Vegane Feiertage: Schokomousse-Tarte

Vegane Menschen zu Ostern haben’s wirklich nicht leicht. Zumindest in Österreich nicht. So ziemlich ALLES, was man traditionellerweise zubereitet, ist mit tierischen Produkten gemacht. Eier. Osterfleisch. Osterbrot. Nix davon kann man als vegan lebender Mensch essen.

Und auch bei anderen Anlässen findet man eher wenige vegane Speisen.

Nun bin ich selbst keine Veganerin, aber ich möchte halt immer, dass alle Leute etwas gutes zu Essen und Schnabulieren haben, daher mache ich mir auch immer Gedanken, was man denn Allergikern, Schwangeren, Vegetariern etc. kredenzen könnte.

Bei dieser Tarte würde man nie auf die Idee kommen, dass sie vegan ist. So ungesund – und guuuut –  schmeckt sie! Mein Freund hat nicht mal gemerkt, dass da Tofu drinnen ist. Ich hab‘ sie ursprünglich zu Ehren von einigen April-Geburtstagskindern gebacken, daher die Kerzen am Bild 😉 (In unserem Familien- und Freundeskreis haben ernsthaft 7 Leute im April Geburtstag!)

Falls ihr also ein „dodelsicheres“ Rezept braucht für euren veganen Freund, die Nichte, die laktoseintolerante Tante oder euch selber, präsentiere ich euch die total vegane und total leckere

Schokomousse-Tarte

Zutaten

240 g Seidentofu
250 g Vegane Edelbitter Couverture
2 EL Zucker
1 EL Back-Schokopulver (ungesüßt)

100 g Knäckebrot
80 g vegane Margerine
50 g Mandelhobel
2 EL Zucker

Zubereitung

Für den Boden das Knäckebrot einfach auf ein Schneidebrett legen und mit einem Nudelholz fest drüberrollen. Dann ist es auch schon super zerkleinert. (Da bin ich beim 2. Mal backen draufgekommen. Beim ersten Mal – da stammen die Fotos her – hab ich sie noch umständlich in einem Sackerl zerkleinert. Deshalb sieht der Boden auf den Fotos recht grob aus)

Die Margarine auf dem Herd verflüssigen.

Dann die Margarine, Knäckebrotbrösel, Mandelhobel und die restlichen Zutaten dazumischen, sodass eine schön gleichmäßige Masse entsteht.
Dann den Teig gut auf den Boden einer vorbereitete Springform drücken. Wirklich FEST andrücken, sonst krümelt er so wie bei mir 😉 und bei 180°C ca. 10 min im Backrohr backen lassen. Dann die Form aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.

Für die Füllung die Schokolade in einer Metallschüssel über Wasserbad schmelzen.

Wenn die Schoki schön flüssig geworden ist, mit den restlichen Zutaten vermischen. (Am Besten mit einem Mixer) Wenn eine schön homogene Masse entstanden ist, kann man sie auch schon auf ausgekühlten Boden verteilen, schön glattstreichen und für ein paar Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Dann kann auch schon serviert werden! YUMMIE! Diese Tarte werden nicht nur Veganer genießen!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 16. April 2014: ca. 0,45 €

Ein Wochenende Essen in Berlin

Mein Bruder wohnt und kocht seit Ende letzten Jahres in Berlin, da wurde es natürlich Zeit, ihn zu besuchen! Wenn ich mit meinem Bruder unterwegs bin, geht’s eigentlich immer nur ums Essen. Natürlich. Er ist Koch, ich bin professionelle Esserin, der Ornithologe auch und dem kleinen Herrn ist es zur Zeit noch eher Wurscht 😉

Ich war schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gut essen, also haben wir etliches durchprobiert an diesem Wochenende. Somit hab‘ ich – Überraschung! –  auch ein paar Berlin-Tipps für euch!

 

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1.) Fräulein Burger

Dieses kleine Burger Restaurant ist unglaublich herzig eingerichtet! Man hat zwar keinen Platz, um seinen Kinderwagen zu parken, aber wenn es nicht regnet, kann man ihn ruhig draußen lassen. Es gibt auch einen Hochstuhl.

