Muttertagssüß: Tiramisu

Ich kann mich noch gut an die allererste Mehlspeise erinnern, die ich meiner Mama zum Muttertag „gebacken“ habe: Tiramisu. Ich denke, ich war so ca. 8 Jahre alt und das Rezept dazu habe ich in irgendeiner Zeitschrift gefunden und da darin stand, dass man da den Herd nicht braucht und das „kinderleicht“ ist, habe ich mir gedacht: „Ich bin ein Kind, also kann ich das auch!“ Und wirklich – es war supereinfach und obwohl ich mich nicht mehr erinnern kann, wie es geschmeckt hat (Aber negative Erinnerung gibt’s auch keine, also wird es wohl ok gewesen sein!), assoziiere ich Tiramisu seitdem irgendwie immer mit Muttertag.

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Natürlich möchte ich jetzt auch zu meinem eigenen Muttertag Tiramisu haben. Und da ich zur Zeit überhaupt nicht beim Essen aufpassen muss, (YAY!) habe ich dieses Jahr das ganz klassische Tiramisu mit rohen Eiern gemacht. Das ist einfach mein absolutes Lieblingstiramisu, weil es so wunderbar fluffig ist und wenn nicht zu viel Kaffee und kein Rum (damit kann man mich beim Tiramisu jagen!) drin ist, könnte ich mich reinlegen! Ich präferiere sozusagen die Kinderversion 😉

Hier jetzt also das Rezept aus dem handgeschriebenen Buch meiner Mama (das Rezept aus der Zeitschrift von damals habe ich nicht mehr) für

Tiramisu

Zutaten (für einen kleine Auflaufform, für 4 Personen)

1 Tasse leichten Kaffee
4 Eier
500 g Mascarpone
2 EL Zucker
Ungesüßter Backkakao1 Packung Löffelbiskuit/Biskotten

(wenn ihr unbedingt wollt, noch etwas Rum)

Zubereitung

Den Kaffee kochen und in einem Suppenteller abkühlen lassen.

Die Eier in zwei verschiedene Rührschüsseln trennen. Das Eiklar steif schlagen. Dann in der anderen Rührschüssel die Eidotter mit dem Zucker schaumig rühren.

Wenn die Eidotter schön schaumig, hellgelb sind, das Mascarpone unterrühren. Dann den Eischnee unterheben.

Die Biskotten ganz kurz (wirklic nur GANZ KURZ! Sonst sind sie ganz kaffeegatschig- wäh!) in den Kaffee tunken und bodenbedeckend in die Auflaufform schichten. Dann eine Schicht Creme darüber. Den Backkakao durch ein Sieb daraufstreuen. Wieder eine Schicht Kaffee-Biskotten daraufgeben. Dann wieder Creme. Kakao. Biskotten. Creme. Kakao. So lange mit dem Schichten fortfahren, bis keine Creme mehr da ist.

Abschließen tu ich eigentlich immer mit einer Schicht Biskotten, die ich dann mit Kakao bestreue. Aber das bleibt ganz euch selbst überlassen. Diesmal habe ich noch geschlagenen Schlagobers (Sahne) draufgespritzt.

Dann ein paar Stunden an einem kühlen Ort durchziehen lassen (Am Besten im Kühlschrank über Nacht!) und dann kann genossen werden!

Bestes Muttertagsdessert ever!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 14. Mai 2017: ca. 1,78 €

Frohe Ostern!

Hallihallo liebe LeserInnen!

Ich möchte euch hiermit ein wünderschönes Osterfest (falls ihr es feiert) wünschen, ansonsten einfach ein paar schöne freie Tage (falls ihr welche habt)

Eure Bernadette

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P.S.: Die Osterhasen sind nach einem Rezept von backebackekuchen.com gebacken – und sie sind suuuuuper geworden! Riesen Rezeptempfehlung!

P.P.S.: Ich habe ernsthaft vergessen, auf „publish“ zu klicken, also kommt der pünktlich geschriebene Eintrag ein bisschen zu spät. *kopfschüttel*

Synchronbacken #13: Haferle

Ich hatte wieder Zeit (okay, Zeit nicht wirklich – was man an den schnell-schnell-Fotos sieht, aber Lust hatte ich 😉 )zum Synchronbacken diesen November und als Sandra und Zorra dann verkündeten, dass diesmal Haferweckerl (Brötchen) gebacken werden, war ich natürlich gleich dabei!

