hier mein Rezept für

Blumenkohl Korma mit Bulgur

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Currypaste
1 TL Koriandersamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Senfsamen
1 TL Pfefferkörner
3 Kardamomkapseln
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 TL Paprikapulver
1 großer Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 große Tomaten

Für das Curry
10 Kartoffeln
1 Kopf Karfiol (Blumenkohl)
5 Tomaten
4 EL Erdnussbutter
250 ml Joghurt

Salz, Öl
evt. Chili, Korianderblätter

Zubereitung

Für die Currypaste die Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Senfsamen in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie wunderbar riechen. Vom Herd nehmen und in einem Mörser mit den Pfefferkörnern und dem Inhalt der Kardamomkapseln gut zermörsern.

In einer Pfanne die geschnittenen Zwiebel und den gepressten Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Den Ingwer grob schneiden und auch kurz mit anbraten. Wenn alles angebraten ist, die gemörserten Gewürze und den Zimt, Kurkuma und das Paprikapulver hineingeben und gut umrühren. Dann mit den geschnittenen Tomaten und einem Schuss Wasser ablöschen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Die Kartoffeln wenn nötig, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit kochendem Wasser bissfest köcheln lassen. (Das hat bei mir mit den heurigen Kartoffeln ca. 5 Minuten gedauert) Dann mit einem Schaumlöffel die Kartoffelstücke aus dem Wasser und in eine Schüssel geben und dort ausdampfen lassen. Im gleichen Wasser dann den in Röschen zerteilten Karfiol (Blumenkohl) bissfest kochen. Nach auch ca. 5 Minuten mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und mit den Kartoffeln ausdampfen lassen.

Ca. 200 ml des Kochwassers zu der Currypaste geben und alles entweder im Standmixer oder mit dem Stabmixer pürieren.

Die pürierte Paste in die Pfanne zurückleeren, das Gemüse dazugeben und in der Currysauce fertig dünsten lassen. Falls die Sauce noch zu dick ist, noch etwas vom stärkehaltigen Kochwasser dazugeben. Gut umrühren und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Erdnussbutter hineingeben und schmelzen lassen. Mit genug Salz würzen (ich habe überraschenderweise relativ viel gebraucht) und das Korma vom Herd nehmen.

Den Bulgur nach Packungsanweisung (bei mir war das 1 Teil Bulgur, 2 Teile Wasser plus Salz 12 Minuten köcheln lassen) zubereiten.

Das Joghurt in das etwas abgekühlte Korma mischen und noch einmal abschmecken. Falls ihr es scharf mögt, könnt ihr noch Chili, oder Chilisalz hineinmischen. Ich habe eine milde Kinderversion gemacht.
Die Tomaten noch klein schneiden und daruntermischen beziehungsweise darüber streuen. Eventuell noch mit Korianderblättern bestreuen und mit dem Bulgur servieren!

Schmeckt wirklich sehr gut!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 30. Juli 2016: ca. 1,25 €

Halloumi-Linsenpfanne

Spätestens seit ich unser Chili con Halloumi gepostet habe, wisst ihr, dass wir in unserer Familie Halloumi gerne mögen. Aber immer nur Chili ist ja fad, da hab‘ ich mir etwas Neues ausgedacht. Und Mannomann, ist diese Pfanne gut!

Unter der Woche essen wir ja normalerweise vegetarisch und jetzt in der Fastenzeit passt diese Pfanne natürlich auch sehr gut!

Ihr könnt dafür ruhig einen Kräuter-Halloumi verwenden, das macht nochmal einen anderen Geschmack. Wir waren auf jeden Fall sehr sehr begeistert von dieser Linsenpfanne und mein Mann hat verlangt, dass ich mir jeden Schritt ganz genau merke. (Kein Problem, Hase, ich wollte das Rezept sowieso verbloggen 😉 )

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Halloumi-Linsenpfanne

Zutaten (für 4 Esser)

300 ml Rote Linsen
Wasser
2 Packungen Halloumi (bei uns waren das 400 g)
2 Dosen gewürfelte Tomaten
2 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
gerebelter Thymian

2 Tassen Reis

Zubereitung

Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser in einem kleinen Topf ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann das restliche Wasser abgießen und die Linsen kurz zur Seite stellen.

Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein hacken. In einer Pfanne anschwitzen. Die Karotten schälen und grob reißen/reiben. Den Halloumi würfelig schneiden. Beides in der Pfanne kurz anbraten lassen.

Mit den Tomaten ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die gekochten Linsen dazugeben, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und fertig!

Es kann auch schon mit Reis serviert werden!

 

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Preis pro Person:
– mir Preisen vom 6. April 2016: ca. 2,04 €

3 Zutaten Challenge: Vegetarisch mit Buchweizen, Karotte und Kürbiskernöl

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Hello again bei der 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal war es ja eine Suppe, die ich machen musste, diesmal soll es eine Hauptspeise sein.

