Süß-saure Topfentorten-Liebe und Gewinnspiel – BEENDET

Was macht ihr denn am heutigen Valentinstag? Geht ihr Essen, oder unternehmt ihr sonst irgend etwas spannendes mit eurem/r Liebsten? Bei uns ist es leider so, dass uns die passenden Babysitter fehlen, daher koche ich ganz gemütlich etwas schönes für uns drei und wir verbringen den Abend zu Hause. Als wir noch kinderlos waren, sind wir jedes Jahr entweder brunchen oder fein Abendessen gegangen, das waren noch Zeiten!

Aber das muss euch ja nicht auch so gehen – falls ihr also in der nächsten Zeit mal etwas Schönes mit eurem Schatz unternehmen wollt hab‘ ich im Anschluss an das Rezept, das ihr heute schon backen könnt, ein tolles Gewinnspiel für euch!!

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Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen – und in meinem Fall, ist das ein saurer Magen, denn mein Schatz liiiiiiebt Zitronen. (Wie fleißige Leser schon hier und hier mitbekommen haben) Da es aber nicht so viele Valentinstagsbäckereien mit Zitrone gibt, musste ich mir etwas ausdenken! Noch dazu mag mein Schatz die Kombination Schokolade und Zitrone sehr gerne und da wird’s dann noch schwieriger. Naja – aber wofür hat man denn ein Hirn – ich hab‘ mir also einfach was ausgedacht!

Diese Torte geht recht schnell und schmeckt unglaublich lecker!

Hier also zum Rezept

Schoko-Zitronentopfentorte mit Himbeerschwung

Zutaten

Für den Teig
5 Eier
100 g Zucker
2 EL Wasser
30 g Mehl
35 g Kakaopulver

Für die Topfenmasse
500 g Topfen
500 g Schlagobers
2 Zitronen
3 EL Staubzucker
3 Blatt Gelatine
2 EL gefrorene Himbeeren

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen, dann das Eiweiß mit 70 g Zucker steif schlagen. Danach die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und dem Wasser schaumig schlagen.

Eiweiß vorsichtig unter die Eigelbmischung heben und danach das Mehl und den Kakao unterheben.

Den Teig gleichmäßig in der Springform verteilen (man muss eventuell die Form etwas klopfen, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt) und für ca. 30 Minuten backen.
Den Boden kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen, stürzen, das Backpapier abziehen und vollständig auskühlen lassen. (Oder so wie ich vergessen, den Boden aus der Form zu stürzen und einen total schiefen Kuchen haben 😉 Tut dem Geschmack aber nichts)

Wenn der Boden abgekühlt ist, mit einem Tortenring (oder der Springform) umfassen und die Creme vorbereiten.

Dazu den Schlagobers schlagen. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Die Himbeeren in einer kleinen Schüssel mit einer Prise Staubzucker und einem Spritzer Zitronensaft verrühren und gut zerdrücken. In einer anderen Schüssel den Topfen mit dem restlichen Saft der Zitronen und dem Zucker glatt rühren.

Wenn die Gelatineblätter weich sind, in einen kleinen Topf geben und so lange erwärmen, bis die Gelatine flüssig geworden ist. (Nicht zu heiß bitte, weil die Gelatine sonst ihre Bindefähigkeit verliert!) Dann einen EL der Topfenmasse zur Gelatine geben (das nennt man Temperieren, und man macht es, damit die Gelatine keine Fäden in der kalten Flüssigkeit zieht) und gut umrühren. Dann die Gelatine in die Topfenmasse rühren, gut vermischen und gleich danach den Schlagobers unterziehen.

Jetzt die Topfenmasse auf dem Schokobiskuitboden verteilen, die Himbeermasse draufgeben und mit einer Gabel ein bisschen in die Topfenmasse ziehen. Einfach ein paar „Schwünge“ mit den Himbeeren machen. Jetzt ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen und dann kann auch schon serviert werden! Guten Appetit!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück)
– mit Preisen vom 13.02.: ca. 0,82 €

Und jetzt zum Gewinnspiel!

Was gibt’s zu gewinnen?

1 x 100 € Gutschein von mydays.at!

Ihr könnt nicht nur Essen gehen, nein auch Kurzurlaube, Bierbrauen, Bogenschießen und und und sind möglich! Also – mitmachen!

Wer kann gewinnen?

Leser mit gültiger e-mail Adresse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können teilnehmen. Es ist nur ein Kommentar pro e-mail Adresse erlaubt.

Wie könnt ihr gewinnen?

Hinterlasst einfach ein Kommentar mit gültiger e-mail Adresse unter diesem Eintrag und sagt mir, was ihr gerne romantisches oder actionreiches mit eurem Schatz unternehmt! Nur ein Kommentar pro E-mail Adresse erlaubt!