Das Rezept kam diesmal vom Brotdoc und ich glaub‘, da muss ich öfter mal was backen von der Site… ich fand‘ die Haferle supergut!

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Wie war das Backen?

Diesmal habe ich aber SOWAS von improvisiert! Da wir in der nächsten Woche international umziehen, verbrauchen wir natürlich schon seit Wochen unsere Lebensmittel, so gut es geht. Ich hatte also noch Weizenkleie, (aufs Gramm genau!!) die habe ich statt der Haferkleie im Vorteig verwendet. Und anstatt dem Leinsamenschrot im Teig habe ich eine Mischung aus Mohn, Sesam und Flohsamen genommen. Ich war mir nicht sicher, ob das so gemeint war, aber ich dachte mir „So what?“ und hab‘ einfach ‚mal gemacht.

Der Vorteig ist mir relativ fest vorgekommen, dafür war dann der Hauptteig etwas zu weich. Hm. Lag das vielleicht am Mehl? Wir werden es nie erfahren.

Da ich auch keine Haferkleie zu Hause hatte, aber TONNEN von Haferflocken, hab‘ ich die einfach ein paar Haferflocken gemahlen und zum darin Wälzen genommen. War super!

Beim Rezept steht, dass man daraus 19 Brötchen machen kann, ich habe 6 große Brötchen und ein Brot daraus gemacht. Ging auch gut.

Außerdem gibt es in unserem Haus kein Lochblech oder anderen Schnickschnack zum Brot backen, das hab‘ ich also auch weggelassen und meine sehr weichen Teilchen dann einfach gleich direkt auf dem mit Backpapier belegten Backblech über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. (Ja, in unseren Kühlschrank bekomme ich ganz leicht unser Backblech hinein.) Mit Umdrehen und Einschneiden war durch den weichen Teig auch nix. Also ganz einfach so gebacken.

Was werde ich beim nächsten Mal anders machen?

Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall versuchen, den Teig nicht mehr so weich zu führen. Aber nächstes Mal bin ich dann aber auch schon in Deutschland und habe nicht mehr die Probleme mit den nicht-existierenden Mehltypen.

Vielen Dank liebe Sandra und Zorra für die Organisation! Ich hoffe, ich habe das Nächste Mal wieder Zeit! Es macht mir nämlich großen Spaß, synchron mit euch zu backen!

Kosten pro Stück (mit meinen Änderungen und 19 Stück)): ca. 0,11 € pro Stück


Hier die Links zu meinen Synchronbackkolleginnen:

Chiliblüten
auchwas
Alexa 089
evchenkocht
Dagmars Brotecke
Backen Mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Herbs & Chocolate
gourmandises végétariennes
Küchenkunstwerk
1x umrühren bitte aka kochtopf
Verkocht!
Katha-kocht!

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Sauerteigzimtschnecken

In den letzten Wochen war bei uns Einiges los. Ich war zwei Mal krank, wir waren auf Kurzurlaub, den wir abbrechen mussten, der Ehemann war krank, die Kinder waren krank, der Kindergarten hat wieder anfgefangen, wir hatten andauernd Besuch, waren mal kurz in Österreich etc. etc. Kurz – ich hatte nicht sehr viel Zeit, um viel mit meinem Sauerteig zu machen (oder auch nur auf den Blog zu schauen!).

Seit ich meine Ebba zu Hause habe und versorge (ja, Sauerteig ist ein bisschen wie ein Haustier 😉 ) backe ich ja regelmäßig Brot und Pancakes. Mein Brot wird jedes Mal etwas besser, weil ich einfach jetzt mehr Übung habe und schon weiß, was ich beim Backen beachten muss. Die Pancakes sind jetzt auch schon spitzenmäßig und ich werde bald das Rezept updaten, da ich doch ein paar Dinge jetzt anders mache als am Anfang.

