Chinesische Eierblumensuppe

Diese Suppe geht schnell, ist einfach zuzubereiten und ist doch einmal etwas anderes. Durch die Sojasauce, die Champignons und die Bambussprossen bekommt die Suppe einen asiatischen Touch, jedoch ohne exotische Zutaten auszukommen.

Chinesische Eierblumensuppe

Zutaten (für 2 Personen)

3/4 l Gemüsebrühe (oder Wasser + Suppenwürfel)
4 Champignons
1/2 Stange Lauch
60 g in Scheiben geschnittene Bambussprossen
1 TL Essig
2 EL Sojasauce
2 Eier
1 TL Sesamöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Gemüsebrühe erhitzen und die in Scheiben geschnittenen Champignons, den in Streifen geschnittenen Lauch und die Bambussprossen mitköcheln lassen. Dann den Essig, die Sojasauce, Salz und Pfeffer dazugeben und kurz aufkochen lassen.

Die Eier mit dem Sesamöl gut vermischen und in die Suppe rühren. Etwa 3 Minuten kochen lassen, öfters umrühren. Es bilden sich „blumige“ Eiergebilde in der heißen Suppe.

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 17.März 2011: 1,19 €

Knuspriger Tofu in Tomaten-Brokkolisauce

Ich vermisse Vietnam. Ein Monat in diesem schönen Land war einfach nicht genug, um mich von meinem Reisefieber zu erholen! Und da es bei uns gerade wieder geschneit hat, was in Vietnam jetzt gerade ganz sicher nicht der Fall ist, hole ich mir mit diesem Gericht ein Stück Vietnam einfach zu mir nach Hause.

Knuspriger Tofu in Tomaten-Brokkolisauce (nach Luke Nguyen)

Zutaten (für 3 Personen)

Öl zum Frittieren
300 g Tofu
3 Tomaten
200 g (handgroßes Stück) Brokkoli
2 Knoblauchzehen
1 Scharlotte
1/2 TL fein gehackter Chili
Fingernagel großes Stück Ingwer
2 EL Nước mắm (oder eine andere Fischsauce)
4 EL Sprossen
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Das Öl zum Frittieren ca. 3 cm hoch in einen Topf füllen und erhitzen.
Den Tofu in ca. 2-2 cm große Stück schneiden und im Öl so lange frittieren, bis die Stücke schon hellbraun sind. Sie sollten außen leicht knusprig und innen noch weich sein. Den Tofu aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

3 EL des Frittieröls in eine Pfanne löffeln. Jetzt die Scharlotte, den Ingwer und den Knoblauch fein schneiden und in der Pfanne braun anbraten. Die gewürfelten Tomaten dazu und mitrösten lassen. Mit 2 EL Fischsauce und 1/2 Tasse Wasser aufgießen und köcheln lassen. Den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen, den Strunk in feine Stücke schneiden und ca. 5 min. zugedeckt mitdünsten lassen. Die Sauce etwas salzen und Pfeffern, umrühren und dann den Tofu und die Sprossen noch für ein paar Minuten mitdünsten lassen.

Mit Reis servieren.

Kosten pro Person:
– mit Biopreisen vom 17.02.2011:  2,09€

Kürbiscurry

Ich liebe Curries. Was mich jedoch traurig macht, ist, dass in unseren Breiten die Leute Curry immer noch mit dem Gewürz „Curry“ (dem Pulver) assoziieren. Jedes Mal, wenn ich für Gäste Curry zubereite und den Satz „Puuh, ich bin leider kein Fan von Curry!“ höre, verdrehe ich die Augen und kichere still in mich hinein, wenn ich ein grünes Curry serviere und die Leute nicht wissen, was für ein „Curry“ das jetzt sein soll.

Ein Curry ist einfach ein asiatischer Eintopf! Es gibt sie in vielen, vielen verschiedenen Varianten und fast keine davon enthält das bei uns erhältliche Currypulver. Ich muss, glaub‘ ich, nicht dazusagen, dass noch jeder von meinen Curries begeistert und überrascht war.

Hier auf jeden Fall, zum Abschluss der Kürbiswochen, meine Version vom

Kürbiscurry (für ca. 4 Personen)

Zutaten

1 kg in Würfel geschnittener Kürbis (zB.: Butternut)
6 Stangen Stangensellerie
3 mittelgroße Erdäpfel
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Kurkuma
1/2 TL Koriandersamen
4 Kardamomkapseln
1 Sternanis
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe (oder Wasser + Suppenwürfel)
Salz
Petersilie

Zubereitung

Den Kürbis, den Stangensellerie und die Erdäpfel waschen, schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Dann den Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden und in einem größeren Topf hellbraun anrösten. Dann den Kurkuma und die Koriandersamen kurz mitrösten lassen.
Mit Gemüsebrühe aufgießen und Sternanis dazugeben. Kurz köcheln lassen, umrühren und dann die Kokosmilch dazugeben.
Alles köcheln lassen, bis der Kürbis und die Erdäpfel weich (aber nicht zu weich, wir wollen ja keine Suppe!) sind.
Wenn alles schön bissfest weich ist, vom Herd nehmen und mit Salz und Petersilie abschmecken.

Mit Reis servieren!

Vietnamesische gegrillte Fleischspieße

Spieße mag jeder gern. Egal ob mit Fleisch, Fisch, Gemüse, Früchten oder sonstigem. Es scheint, dass Essen auf Spießen jedem Spaß macht und jedem schmeckt!

Hier nun eine asiatische Variation, die mit Nuoc cham serviert wird.

Suon nuong xa

Zutaten (für 6 Personen)

60 ml Nuoc Cham
2 EL Pflanzenöl
700-900 g Schweinefilet

24 lange Holzspieße etwa 30 min in Wasser einweichen.

Das Schweinefleisch in dünne Scheiben schneiden und auf die Holzspieße aufspießen. Dann die Nuoc Cham mit dem Pflanzenöl vermischen und das aufgespießte Fleisch ca. 20 min damit marinieren. Wenn man möchte, kann man noch mehr Nuoc mam in die Marinade geben, dann wird der Geschmack intensiver (aber auch der Geruch!)

Nach der Marinierzeit die Spieße einfach ca. 4 min grillen oder eine halbe Stunde bei 120°C im Rohr fertig garen. Sie sollten auf jeden Fall hellbraun sein. Wer mag, kann die garzeit dementsprechend verringern, dann ist das Fleisch halt dann „medium“ durch und auf jeden Fall zarter. Zu lange sollte man das Fleisch nicht im Rohr lassen, sonst wird es zäh und sehr trocken.

Die Spieße serviert man mit Nuoc Cham und Reis.