My life in France – Julia Child

In dieser Rubrik stelle ich Bücher vor, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, und bewerte sie dann auch.

Die verkocht! Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

            Netter Lesestoff für Zwischendurch

                    Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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My life in France – Julia Child

Worum geht’s?

Julia Child ist unglaublich bekannt in den USA wegen ihrer Kochshow „The French Cook“, die eine der ersten Stunde war (anfangs sogar noch in Schwarz-Weiß), ihrem Bestseller-Kochbüchern „Mastering the Art of French Cooking“ Teil1 und 2 und seit neuestem auch bei uns wegen dem Film Julie&Julia.

Das Buch ist eine Art Koch-Biographie und beginnt dort, wo Julia Child beginnt, zu kochen – in Frankreich. Sie kommt erst sehr spät zum Kochen, mit 36, als sie mit ihrem Mann Paul in Paris lebt und eigentlich aus Langeweile einen Kochkurs im „Le Cordon Bleu“ macht, der renommierten Kochschule. Unglaublich natürlich, sympathisch und recht witzig schildert Julia ihre Zeit in Paris und die folgende Kochbuch-Schreiberei von „Mastering the Art of French Cooking“, die wegen Julias (und ihrer Co-Autorin Simone Becks) unglaublichen Genauigkeit Jahre gedauert hat und sie in 3 verschiedene Länder verfolgte.

Wie ist das Buch geschrieben?

Julia Child’s Großneffe (soweit ich das verstanden habe) hat sie interviewt und die Biographie gemeinsam mit Julia geschrieben. Es ist wirklich unglaublich interessant! Julia erinnert sich an soooo viele Einzelheiten, die mit Essen zu tun haben, echt ein Wahnsinn! Außerdem ist es für mich fast nicht vorstellbar, dass in den USA und auch in Europa so viele Frauen in den 50ern einen Koch oder Köchin hatten. Bitte wer konnte sich das denn leisten?

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Ja, auch hier kann man etwas lernen. Ich hab‘ mir zum Beispiel mitgenommen, mich nie für Essen zu entschuldigen. Man kann aus Fehlern lernen, aber man sollte sich nie schon vorab entschuldigen.

Außerdem ist man nie zu alt, um noch etwas Neues zu lernen und RICHTIG GUT darin zu werden!

Julia Child ist die Art von Person, mit der ich gerne befreundet wäre. Aufgeschlossen, witzig, kochbegeistert und entschlossen.

Kritik

Vegetarier werden mit Julia keine Freude haben, da sie Französisch kocht und die traditionelle französische Küche ja wirklich üüüüberhaupt nicht vegetarisch ist.

Links

Julia Child auf wikipedia
The French Chef Episoden

Bewertung:

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My life in France – Julia Child

Autorin: Alex Prud’Homme und Julia Child
Verlag: Anchor
Kosten: e-book ab 5,70 €, Taschenbuch 11,20 €
ISBN:  978-0307277695

Anständig Essen: Ein Selbstversuch – Karen Duve

In dieser Rubrik stelle ich Bücher vor, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, und bewerte sie dann auch.

Die verkocht! Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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Anständig Essen: Ein Selbstversuch – Karen Duve

Worum geht’s?

Karen Duve probiert verschiedenen Ernährungsversionen/Lebenseinstellungen aus – Biologisch, Vegetarisch, Vegan und Frutarisch. Biologisch und Vegetarisch lebt sie je einen Monat, bei Vegan und Frutarisch macht sie je 2 Monate draus.
Sie schreibt sehr ehrlich über ihre Erfahrungen und die Hintergründe, warum sie den Versuch startet. Sie zeigt, dass man durchaus auch ethisch korrekt leben/essen kann, wenn man will.

Wie ist das Buch geschrieben?

Untergliedert ist das Buch natürlich nach Monaten und den Ernährungsformen.
Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut – sie schreibt sehr selbstkritisch und witzig und man hat das Gefühl, dass sie auch wirklich so redet, wie sie schreibt.

Mir gefällt auch, wie sie sich am Schluss entscheidet, weiterzuleben. Ihre Beweggründe sind gut geschildert und nachzuvollziehen.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Natürlich! Karen Duve ist eine vehemente Tierschützerin und sie bringt wirklich gute Punkte, warum man den Fleischkonsum zumindest reduzieren, wenn sogar aufgeben sollte.
Man lernt auch viel über die verschiedenen Ernährungsformen, zum Beispiel habe ich fast gar nichts über Frutarier gewusst. Würd‘ ich mich jetzt persönlich nicht so ernähren wollen, ist aber eine interessante Lebenseinstellung.

Kritik

Tja, das Tierschützerische Geschreibse ist mir manchmal ein bisserl zu viel – aber anscheinend notwendig. Ich wusste leider nicht, dass bei der Milcherzeugung die Kühe so gemein behandelt werden *schnief* Aber  sie hat gut recherchiert und die Fakten sprechen für sich.