Nun sind gerade meine Schwiegereltern zu Besuch und da mein Schwiegervater unglaublich gerne Zimtschnecken isst, wollte ich gerne welche backen. Nur hatte ich keine Germ mehr zu Hause, um die gewohnten Kanelbullar zu backen, und meine Kinder waren grad schlecht drauf und ich wollte mit zwei Zornpinkerl das Haus (und unseren großen Garten, in den ich sie schicken kann) eigentlich nicht verlassen. Aber Sauerteig, ja Sauerteig habe ich ja immer zu Hause! Und Zeit hatte ich auch! Eine perfekte Kombination also, um zu versuchen, die Zimtschnecken aus Sauerteig zu machen!

UND SIE SIND PERFEKT GEWORDEN!

Ich habe sie mittlerweile schon 3 Tage hintereinander gemacht und sie werden jedes Mal wieder unglaublich gut! Tja. *miraufdieschulterklopf* Langsam geht’s ja, das Backen mit Sauerteig!

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Sauerteigzimtschnecken

Zutaten (für 9 Stück)

Für den Teig:
150 g Weizensauerteig
200 ml Milch
40 g gesalzene Butter (ihr könnt natürlich auch ungesalzene Butter + ¼ TL Salz nehmen)
1 Ei (groß)
50 g Zucker
450 g Mehl

Für die Fülle:
100 g gesalzene Butter (ihr könnt natürlich auch ungesalzene Butter + ½ TL Salz nehmen)
6 EL Zimt
6 EL Zucker

Anmerkung zum zeitlichen Ablauf
Wenn ihr die Zimtschnecken zum Frühstück haben wollt, ist es am Besten, ihr füttert euren Sauerteig am Vortag zu Mittag an. (50 g Sauerteig + 50 g Mehl + 50 g Wasser) Dann habt ihr am späten Nachmittag/Abend dann den perfekten Sauerteig, um damit den Teig zu machen.
Am späten Abend/Nachmittag wird dann der Teig geknetet, um ihn dann 4-5 Stunden an einem warmen Ort gehen zu lassen. Er sollte seine Größe dann ungefähr verdoppelt haben.
Vor dem Schlafen gehen (bei mir ist das so um 11) wird der Teig ausgerollt, gefüllt, geschnitten und aufs Blech gesetzt.
Dann rastet der Teig über Nacht am Blech im Kühlschrank.
Am Morgen wird dann gebacken.

Zubereitung

Die Zubereitung der Zimtschnecken dauert bei mir ca. 18 Stunden vom Anfüttern des Sauerteigs bis zum Rausnehmen aus dem Ofen.

Schritt 1 – Stunde 0
Anfüttern des Sauerteigs. 50 g Sauerteig + 50 g Mehl + 50 g Wasser. An einem waren Platz rasten und sich für 5 bis 6 Stunden entwickeln lassen.

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Schritt 2 – Stunde 5/6:
Butter schmelzen, zur Seite stellen und kurz abkühlen lassen.
In eine große Rührschüssel oder die Schüssel der Küchenmaschine das Mehl, das Ei, Zucker und die 150 g Sauerteig geben. Mit dem Handmixer oder eben der Küchenmaschine kneten und langsam die Milch einlaufen lassen. So lange kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist. (2-3 Minuten) An einem waren Platz für ca. 5 bis 6 STunde rasten lassen.

Schritt 3 – Stunde 11/12:

Die Fülle zubereiten, indem man die Butter schmilzt, vom Herd nimmt und einfach Zimt und Zucker einrührt. Zur Seite stellen.

Der Teig sollte seine Größe jetzt ungefähr verdoppelt haben. Vorsichtig aus der Rührschüssel nehmen und auf einem bemehlten Brett zu einem Rechteck ausrollen. Die Fülle darauf verstreichen und den Teig aufrollen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Teigrolle in 9 Teile schneiden und auf das Backpapier setzen. Flach drücken.

Ihr könntet sie jetzt auch schon backen, aber wenn ihr sie erst am nächsten Tag backen wollt, müsst ihr sie über Nacht in den Kühlschrank stellen! Falls ihr euer Blech nicht in den Kühlschrank bekommt (das geht bei mir, oh ja!), müsst ihr sie entweder noch als Rolle kühlen oder vielleicht auf einem Teller reinstellen und am nächsten morgen aufs Blech setzen. Einfacher ist aber, gleich aufs Blech.

