Dinkel-Rhabarber-Topfenmuffins

Morgen ist Muttertag!! Da wünsche ich natürlich allen Müttern, Großmüttern, Urgroßmüttern etc. einen wunderschönen Ehrentag!

Leider kann ich heuer nicht bei meiner Mama sein und sie mit Selbstgebackenem beglücken, aber gebacken habe ich trotzdem etwas. Da ich noch Rhabarber aus dem Garten meiner Mama hatte, musste es natürlich etwas mit Rhabarber sein. (Ich lieeeebe Rhabarber!!!) Und weil ich schon ewig keine Muffins mehr gebacken habe und außerdem noch Topfen daheim hatte, wurden es diesmal

Dinkel-Rhabarber-Topfenmuffins

Zutaten

250 g Dinkelmehl
130 g Zucker
2 TL Backpulver
1 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
250 g Topfen
100 g Öl
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
ca. 150 g geschnittener Rhabarber (bei mir waren das 3 Stangen)

Zum Bestreuen

3 TL Brauner Zucker
1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung

Das Rohr auf 180°C vorheizen. Dann das Muffinblech vorbereiten. (Entweder mit Papierformen auslegen oder mit Öl ausstreichen und dann mit Mehl ausstreuen)

Den Rhabarber schälen und in kleine Scheiben schneiden.

Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Soda und Salz vermischen. In einer anderen Schüssel den Topfen, Öl, die Eier und Vanilleessenz zu einer cremigen Masse vermixen.

In einer kleinen Schüssel den Zucker und den Zimt mischen und fürs Bestreuen der Muffins vorbereiten.

Nun die Mehlmischung zur Topfenmischung geben und gut mixen. Dann den geschnittenen Rhabarber dazugeben und unterheben. Keine Angst, wenn die Masse zäh wirkt.

Jetzt den Teig in die Muffinformen füllen und abschließend mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Für ca. 20 min im Rohr backen lassen bis sie schön braun sind oder bis eine Nadel wieder sauber aus dem Muffin kommt. Jetzt auskühlen lassen und dann genießen! Mmmmh!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Bio-Preisen vom 11.05.2012 und Rhabarber aus dem Garten: 0,26 €

Mandelkuchen

Gerade als ich gedacht hab‘, so, jetzt wird’s wieder was mit meiner Blog-Motivation, war es auch schon wieder vorbei damit. Ich mein… ja, ich hab‘ schon Rezepte, die ich ausprobieren möchte, aber irgendwie ist mein Kopf schon bei Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und Co. angelangt, während die österreichische Erntezeit doch noch auf sich warten lässt *buhuuhuuuu* Jaja, die Natur kann man einfach nicht beschleunigen…

Gut, dass es die sogenannten „Pflicht“-Rezepte gibt, das sind jene Rezepte, die ausprobiert werden müssen, weil man dafür die Zutaten schon ewig Daheim liegen hat und sonst alles irgendwie schlecht wird. So auch dieser Kuchen, den ich schon seit Urzeiten geplant hatte und für den die geriebenen Mandeln schon sehr knapp am Ablaufdatum waren. Anfangs war ich vom Rezept ja etwas skeptisch… ich meine, ein Kuchen ganz ohne Fett? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Noch dazu ist er glutenfrei. Also dann mal los!

Mandelkuchen

Zutaten

4 Eier
200 g Staubzucker
200 g geriebene Mandeln
50 g Stärkemehl (zB.: Maizena)
geriebene Schale einer Zitrone
Saft einer 1/2 Zitrone
Butter und Staubzucker für die Form

Zubereitung

Die Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit etwas Staubzucker einstauben. Dann das Rohr auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und die Eiklar steif schlagen. Dann in einer anderen Rührschüssel die Eidotter mit der geriebenen Zitronenschale, dem Zitronensaft und dem Staubzucker cremig rühren. Jetzt die geriebenen Mandeln und das Stärkemehl dazugeben und dann den Eischnee unterheben.

