Ciabatta mit Brie und Erdbeeren

Also eigentlich ist das ja gar kein Rezept, sondern nur eine Idee – weil kochen muss man dafür ja nicht können.

Zutaten

Ciabattabrot
Brie
Pfeffer
Erdbeeren
Basilikum

Zubereitung

Man nehme ein Ciabattabrot, schneide es in Scheiben, gebe Briescheiben darauf und backe es für 10-15 min bei 150°C im Ofen, bis der Brie geschmolzen ist. Dann würze man das ganze mit etwas Pfeffer und schneide Erdbeeren in Scheiben und lege diese darauf. Dann schneide man eine Hand voll Basilikumblätter in feine Streifen und garniere die Brote damit.

Voilá, fertig ist ein außergewöhnlicher, köstlicher, aber unglaublich einfacher Snack!

Kosten pro Person:
– kommt ganz drauf an wieviel ihr davon macht 😉 Bei uns war’s für 2 Personen für  Zwischendurch als Snack ca. 0,60 €

Quiche mit Spargel und Schnittlauch

Wow! Bei uns gab’s sicher schon seit Jahren keine Quiche mehr. Was für ein Versäumnis! Total Schade! Ich weiß auch nicht genau, warum ich mich nie aufgerafft habe, eine zu machen, aber ab jetzt gibt’s wieder öfter mal eine.

Meine Wahl viel diesmal auf Spargelquiche da, wie ihr ja wisst, die Spargelsaison in vollem Gange ist und ich jetzt eeeendlich auch österreichischen Spargel zur Verfügung habe. (Und da mir meine Schwiegermama letzte Woche ein Kilo grünen Spargel aus dem Burgenland mitgebracht hat *yippieh*)

Dieses Rezept hab‘ ich mir einfach so aus dem Ärmel geschüttelt, ich hab‘ einfach verwendet, was ich im Kühlschrank hatte… und es ist super geworden!

Quiche mit Spargel und Schnittlauch

Zutaten

Für den Teig:
300 g Mehl
200 g Butter
1 TL Salz
1 Ei
1/2 TL Zucker

Für die Fülle:
3 Eier
1 Bund grüner Spargel
250 ml Schlagobers
50 g geriebener Grana Padano
Salz
1 Hand geschnittener Schnittlauch

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit der zimmertemperaturwarmen Butter mit den Händen zerbröseln, dann das Ei, das Salz und den Zucker einkneten, bis ein schön weicher, homogener Teig entstanden ist. Im Kühlschrank rasten lassen.

Wenn der Teig wieder fester geworden ist, ca. 5 mm dick mit dem Nudelholz ausrollen und in eine Tarteform legen. Im Rohr für ca. 10 min bei 150°C blind backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Spargelstangen der Länge nach halbieren und zur Seite stellen. In einer Schüssel die Eier mit dem Schlagobers, dem geriebenen Grana Padano, dem Salz und dem fein geschnittenen Schnittlauch verrühren. Die Eimasse in die Form füllen, die Spargelstangen hineinlegen und für ca. 45 min bis 1 Stunde im Rohr bei 150°C backen lassen. So lange, bis die Eimasse gestockt ist und oben hellbraun geworden ist. Jetzt nur noch aufschneiden und servieren! Mmmh!

Kosten pro Stück (bei 8 Stück):
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,93 €

Erdbeer-Pawlova

Seit ich letztes Jahr durch meine Schwägerin (Hallo Julia!) Masterchef Australia entdeckt habe (Die nächste Staffel startet Anfang Juni *wooohoooo* Und bitte WANN kommt denn das Format eeeeendlich nach Österreich? Das wär‘ was, dass ich mir auf jeden Fall anschaun würd‘) und eine Teilnehmerin eine Pawlova gebacken hat, will ich das schon nachmachen. Letztes Jahr bin ich leider nicht dazugekommen, darum musste es heuer erledigt werden. Und da die österreichischen Erdbeeren vom Bauernmarkt jetzt schon suuuper aromatisch sind, war endlich die Zeit gekommen. Ich hab‘ aber Mini-Versionen davon gebacken, damit jeder eine eigene Pawlova bekommt.

