Mein „verkochter“ Tag: Ein Montag im November

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Wie schon die letzten zwei Monate frage ich auch diesmal:

„Was kocht ihr so den ganzen Tag?“

Jeden 11. im Monat fotografiere und beschreibe ich, was ich den ganzen Tag so in der Küche mache und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann am 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!!
Ihr müsst auch gar kein Foodblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Hier also mein/unser Tag!

Heute mal kurz und bündig!

Der kleine Mann hat wieder mal länger geschlafen (anscheinend jetzt an jedem 11. 😉 ) und uns daher wieder mal verwirrt. Wir hatten Gott sei Dank keine Termine gestern, daher war’s dann trotzdem recht chillig in der früh.

Mein Freund hat uns Müsli gemacht und dazu hab‘ ich mir einen Schwarztee gebrüht.

Am Vormittag hab‘ ich dann dem kleinen Mann noch Joghurt und Früchte gefüttert, dann bin ich arbeiten gegangen.

Und dann – ihr werdet es nicht glauben – habe ich keinen Handgriff mehr den ganzen Tag in der Küche gemacht.

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War alles ratz-fatz weg, da blieb nicht mal mehr Zeit für ein „vorher“ Foto!

Mein Freund hat mir am Abend eine gute Pho serviert und danach hab‘ ich das von der Arbeit mitgebrachte Thai-Essen verdrückt.

The end!

Und was habt ihr so gekocht?

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Vergangene „verkochte“ Tage:

September 2013
Oktober 2013

 

4. Bloggeburtstag, Schweden und Schokoladige Schokomuffins

Aufmerksamen LeserInnen wird es wahrscheinlich aufgefallen sein, dass der Geburtstag dieses Blogs schon wieder unter den Tisch gefallen ist. Anscheinend bringe ich es nur jedes zweite Jahr fertig, den Anlass gebührend zu feiern 😉

Aber zumindest habe ich eine gute Ausrede, denn ich hatte die Besten Absichten: Ich wollte wieder ein Gewinnspiel machen, dem Blog eine Geburtstagstorte backen – was man halt bei Bloggeburtstagen so macht! Aber die Schweden haben mich total davon abgelenkt.

Ihr fragt euch jetzt, was die Schweden damit zu tun haben? Nun ja, wir ziehen Anfang nächstes Jahr mit Sack und Pack nach Schweden! Und die Nachricht davon haben wir just um den Geburtstag meines armen, vernachlässigten Blogs bekommen! Deshalb ist er etwas unter den Tisch gefallen. Aber da sich Verkocht! ja nicht selber darüber mokieren kann und ICH die Zügel hier in der Hand halte, feiern wir jetzt einfach ein paar Tage später nach! Es gibt dieses Mal zwar kein Gewinnspiel, aber dafür streng‘ ich mich nächstes Jahr dann wieder mehr an.

Ich hab‘ zur Feier des Tages schokoladige Schokomuffins gebacken, die ich schon ewig ausprobieren wollte und auch 4 kleine Kerzchen angezündet, die der kleine Herr ausblasen durfte. (Naja, er hat’s zumindest versucht) Und dann wurde verköstigt *mmmmh*

Hier also das Rezept zum 4. Geburtstag von Verkocht! für die

Schokoladige Schokomuffins

Zutaten für 12 Stück

300 g Weizenmehl
80 g Kakaopulver (ungesüßt)
1/2 EL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
250 g Zucker
100 g Öl
250 ml Buttermilch
2 Eier
150 g Dunkle Schokolade(70%), grob gehackt

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. Das Muffinblech mit Muffinsformen auslegen oder ölen und bemehlen.

Das Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel geben. In einer anderen Schüssel den Zucker, die Buttermilch und die Eier gut verquirlen. Die trockenen Zutaten zu den nassen Zutaten mischen und gut verrühren.

Dann die Schokolade hineinrühren, aber 1/4 der Schoki zum darüberstreuen auf die Seite geben.

Den Teig auf die 12 Muffinformen aufteilen und mit der zur Seite gestellten Schokolade bestreuen.

Das Ganze für ca. 30 min im Rohr backen, auskühlen lassen und schon kann serviert werden! Schokoladig – gut!

Preis pro Stück:
– mit Preisen vom 9.11.2013: ca. 0,23 €

Partielles Fail

Eigentlich habe ich gehofft, dass ich heute ein spezielles Cheesecake-Rezept für euch habe. Ich hab‘ mir das Foto sooo schön vorgestellt… und dann ist der Cheesecake so aus dem Ofen gekommen:

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So extrem „gecrackt“ ist mir die Käsefüllung echt noch NIE! Und das, obwohl ich mich genauestens an die Anleitung gehalten habe, das Rohr niemals geöffnet habe und den Kuchen nach dem Abschalten sogar im Rohr abkühlen lassen habe. Alles umsonst. Naja, zumindest war er kööööstlich! Aber bis ich den Fehler nicht gefunden habe, gibt’s das Rezept hier noch nicht!

Wir haben den Kuchen auf jeden Fall genossen – er war wirklich sehr gut, wenn auch nicht schön.

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Orangenspätzle

Am Dienstag hat’s hier auf dem Blog ja gehirschelt, jetzt die Beilage dazu!

Zu (Wild-)Gulasch kann man ja allerhand servieren – von einfachen Erdäpfeln über Polentaschnitten bis hin zu Brot gibt’s ja unglaublich viele Möglichkeiten! Bei uns gab’s dieses Mal jedoch Spätzle. Und zwar Orangenspätzle!

Vor einigen Wochen hab‘ ich mir ein Spätzlehobel gekauft, weil ich draufgekommen bin, dass zum händischen Spätzle schaben nicht geeignet bin. Bin halt keine Schwäbin 😉 Seitdem gibt’s Spätzle bei uns jetzt öfter!

Bei diesen Spätzle schmeckt man die Orange zwar nicht extrem heraus, aber sie haben schon eine gewisse fruchtige Note, die sehr gut zum Gulasch passt!

Hier also das Rezept für

Orangenspätzle

Zutaten (für 4 Personen)

500 g Mehl, glatt
5 Eier
Schale von 1/2 Orange
100 ml Orangensaft
100 ml Wasser
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Prise Zucker

Zubereitung

Alle Zutaten in einer Rührschüssel mit einem Kochlöffel so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft und zähflüssig vom Löffel fließt ohne zu reißen. Falls er zu fest ist, einfach noch etwas Wasser dazugeben, wenn er zu flüssig ist, noch etwas Mehl dazu. Ganz einfach.

Etwas zu fest – dann einfach noch etwas Wasser dazu!

Dann in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Spätzle ins kochende Wasser hineinhobeln! (Oder für ganz geschickte – hineinschneiden)

Wenn die Spätzle an die Oberfläche kommen, sind sie fertig und können mit einem Schaumlöffel herausgeholt werden und in einem Sieb abtropfen. Wenn alle fertig sind, kann man sie entweder noch mal kurz in Butter schwenken, oder man serviert sie einfach so. Beide Variationen sind lecker! 😉

Preis pro Person:
mit Preisen vom 19.10.2013: ca. 0,86 €