Kürbis-Kartoffellaibchen mit Herbsttrompeten-Sauce

Kürbis-Kartoffellaibchen mit Herbsttrompeten-Sauce

Zutaten für 4 Personen

für die Laibchen

400 g Kürbisfleisch
5 Kartoffeln
2 Eier
1 Zwiebel
5 EL Semmelbrösel
5 EL Mehl
Frische Kräuter
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

für die Sauce

500 g Herbsttrompeten
1/4 l Schlagobers
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Mehl
Salz, Pfeffer, Petersilie

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen, schälen und zerstampfen. Zwiebel klein schneiden, Kürbis reiben und mit den gestampften, abgekühlten Kartoffeln, den Eiern, Kräutern, Mehl, Semmelbröseln und Gewürzen vermengen und zu Laibchen formen. Falls sie sich nicht formen lassen, weil sie zu bröselig sind, noch ein Ei dazugeben. Falls sie sich nicht formen lassen, weil sie zu feucht sind, noch etwas Mehl und Brösel hinzufügen! Dann in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun braten und mit der Pilzsauce servieren.

Für die Sauce den Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schneiden und anbraten. Die Herbsttrompeten putzen, grob hacken und auch mit anbraten. Die Pilze werden beim Anbraten ziemlich viel Wasser verlieren. Dieses Wasser etwas verkochen lassen, dann mit einem Esslöffel Melch stauben, umrühren und danach mit der Sahne aufgießen. Umrühren und köcheln lassen, bis die Sauce durch das Mehl andickt. Danach würzen und mit Petersilie verfeinern. Fertig!

Kürbiscremesuppe

Dieser Eintrag ist der Start der Kürbiswochen! Im Herbst eine der wichtigsten Zutaten in der Küche, kann man Kürbisse vielseitig verwenden. Als Suppen, Eintopf, Kuchen etc. sind sie eine leckere Ergänzung zum täglichen Speiseplan!

Ich denke ‚mal, dass viele Leute wissen, wie man eine Kürbiscremesuppe macht. Natürlich, es ist ja auch Kinderleicht und dauert nicht lange! Aber für die, die es nicht wissen, kommt jetzt folgendes Rezept:

Kürbiscremesuppe

Zutaten:

1 Kürbis (Hokkaido, Butternut, Muskat…)
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Wasser oder Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
wahlweise Suppenwürfel

Zubereitung:

Den Kürbis waschen, halbieren und danach in grobe Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Dann als erstes den Zwiebel und den Knoblauch in einem großen Topf hellbraun anbraten. Dann den Kürbis dazugeben und auch etwas andünsten. Danach mit Wasser (oder Gemüsebrühe) ablöschen und auffüllen, bis das Wasser ca. 1 Finger über dem Kürbis steht. Kochen lassen, bis der Kürbis schön weich ist. (Ca. 10 min) Danach etwas abkühlen lassen, mit dem Mixstab pürieren, nach Geschmack würzen (1 Suppenwürfel und etwas Salz und Pfeffer) und servieren! (Falls die Suppe noch zu dick sein sollte, fügen Sie noch ein bisschen Wasser dazu, noch einmal gut umrühren, nachwürzen und fertig.) Ein oder zwei Scheiben Brot dazu und man hat ein füllendes Mittagessen!

Um der Suppe noch den Restaurantkick zu verpassen, im Teller noch etwas Kürbiskernöl darüber träufeln – und fertig!

Kürbiswochen!

Hallo, hier bin ich wieder! Nach ewiger Abwesenheit melde ich mich zurück mit einem „Special“ passend zur Jahreszeit. Und zwar geht es um den Kürbis! Drei Wochen lang werde ich mich in einigen Rezepten diesem wichtigen Bestandteil der Herbstküche widmen! Ich freu‘ mich schon, wie steht’s mit euch?

Zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehörend, ist der Kürbis botanisch gesehen eigentlich eine Beere. Eine große zwar, aber immerhin!

Man verwendet vom Kürbis eigentlich außer dem Strunk alles. Man kann auch vieles daraus machen. Vom Kürbiskernöl einmal abgesehen über Schokokürbiskerne zum Knabbern gibt es viele, viele Produkte, die uns Menschen glücklich machen!

Man unterscheidet 5 Arten, aber auf die botanischen Sonderheiten möchte ich hier nicht eingehen. Vielmehr interessieren uns hier die verschiedenen Sorten! Und von denen gibt es viele!

Bei uns in Österreich interessant sind: Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis, Spaghettikürbis und der Steirische Ölkürbis. Natürlich gibt es noch viele mehr, aber da man diese anderen Sorten bei uns kaum zu kaufen bekommt, werde ich mich auf die vorhin genannten beschränken.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die bevorstehenden drei Wochen voller köstlicher Kürbisrezepte! Für Fragen und Anregungen stehe ich natürlich gern zur Verfügung! Hinterlasst einfach ein Kommentar.

Mirza Ghassemi

Mirza Ghassemi ist ein persisches Gericht, auf das ich erst im Juni gekommen bin. Es ist ein Gericht mit Melanzani/Auberginen, mit denen ich bis dahin eigentlich nie gekocht hatte. Das hat sich seitdem ja wohl sehr geändert!

Zutaten (für 4 Personen):

2 mittelgroße Melanzani/Auberginen
6 Tomaten
2 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 TL Kurkuma
2 Kardamom-Kapseln
4 Eier
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Die Melanzani  runderhum mit einer Gabel anstechen und im Rohr bei 200°C für 40 Minuten backen. Das Anstechen der Haut ist sehr wichtig, da die Beere (ja, botanisch gesehen ist das Ding eine Beere) sonst explodiert! (Hab‘ ich gehört/gelesen)
Wenn die Melanzani fertig sind, aus dem Rohr nehmen, die Haut einschneiden und das Melanzani-Purée mit einem Löffel auskratzen.

Die Zwiebel schneiden (egal ob würfelig, nudelig etc.) und mit dem kleingeschnitten Knoblauch im Öl anrösten. Dann die würfelig geschnittenen Tomaten dazu und alles ca. 10 min kochen lassen. (Aber Vorsicht! Nicht anbrennen lassen!)

Währenddessen die Eier in ein Heferl schlagen und mit den Gewürzen kurz verrühren. Die Kardamom-Kapseln müssen geöffnet und der Inhalt im Mörser zerstoßen werden. Also bitte nicht die ganzen Kapseln zu den Eiern geben.

Das Melanzani-Purée zur Tomaten-Zwiebel-Masse geben und kurz mitdünsten lassen. Dann das Eier-Gemisch unterrühren, ca. 5 min mitkochen lassen und wenn die Eier anfangen zu stocken – servieren.

Das Ganze wird entweder mit Couscous (im Bild) oder mit Jasminreis serviert.