Frustkuchen: Erdnuss-Cheesecake

Da wir die letzten 5 Tage ohne Internet auskommen mussten, hatte ich unerwarteterweise mal viel Zeit um zu putzen, zusammenzuräumen, zu kochen und zu backen. Aus lauter Frust über das lange Wochenende und die daraus resultierende Warterei auf die Techniker (Jaaaaa okaaaay, die dürfen auch mal frei haben – aber nicht dann, wenn mein Modem nicht funktioniert!!) habe ich einen sehr kalorienreichen Cheesecake gebacken. Das Rezept hab‘ ich von einer Freundin und sie hat es wiederum irgendwo aus den Weiten von chefkoch.de!

Die Erdnüsse sind in diesem Kuchen nur im Boden, das heißt die Käsemasse bleibt davon unberührt. Aber wenn ihr eine höhere Erdnussdosis haben wollt, könnt ihr natürlich auch noch eine Handvoll davon in die Käsemasse rühren!

Dieser Cheesecake schmeckt auf jeden Fall superlecker und ist leider unglaublich schnell aufgegessen!

Hier also zum Rezept für den

Erdnuss-Cheesecake

Zutaten

300 g Butterkekse
80 g Butter
100 g Erdnüsse (ungesalzen)

600 g Frischkäse
150 g Crème Fraîche
5 Eier
100 g Demerara Zucker (braun)
1 TL Vanilleessenz

Zubereitung

Das Backrohr auf 150°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.

Zerbröselte Butterkekse

Die Kekse zerbröseln und mit den gehackten Erdnüssen und der geschmolzenen Butter vermischen. Dann die Masse fest in die Springform drücken und für ca. 15 min im Rohr backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Ungebackener Boden

Gebackener Boden

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Dann in einer anderen Schüssel die Eidotter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren, dann den Frischkäse und die Crème Fraîche unterrühren. Wenn alles gut vermischt ist, das Eiweiß (und falls gewünscht noch eine Hand voll Erdnüsse) vorsichtig unterheben.

Wer findet die Stelle, wo mein Sohn seine Finger in die Masse gepatscht hat? *hihi*

Die Käsemasse auf den vorgebackenen Boden gießen und für ca. 2 Stunden im Rohr backen lassen. Der Kuchen sollte hellbraun sein, wenn er aus dem Rohr kommt.

Ganz frisch ist der Kuchen recht fluffig, die käsige Konsistenz bekommt er erst nach dem Abkühlen, da sackt er zusammen und er schmeckt wie ein Käsekuchen schmecken soll – superlecker!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 17.05.2013: ca. 0,97 €

Erdbeer- Ideen

Hallo meine lieben LeserInnen!

Da ja bei uns jetzt eeeendlich die heimische Erdbeersaison angefangen hat und ich ja eigentlich nicht so der hardcore Erdbeer-Fan bin, wollte ich mal bei euch nachfragen:

„Was ist euer liebstes Erdbeer-Rezept?“

Ich werd‘ versuchen, jeden Vorschlag auszuprobieren, also nur her mit euren Ideen!

Bisherige Vorschläge:

Süß
Erdbeer-Stanizel
Erdbeer-Pavlova
Erdbeeren mit Sahne
Erdbeeren in kaltem Teepunsch
Erdbeer-Tarte
Erdbeer Panna Cotta
Erdbeer Cheesecake
Erdbeer-Schilcher-Bowle
Erdbeer-Crumble

Pikant
Grüner Salat von Spinat mit Halloumi und Erdbeeren
Erdbeer-Gurkensalat
Käsebrot mit Erdbeeren

Blick ins Kochbuchregal

Könnt ihr euch noch an den Tag der offenen Küche letztes Jahr erinnern, den Steph vom Kuriositätenladen gestartet hat? Dieses Jahr ruft sie dazu auf, unser Kochbuchregal herzuzeigen. Natürlich muss ich da wieder mitmachen! 😉

Seit letztem Jahr hat sich in unserem Wohnzimmer einiges verändert. Da der kleine Mann jetzt schon recht mobil ist (o-ooooh) und gerne Bücher zerreißt und an Kabeln zupft, mussten wir unseren Raumteiler an die Wand stellen und einige unserer Bücher in Kisten verpacken und in den Keller verbannen *schnief* Aber meine Kochbücher sind natürlich da geblieben und wohnen jetzt in den am höchsten gelegenen, für den kleinen Mann noch nicht erreichbaren, Regalfächern.

Ich hab‘ mal so überflugsmäßig gezählt, ich hab‘ für eine foodbloggerin eher wenig Bücher, nämlich nur so ca. 50. Ich borge mir aber öfter mal Kochbücher in der Bibliothek und von Freunden oder Familie aus, da mein Budget eher begrenzt ist und schon eher mikrig ist 😉 Aber das ist auch recht gut so, weil mit wenig Geld muss man kreativer sein und das macht mir Spaß! Es gibt ja auch noch das Internet, in dem ich schon viele viele viele Stunden auf Rezeptsuche zugebracht habe.