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Schritt 4 – Stunde 17/18:

Rohr auf 200 Grad vorheizen. Die Zimtschnecken aus dem Kühlschrank nehmen.

Ein Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen und damit die Zimtschnecken bestreichen.

Dann die Zimtschnecken ins Rohr schieben und für ca. 15 Minuten backen lassen. Dann rausnehmen, abkühlen lassen (zumindest bis sie lauwarm sind) und genießen!

SO. GUT!!!

Kosten pro Stück:
– mir Preisen vom 22. August 2016: ca. 0,34 €

Erinnerungen an Alaska: Sauerteigpfannkuchen

Artikel bearbeitet und Rezept geändert am 14. Dezember 2016

127 - finger mountain panorama

Wir hatten nicht immer das Beste Wetter auf unserer biologischen Exkursion nach Alaska im Jahre 2010, daran kann ich mich noch gut erinnern. Der Professor, der mit uns mit war hat sogar einmal gesagt, als wir waschelnass und frierend auf irgendeinem Pass Flechten gesucht haben, dass er – als Botaniker – in SO einem Wetter normalerweise nicht raus geht. Das überlässt er gerne den Zoologen.

Die wunderschöne Landschaft ist mir auch noch sehr sehr gut im Gedächtnis geblieben, die Flechten, die wir uns angesehen haben sind auch noch einigermaßen in meinem Hirn vorhanden, (wobei ihre Namen verschwunden sind *seufz*) aber die Pancakes – oooh die Pancakes – die sind der Star in meinen Erinnerungen an Alaska.

Meine Erinnerung an diese „sourdough pancakes“ waren auch der Hauptgrund, warum ich einen Weizensauerteig haben wollte. (Oh mein Gott, Alaska ist jetzt schon wieder fast 6 Jahre her! Aaaaah!)

Für die Goldsucher und Pioniere vor über 100 Jahren in Alaska war ihr Sauerteigstarter extrem wichtig. Angeblich hatten sie ihn immer bei sich oder zumindest in ihrem Rucksack gepackt, daher wurden sie auch die „sourdoughs“ genannt. Daher bekommt man diese Pancakes überall zu essen, aber die allerbesten Sauerteigpfannkuchen haben wir in Wiseman in unserem Quartier genossen, ironischerweise bei Auswanderern aus Deutschland.

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Sauerteigpancakes 2010 in Talkeetna

Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an die riesigen, fluffigen, leicht nach Sauerteig schmeckenden, Pancakes denke, die wir mit Butter und Ahornsirup gegessen haben. YUMMIE!

Meine Pancakes sind zwar nicht so riesig, wie auf dem Bild oben, aber trotzdem sehr fluffig und sie schmecken genau so, wie ich sie in Erinnerung habe!

So, aber bevor ich mit einem extrem langen (und für euch vermutlich sehr langweiligem) Reisebericht mit tausenden von Flechtenbildern anfange, verrate ich euch mein Rezept für die

Sauerteigpfannkuchen

Zutaten (für 8 mittlere oder viele kleine)

150 g aktiver Weizensauerteig
150 g Weizenmehl
2 Eier
150 ml Milch
1/2 TL Backpulver
50 g Butter
Prise Salz

Zubereitung

Am Vorabend/Vortag 50 g Sauerteig mit 50 g Mehl und 50 g Wasser anfüttern und über Nacht an einem warmen Platz stehen lassen.

Am nächsten Morgen dann die Butter in einem kleinen Topf am Herd schmelzen lassen, wenn sie flüssig ist, vom Herd nehmen und die kalte Milch reinleeren, so kühlt sie schneller ab.

Dann den Sauerteig mit dem Mehl, dem Backpulver, Salz und der Butter-Milchmischung verrühren.

Die Eier trennen. Die Eigelb zum Teig geben und das Eiklar in einer anderen Schüssel zu Eischnee schlagen.

Dann den Eischnee unterrühren.

