Very Berry: Thymian-Erdbeer-Fruchtikus

Am Samstag hab‘ ich euch ja schon mal das Paket gezeigt, dass ich Christina, meiner Tauschpartnerin bei der Post aus meiner Küche – Aktion, geschickt habe.

Nun – heute folgt das erste Rezept von den Dingen, die ich geschickt habe – nämlich vom Thymian-Erdbeer-Fruchtikus, der noch dazu Zuckerfrei ist. Ich weiß, die Kombination von Thymian und Erdbeere hört sich gewöhnungsbedürftig an, schmeckt aber wirklich supergut! Da müsst ihr mir einfach vertrauen.

Thymian-Erdbeer-Fruchtikus

Zutaten (für 1 Glas à 250 ml Fruchtikus)

300 g Erdbeeren („entgrünt“, gewaschen und geschnitten)
150 g Honig
Saft von 1/2 Zitrone
3 Stängel Thymian

Zubereitung

Das Marmeladeglas vorbereiten. (Ich koche meine Marmeladegläser vorher immer aus… aber macht es einfach so, wie ihr es gewohnt seid.)

Die Erdbeeren (wie oben beschrieben) waschen, vom Stielansatz befreien und in Viertel schneiden. Dann den Honig und den Zitronensaft dazugeben und gut umrühren, bis sich der Honig schön aufgelöst hat.

Dann das Ganze in einem Topf mit dem abgerebeltem Thymian zum Kochen bringen und für ca. 15 min köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt.

Tja, das war’s auch schon! Jetzt müsst ihr den heißen Fruchtikus nur mehr ins vorbereitete Marmeladeglas füllen, den Deckel zumachen und abkühlen lassen. Dann könnt ihr den Fruchtikus auch schon im Joghurt (oder ganz normal als Marmelade auf Brot) genießen!

Hält sich ca. 4 Wochen (oder länger) im Kühlschrank!

Kosten pro Glas:
– mit Bio-Preisen vom 18.06.2012: ca. 2,3 € 

Vanilleessenz selbst gemacht

Im Oktober lachte mich für ein paar Wochen auf der wordpress Startseite ein Blogtitel an, der lautete: „How to make real vanilla extract in time for the holidays„. Geschrieben ist der Artikel  von einer Dame, die in Dubai wohnt.

Gut, ich wohne nicht in Dubai, sondern in Graz, trotzdem wollte ich das Rezept ausprobieren und die Vanilleessenz selber machen. Wie ihr wisst, steh‘ ich auf Lebensmittel ohne Zusatzstoffe. Außerdem graust mir ein bisserl vor der gekauften Vanilleessenz, seit ich bei den Improbable Nobelprizes gelesen habe, dass man Vanillegeschmack auch aus Kuhdung herstellen kann (OMG!) Natürlich heißt das nicht, dass das auch produziert wird, aber allein die Möglichkeit, dass es sein kann, hält mich vom Kauf ab. Leider hatte ich vor Weihnachten keine Zeit (und auch keinerlei Verlangen) irgend etwas in der Küche zu machen, daher musste mein Plan, dieses Rezept auszuprobieren, auf das neue Jahr weichen. Für mich war es prinzipiell eh wurscht, da ich eh nix gebacken habe. Aber jetzt, wo ich langsam wieder Lust habe, mir meine Finger in der Küche schmutzig zu machen, muss Vanilleessenz her!

Hier also die übersetzte, österreichische Version: Weiterlesen

Knabbern light: Birnenchips selbst gemacht

In letzter Zeit hat sich mein Schokoladekonsum, bzw. die Süßigkeitenaufnahme vervielfacht! Das ist bei mir eigentlich immer so, wenn es kälter wird. Nun ja. Um der Kalorienaufnahme gegenzuwirken, habe ich mich daran erinnert, dass meine Mama früher in ihrem Trockengerät Apfelchips, Birnenchips etc. gemacht hat, was wir dann natürlich auch gerne geknabbert haben (anstatt der Schokolade). Leider habe ich kein Trockengerät… aber ein Rohr habe ich zumindest, und darin geht das Trocknen von Obst genau so gut.

Birnenchips

Anleitung (weil Rezept ist es ja nicht wirklich)

Man nehme 2 Birnen, wasche sie und schneide sie in dünne Scheiben. Dann legt man die Scheiben nebeneinander auf ein (oder zwei) mit Backpapier belegtes Backblech und trocknet sie für ca. 2 Stunden im Rohr bei 50-100°C. (das kommt auf euer Rohr drauf an) Immer mal nachschauen, ob die Birnen nicht zu braun werden (meine sind leider eine Spur zu braun geworden, weil mein Rohr so heiß ist *seufz*) Wenn sie nach den zwei Stunden noch nicht knusprig sind, einfach die Temperatur raufrehen und noch ein bisschen im Rohr lassen.

Sooooo gut! Und wenigstens etwas gesünder als der restliche Süßkram!

Tipps: – Wenn man möchte, kann man die Birnen vor dem Trocknen noch mit Zimt oder einem anderen Gewürz nach Wahl (Lebkuchengewürz vielleicht?) bestreuen.
– Das Ganze kann man natürlich auch mit Äpfeln machen, nur muss man da dann das Kerngehäuse rausstechen, da das zu hart zum Beißen ist.

Kosten pro Blech:
– mit BioPreisen vom 21.10.2011: 0,83 €

Selbst gemacht: Tomatenketchup

Tomatenketchup stand schon sehr seeeeehr lange auf meiner Liste der Dinge, die ich selber machen möchte. (Und diese Liste ist unglaublich lang…) Weil ja jetzt gerade die Tomaten am Markt recht billig sind, und die überreifen Tomaten noch billiger, war für mich endlich die Zeit gekommen, Tomatenketchup zu machen.

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