Mandelkuchen

Gerade als ich gedacht hab‘, so, jetzt wird’s wieder was mit meiner Blog-Motivation, war es auch schon wieder vorbei damit. Ich mein… ja, ich hab‘ schon Rezepte, die ich ausprobieren möchte, aber irgendwie ist mein Kopf schon bei Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und Co. angelangt, während die österreichische Erntezeit doch noch auf sich warten lässt *buhuuhuuuu* Jaja, die Natur kann man einfach nicht beschleunigen…

Gut, dass es die sogenannten „Pflicht“-Rezepte gibt, das sind jene Rezepte, die ausprobiert werden müssen, weil man dafür die Zutaten schon ewig Daheim liegen hat und sonst alles irgendwie schlecht wird. So auch dieser Kuchen, den ich schon seit Urzeiten geplant hatte und für den die geriebenen Mandeln schon sehr knapp am Ablaufdatum waren. Anfangs war ich vom Rezept ja etwas skeptisch… ich meine, ein Kuchen ganz ohne Fett? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Noch dazu ist er glutenfrei. Also dann mal los!

Mandelkuchen

Zutaten

4 Eier
200 g Staubzucker
200 g geriebene Mandeln
50 g Stärkemehl (zB.: Maizena)
geriebene Schale einer Zitrone
Saft einer 1/2 Zitrone
Butter und Staubzucker für die Form

Zubereitung

Die Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit etwas Staubzucker einstauben. Dann das Rohr auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und die Eiklar steif schlagen. Dann in einer anderen Rührschüssel die Eidotter mit der geriebenen Zitronenschale, dem Zitronensaft und dem Staubzucker cremig rühren. Jetzt die geriebenen Mandeln und das Stärkemehl dazugeben und dann den Eischnee unterheben.

Die Masse in die Form füllen und für ca. 60 min bei 175°C backen lassen.

Vorsicht beim Stürzen, der Kuchen bricht leicht, ist aber trotzdem seeeehr sehr lecker!! *mmmh*

Kosten pro Stück (bei 13 Stück):
– mit Preisen vom 18.04.2012: 0,22 €

Alles Banane: Bananen- Hirsekuchen

Ich weeeiß, ich weiß! Ich habe erst letzte Woche einen Bananenkuchen gepostet. Aber naja… ich habe noch immer einige überreife Bananen übrig und die müssen weg… und dieses Rezept von Joy the baker hat zu gut geklungen, um es nicht zu machen! Außerdem brauchte ich eine Stärkung für einen harten Uni-Tag, (Übrigens *yippiiih* die Uni hat wieder angefangen!) um die ganzen Vorbesprechungen und chaotischen Orientierungslehrveranstaltungen zu überleben. Noch dazu cruncht dieser Kuchen beim Essen – was will man mehr?

Hier also das europäisierte Rezept:
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Osterpinzen

Ich wünsche Euch (leider ein bisserl verspätet) Frohe Ostern!

Am Samstag habe ich mit meiner Mama noch g’schwind Osterpinzen gebacken, damit wir außer roten Eiern noch etwas herschenken konnten! Es ist immer super, in der Küche meiner Eltern zu kochen oder zu backen… sie ist einfach unglaublich viel größer als meine Winz-Küche! Leider hatte ich meine geliebte Spiegelreflex-Kamera nicht mit, daher müsst ihr mit den Fotos meiner Point-and-shoot vorlieb nehmen.

Hier also das Rezept für die unglaublich guten und fluffigen

Osterpinzen

Zutaten (für ca. 25 Stück)

500 g Weizenmehl glatt
1 Germwürfel
4 Eidotter
150 g Butter
100 g Zucker
1/4 l Milch
1 TL Salz
1 Schuss Rum

Zubereitung

Ein Dampfl bereiten. (Die Germ mit einem EL Zucker flüssig rühren, dann mit 3 EL lauwarmer Milch und 3 EL Mehl glatt rühren und an einen warmen Platz stellen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist) 

Die Butter mit dem Zucker, der Milch und dem Rum in einem kleinen Kochtopf auf niedriger Hitze verflüssigen lassen und gut verrühren.

Das Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben und die Dotter und das fertige Dampfl dazugeben. Dann die Butter-Zuckermischung einrühren und so lange mit dem Mixer kneten lassen, bis sich der Teig von der Rührschüssel löst. Dann den Teig an einem warmen Platz, zugedeckt mit einem sauberen Geschirrtuch, rasten lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Jetzt das Rohr vorheizen und die Backbleche vorbereiten und mit Backpapier belegen.

Dann den Teig zu einer langen Wurst formen und gleichmäßige Teile abschneiden. Die Teigteile zu kugeln „schleifen“ (Die Teigteile auf dem Brett bei mittelfestem Druck zu Kugeln formen.) und auf die Backbleche legen. Noch mal ca. 10 min rasten lassen, dann mit einer Schere kreuzweise einschneiden (das sind 3 Schnippser mit der Schere pro Pinze), mit verquirltem Ei bestreichen und für ca. 20 min bei 160°C backen lassen.

Kosten pro Stück
– mit Bio-Preisen vom 23. April 2011: 0,21 €

Pfirsich-Muffins

Diese Muffins sind unglaublich gut! Sie sind saftig, schokoladig, fruchtig – einfach gut! Und sie werden jedes Mal wieder perfekt, dabei sind sie nur wenig Aufwand… das ideale Rezept für mich! Leider komme ich nie dazu, sie wirklich schön zu dekorieren um bessere Fotos zu machen – sie sind nach ca. 10 min leider alle immer schon weg. ;o)

Hier also das Rezept für

Pfirsich-Muffins

Zutaten (für 12 Stück)

12 Papier-Backförmen (muss aber nicht sein)
250 g Pfirsiche aus der Dose
100 g Haferflocken
275 g Buttermilch
150 g Mehl
50 g Mandelblätter
40 g Schokoladenraspel
2 TL Backpulver
1 Prise Zimt
1/2 TL Natron
1 Ei
125 g Zucker
80 ml Pflanzenöl
100 g weiße Kuvertüre und Kakao zum Garnieren (dazu bin ich, wie gesagt, noch nie gekommen)

Den Backofen als erstes auf 180° C vorheizen. Dann die Backförmchen in das Muffinbleck einsetzen oder alternativ das Backbleck einfetten und bemehlen. Die Haferflocken mit der Buttermilch übergießen und einige Minuten quellen lassen. Währenddessen die Pfirsiche aus dem Saft nehmen und abtropfen lassen. 12 schmale Spalten aus den Pfirsichen schneiden (wird später zum Verzieren verwendet) und den Rest in kleine Würfel schneiden.

Das Mehl, die Mandeln, die Schokoladeraspeln (ich schneide einfach die Schokolade in so kleine Stücke wie möglich), das Backpulver, den Zimt und das Natron mischen. Zucker, Öl, Haferflocken-Buttermilch-Gemisch und Pfirsichwürfel mit dem Ei verrühren. Die Mehlmischung darunterrühren.

Dann den Teig in die Formen füllen und im Backblech auf der mittleren Schiene ca. 20-25 min backen, herausnehmen und ein paar Minuten rasten lassen.

Dann mit einem Spritzbeutel die geschmolzene Kuvertüre auf die Muffins verteilen und die 12 vorgeschnittenen Pfirsichspalten daraufdekorieren.