Heimgesucht: Eierschwammerlgulasch

Und so schnell sind schon wieder 3 Wochen rum! *pfuuuh* Also die Zeit verfliegt grade so bizarr schnell, dass ich mich nur mal kurz umdrehen muss und schon wieder habe ich ewig kein Rezept gebloggt. Ich entschuldige mich hiermit offiziell für die schon wieder ungeplante Abwesenheit und gelobe, mich zu bessern 😉

Letztes Wochenende waren wir bei meinen Eltern in Niederösterreich, wo uns meine Verwandten mütterlicherseits „heimgesucht“ haben. Das klingt schlimmer, als es ist 😉 „Heimgesucht“ wird man, wenn man ein Baby bekommen hat. Dann bekommen die „Heimsucher“ ganz viel zu essen und zu trinken und die „Heimgesuchten“ Geschenke fürs Baby. Normalerweise wird das nach der Taufe des Kindes erledigt, aber leider wohne ich ja nicht mehr in der Nähe der Verwandtschaft, also ist sich das bis jetzt noch nicht ausgegangen. Aber dafür war’s dann am letzten Samstag umso lustiger!

Im Zuge dieses „Heimsuchens“ haben wir von meiner Tante aus dem Ennstal Eierschwammerl (Pfifferlinge) bekommen, die ich dann prompt zu einem Eierschwammerlgulasch verarbeitet habe. Heuer ist es ja recht schwierig, Schwammerl zu bekommen, weil’s die ganze Zeit so heiß und trocken war – das mögen Pilze ja bekanntlich nicht so sehr – da haben wir uns natürlich doppelt über die Schwammerl gefreut!

Hier also mein einfaches Rezept für

Eierschwammerlgulasch

Zutaten (für 2 Personen)

ca. 1 kg Eierschwammerl
2 EL Paprikapulver, edelsüß
0,25 l Schlagobers
1 EL Essig
3 Zwiebel
Salz, Pfeffer
evt. Petersilie

Zubereitung

Die Eierschwammerl putzen und die größeren Schwammerl halbieren oder sogar vierteln.

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne die Zwiebel glasig anbraten, dann die Schwammerl dazugeben und weiter rösten. Das Papr

ikapulver darüberstreuen und noch etwas mitrösten lassen. Dann mit dem Essig ablöschen, umrühren und den Schlagobers hineinleeren. Dann ca. 15 Minuten köcheln lassen und dabei immer wieder umrühren. Salzen, Pfeffern.

Wenn die Sauce schmeckt, kann man noch klein geschnittenen Petersilie darüberstreuen und dann mit Semmelknödeln oder Nudeln servieren!

Mmmmh! Lasst es euch schmecken!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 9.09.2013 und mit selbst gesammelten Schwammerl: ca. 1,01 €

Importiert: Warmer Farro Salat mit Röstgemüse

Anfang August hatten wir das Glück, eine meiner besten Freundinnen in Mailand besuchen zu dürfen. Sie ist zur Zeit in ihrem Freundeskreis heiß begehrt, weil sie genau in der Innenstadt Mailands eine riesige Wohnung mit Gästezimmer von ihrer Firma zur Verfügung gestellt bekommen hat. Darum hat sie fast jedes Wochenende besuch aus der Heimat 😉

Natürlich waren wir in Mailand auch im Supermarkt. Für mich ist das ja ein MUSS! In jedem Land, das ich besuche, gehen wir in den Supermarkt – einfach um zu sehen, welche unterschiedlichen Dinge dort verkauft werden. Dieses Mal landete Farro in meinem Einkaufskorb.

Farro ist das italienische Wort für Dinkel. Bei uns würde man wohl eher Dinkelreis dazu sagen. Man kann ihn als Beilage, als Auflauf,  Laibchen,… oder eben als Salat zubereiten. Und anscheinend wird er in Italien ganz viel verwendet.

Farro Salat mit Röstgemüse

Zutaten (für 2 Personen)

2 Tassen Farro (Dinkelreis)
1 gelber Paprika
2 rote Paradeiser
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Zucchini
Weißer Balsamico
Salz
Olivenöl

Zubereitung

Das Gemüse waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls grob zerkleinern.
Dann alles auf ein Backblech geben, mit einem großzügigen Schuss Olivenöl übergießen, gut darübersalzen und alles mit den Händen vermischen, sodass das Öl alles Gemüse überzieht. Dann im Ofen bei 180°C für ca. 30 min rösten lassen.

