Ein bisschen Russland für zu Hause: Kretschka

Nachdem mein Freund mich schon viele Male daran erinnert hat, doch endlich Kretschka zu machen, weil er das jetzt in Russland dauernd isst, habe ich mich heute aufgerafft, Buchweizen gekauft und ihn endlich gekocht. Und ich muss sagen – es hat mir sehr sehr gut geschmeckt!

Buchweizen hat natürlich den großen Vorteil, dass es Glutenfrei ist und man es als Alternative zu Reis verwenden kann.

Kretschka

Zutaten (für 2 Personen)

2 Tassen Buchweizen
4 Tassen Wasser
Gewürze

Zubereitung

Buchweizen mit Wasser und gewünschten Gewürzen (bei mir war es ein Suppenwürfel und etwas Salz) so lange köcheln lassen, bis der Buchweizen das Wasser aufgesogen hat und schön weich gedünstet ist. Dann servieren!
In meinem Russlandkochbuch steht eigentlich, dass man den Buchweizen vorher anrösten soll… tja, das habe ich vergessen zu machen, und der Buchweizen war trotzdem total toll! Also ich denke, dass man das getrost weglassen kann.

Kosten pro Person
– mit Biopreisen vom 20. April 2011: 0,59 €

Bauchweh ade 2: Haselnussmilch selbst gemacht

Da ich ja schon letztens gezeigt habe, wie man Hafermilch und Reismilch selbst macht, muss ich natürlich auch noch erzählen, wie begeistert ich von selbst gemachter Haselnussmilch bin. Natürlich kann man statt Haselnüssen auch Walnüsse, Mandeln oder jede andere Nuss nehmen. Nehmt was ihr wollt und was euch schmeckt!

Haselnussmilch

Zutaten:

1 Tasse Haselnüsse (oder Mandeln etc.)
6 Tassen Wasser

Zubereitung:

1. Schritt:
Die Haselnüsse für 8-24 Stunden in 2 Tassen Wasser quellen lassen.

2. Schritt:
Nach dem Quellen, die Haselnüsse abseihen und das Quellwasser gut abwaschen. Dann die abgewaschenen Haselnüsse mit 4 Tassen frischem Wasser sehr sehr sehr gut und gründlich pürieren. (Entweder im Standmixer oder mit dem Pürierstab) Natürlich kann man zu diesem Schritt noch Honig, Zucker, Kakao, Ahornsirup etc. hinzufügen. Man kann wirklich sehr kreativ werden. Mit zugefügter Vanille hat man dann zum Beispiel am Schluss eben Vanillemilch!

3. Schritt:
Die pürierte Haselnussflüssigkeit durch ein gut gewaschenes Geschirrtuch, eine Stoffwindel oder ein Käsetuch absieben und die Haselnussmilch in einem Gefäß auffangen. Die Haselnüsse im Tuch gut auspressen.

4. Schritt:
Die abgeseihte Haselnussmilch in Flaschen oder Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen. Sie hält bis zu eine Woche im Kühlschrank. Die geschredderten Haselnüsse kann man auch weiter verwenden, zum Beispiel als Müslizusatz oder zum Backen.

Kosten pro Liter:
– mit Bio-Preisen vom 7. April 2011 bei 100 g Haselnüssen: 1,39 €

Warmer Quinoasalat

Quinoa (oder manchmal auch Quinua) ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Warum Pseudo, fragt ihr euch? Nun ja, es gehört nicht zu den Süßgräsern, den Poaceaen, sondern zu den Amaranthaceaen. Jedes wirkliches „Getreide“ gehört nämlich der Familie der Süßgräser an, und Quinoa eben nicht. Daher Pseudogetreide. (Sind wir hier bei der Sendung mit der Maus??)

Also. Weiter im Text. Quinoa stammt aus Südamerika und wird dort auch häufig gegessen. Man muss es vor der Zubereitung gut waschen, um einen Teil der Inhaltsstoffe mit auszuwaschen. Es enthält nämlich Saponine, Seifenstoffe, die man auch sehen kann, wenn man Quinoa kocht. Es bildet sich kleine Schaumbläschen auf dem Wasser. Aber keine Angst, Quinoa ist nicht giftig, ein bischen Saponin vertragen wir recht gut. Kleine Kinder unter zwei Jahren sollten jedoch keinen Quinoa essen, diese Warnung steht zumindest auf meiner Quinoa-Packung drauf.

Das Pseudogetreide schmeckt wirklich gut, ist leicht zuzubereiten, glutenfrei und kann sogar den Cholesterinwert im Blut senken.

Hier also nun mein Rezept für

Warmer Quinoasalat

Zutaten (für 2 Personen)

1 Tasse Quinoa
2 Tassen Wasser
1 EL Öl
1/2 Zwiebel
1 kleine Zucchini
eine Hand voll Cocktailtomaten
Salz, Pfeffer
6 EL weißer Balsamico

Zubereitung

Den Quinoa waschen, abseihen und mit 2 Tassen Wasser aufkochen lassen, dann die Herdplatte zurückschalten und für ca. 10 min köcheln lassen, bis alles Wasser vom Quinoa aufgenommen worden ist. Dann vom Herd stellen und etwas ausdampfen lassen. Salzen.

Den Zwiebel in halbe Ringe schneiden, den Zucchini in Spalten schneiden und die Tomaten halbieren. Alles kurz in einer Pfanne mit 1 EL Öl anrösten, dann vom Herd nehmen und auch zur Seite stellen.

Den Quinoa in eine Schüssel geben und mit Essig vermischen. Dann Kosten. Wenn er noch zu wenig schmeckt, noch nachsalzen, pfeffern und vielleicht noch etwas Essig hineingeben. Dann das Gemüse untermengen und fertig!

Dieser Salat ist wirklich sehr gut, auch als Vorspeise!

Kosten pro Person:
– mit Bio-Preisen vom 15.März 2011: 1,43

Das Gehirn in Schwung bringen: Frühstücks- Smoothie

Da ich heute eine sehr seeeeehr schwere Prüfung vor mir habe, musste ein füllendes, jedoch nicht zu schweres, konzentrationsförderndes Frühstück her. Ich brauche „brainfood“, wie es bei uns in der Mensa immer wieder heißt.

Aber was ist „brainfood“ genau? Und wie kann ich es in mein Frühstück integrieren?

Nun ja, „brainfood“ ist, wie der Name schon sagt, Essen für’s Gehirn. Dazu gehören zum Beispiel Nüsse, Hafer, Birnen, Äpfel, etc. Vor allem Nüsse enthalten viel Phosphor, Zink, Selen, was für die Gehirnaktivität und Konzentration sehr sehr wichtig ist! Natürlich ist Wasser auch unglaublich wichtig, um das Gehirn am Laufen zu halten! Also immer viel trinken!

Da ich kein großer Müsli-Fan bin… was könnte mir daher einen besseren Start in meinen anspruchsvollen Tag bieten, als ein Smoothie? Die Banane und die rote Rübe füllen und spenden Vitamine, die Nüsse und die Hafermilch bringen die gewünschte Hirnaktivität und ein bischen Honig (oder Ahornsirup) hat noch keinem geschadet!


Rosa Frühstücks- Smoothie

Zutaten:

250 ml Hafermilch

1 Banane
1 Hand voll Haselnüsse
Kleines Stück Rote Rübe

1 TL Honig (oder für die vegane Version – Ahornsirup)

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Stab- oder Standmixer pürieren. Mit ein paar gehackten Haselnüssen garnieren – Fertig!

Kosten pro 0,5l:
– mit Bio-Preisen vom 24.02.2011: 1,18€