Apfelradln im Milchbackteig

Als Kind wollte ich immer nur Fleisch essen. Na gut, eigentlich war es ja nicht das Fleisch, das ich so unbedingt zu Mittag essen wollte, ich wollte halt NUR pikantes zu Mittag essen. Und Abend. Süßes war für mich eher Nachspeise.

Es ist auch heute noch so, dass ich eher eine pikante Mittagesserin bin – Fleisch muss es ja für mich wirklich nicht sein – aber süß auch nicht unbedingt. Da kommt es für mich dann natürlich sehr überraschend, wenn ich eines Tages zu Mittag plötzlich einen Gusto auf Apfelradln (Apfelringe) im Bierbackteig entwickle. Hm… Bierbackteig will ich nicht unbedingt machen, da ich ja stille, aber Milchbackteig geht aber sowas von!

Hier also das Rezept!

Apfelradln im Milchbackteig

Zutaten (für 2 Personen)

8 mittelgroße Äpfel
Saft von 1/2 Zitrone

1/4 l Milch (oder so wie ich 1/8 l Milch und 1/8 l Wasser gemischt)
250 g Mehl
2 Eier
1 EL Öl
1/2 TL Zucker
Salz

ca. 1/2 l Öl zum Ausbacken

Zubereitung

Die Eier trennen und Eiklar und Dotter in getrennte Schüsseln geben.
Die Milch abmessen und in die Rührschüssel mit den Dottern leeren. Kurz verquirlen. Dann das Mehl hineinrühren und so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Öl, Zucker und Salz dazurühren.

Jetzt die Äpfel schälen, das Kernhaus entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und zur Seite stellen.

Das Eiklar zum Schnee schlagen und unter die andere Masse heben.

Nun das Öl zum Ausbacken in einen Topf leeren und erhitzen.

Die Apfelradln in den Backteig tauchen, mit einer Gabel herausnehmen, (ich fädle dazu immer mit der Gabel in das Loch des Radls ein, so kann man sie sehr gut herausnehmen) nicht zu viel vom Teig abtropfen lassen, und auf beiden Seiten in dem Öl knusprig braun backen lassen. (Die erste Partie wird nicht sonderlich braun werden, da das Fett noch neu ist.)

Wenn die Äpfel durch sind, die Radl aus dem Fett nehmen, auf etwas Küchenrolle abtropfen lassen und warm und knusprig mampfen. Mmmmh! Mir schmecken sie am Besten einfach so, wie sie aus dem Topf kommen, aber man kann sie natürlich noch mit Staubzucker bestreuen oder mit Marmelade essen. „Afoch guat!“

Kosten pro Person
– mit BioPreisen vom 4.September 2012: ca. 2,08 €

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