Erdbeer-Vogerlsalat mit Blauschimmelkäsedressing

Langer Titel, köstlicher Salat! Hätt‘ ich ja nicht gedacht, dass die Kombination von Blauschimmelkäse, Erdbeere und Vogerlsalat so gut passen würde! Aber ja, es schmeckt hervorragend! Ich hab‘ das Rezept zwar etwas abgewandelt, aber die Idee und das Ursprungsrezept stammt aus dem Spar Mahlzeit Heft mit dem Thema Joghurt.

Erdbeer-Vogerlsalat mit Blauschimmelkäsedressing

Zutaten (für 2 Personen)

2 Hand voll Vogerlsalat (Feldsalat, Rapunzelsalat)
4 Erdbeeren
2 Finger dickes Stück Blauschimmelkäse
3 EL Joghurt
1 EL Orangensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Honig
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Den Vogerlsalat waschen und trocknen, die Erdbeeren waschen und in feine Scheiben schneiden. Beides auf zwei Tellern anrichten.

Noch ohne Dressing (sieht aber auch schon sehr lecker aus!)

In einer Schüssel den Blauschimmelkäse mit dem Joghurt, dem Honig, dem Orangensaft, dem gepresstem Knoblauch und etwas Salz und Pfeffer verrühren. Den Schimmelkäse muss man mit dem Löffel etwas zerdrücken, damit er sich auch schön mit dem Joghurt verrühren lässt – es sollten aber trotzdem noch kleine Stücke übrig bleiben.

Das Dressing nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken (oder noch etwas Honig hineingeben falls noch etwas Süße fehlt) und dann könnt ihr es auch schon über den Salat gießen und genießen! Mmmh!

Kosten pro Person:

– mit Preisen vom 5.5.2013: ca. 1,34 €

Ciabatta mit Brie und Erdbeeren

Also eigentlich ist das ja gar kein Rezept, sondern nur eine Idee – weil kochen muss man dafür ja nicht können.

Zutaten

Ciabattabrot
Brie
Pfeffer
Erdbeeren
Basilikum

Zubereitung

Man nehme ein Ciabattabrot, schneide es in Scheiben, gebe Briescheiben darauf und backe es für 10-15 min bei 150°C im Ofen, bis der Brie geschmolzen ist. Dann würze man das ganze mit etwas Pfeffer und schneide Erdbeeren in Scheiben und lege diese darauf. Dann schneide man eine Hand voll Basilikumblätter in feine Streifen und garniere die Brote damit.

Voilá, fertig ist ein außergewöhnlicher, köstlicher, aber unglaublich einfacher Snack!

Kosten pro Person:
– kommt ganz drauf an wieviel ihr davon macht 😉 Bei uns war’s für 2 Personen für  Zwischendurch als Snack ca. 0,60 €

Erdbeer-Pawlova

Seit ich letztes Jahr durch meine Schwägerin (Hallo Julia!) Masterchef Australia entdeckt habe (Die nächste Staffel startet Anfang Juni *wooohoooo* Und bitte WANN kommt denn das Format eeeeendlich nach Österreich? Das wär‘ was, dass ich mir auf jeden Fall anschaun würd‘) und eine Teilnehmerin eine Pawlova gebacken hat, will ich das schon nachmachen. Letztes Jahr bin ich leider nicht dazugekommen, darum musste es heuer erledigt werden. Und da die österreichischen Erdbeeren vom Bauernmarkt jetzt schon suuuper aromatisch sind, war endlich die Zeit gekommen. Ich hab‘ aber Mini-Versionen davon gebacken, damit jeder eine eigene Pawlova bekommt.

Das Gericht ist nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa benannt, die Ende der 20er Jahre Gastauftritte in Australien und Neusseland hatte – darum findet man das Gericht auch sehr häufig in beiden Ländern.

Außen sollten die Pawlovas knackig sein und innen weich. Ein Traum! (Wobei sie, wenn sie länger an der Luft sind, prinzipiell weicher werden) Natürlich kann man statt der Erdbeern auch viele andere Früchte verwenden. Traditionell wird’s anscheinend mit Passionsfrucht serviert.

Dieses Rezept hab‘ ich aus dem Good Housekeeping Cookery Book, das ich von meinem Hostdad John geerbt hab‘.