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In einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl Pfannkuchen backen – so groß ihr wollt. Meine Mini-Pfannkuchen backe ich immer in meiner Plättpanna, da brauche ich pro Pfannkuchen 1 EL des Teiges, die Midi-Pfannkuchen backe ich in meiner kleinen beschichteten Bratpfanne. Ich bin leider nicht sehr geschickt darin, große Pfannkuchen zu backen, aber sobald es mir gelingt, werde ich solche Riesenpfannkuchen machen, die ich in Alaska bekommen habe.

Am Besten schmecken die Sauerteigpfannkuchen, wenn man sie etwas dicker bäckt. Dann werden sie unglaublich toll fluffig! Und man sollte sie sofort essen, da sie frisch aus der Pfanne am fluffigsten sind! (Für die Bilder von den Mini-Pfannkuchen sind sie leider etwas zu dünn geworden, waren aber trotzdem sehr lecker!)

Sie mit Ahornsirup und Butter zu servieren, ist die klassische Variante, aber man kann sie natürlich auch ganz normal mit Marmelade genießen!

Guten Appetit!

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Kosten pro Person ( bei 3 Essern):
– mit Preisen vom 4. Mai 2016: ca. 0,67 €

3 Zutaten Challenge: Süßspeise mit Reis, Mango und Schokolade

3zutatenchallenge

Jetzt ist schon ein drittel des Jahres um, das heißt, diesmal haben wir schon die 4. Ausgabe der 3 Zutaten Challenge! Cool! Diesmal wird’s süß!

Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Die April-Challenge hat meine Schwägerin Julia vorgegeben. (Ja, schon wieder eine Julia! 😉 ) Juli arbeitet in einer Presseabteilung und muss sich des öfteren mit merkwürdigen Anrufen herumschlagen. Für ihre zwei kleinen Töchter kocht sie mit ihrem Mann jeden Tag ganz viel Leckeres und auch wir durften schon oft bei ihnen Essen und Genießen!

Und welche Zutaten hat Julia für mich ausgesucht?

Reis – Mango – Schokolade

Das Thema dazu: Süßspeise

Das sollte ja eigentlich kein Problem darstellen, würde man denken. *seufz* Jaha, mir kam aber etwas mein Hirn in die Quere! Ich denke einfach zu kompliziert und will nie das Offensichtliche machen. Schokomilchreis mit Mangostückchen war mir nämlich zu einfach.

Also hab‘ ich recherchiert und gegoogelt und gepinterest und habe… nichts gefunden, was mich angesprochen hätte.

Aber schlussendlich ist mir dann doch noch eine brauchbare Idee in die Hände gefallen, nämlich Reisküchlein mit Germteigboden. Und sie schmecken super!

reiskuechlein2

Schokolade-Mango-Reisküchlein

Zutaten (für 6 Stück)

Für den Teig:
200 ml Milch
20 g Germ
50 g Zucker
350 g Weizenmehl
Prise Salz

Für den Reis:
250 g fertiger Milchreis
100 g Schokolade
2 Eigelb
2 Eiweiß

1 Mango

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Zubereitung

Auf jeden Fall als Erstes den Milchreis zubereiten. Am Besten bereitet man den Milchreis für die Reisfülle schon am Vortag, oder ein paar Stunden vorher zu, damit er nicht mehr heiß ist! Es sollte ein relativ flüssiger Milchreis sein, also bitte nicht zu fest zubereiten!

Für den Teig die Milch mit dem Zucker und Salz leicht erwärmen, dann die Germ darin auflösen. Jetzt mit dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten.

30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig nochmal kurz durchkneten und ein zweites Mal für 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen die Schokolade schmelzen und zum fertigen Milchreis rühren. Dann die Eier trennen und die Eigelbe auch zum Schokolademilchreis rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und unter den Milchreis rühren.

Das Rohr auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. (oder ihr fettet und bemehlt es, falls euch – so wie mir – das Backpapier ausgegangen ist)

Den Teig in 6 gleiche Teile teilen und zu Fladen formen. In der Mitte solle eine kleine Vertiefung sein, damit die Reisfülle gut Platz hat. (Das hat bei mir leider nicht so gut funktioniert, aber das nächste Mal bekomme ich es sicher hin 😉 )

Jetzt die Milchreismasse auf den Teigfladen verteilen.

Die Mango in schmale Streifen schneiden und auf den Reis legen.

