Veganes Avocado- Schokomousse

Die Idee für dieses Mousse hatten, wie so oft, die Leute von theKitchn.com, eine Seite, die ich wirklich oft besuche. Sie tragen verschiedenste Rezepte, Ideen etc. für die Küche zusammen, sodass man eigentlich gar nicht mehr alle Blogs lesen müsste, weil eh schon so viel Inhalt auf dieser einen Seite ist. Nun ja, theKitchn.com ist zwar Pflichtprogramm bei mir, dennoch lese ich meine Lieblingsblogs weiter.

Dieses Rezept habe ich nur ein klitzekleines bisschen abgeändert, weil ich diese „fancy“ Zutaten einfach nicht kaufen will, außerdem kann man das Rezept mit ganz einfachen Mitteln auch nachmachen.

Veganes Avocado- Schokomousse

Zutaten (für 2 Personen)

2 reife Avocados
150 ml Kokosnussmilch
4 TL ungesüßtes Kakopulver
Ahornsirup, Staubzucker oder Agavendicksaft nach Geschmack

Zubereitung

Avocados entkernen und schälen. Alle Zutaten mit dem Zauberstab oder im Standmixer pürieren bis eine homogene, cremige Masse entstanden ist. Falls die Masse noch zu grün ist, noch etwas Kakaopulver hinzufügen – aber Vorsicht! Nicht zu viel vom Pulver nehmen, sonst wird die Masse bitter. Mit Ahornsirup nach Geschmack süßen. Fertig!

Am Besten ist dieses Mousse, wenn man es über Nacht im  Kühlschrank noch etwas durchziehen lässt, dann verbinden sich die Geschmäcker besser.

Von der Konsistenz her wirkt dieses Mousse wie ein normales Schokomousse – schmecken tut es neben Schokolade ein bisschen auch nach Avocado und Kokos, es ist aber wirklich wirklich sehr gut! Durch die Avocados ist das Mousse natürlich sehr sättigend, daher braucht man pro Person nicht sonderlich viel davon!


Kosten pro Person
– mit Preisen vom 25.Mai 2011: 1,16 €

Scheiterhaufen

Zu Ostern geht’s bei uns eigentlich hauptsächlich (so wie bei allen anderen Feiertagen auch) ums Essen. Eier, Osterpinzen, Osterfleisch… Essen Essen ESSEN, die ganze Zeit nur essen. Natürlich bekommt man auch Essen geschenkt! Neben den obligatorischen roten Eiern hat man nach Ostern noch einige Osterpinzen, Kipferl oder Striezel herumliegen. Nun ja, was macht man damit? Schlecht werden lassen ist keine Option. Wie wär’s denn mit einem Scheiterhaufen? Nein, ich meine damit nicht, ihr sollt die etwas „altbachenen“ Brötchen verbrennen – ihr sollt sie zu einer köstlichen, fluffigen Mehlspeise verarbeiten!

Scheiterhaufen

Zutaten (für 2 Personen)

100 g altes Gebäck (Brötchen, Semmeln, Kipferl, Striezel, Pinzen etc.)
2 Eier
100 ml Milch
2 TL Brauner Zucker
2 EL Rosinen
2 Äpfel
1 TL Zimt
1 EL gehobelte Mandeln

Zubereitung

Eine kleine Auflaufform vorbereiten und das Rohr auf 150°C vorheizen.

Die Brötchen in kleine Scheibchen schneiden und eine Schicht in die Auflaufform legen.

Die Eier mit der Milch vermixen und einen Teil der Mixtur großzügig über die Brötchen löffeln.

Dann die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden und auch einen Teil über die Brötchen legen. Die Hälfte des Zimtes, des Zuckers, der Mandeln und der Rosinen drüberstreuen.

Dann wieder eine Schicht Brötchen darübergeben und mit einem Teil der Milch-Eier-Mixtur überlöffeln und genauso weitermachen wie beim vorherigen Schritt. Die oberste Schicht des Scheiterhaufens sollte aus, mit Ei-Milch-Mixtur begossenen, Brötchen bestehen. Im Rohr für ca. 30 min mit einer Folia darüber backen, dann die Backtemperatur auf 180°C erhöhen und die Folie für ca. 10 min abnehmen. Aus dem Ofen nehmen und servieren! Mmmmmh!

Kosten pro Person
– mit Preisen vom 30. April 2011: 0,73 €

Schokolade- Beerentarte

Ich weiß nicht warum, aber wenn ich an den Valentinstag denke, habe ich immer nur Schokolade im Kopf! Keine Blumen, keinen Schmuck, ich denke dabei immer nur an Schokoladensoufflée, Schokoladenkuchen, Schokoladenpalatschinken und natürlich pure Schokolade.