Links

Hier ein Interview mit Karen Duve und Jonathan Safran Foer in der Süddeutschen Zeitung.

Bewertung:

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Anständig Essen: Ein Selbstversuch

Autorin: Karen Duve
Verlag: Galiani
Kosten: ca. 19,90 €
ISBN: 978-3869710280

64 Grundregeln ESSEN – Michael Pollan

In dieser Rubrik stelle ich Bücher vor, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, und bewerte sie dann auch.

Die verkocht! Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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64 Grundregeln ESSEN: Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte – Michael Pollan

Worum geht’s?

Michael Pollan hat viele Leute nach ihren Essensregeln befragt und die 64 besten und wichtigsten in diesem Buch zusammengefasst. Die Regeln sind wirklich gut durchdacht und teilweise recht witzig! „Was durch das Fenster Ihres Autos zu Ihnen gelangt, ist kein Lebensmittel“ oder „Essen Sie kein Müsli, das die Farbe der Milch verändert“ sind nur zwei der vielen brauchbaren Regeln.

Wie ist das Buch geschrieben?

Das Buch ist in drei Kapitel eingeteilt. „Was soll ich essen“, „Welche Art von Lebensmittel soll ich essen“, und „Wie soll ich essen“. Prinzipiell ist das Buch wirklich schnell durchgelesen, da für jede Regel ca. 1 Seite gebraucht wird. Alles ist gut erklärt (Manchen Regeln ist auch wirklich nichts hinzuzufügen) und es wird zumindest versucht, manche Regeln mit wissenschaftlichen Fakten zu untermauern.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Unbedingt! In dem Buch stehen einfache Regeln, die man im Alltag ganz leicht befolgen kann. Und Regeln wie „Brechen Sie ab und zu die Regeln“ machen es einem noch leichter 😉

Kritik

Bei diesem Buch konnte ich nichts finden, was mich wirklich gestört hätte!

Links

Mehr über Michael Pollan könnt ihr auf seiner Website lesen. (Natürlich auf Englisch)

Bewertung:

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64 Grundregeln ESSEN

Autor: Michael Pollan
Verlag: Goldmann
Kosten: ca. 9,00 €
ISBN: 978-3-442-21950-6

All you can eat – Simon Majumdar

Yippiiih! Ich weiß, ihr habt alle schon laaaaange darauf gewartet 😉 Naja, zumindest ich habe schon lange darauf gewartet *hihi*

Da ich ja eine wirklich große Bücherliebhaberin bin, wollte ich schon lange ein Rubrik „Bücher“ auf meinem Blog gestalten. Nun ist es mir endlich gelungen! Ich werde hier Bücher, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, lesen, euch vorstellen und danach Bewerten.

Die verkocht! Bewertungsskala

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

Hier kommt also die erste verkocht! Buchbeschreibung:

All you can eat – Simon Majumdar

Worum geht’s?

In diesem Buch geht es darum, dass Simon mit 40 eine Art midlife-crisis bekommt und seinen Job aufgibt, um sich durch die Welt zu essen. Für 1,5 Jahre reist er umher und isst ALLES, was ihm vorgesetzt wird. Manches klingt fantastisch und manches eher nicht sonderlich gut.

Er bereist fast alle Kontinente und findet durch seine „Esskapaden“ viele neue Freunde… und Geschmacksrichtungen!

Wie ist das Buch geschrieben?

In erster Linie geht es um Simon. Er ist ein recht netter, wenn auch großspuriger Kerl, der sich selber nicht allzu ernst nimmt. Es gibt zwar viele Wiederholungen, (zum Beispiel steht am Ende fast jedes Kapitels, dass er genau wegen „Solcher Momente“ diese Reise gestartet hat um „Leute wie diese“ kennenzulernen) aber trotzdem wird einem nie fad beim Lesen.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Nun jaaaa, einige Gerichte möchte ich natürlich unbedingt probieren, wie zum Beispiel senegalesisches „Thiebou Djene“, mexikanische „Chilaquiles“ usw. usw. Ich denke, das ist die Gefahr an solchen Büchern, dass man nachher unglaublich viel nachkochen möchte *hihi*

Kritik

  • Er reiste nicht nach Österreich 😉
  • Simon mag keine Pizza… wer bitte mag denn keine Pizza!!!!

Links

Simon bloggt mit seinem Bruder unter www.doshermanos.co.uk und man findet ihn auf www.simonmajumdar.co.uk

Bewertung:

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All you can eat – Ein Gourmet reist um die Welt

Autor: Simon Majumdar
Verlag: Ullstein
Kosten: ca. 10,00 €
ISBN: 978-3-548-37364-5