Zwetschkenröster

Heute will ich nicht darüber reden, dass wir in unserer Küche kein Fenster haben und das Licht kaputt ist, oder dass die Deadline von dem Projekt, an dem ich gerade arbeite, immer näher und näher rückt. Nein! Heute will ich über ein Gericht sprechen, das aus meinem Lieblingsobst gemacht wird – der Zwetschkenröster!

Irgendwie ist er ja ein Mittelding aus Kompott und Marmelade, der Röster. Man isst ihn entweder so wie er daher kommt, oder zu einer anderen Süßspeise dazu – Kaiserschmarren bietet sich da wirklich sehr gut an!

Der Zwetschkenröster ist sehr einfach zuzubereiten und braucht wirklich nicht viele Zutaten. Also los! Weiterlesen

So was von püriert: Apfelmus

Im Garten meiner Schwiegereltern verliert ein Apfelbaum jetzt schon Äpfel. Das ist natürlich blöd… so in der Ferienzeit, wenn alle auf Urlaub sind und keiner etwas mit Äpfeln anfangen kann. Keiner? Nein! Natürlich habe ich mich aufgemacht und hab‘ Äpfel eingesammelt.

Zwar habe ich auch nicht sooo viel Zeit gerade, aber für Apfelmus reicht’s immer noch. Dauert nicht lange, und man kann das Ergebnis für alles Mögliche verwenden. Roh essen, zum Backen, in irgendwelchen Cremen etc. etc. Apfelmus ist echt ein Allrounder!

Apfelmus zuzubereiten ist so einfach, dass ich es eigentlich nicht als Rezept aufschreiben müsste… aber der Einfachheit halber mache ich es trotzdem Weiterlesen

Kiwi

Irgendwann habe ich gelesen, dass Österreich den höchsten Kiwi-Absatz der Welt hat. Natürlich habe ich mich darüber gewundert. Warum sollte ein so kleines Land wie Österreich den höchsten Kiwi-Absatz der Welt haben?

Anscheinend war es so, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Vitaminmangel in Österreich herrschte. Darum wurden Kiwis eingeführt. Und weil niemand so recht wusste, wie man diese Früchte isst, wurde mit jeder Kiwi auch ein Löffel dazu verschenkt. Während in anderen Ländern sich die Kiwis nicht so gut verkauften, wurde durch diesen kleinen Marketing-gag die Kiwi eine der beliebtesten Früchte in Österreich. Sehr clever! (Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wo ich das gelesen habe… daher fehlt der Link dazu)

Ursprünglich kommt die Kiwifrucht ja aus China, woher eine Lehrerin sie circa um 1900 nach Neuseeland brachte. Und von dort aus eroberten Actinidia deliciosa und Actinidia chinensis, so heißen die zwei Kiwiarten auf Latein, die Welt. Unsere Kiwis in Österreich kommen aber hauptsächlich aus Italien. Zu den Inhaltsstoffen der Kiwi zählen unter anderem Vitamin A,B,C und D, Kalium, Eisen und Actinidin (spaltet Protein, deshalb wird Gelatine über rohen Kiwis auch nicht fest)

Kiwisorten im Handel kenne ich persönlich nur 2. Nämlich die ganz normale, stark behaarte Grüne Kiwi (im Bild oben rechts) und die leicht behaarte Golden Kiwi (im Bild oben links).

Verwenden kann man die Kiwi in Fruchtsalaten, Marmeladen, als Torten- oder Kuchenbelag, im Müsli oder zum sofort essen.

Preis pro Stück:
– mit Biopreisen vom 24.Mai 2011: 0,39 €

Cherimoya

Als ich diese Frucht bei uns im Supermarkt sah, musste ich sie einfach kaufen. Schon während einer Vorlesung auf der Uni, als der Professor von dieser Frucht geschwärmt hat, ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen.

Die Cherimoya, lateinisch Annona cherimola (da hat wieder ein Botaniker beim lateinischen Namen gepatzt *ts*) ist eine grüne, tennisballgroße Frucht mit weißem, weichen Fruchtfleisch und daumennagelgroßen, schwarzen, sehr harten Samen. Sie kommt ursprünglich aus Südamerika, wo sie in Höhen von 1500-1900 m wächst, also sehr hoch!

Das essbare Fruchtfleisch riecht unglaublich frisch, es schmeckt jedoch sehr süß! Vom Geschmack her erinnert es mich irgendwie an ein Zwischending zwischen Birne und Banane. Ich kann natürlich auch vollkommen falsch liegen ;o)

Reif ist sie übrigens erst, wenn die Schale bräunlich-schwarze Flecken hat! Vorsicht vor dem Saft der Cherimoya, er hinterlässt lästige, brauen Flecken auf der Kleidung.

Eine wirklich sehr gute Frucht! Kann ich mir auch sehr gut in Fruchtsalat vorstellen.

Preis pro Frucht:
– mit Preisen vom 10.02.2011: 0,99 €