Die Masse in die Form füllen und für ca. 60 min bei 175°C backen lassen.

Vorsicht beim Stürzen, der Kuchen bricht leicht, ist aber trotzdem seeeehr sehr lecker!! *mmmh*

Kosten pro Stück (bei 13 Stück):
– mit Preisen vom 18.04.2012: 0,22 €

Kokos-Kakao-Bissen

Der Süß-Gusto hat mich zur Zeit wieder extrem im Griff. Nicht nur, dass ich ca. 2 mal die Woche Eis essen MUSS, hab‘ ich auch noch dazu unglaubliche Lust auf Schokolade. Tja. Ich will meinem ungeborenen Kind aber nicht schon im Mutterleib einen Zuckerschock verpassen, daher halte ich mich eher an Äpfel etc und versuche, eher weniger verarbeiteten Zucker zu mir zu nehmen. Das ist aber leichter gesagt als getan, wenn man von Hormonen überschwemmt wird… gelegentliche Ausrutscher passieren natürlich schon auch…

Gut, dass es so Rezepte gibt wie das für diese kleinen Bissen. Sie sind zuckerfrei, weil mit Honig gemacht, aber trotzdem schokoladig und sehr sehr lecker! Da stört mich nicht mal der Kokos. Sie schmecken so ähnlich wie Kokos-Makronen, nur besser! Sehr sehr köstlich!

Kokos-Kakao-Bissen

Zutaten (für 25 Stück)

80 g (1,5 Tassen) Kokosflocken
30 g (0,5 Tassen) ungesüßtes Kakaopulver
20 g (0,3 Tassen) Haferflocken
90 g (0,5 Tassen) Honig
40 g (0,3 Tassen) Olivenöl, extra vergine
1/2 TL Vanilleextrakt
Prise Zimt

Zubereitung

Das Rohr auf 100°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Kleine Bällchen formen und auf das Backpapier legen. Dann die Bissen für 20 min im Rohr bei 100°C backen/trocknen lassen. Durch die Hitze zerfließen die Bällchen etwas und werden sehr weich. Daher uuuuuunbedingt vor dem Essen abkühlen lassen, damit sie wieder hart werden!!

Nach dem Abkühlen kann man sie aber dann schon naschen! Mmmmmh!

 

Kosten pro Stück:
– mit BioPreisen vom 28.März 2012: 0,1 €

Vanilleessenz selbst gemacht

Im Oktober lachte mich für ein paar Wochen auf der wordpress Startseite ein Blogtitel an, der lautete: „How to make real vanilla extract in time for the holidays„. Geschrieben ist der Artikel  von einer Dame, die in Dubai wohnt.

Gut, ich wohne nicht in Dubai, sondern in Graz, trotzdem wollte ich das Rezept ausprobieren und die Vanilleessenz selber machen. Wie ihr wisst, steh‘ ich auf Lebensmittel ohne Zusatzstoffe. Außerdem graust mir ein bisserl vor der gekauften Vanilleessenz, seit ich bei den Improbable Nobelprizes gelesen habe, dass man Vanillegeschmack auch aus Kuhdung herstellen kann (OMG!) Natürlich heißt das nicht, dass das auch produziert wird, aber allein die Möglichkeit, dass es sein kann, hält mich vom Kauf ab. Leider hatte ich vor Weihnachten keine Zeit (und auch keinerlei Verlangen) irgend etwas in der Küche zu machen, daher musste mein Plan, dieses Rezept auszuprobieren, auf das neue Jahr weichen. Für mich war es prinzipiell eh wurscht, da ich eh nix gebacken habe. Aber jetzt, wo ich langsam wieder Lust habe, mir meine Finger in der Küche schmutzig zu machen, muss Vanilleessenz her!

Hier also die übersetzte, österreichische Version: Weiterlesen