Die Burger sind wirklich sehr gut, wir hatten das Monats Special, was ein Rinderburger mit Blattspinat, Bluecheese-Sauce, karamellisierten Zwiebeln, Speck und Salat war.  YUM!!!

So gut der Burger war, die belgischen Pommes waren leider nicht kross – aber dafür war das Ketchup selbst gemacht! Lecker!

Fräulein Burger 
Koppenplatz 1 
10115 Berlin

 

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2.) Thai Park

Wenn es am Wochenende schön ist, müsst ihr unbedingt in den Preußenpark nahe dem Ferbellinerplatz in Wilmersdorf gehen und authentisches thailändisches Essen kaufen. Offiziell ist es eigentlich ein Picknick der Thais, die freundlichen Fremden netterweise etwas abgeben. In Wahrheit ist es ein total toller, kleiner, asiatischer Streetfood-Markt – genau so wie es auch in Asien ist! Richtig mit Gaskochern, Grills etc.
Zwar nicht so billig wie in Thailand, aber GENAU SO lecker!

Preußenpark
Wilmersdorf, Berlin

 

 

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3.) Yarok

Falls ihr mal Lust auf Syrische Küche habt, kann ich das Yarok empfehlen! Ich hab‘ mir dort zwar nur Take Away geholt, aber die netten Burschen haben während der Wartezeit aufs Essen nicht nur meinen Sohn unterhalten, sondern auch noch unglaublich leckeres Essen zubereitet! Das war der beste Hummus den ich jemals gegessen habe! YUM! Da geh‘ ich sicher wieder hin!

Das Beste war, dass sogar etwas mit Brokkoli dabei war – und nach Brokkoli hatte mein Sohn schon das ganze Wochenende gefragt. Meine Lebensretter!

Yarok
Torstraße 195
10115 Berlin

 

 

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4.) Hodori

Koreanisch Essen war ich vorher ja noch nie, mein Bruder jedoch schon einige Male. Und gut war’s, dass er mich mitgeschleppt hat – wir haben es genossen!

Wir waren so ziemlich die einzigen nicht-Koreaner in dem Restaurant, das hatte ich schon lange nicht mehr.
Wir haben Schweinebauch bestellt, den wir tiefgekühlt serviert bekamen und dann auf dem Tischgrill zubereitet haben (Keine Angst, der Kellner erklärt, wie man alles macht und isst) und eine Meeresfrüchtesuppe dazugegessen. Super! Mein Sohn hat auch begeistert reingehauen! Superlecker!

Restaurant Hodori
Goebenstr. 16
10783 Berlin

 

 

Tja, das war’s auch schon mit meinen Berlin Tipps! Natürlich waren wir in noch mehr Lokalen essen, aber wie das eben so ist… manche Läden sind empfehlenswert, manche eher nicht!

Ich werde von nun an sicher öfter in Berlin vorbeischauen „müssen“, den einen oder anderen Tipp wird’s dann sicher noch geben! Oder ich halte mich an die oben genannten… wer weiß!?

Mein „verkochter“ Tag: Ein Freitag im April

So wie die letzten 7 Monate  frage ich auch diesen Monat wieder:

“Was kocht ihr so den ganzen Tag?”

Jeden 11. im Monat fotografiere und beschreibe ich, was ich den ganzen Tag so in der Küche mache und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann am 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!!
Ihr müsst auch gar kein Foodblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Hier also mein/unser Tag!

(Entschuldigt bitte die schlechten Handyfotos!)

Viel zu spät, weil wir den Wecker überhört haben und unser kleiner Herr versagt hat, sind wir aufgestanden, sodass der Ornithologe fast zu spät zur Arbeit gekommen wäre.
Schnell schnell hab ich ihm sein Lunchpaket gepackt – Zwiebeltarte vom Vortag und Ruccolasalat mit Kernöldressing. (Er hat’s noch rechtzeitig geschafft)

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Dann hab ich das Chaos vom Vortag entdeckt (weil ich am Vorabend zu faul war) und gleich mal zum Geschirrspüler einräumen und putzen angefangen und natürlich eingeheizt.