Ordnung hab‘ ich eigentlich, wie ihr seht, keine wirkliche im Kochbuchregal. Ich stell‘ die Bücher einfach dort wieder hin zurück, wo Platz ist. Fertig.

Themenmäßig geht’s in meiner Kochbuchsammlung recht bunt zu, wobei ich anscheinend zur Ethno-Küche tendiere. Von Russland über Italien, Ungarn bis hin zu Vietnam gibt’s bei mir recht viele Länder im Regal zu finden!

Ich habe auch ein recht altes Kochbuch, das aus dem Jahre 1932 stammt (aber nicht mein ältestes Buch ist, das ist nämlich aus dem Jahre 1836) und ein oberösterreichisches Kochbuch für landwirtschaftliche Haushalte ist. Ich hab‘ schon einiges gekocht daraus und bin immer wieder überrascht, wie viele Eier man früher für manche Rezepte verwendet hat! *puh*

Prinzipiell geh‘ ich recht umsichtig mit meinen Kochbüchern (und prinzipiell allen Büchern) um, aber ich schreib trotzdem zu jedem Rezept Anmerkungen dazu und wann ich es zum ersten Mal gekocht habe. Da können dann so Dinge wie „Viel zu süß! Nächstes Mal weniger Zucker verwenden“, „Unlogisches Rezept“ oder „Wahnsinnig toll!“ dabei stehen. Natürlich passiert es mir auch, dass mal ein bisschen Teig auf der Seite landet oder etwas Kernöl hineintropft aber das macht die Kochbücher für mich persönlich nur noch sympathischer und zeigt meiner Meinung nach, dass das Kochbuch etwas taugt, weil es oft benutzt wird!

Natürlich lese ich auch Kochmagazine, aber ich bewahre seit kurzem fast keine mehr auf. Früher hab‘ ich alles aufgehoben aber vor ein paar Monaten bin ich draufgekommen, dass ich die Rezepte eh nie nachkoche und hab‘ dann tabula rasa gemacht und einfach alle Gratishefte weggeschmissen. Seitdem nehme ich auch nur mehr selten welche mit, weil die eh meistens nur Schund sind und die Rezepte nicht wirklich funktionieren.

Aber unsere Beef-Sammlung (uns fehlt nur Heft 2, ansonsten haben wir alle!) steht natürlich auch im Regal und die Hefte werden immer wieder durchgeblättert und gelesen. Was für ein tolles Magazin, nicht nur für Männer 😉

Tja, wie ihr seht ist meine Kochbuchsammlung noch ausbaufähig. Die französische Küche oder ein Grillbuch ist leider gar nicht zu finden bei mir *schnief* aber das wird noch kommen!

Tja, das war’s auch schon! Wie viele Kochbücher besitzt ihr? Oder recherchiert ihr lieber im Internet nach neuen Rezepten?

Mein Mittagessen: KW 19

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

Hatte ihr einen schönen Feiertag und einen schönen Muttertag? Meine Woche war superspitze, das könnte so weiter gehen! Und mein Essen war auch toll, aber seht selbst.

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Montag, 6. Mai 2013: Endlich mal wieder hat’s Nudeln mit Bolognese Sauce gegeben. Mmmh!

Dienstag, 7. Mai 2013: Ich hab‘ mir vegane Hirselaibchen eingebildet. Naja, nicht so der Renner.

Mittwoch, 8. Mai 2013: Der total unvegane, weil mit Käse und Schlagobers zubereitete, Hirseauflauf war super!! Hat genial geschmeckt!

Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 9. Mai 2013: Mein Freund und ich waren unglaublich faul, daher gab’s für uns einen Feiertags-Kebap vom Kebapmann unsere Vertrauens 😉

Freitag, 10. Mai 2013:  Ich hab‘ mir panierte Champignons mit Salzerdäpfeln, Schnittlauchsauce und Grünem Salat mit Kernöl-Balsamico-dressing gewünscht und gekocht. Mmmmh!

Samstag, 11. Mai 2013: Weil ich so viel Gemüse über hatte, gab’s eine supergute Gemüsesuppe zu mittag! 

Muttertag, Sonntag, 12. Mai 2013: Wir waren schön essen. Ich hatte Bärlauchcremesuppe, Wollschweinfiletspitzen mit Speck und Gnocchi und einen Ölspurteller (Vanilleeis mit Kürbiskernkaramell und Kürbiskernöl) Mmmmmh!

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Fazit: Geniale Woche mit relativ wenig Fleisch (so wie’s sein soll) und viel selbst gekochtem! Super!

Vergangene Wochen:

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