Aber was ist denn die „3 Zutaten Challenge“ überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

robealanglaise4Die März-Challenge kommt von der lieben Julia von backebackekuchen.com. Sie kann nicht nur toll kochen, nein, sie näht auch genialste Dinge auf ihrem Näh-Blog!

Gemeinsam mit ihrem Mann macht Julia zur Zeit gerade ein Abspeckprogramm, wo die beiden sehr viel vegetarisch kochen, backen und essen. Sie kocht auch sehr viele Dinge aus vergangen Zeiten und mit ihrem Dutch Oven draußen in der Natur. Mit Vollkorn und verschiedensten Getreiden und Pseudogetreiden kocht und backt Julia sowieso schon immer, es ist wirklich immer wieder spannend, was sie so zaubert! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

 

Was hat sich Julia also für mich ausgedacht?

BuchweizenKürbiskernölKarotte

Das Thema dazu: Vegetarische Hauptspeise

Als erstes dachte ich gleich mal an Laibchen… aber das war irgendwie der logische Weg. Und nach den Osterfeiertagen in der Steiermark, wo es außer Fleisch NUR Fleisch gibt – Okay, Eier gibt es auch noch… und Osterbrot und Kren… aber sonst echt nix… ned amal Käse… wo war ich?.. Ach ja. Challenge – wollte ich nichts machen, was man in Öl rausbacken muss. Und das Kürbiskernöl wäre bei den Laibchen auch irgendwie untergegangen, das wäre superschade gewesen, da mir Julia sogar extra welches geschickt hat! (Danke nochmal liebste Julia!)

Auf meiner Recherchesuche kamen mir dann die sogenannten Buddha-Bowls unter. Eigentlich sind das ja nichts anderes als RIESIGE, ausgewogene, liebevoll angerichtete Hauptspeisensalate, die lange satt machen, viel Dressing dabei haben und die man bewusst genießen soll. Ausgewogen deshalb, weil da auch genug Kohlehydrate, Proteine und Fett drin sein sollten, die auch wirklich lange satt halten. Und beim Essen soll man sich Zeit lassen, bewusst kauen und dankbar dafür sein, dass man diesen tollen, gesunden Salat vor sich hat.

Aber langer Rede kurzer Sinn – hier mein Rezept (kann man Rezept bei Salat sagen?)

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Buddha Bowl mit Buchweizen, Kernöl und Karotte

Zutaten (für 1 Person)

1 große Schüssel oder 1 Suppenteller

2 Handvoll Ruccola-Salat
100 g Buchweizen
2 Karotten
3 EL weiße Riesenbohnen
1/2 kleiner Roter Zwiebel
3 EL Hüttenkäse
1/2 Avocado
2 TL Leinsamen

Für das Dressing
3 EL Kürbiskernöl
100 ml Buttermilch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Buchweizen mit Wasser 1:2 kochen. Im kalten, leicht gesalzenem Wasser ansetzen, aufkochen lassen und so lange leicht köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen worden ist.

Die Karotten schälen und reiben. Den Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Die Avocado halbieren, mit einem Suppenlöffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden.

In die Schüssel oder den Teller als erstes den Ruccola legen, dann die restlichen Zutaten „schön“ darauf anrichten. (Liegt im Auge des Betrachters)

Für das Dressing einfach das Kernöl mit der Buttermilch und der gepressten Knoblauchzehe verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.März 2016: ca. 3,9 €

Chili sin carne, aber mit Halloumi

Manchmal kommt es vor, dass aus der Not heraus Rezepte entstehen, die ich dann gaaaaanz oft mache, weil sie so gut sind. So auch dieses hier. Halloumi würde ich normalerweise ja nicht wirklich in Chili geben, aber irgendwie fehlte letzten Sommer dann das gewisse Etwas, als ich wieder mal Veggie-Chili kochte, und da wir noch Halloumi vom letzten Grillabend übrig hatten, kam er eben da rein. Und BUOH – ist das gut!! (Außerdem versuche ich immer, genug Protein im Essen zu haben, weil ich ansonsten wieder SOFORT hungrig bin… ich brauch‘ anscheinend sehr viel davon) Und als ich dann letztens ein Bild davon auf instagram gepostet habe und das Interesse so groß war, hab‘ ich mir gedacht, dass ich das Rezept wohl auch hier veröffentlich muss!

Tja, recht viel mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen – es geht schnell und schmeckt gut. Was will man als vielbeschäftigter Mensch mehr? (Und heutzutage ist doch wirklich jeder viel beschäftigt, oder?) Und würzen muss man dafür auch nicht können, weil der Halloumi ist schon so salzig, dass man nur etwas Chilisalz braucht… und das ist dann auch schon genug.