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Als die Küche einigermaßen erledigt war, war es eh schon halb 9 und da hab ich auch gleich die Kartoffel für das Mittagessen im Schnellkochtopf zugestellt.

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Dann wurde es Zeit fürs Frühstück. Ich habe entdeckt, dass der kleine Herr gleich nach dem Aufstehen nichts essen will, also warte ich immer so eine halbe Stunde und dann isst er meist mit relativer Begeisterung! Er hat sich „Nanenmilch“ gewünscht, und das hab ich ihm dann auch gemacht. Die Bananenmilch war dann doch etwas kalt, weil ich sie nur mit gefrorenen Bananen zubereitet habe, also musste ich die vom kleinen Herrn kurz erwärmen. Naja. Sonst hat er sich noch „Konflecks“ gewünscht… und natürlich hat er die auch bekommen 😉

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Nach dem Frühstücken waren die Kartoffel fertig, die ich natürlich gleich mal geschält habe und dann zugedeckt auf ihre Bestimmung gewartet haben.

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Nach einer ausgedehnten Spieleinheit mit dem kleinen Herrn war der Geschirrspüler fertig und natürlich hat das kleine Männchen geholfen beim Ausräumen.

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Zu Mittag gab’s dann Nürnberger Rostbratwürste (ich hatte vor 2 Wochen ein unglaublich ekliges Konsistenzerlebnis *schüttel* mit schwedischen Würstel, daher kauf ich ab jetzt nur noch bekannte Wurstwaren) und Salzkartoffel. Kam sehr gut beim kleinen Herrn an – er hat 3 Würstel verdrückt!

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Dann hab ich lange nix in der Küche gemacht, weil ein schöner Tag war und wir draußen herumgestrolcht sind! Um 16 Uhr ungefähr hat der kleine Herr dann angefangen, alles was er am Boden fand, in den Mund zu stecken – also hab ich wagemutig gefragt, ob er hungrig sei, was er mit einem sehr überzeugenden „Nein“ beantwortet hat. Natürlich bin ich Snacks holen gegangen 😉 Knäckebrot und Apfelstücke kamen sehr gut an und wurden ratzfatz aufgegessen.

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Am Abend hab ich dann noch schnell ein Brot gebacken, mein Hase hat einen Mayonnaisesalat zubereitet, die Küche wurde aufgeräumt. (Warum ich das nie an einem 10. schaffe, damit ich wenigstens EINMAL ein Foto einer aufgeräumten Küche in der Früh habe, weiß ich nicht)

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Und dann ging’s auch schon ab in die Hapfn, wie man bei uns so schön sagt!

Und wie war euer Tag so?
Der „verkochte“ Tag anderswo:

– Drüben bei Mitzia

 

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Hier alle bisherigen „verkochten“ Tage:

2013:                           2014:
Dezember                  Februar
November                  Januar
Oktober                      März
September

Nachgebacken: Karotten-Mikrowellentassenkuchen

Ihr habt es sicher schon öfters wo gelesen – die ominösen Tassenkuchen aus der Mikrowelle. Letztens hatte ich Lust auf Kuchen, aber ein quengeliges Kind und daher keine Zeit für langwierige Backversuche. Deshalb hab‘ ich mich kurz ins Internet geschmissen und ein Rezept für eben einen dieser Mikrowellenkuchen gesucht.

Puuuh, was soll ich sagen. Die Zubereitung ist wirklich easy-peasy… aber das Ergebnis. NAJA. Geschmeckt hat er so lala, aber die Konsistenz des Kuchens war fürchterlich. Richtig Kaugummiartig. Außerdem hat mein Kuchen eine Minute länger gedauert, als im Rezept angegeben. Hätte ich es so gelassen, wäre der Kuchen innen noch total flüssig gewesen. *bäh*

Fazit: Für gschwind gschwind, wirklich nur um den Süß-Gusto zu überwinden, ist so ein Kuchen okay, aber öfter muss ich sowas nicht haben.

Hier der link – KLICK – zum Rezept, falls ihr mal verzweifelt seid und den Kuchen auch nachbacken möchtet.