Das Ganze für 20 Minuten im Rohr backen lassen.

Aus dem Rohr nehmen, abkühlen lassen und entweder so oder mit etwas Schlagsahne genießen!

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Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 29. April 2016: ca. 0,93 €

 

Synchronbacken #10: Bagels

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Backen und Kochen ist meine Therapie und da ich gerade viel zu verarbeiten habe, passte es genau, dass letzten Sonntag wieder ein Synchronbacken stattfand.

#Synchronbacken 10 Zorra und Sandra haben sich diesmal das Thema Bagels ausgesucht. PERFEKT für mich, da ich schon eeeewiglich Bagels selber machen wollte. Ich liebe ja Bagels, aber sie sind mir ganz ehrlich gesagt, zu teuer zum Kaufen. Und es kommt sowieso niemals ein Bagel an DEN BAGEL heran, den ich damals in London hatte. Falls ihr mal in East London seid – bitte kauft euch welche (und ich benutze die Mehrzahl ganz bewusst) bei Beigel Bake. DIE. BESTEN. BAGELS. DER. WELT! Das ist mein „default“ Bagel. So müssen sie schmecken und alles andere wird nicht als guter Bagel akzeptiert. 😉

Auf jeden Fall habe ich diesmal wieder mitgemacht beim #synchronbacken! Und es hat wieder irre Spaß gemacht. Ich weiß nicht, was es ist, aber wenn man weiß, dass auch andere Leute gleichzeitig das Gleiche backen, macht es gleich nochmal so viel Spaß!

Das ausgesuchte Rezept findet ihr auf der Homepage von Williams-Sonoma.

Ich habe mich im Großen und Ganzen an das Rezept gehalten, das mache ich immer, wenn ich etwas zum allerersten Mal koche oder backe. Erst beim zweiten Mal traue ich mich, von der Vorgabe abzuweichen. Das Einzige, dass ich anders gemacht habe, war, dass ich frische Hefe verwendet habe und keine Trockenhefe.

Tipps zum Rezept

Ihr solltet genau lesen! Es sind 500 g Erdäpfel, also 2 Erdäpfel mit je 250 Gramm. Da hätt ich mich fast vertan. Und das Backpapier wirklich mit Öl einstreichen, da gehen die Bagels wirklich viel besser runter dann!
Auch habe ich 230 g Mehl weniger gebrauch, als im Rezept angegeben. Da also bitte etwas aufpassen.

Was werde ich beim nächsten Mal anders machen?

Was ich beim nächsten Mal beim Teilen des Teiges machen werde, ist, die Einzelstücke abzuwiegen. Ich hatte zum Teil extrem unterschiedlich große Bagels zum Schluss.

Auch werde ich die Bagels anders formen, will heißen, ich werde sie das nächste Mal Rund wirken und dann mit dem Stiel eines Kochlöffels die Löcher reinmachen. Bei der im Rezept angegebenen Methode werden die Bagels einfach nicht so schön. Und das wäre mir persönlich eigentlich auch wichtig.

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Ich war recht zufrieden mit dem Rezept und auch den Bagels, die ich produziert habe. Sie schmecken wirklich sehr gut, sind mir aber eine Spur zu fluffig. Ein bisschen mehr Biss könnten sie schon haben. So, wie sie jetzt sind, sind sie leider nur zu 75%, wie meine „default“ Bagels. 😉

Vielen Dank liebe Sandra und Zorra für die Organisation! Ich hoffe, ich habe das Nächste Mal wieder Zeit! Es macht mir nämlich großen Spaß, synchron mit euch zu backen!

 

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 23. April 2016: ca. 0,36 €

 


Hier die Links zu meinen Synchronbackkolleginnen:

Birgit D von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Anja von Anjandrozeitlos
Ingrid von auchwas
Franziska von nur mal kosten
Karin von Food for Angels and Devils
Christina von The Apricot Lady
Dagmar von Dagmars Brotecke
Sarah von Kinder, kommt essen!
Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Ina von Applethree
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
S-Küche von S-Küche
Caro & Tobi von foodwerk.ch
Caro von Caro in the Kitchen
Anikó von Paprika meets Kardamom
Tamara von Cakes, Cookies and more