Erdbeer- Pawlova

Zutaten (für ca. 9 Mini-Pawlovas)

3 Eiweiß
175 g Zucker (am Besten Feinkristall)
2,5 ml Vanilleessenz (1/2 TL)
2,5 ml Essig ( 1/2 TL)
5 ml Maismehl/Maisstärke (1 TL)
500 ml Schlagobers
ca. 30 Erdbeeren

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß sehr steif schlagen, dann den Zucker langsam nach und nach einschlagen. Dann die Vanilleessenz, den Essig und das Maismehl/Maisstärke dazuschlagen.

Kleine Haufen des Schnees auf das Backblech geben, mit einem Löffel kleinere Vertiefungen formen (damit man den Schlagobers gut einfüllen kann) und bei 150°C für ca. 1 Stunde in der Mitte des Rohres bei Umluft backen/trocknen lassen. Vorsicht, dass das Rohr nicht zu heiß wird, denn die Pawlovas brennen schnell an!!

Abkühlen lassen.

Einen Klecks geschlagenen Schlag draufgeben, die Erdbeeren klein schneiden und darauf verteilen –  fertig! mmmmmh!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,80 €

Erdbeer- Ideen

Hallo meine lieben LeserInnen!

Da ja bei uns jetzt eeeendlich die heimische Erdbeersaison angefangen hat und ich ja eigentlich nicht so der hardcore Erdbeer-Fan bin, wollte ich mal bei euch nachfragen:

„Was ist euer liebstes Erdbeer-Rezept?“

Ich werd‘ versuchen, jeden Vorschlag auszuprobieren, also nur her mit euren Ideen!

Bisherige Vorschläge:

Süß
Erdbeer-Stanizel
Erdbeer-Pavlova
Erdbeeren mit Sahne
Erdbeeren in kaltem Teepunsch
Erdbeer-Tarte
Erdbeer Panna Cotta
Erdbeer Cheesecake
Erdbeer-Schilcher-Bowle
Erdbeer-Crumble

Pikant
Grüner Salat von Spinat mit Halloumi und Erdbeeren
Erdbeer-Gurkensalat
Käsebrot mit Erdbeeren

Very Berry: Thymian-Erdbeer-Fruchtikus

Am Samstag hab‘ ich euch ja schon mal das Paket gezeigt, dass ich Christina, meiner Tauschpartnerin bei der Post aus meiner Küche – Aktion, geschickt habe.

Nun – heute folgt das erste Rezept von den Dingen, die ich geschickt habe – nämlich vom Thymian-Erdbeer-Fruchtikus, der noch dazu Zuckerfrei ist. Ich weiß, die Kombination von Thymian und Erdbeere hört sich gewöhnungsbedürftig an, schmeckt aber wirklich supergut! Da müsst ihr mir einfach vertrauen.

Thymian-Erdbeer-Fruchtikus

Zutaten (für 1 Glas à 250 ml Fruchtikus)

300 g Erdbeeren („entgrünt“, gewaschen und geschnitten)
150 g Honig
Saft von 1/2 Zitrone
3 Stängel Thymian

Zubereitung

Das Marmeladeglas vorbereiten. (Ich koche meine Marmeladegläser vorher immer aus… aber macht es einfach so, wie ihr es gewohnt seid.)

Die Erdbeeren (wie oben beschrieben) waschen, vom Stielansatz befreien und in Viertel schneiden. Dann den Honig und den Zitronensaft dazugeben und gut umrühren, bis sich der Honig schön aufgelöst hat.

Dann das Ganze in einem Topf mit dem abgerebeltem Thymian zum Kochen bringen und für ca. 15 min köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt.

Tja, das war’s auch schon! Jetzt müsst ihr den heißen Fruchtikus nur mehr ins vorbereitete Marmeladeglas füllen, den Deckel zumachen und abkühlen lassen. Dann könnt ihr den Fruchtikus auch schon im Joghurt (oder ganz normal als Marmelade auf Brot) genießen!

Hält sich ca. 4 Wochen (oder länger) im Kühlschrank!

Kosten pro Glas:
– mit Bio-Preisen vom 18.06.2012: ca. 2,3 €