Deshalb hat es nur den Bruchteil einer Sekunde, nachdem ich den Valentinstags-Blog-Event von Zorra (diesmal gehostet von Alice) entdeckt hatte, gedauert, dass ich mich auf die Suche nach einem Schokolade-Rezept machte. Natürlich musste es eine Tarte sein, denn mein Schatz liebt Tartes über alles! (am Liebsten hat meine Lemon-Tarte) Und so hat er sich mächtig über diese leckere Süßigkeit gefreut und sie war auch ratz-fatz weggegessen.

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)


Diese Tarte ist abgewandelt von einem Rezept von Michel Roux, einem wunderbaren französischen Patissiér. Das Zusammenspiel der süßen Schokolade, den leicht säuerlichen Beeren und dem knackigen Teig ist genial!

Schokolade – Beerentarte

Zutaten:

– für den Teig:

250 g Mehl
100 g Butter
100 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 Eier, mit Raumtemperatur

– für die Füllung:

300 g Beeren (entweder Tiefgekühlter Beerenmix, oder frische Beeren nach Wahl)
250 g Schlagobers
250 g Schokolade (am Besten Kochschokolade verwenden oder Couverture)

Zubereitung:

– Teig:

Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter klein würfelig schneiden, zum Mehl geben und mit den Fingerspitzen so lange in das Mehl arbeiten, bis das Mehl und die Butter gemeinsam eine fein bröselige Konsitenz haben. Danach den Staubzucker hineinsieben, eine Prise Salz dazu und gut vermischen. Dann die zwei Eier zufügen und mit den Händen verkneten, bis ein glatter, jedoch sehr weicher, Teig entsteht. Zu einer Kugel rollen, in Frischhaltefolie einwickeln (oder für Umweltbewusste, in einen wiederverwendbaren Behälter geben) und vor der Verwendung ein paar Stunden kaltstellen. (Ich geben den Teig für ca. 20 min in den Tiefkühler, funktioniert genau so gut!).
Nach der Rast den Teig ausrollen, in die Tarte-Form geben und bei 180°C ca. 10 min blind backen.

– Füllung:

Die Beeren auf dem fertig gebackenen und abgekühlten Boden verteilen*. Die Schokolade in Stücke brechen und mit dem Schlagobers kurz aufkochen lassen und so lange umrühren, bis eine schön glatte Schokoladesauce entsteht.** Wenn sie heiß ist, ist sie noch flüssig, sie wird beim Abkühlen jedoch die Konsistenz von schön glattem Pudding erhalten! Jetzt die gesamte, noch flüssige Schokosauce vorsichtig über die Beeren löffeln. Danach die Tarte über Nacht kaltstellen, damit sich die Creme verfestigen kann. Voilá! Fertig ist eine wunderbar cremige, süße, säuerliche, knackige und köstliche Tarte!

* Beim Tiefkühl-Beerenmix die Beeren vorher mit 3 EL Zucker erhitzen und aufkochen lassen. Wenn es zu flüssig wird (die Beeren sollten ca. die Konsistenz von Marmelade haben) 3 EL Maizena dazugeben, umrühren und abkühlen lassen.

** Mein Tipp für die Creme: Die Schokolade und den Schlagobers in ein Mikrowellentaugliches Gefäß geben und ein paar Minuten in der Mikrowelle erhitzen. (Jaaaaa, ich weiß, Mikrowelle ist nicht gut bla bla bla… aber ich verwende meine eigentlich wirklich nur für diese Schokosauce! Und es funktioniert wahnsinnig gut!) Dann umrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Falls noch Stückchen sichtbar sind, nochmal in die Mikrowelle, nochmal umrühren, bis eine schön glatte Schokosauce entstanden ist! Geht unglaublich schnell und die Creme ist noch jedes Mal etwas geworden!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 5.2.2011 bei 8 Stücken: 0,72 €

Gegrillte Pfirsiche

Tja, dieses Wochenende war zwar nicht soooo das perfekte Grillwetter (13°C und Regen hier in Graz), aber dennoch haben wir die Zeit zum Grillen genutzt.

Diesmal gibt’s jedoch kein Beilagen- oder gar Hauptspeisenrezept. Nein, diesmal möchte ich erklären, was man zum Beispiel als Nachspeise servieren könnte!

Gegrillte Pfirsiche

Zutaten:

1-2 Pfirsiche pro Person
etwas Zucker
Eis (Vanille oder jede andere Sorte die zu Pfirsichen passt)

Zubereitung:

Pfirsiche waschen, halbieren und entkernen.

Dann die Früchte entweder direkt am Grill zubereiten, oder in eine feuerfeste Form schlichten und mit etwas Zucker bestreuen. Dann im Rohr bei 170°C für 30 Minuten backen.

Mit Vanilleeis (oder jede andere Eissorte, die dazu passt – wir haben Walnusseis verwendet) serviert sind sie der perfekte  und unglaublich einfache Abschluss jeder Grillerei. Ohne jeden Aufwand macht man damit jeden glücklich!

Tipp: Den Saft, der beim Backen im Rohr entsteht, über das Eis verteilen – mmmmh, lecker!