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Chili sin carne mit Halloumi

Zutaten (für 4 Personen… oder mehr… aber wir sind große Esser)

3 EL Öl
2 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zucchini oder Karrotte oder… (was halt gerade Daheim ist und dazu passt)
2 EL Tomatenpaste
1 Dose geschnittene Tomaten
1 Packung passierte Tomaten
1 kg gemischte Bohnen aus der Dose (zB. Indianerbohnen, Riesenbohnen, schwarze Bohnen, Kichererbsen etc.)
250 g Mais aus der Dose
1 TL Chilisalz
2 Packungen Halloumi

Zubereitung

(Falls ihr getrocknete Bohne verwenden wollt, müsst ihr die bitte schon am Vortag in Wasser einweichen und dann kochen.)

Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und den geschnittenen Zwiebel und Knoblauch anbraten. Dann die Zucchini und/oder Karrotte schälen, in Stückchen schneiden und auch kurz mitbraten lassen. Dann die Tomatenpaste einrühren, kurz mitrösten und dann mit den passierten und geschnittenen Tomaten ablöschen. Kurz köcheln lassen und dann die Bohnen abgetropften Bohnen und den Mais dazugeben. Das Chilisalz dazu, umrühren.

Den Halloumi aus der Packung nehmen und abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls ein paar Minuten mitköcheln lassen und etwas durchziehen lassen. (Umso länger das Chili zieht, umso besser ist es) Tja, und dann seid ihr auch schon fertig!!

Wir essen dieses Chili immer mit Reis, aber natürlich könnt ihr es mit allem essen, was ihr wollt  – Brot, Couscous etc.

Kosten pro Person
– mit schwedischen Preisen vom 17.11.2015: 1,78 €

Baby led weaning – Fortsetzung & Brokkolikroketten

Heute melde ich mich mal wieder von der Beikostfront! Ja, es war so weit und wir haben ‚mal wieder mit Baby-led weaning gestartet und diesmal läuft das wirklich etwas anders ab! War ja eh klar, da kein Kind wie das andere ist, aber dass mein zweiter Sohn wie ein kleiner Staubsauger is(s)t, hätte ich nicht gedacht. Recht viel unterschiedlicher als beim letzten Mal könnte es echt nicht ablaufen! Wobei… man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Vielleicht überlegt er es sich ja anders und entscheidet sich plötzlich, dass Essen doch blöd ist. Ich halte euch auf dem Laufenden 😉 Über den schwierigen Start beim Essen meines älteren Sohnes habe ich ja schon geschrieben, auch die Regeln des BLW habe ich erklärt und was man in den ersten Monaten geben kann.

Diesmal bin ich viel lockerer, der Kleine isst das ungewürzte Essen mit, das wir (in gewürzter Form) auch essen und was er halten kann. Teilweise mach‘ ich ihm, so wie beim ersten Mal auch schon, Gemüsesticks oder er bekommt Obst, (Hier nachzulesen – KLICK) oder ich drück‘ ihm einen selbst gemachten Squooshi in die Hand.

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Heute bekommt ihr mal ein BLW-spezifisches Rezept von mir. Wie ihr wisst, müsstet ihr ja nix spezielles kochen für eure Kleinen, wenn ihr BLW praktiziert, aber naja… man ist halt doch Mama und will seinem kleinen Wonneproppen was Eigenes machen. (Ich hatte mich zum Beispiel in der ersten Schwangerschaft schon TOTAL aufs Brei kochen gefreut, bevor ich auf BLW gestoßen bin. *seufz* Es kommt halt immer anders, als man denkt)

Prinzipiell ist Brokkoli ja eh ein extrem tolles BLW-freundliches Gemüse. Mein Großer hat die „Bäume“ geliebt, aber trotzdem kann man ihn auch in anderer Form servieren. Die Kroketten sind auch eine super Beilage für Erwachsene! 😉

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Hier also nun mein Rezept für Große und Kleine Esser:

Brokkoli- Kroketten

Zutaten (für ca. 15 Stück)

1 kg Brokkoli (TK oder frisch)
1 Ei
Semmelbrösel
Salz
evt. Gewürze und Kräuter

Zubereitung

Frischen Brokkoli kurz blanchieren, dann in kleine Stückchen hacken. Wenn ihr Tiefkühl-Brokkoli verwendet, auftauen lassen, das Wasser etwas rausdrücken und dann in kleine Stücke hacken.

Das Ei und eine Prise Salz dazugeben und mit so viel Semmelbrösel vermischen, dass man gut Kroketten daraus formen kann. (Ich habe ziemlich viele Semmelbrösel gebraucht, weil mein TK-Brokkoli recht feucht war!)

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im Rohr bei 200°C für ca. 25 Minuten backen. Fertig!

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Preis pro Stück
– mit Preisen vom 25. Oktober 2015: 0,18 €

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Hier findet ihr noch weitere Artikel zu dem Thema:

BLW – Einführung
BLW – Wann anfangen? und Regeln
BLW – Was das Baby anfangs isst
BLW – Brei und Suppe
BLW – Unsere Erfahrungen
BLW- Fortsetzung und Brokkolikroketten

 

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