Joghurt Panna Cotta mit Rhabarber

Ich liiiehiiiiebe die Rhabarberzeit. Und da es jetzt auch endlich am Bauernmarkt heimischen Rhabarber in Hülle und Fülle gibt, (Ich hab‘ kein Problem damit, ein paar Wochen auf österreichische Produkte zu warten – Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude! 🙂 ) gab’s bei uns in der letzten Woche auch schon die bewährten Rezepte vom Rhabarbercrumble und Rhabarberkompott. Natürlich musste auch was Neues her, und geworden ist es eine superleckere Joghurt Panna Cotta. Mit Joghurt deshalb, weil’s dadurch einfach leichter wird, das Ganze.

Hier also mein Rezept für

Joghurt Panna Cotta mit Rhabarber

Zutaten (für 4 Desserts)

4-5 Stangen Rhabarber
3 EL Zucker
etwas Wasser

250 ml Schlagobers
500 ml Joghurt
5 Blatt Gelatine
6 gehäufte EL Zucker
1 Vanillestange

Zubereitung

Den Rhabarber schälen, in Stücke schneiden und mit dem Zucker und etwas Wasser in einem Topf weich dünsten, aus dem Wasser nehmen und auf 4 Dessertschalen aufteilen. (Man kann den Rhabarber natürlich auch mit etwas von dem Dünstwasser pürieren, wenn man keine Stücke haben möchte)

Den Schlagobers in einem anderen Topf mit dem Zucker und der aufgeschlitzten Vanilleschote aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Während dessen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Wenn sie weich sind, das Wasser mit den Fingern vorsichtig aus den Gelatineblättern ausdrücken und in den noch warmen Schlagobers rühren. Dann das Joghurt unterheben, gut umrühren, sodass sich die Gelatine überall verteilt und die Schlagobers-Joghurt-Gelatinemasse auf die Dessertschalen aufteilen.

Jetzt über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag als Nachtisch servieren! Mmmmh – lecker!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 4. Mai 2013: ca. 1,53 €

Mein Mittagessen: KW 18

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

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Montag, 29. April 2013: Mein Freund hat sich ein Linsencurry gewünscht und das hat’s auch gegeben. 😉

Dienstag, 30. April: Ich hab‘ nochmal Linsencurry vom Vortag mit Reis gegessen.

Mittwoch, 1. Mai 2013: Ich war alleine zu Hause und hab‘ mir köstliches Rehfilet in Schilcherrahmsauce mit Erdäpfeln gemacht. *YUM*

Donnerstag, 2. Mai 2013: Ich hab‘ mit meinem Sohn zusammen Avocado, Paradeiser, Gurken, Brot und als Nachspeise Wassermelone gegessen.

Freitag, 3. Mai 2013: Hab‘ Krautfleckerl gemacht und leider waren sie nicht gut 😦 Aber gegessen haben wir sie trotzdem… mit Ketchup ging’s 😉

Samstag, 4. Mai 2013: Meine Schwiegereltern waren in der Stadt und wir sind ins Opatija essen gegangen. Ich hab‘ Pljeskavica auf Hirten Art mit Pommes gegessen. Waren sehr gut!

Sonntag, 5. Mai 2013: Wir haben die am Samstag am Bauernmarkt gekauften Bachforellen gegrillt und sie mit Petersilerdäpfeln und Salat mit Kernöl-Balsamicodressing gegessen. Mmmmh!

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Fazit: Wieder eine supergute Woche! (Wenn man von den Krautfleckerl absieht…)

Vergangene Wochen:

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Kochbuchmesse Graz

Wie erwähnt, war ich gestern auf der Grazer Kochbuchmesse, die im Zuge der Frühlingsmesse stattfindet. Begleitet wurde ich von der wunderbaren Julia von backebackekuchen.com und meinem zuckersüßen Sohn. Wir waren leider von der Größe der Messe etwas enttäuscht (es sind leider nur 24 Aussteller da, und von denen sind nur einige wenige wirklich mit Kochbüchern ausgestattet) und da ich eigentlich nur an der Kochbuchmesse Interesse hatte, fand ich 7 € Eintritt schon recht viel! Aber seht selbst!