Spread the love – Zwar nicht zwingend, aber es wäre schön, wenn ihr Verkocht! auf facebook “liken”  und den Eintrag teilen könntet! Vielleicht möchten ja noch mehr Leute beim Gewinnspiel mitmachen!

Ihr könnt bis 20. Februar 2014, 00:00 Kommentieren, dann wird das Gewinnspiel geschlossen und der Gewinner durch random.org ermittelt! Der/die GewinnerIn wird dann per e-mail verständigt.

Tja, dann lasset die Valentinsverlosung beginnen! Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren – und viel Glück beim Gewinnspiel!!

Mein „verkochter“ Tag: Ein Dienstag im Februar

So wie die letzten 5 Monate frage ich auch diesen Monat wieder:

“Was kocht ihr so den ganzen Tag?”

Jeden 11. im Monat fotografiere und beschreibe ich, was ich den ganzen Tag so in der Küche mache und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann am 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!!
Ihr müsst auch gar kein Foodblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Hier also mein/unser Tag!

Tagwache war, nach einer anstrengenden und verschnupften Nacht, erst um 8.20 Uhr. Ganz relaxed sind wir langsam aufgestanden um dann das böse Erwachen in der Küche zu entdecken – da wir gestern endlich Feuerholz bekommen haben, war ich am Abend so geschafft und habe die Küche nicht mehr aufgeräumt. Na gut, dann wird’s halt in der Früh erledigt – und jetzt habe ich ja auch einen Geschirrspüler, also alles halb so wild 😉

Danach hat der kleine Herr sein Frühstück – „Pappakia“ (Paprika) und Butterboot (Butterbrot) bestellt. Mit einem Apfel und meinem täglichen Chai war das auch mein Frühstück.

Eine Spielsession des kleinen Herrn später habe ich eine Fotosession für den Blog einlegen können, Avocadokerne eingewässert und Hühnchen zum Auftauen aus dem Gefrierschrank (ja, sowas haben wir jetzt auch!) genommen.

Nach einer längeren vormittäglichen Holzschlicht-Session hat sich der kleine Herr „Nuneln“ (Nudeln) zum Mittagessen gewünscht, was ich natürlich prompt erfüllt habe. Es gab Penne mit Tomaten-Champignonsauce und Wasser.

Als der kleine Herr sich zu seinem Mittagsschlaf bequemt hat, gab’s für mich dann einen Schwarztee, eine Banane und ganz viel Blog-Research und Blog-Planerei. Außerdem musste ich die Reste des Frühstücks und Mittagessens entfernen 😉

Nach dem Mittagsschläfchen wollte der kleine Herr dann einen Snack, daher gab’s eine Banane und den Rest, den er übriggelassen hat, wurde in einen Smoothie verwandelt. Der kleine Herr mag Smoothies (und jegliche andere dickliche Flüssigkeit) nicht aus einem Glas trinken, daher hab ich ihm seinen Anteil am Smoothie in einen Squooshi gefüllt.

Zum Abendessen, nach einer zweiten ausgedehnten Holzschlicht-Session, gab’s für uns zwei dann die Nudelreste vom Mittagessen.

Als mein Schatz recht spät nach Hause kam, hab‘ ich dann ein selbst kreiertes Rezept für ihn gekocht (Rezept folgt nächste Woche) und danach die Küche zusammengeräumt und geputzt.

Nachdem der kleine Herr im Bett war, haben wir uns noch Tee gemacht und Honigbrote geschmiert und ein paar Serien geschaut – und dann war’s schon Zeit zum Schlafen!

Und wie war euer Tag so?

Ein bisschen Sonne aufs Brot: Lemon Curd

Da ja jetzt auch bei euch endlich der Winter eingekehrt ist, obwohl viele schon den Frühling herbeigesehnt haben, hab‘ ich heute ein Rezept für euch, mit dem ihr euch den Sommer aufs Brot holen könnt – nämlich den Lieblingsbrotaufstrich meines Freundes: Lemon Curd.

Ich muss den Aufstrich mittlerweile fast 2wöchentlich machen, weil er bei uns so schnell weggeht. Wir streichen ihn aufs Brot, mischen ihn ins Joghurt, zum Müsli dazu, oder essen ihn einfach so. Ich habe ihn dieses Jahr auch zu Weihnachten verschenkt. Furchtbar, wie gut das Zeug ist!

Sauer, süß, fruchtig und cremig – der Aufstrich ist alles auf einmal!

Hier also das Rezept für den unglaublich leckeren

Lemon Curd

Zutaten (für ca. 500 ml)

150 g Butter
300 g Zucker
300 ml Zitronensaft (ca. 5-6 Zitronen)
geriebene Zitronenschale der Zitronen
6 mittlere Eier

Zubereitung

Gläser oder andere Container auswaschen fürs nachfolgende Einfüllen des Curds.
Die Butter in kleine Würfel schneiden. Die Zitronen waschen, die Schale reiben und dann auspressen.