Währenddessen den Farro waschen und mit etwas mehr als der doppelten Menge Wasser (also 5 Tassen in dem Fall) und etwas Salz ca. 30 Minuten kochen lassen, oder so lange bis er weich ist. (Aber vorsicht! Nicht anbrennen lassen… nicht dass mir sowas schon mal passiert wäre oder so)
Dann das restliche Wasser abgießen und kurz ausdampfen lassen.

Dann das Röstgemüse aus dem Ofen nehmen und in eine Salatschüssel geben. Den gekochten Farro dazumischen und mit einem Schuss Essig nach Geschmack würzen. Nochmal gut umrühren und noch warm servieren. Köstlich!!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20. August 2013: ca. 2,62 €

Quiche mit Spargel und Schnittlauch

Wow! Bei uns gab’s sicher schon seit Jahren keine Quiche mehr. Was für ein Versäumnis! Total Schade! Ich weiß auch nicht genau, warum ich mich nie aufgerafft habe, eine zu machen, aber ab jetzt gibt’s wieder öfter mal eine.

Meine Wahl viel diesmal auf Spargelquiche da, wie ihr ja wisst, die Spargelsaison in vollem Gange ist und ich jetzt eeeendlich auch österreichischen Spargel zur Verfügung habe. (Und da mir meine Schwiegermama letzte Woche ein Kilo grünen Spargel aus dem Burgenland mitgebracht hat *yippieh*)

Dieses Rezept hab‘ ich mir einfach so aus dem Ärmel geschüttelt, ich hab‘ einfach verwendet, was ich im Kühlschrank hatte… und es ist super geworden!

Quiche mit Spargel und Schnittlauch

Zutaten

Für den Teig:
300 g Mehl
200 g Butter
1 TL Salz
1 Ei
1/2 TL Zucker

Für die Fülle:
3 Eier
1 Bund grüner Spargel
250 ml Schlagobers
50 g geriebener Grana Padano
Salz
1 Hand geschnittener Schnittlauch

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit der zimmertemperaturwarmen Butter mit den Händen zerbröseln, dann das Ei, das Salz und den Zucker einkneten, bis ein schön weicher, homogener Teig entstanden ist. Im Kühlschrank rasten lassen.

Wenn der Teig wieder fester geworden ist, ca. 5 mm dick mit dem Nudelholz ausrollen und in eine Tarteform legen. Im Rohr für ca. 10 min bei 150°C blind backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Spargelstangen der Länge nach halbieren und zur Seite stellen. In einer Schüssel die Eier mit dem Schlagobers, dem geriebenen Grana Padano, dem Salz und dem fein geschnittenen Schnittlauch verrühren. Die Eimasse in die Form füllen, die Spargelstangen hineinlegen und für ca. 45 min bis 1 Stunde im Rohr bei 150°C backen lassen. So lange, bis die Eimasse gestockt ist und oben hellbraun geworden ist. Jetzt nur noch aufschneiden und servieren! Mmmh!

Kosten pro Stück (bei 8 Stück):
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,93 €

Ravioli mit Bärlauch-Topfenfülle

Zur Zeit hab‘ ich leider recht wenig Zeit, um anständig (und verbloggunswürdig) zu kochen. Die Wohnung unter unserer wird renoviert und durch den Baulärm muss ich leider die 45 Minuten am Vormittag und am Nachmittag, die mein Söhnchen noch schläft und die ich zum Lernen, Kochen, Bloggen, Fotografieren, Foto bearbeiten etc. genutzt habe, außerhalb der Wohnung spazierenderweise verbringen. (Was mir bei dem uuunglaublich wunderschönen Wetter wirklich gar nichts ausmacht! Park Ahoi!)

Daher muss ich, wenn ich überhaupt mal Zeit habe, Rezepte auf mehrere Tage aufteilen und sie MÜSSEN leise kochbar sein, da ich ja nur am Abend Zeit habe. Wie diese Ravioli zum Beispiel. Gestern Abend, als mein Sohn schon geschlafen hat, entstand der Teig und heute Mittag hab‘ ich die Ravioli dann fertig gemacht. (Sie waren übrigens DER Hit bei meinem Sohn!)

Hier also das Rezept für

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