Das Gericht ist nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa benannt, die Ende der 20er Jahre Gastauftritte in Australien und Neusseland hatte – darum findet man das Gericht auch sehr häufig in beiden Ländern.

Außen sollten die Pawlovas knackig sein und innen weich. Ein Traum! (Wobei sie, wenn sie länger an der Luft sind, prinzipiell weicher werden) Natürlich kann man statt der Erdbeern auch viele andere Früchte verwenden. Traditionell wird’s anscheinend mit Passionsfrucht serviert.

Dieses Rezept hab‘ ich aus dem Good Housekeeping Cookery Book, das ich von meinem Hostdad John geerbt hab‘.

Erdbeer- Pawlova

Zutaten (für ca. 9 Mini-Pawlovas)

3 Eiweiß
175 g Zucker (am Besten Feinkristall)
2,5 ml Vanilleessenz (1/2 TL)
2,5 ml Essig ( 1/2 TL)
5 ml Maismehl/Maisstärke (1 TL)
500 ml Schlagobers
ca. 30 Erdbeeren

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß sehr steif schlagen, dann den Zucker langsam nach und nach einschlagen. Dann die Vanilleessenz, den Essig und das Maismehl/Maisstärke dazuschlagen.

Kleine Haufen des Schnees auf das Backblech geben, mit einem Löffel kleinere Vertiefungen formen (damit man den Schlagobers gut einfüllen kann) und bei 150°C für ca. 1 Stunde in der Mitte des Rohres bei Umluft backen/trocknen lassen. Vorsicht, dass das Rohr nicht zu heiß wird, denn die Pawlovas brennen schnell an!!

Abkühlen lassen.

Einen Klecks geschlagenen Schlag draufgeben, die Erdbeeren klein schneiden und darauf verteilen –  fertig! mmmmmh!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,80 €

Julie & Julia – Julie Powell

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In dieser Rubrik stelle ich Bücher vor, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, und bewerte sie dann auch.

Die verkocht! Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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Julie & Julia – Julie Powell

Worum geht’s?

Eine relativ hysterische Frau (Julie Powell) hat vor ihrem 30. Geburtstag eine Art Midlife-Crisis und beginnt ein Projekt, bei dem sie sich innerhalb eines Jahres durch Julia Childs „Mastering the art of french cooking“ durchkochen muss. In 365 Tagen will sie 524 Rezepte kochen… neben ihrem Vollzeitjob, während eines Umzugs, mit Ehemann.

Wie ist das Buch geschrieben?

Julie Powell schreibt über sich selbst und versucht dabei, witzig zu sein. Man muss anerkennen, dass sie sehr ehrlich ist und nicht mal ihre Flucherei unter den Teppich kehrt.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Mit Durchhaltevermögen schafft man alles.

Kritik

Buoh, hat mich dieses Buch bis ein paar Seiten vor Schluss genervt! Ernsthaft, wenn alle Blogger so wären wie die Frau, würd‘ ich keine Blogs mehr lesen. Man erwartet sich eine Schilderung des Projekts und was man zusätzlich bekommt ist die Erzählung einer Wahnsinnigen, die tausend und abertausende Zusammenbrüche wegen Crêpes und Hummer bekommt, daneben andauernd von Sex redet, irgendwie gar nix auf die Reihe bekommt und zum Schluss dann doch noch „berühmt“ wird.
Im Film kommt Julie Powell recht nett rüber, dafür kann sie sich bei Nora Ephron bedanken, die das Drehbuch an das Buch nur „angelehnt“ hat, aber ihr eigenes Buch macht sie wirklich nicht sympathisch. Mannomann.

Aber okay, die Idee sich durch einen Klassiker durchzukochen ist ganz nett und zum Schluss beendet sie das Projekt positiv und ist nicht von ihrem Mann geschieden. (Was mich ernsthaft verwundert, der Mann muss eine Engelsgeduld haben.

Links

Julies persönlicher Blog
Julie Powell Bücherblog

Bewertung:

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Julie & Julia – Julie Powell

Autorin: Julie Powell
Verlag: Goldmann Verlag
Kosten: ab 7,99 €
ISBN: 978-3442471331