Beim Stand vom „Büchersegler„, einem Kochbuch- und Kinderbuchgeschäft am Lendkai 31 in Graz, haben wir gleich als erstes zugeschlagen. Da hätten mir einige Bücher zugesagt *seufz* Leider reicht mein Budget dafür nicht aus. Aber wenn das Geschäft auch so liebevoll gestaltet ist wie der Stand auf der Messe, dann muss ich uuunbedingt mal hin!

Die Landesbibliothek Steiermark und UB Graz hatten auch einen Stand und sehr sehr alte Kochbücher in einer Vitrine zur Ansicht. Es gibt auch hier im www eine Kochbuchplattform, auf der man alte Rezepte nachlesen kann inklusive der Übersetzung, da viele davon noch Mittelhochdeutsch geschrieben sind!

So fotografieren die Profis ihr Essen. (Bei mir schaut das GANZ anders aus 😉 )

Meine geduldige Begleiterin Julia

Er war sehr brav, aber als er aus dem Wagerl durfte ging’s rund!

Meine Ausbeute: Vegetarisches aus der Klosterküche von Heike Kügler-Agner (Cucina Vegana, das Kochbuch auf Reisen, ist von der selben Autorin), Grazer Köstlichkeiten – ein Benefizkochbuch des Grazer Frauenvereins, eine Gratis Ausgabe von Kochen&Küche und (endlich!) ein Brotsimperl (auch Gärkorb genannt 😉 )

Natürlich der Leopold Stocker Verlag und Leykam vertreten. Interessant war auch noch ein Stand der Stadt Graz, wo ich endlich erfahren habe, wo man in Graz sein Altöl entsorgen kann und die informiert haben, wie man generell Müll vermeidet.

Der Stand der Tres Hombres, dem leider einzigen Segelfrachter der Welt hat es mir auch sehr angetan. (Da schau ich vielleicht noch mal hin)

Wenn ihr noch mehr erfahren wollt, schaut doch mal rüber auf Julias Blog, sie hat auch über die Messe geschrieben!

Backen unnötig: Himbeerwolke

Habt ihr einen schönen Feiertag? Ich bin heute Vormittag mit Julia von Backebackekuchen.com auf der Kochbuchmesse Graz und wir werden uns durch einige Bücher durchschmökern (das heißt, wenn mich mein Sohn lässt) und vielleicht auch eins kaufen. (Bericht folgt in den nächsten Tagen!) Vielleicht schaut ja jemand von euch auch vorbei?

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Zu diesem Dessert muss man nicht sehr viel sagen – es schmeckt himmlisch, ist fluffig, sehr einfach zuzubereiten und ich könnte ein ganzes Blech davon alleine essen. (Was bei DEN Kalorien wahrscheinlich nicht ratsam wäre) Das Rezept hab‘ ich von meiner Schwiegermutter, die diese Köstlichkeit zu Ostern serviert hat. *yum*

Ich habe gefrorene Himbeeren verwendet, aber prinzipiell könnt ihr die Beeren verwenden, die euch schmecken und wenn ihr später im Jahr dran seid mit der Zubereitung, sind frische Beeren natürlich um so besser!

Man sollte das Dessert am Vortag zubereiten, da dann erst die Biskotten so richtig durchgezogen und weich geworden sind.

Himbeerwolke

Zutaten (für eine 27×18 cm große Auflaufform)

ca. 20 Biskotten
500 ml Griechisches Naturjoghurt (10%ig)
500 ml Maskarpone (oder Maskarino)
250 ml Schlagobers
2 EL Zucker
2 EL Staubzucker
500 g gefrorene Himbeeren
Kokosett (das sind Kokosflocken!)

Zubereitung

Die Biskotten in die Form schlichten.

Den Schlagobers steif schlagen. Den/das Maskarpone mit den 2 EL Zucker cremig rühren und mit dem Joghurt unter den Schlagobers heben. Dann vorsichtig ein wenig von der Creme auf die Biskotten streichen, sodass sie von Creme bedeckt sind und nicht mehr verrutschen können.

Jetzt die Himbeeren darauf verteilen und den Staubzucker darüberstreuen.

Den Rest der Creme auf die Himbeeren streichen und zu guter Letzt mit Kokosett bestreuen! Im Kühlschrank bis zum Servieren am nächsten Tag (es geht natürlich auch sofort, aber dann sind die Biskotten noch hart) aufbewaren!

Köstlich, fluffig, gut!

Kosten pro Stück (bei 20 Stück):
– mit Preisen vom 25.04.2013: ca. 0,45 €