Den Zitronensaft, die Zitronenschale, den Zucker, die Eier gut in einer Metallschüssel verquirlen, dann den Zucker dazumischen und gut umrühren. Dann die Butterwürfel hineingeben und das ganze langsam über Wasserdampf erhitzen. Dabei immer wieder mit einem Spatel (oder einem Schneebesen – aber Spatel ist besser) umrühren.

VORSICHT! Wenn das Ganze zu heiß wird, gerinnt das Ei und ihr habt ausgeflocktes Eiweiß im Curd, das will keiner, also das Wasser bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Und am Besten bleibt man neben dem Herd stehen und rührt die ganze Zeit um.

Irgendwann fängt die Masse dann an, einzudicken (ca. nach 15 Minuten) und wenn sie eine dickliche, streichfähige Konsistenz hat, kann man sie von der Hitze nehmen, in die vorbereiteten Container füllen und kühl stellen.

Der Aufstrich hält sich im Kühlschrank für ca. 2 Wochen. (Aber bei uns ist er immer schon vorher aus, daher kann ich nicht dafür bürgen 😉 )

Schmeckt unglaublich zitronig und lecker! *yummieee*

Kosten:
– mit Preisen vom 3.Februar 2014: ca. 8,16 €

Immer wieder donnerstags: Erbsensuppe mit Speck

Ich bin wieder da! Wir haben den Umzug gut überstanden, das Haus füllt sich langsam aber sicher mit Möbelstücken, jedes Ding findet seinen Platz und auch an meine „neue“ Küche gewöhne ich mich langsam! (Ich hab‘ jetzt einen Geschirrspüler!!! *yippiiiiieh*) Kurz – ich kann wieder anfangen, zu bloggen! Ich freue mich sehr, dass ich es wirklich schaffe, meine mir selbst gesetzte Deadline – den 1. Februar – einzuhalten!
Vielleicht schaffe ich es ja sogar, zumindest einmal in der Woche im Februar zu posten… schau‘ ma mal! Es wird sich zeigen…

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erbsensuppe1_klein

In Schweden ist es Brauch, dass man am Donnerstag zu Mittag Erbsensuppe mit Speck und Palatschinken mit Schlagobers und Erdbeermarmelade zu Mittag ist. Find ich nicht blöd, mag ich beides – wenn es gut zubereitet ist.

Die Suppe jedoch, die wir in der Uni-Mensa im Dezember bekommen haben, war nicht so mein Fall. Sie war einfach zu dünn, zu schlabberig, hatte eine undefinierbare Farbe (auch wenn sie mit gelben Erbsen gemacht wurde, kann sie meiner Meinung nach eine ansprechende Farbe haben) und einen undefinierbaren Geschmack. Und die Pfannkuchen waren mir einfach zu dick. Gut, ich bin die Palatschinken meines Schwiegervaters gewöhnt, die sind unglaublich dünn, knusprig und superlecker, daher bin ich in der Hinsicht auf jeden Fall verwöhnt – aber zumindest Erbsensuppe kann man nicht verhauen… eigentlich.

Obwohl heute nicht Donnerstag ist 😉 hier also meine unglaublich einfache und leckere, österreichifizierte Version für

Erbsensuppe mit Speck

Zutaten (für 4 Personen)

150 g Speck
1 Zwiebel
600 g tiefgefrorene Erbsen
Wasser
1 Schuss Schlagobers
Salz, Pfeffer
evt. 1 EL Öl

Zubereitung

Den Speck in kleine Würfel schneiden und in einem Topf knusprig braten. (Es kommt darauf an, wie Fett der Speck ist, ob ihr Öl zum Braten nehmen müsst oder nicht) Dann aus dem Topf nehmen und im Bratensatz den kleingeschnittenen Zwiebel glasig braten. Dann die Erbsen dazugeben und mit soviel Wasser aufgießen, dass es gerade über die Erbsen reicht.

Das Ganze für ein paar Minuten köcheln lassen. Wenn die Erbsen aufgetaut und weich sind, mit dem Stabmixer so lange pürieren, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. (Ich mag es, wenn man die Erbsen beim Essen noch spürt, daher sind meine Erbsensuppen immer etwas dicker als andere 😉 ) Dann einen Schuss Schlagobers dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und es kann auch schon serviert werden!

Jetzt noch den knusprigen Speck darüberstreuen und Voilá – Fertig ist ein superschnelles Donnerstagsessen, das auch mein Kind ohne weiteres isst!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.01.2014: ca. 0,73 €